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Wer in Niederösterreich ein Haus baut, ein Gewerbe anmeldet oder im Winter über eine frisch geräumte Landesstraße fährt, hat mit dem Amt der NÖ Landesregierung zu tun. Oft, ohne es zu merken. Dahinter steht die Verwaltung des flächenmäßig größten Bundeslandes Österreichs. Ihre Zentrale liegt im Landhaus in St. Pölten, ihre Außenstellen reichen bis in jeden der 20 Bezirke.
Das Amt ist der Arbeitsapparat der Landesregierung. Es bereitet Entscheidungen vor, setzt sie um und vollzieht dabei Landes- wie Bundesrecht. Die Bandbreite der Arbeit ist beachtlich. In den Bezirkshauptmannschaften bearbeiten Sachbearbeiterinnen Bauanträge und Gewerbeansuchen, nah an den Bürgern. In St. Pölten teilen sich rund zehn Gruppen mit etwa fünfzig Abteilungen die großen Themen auf, von der Wasserwirtschaft über die Kultur bis zum Landesstraßennetz. Manche Abteilungen sitzen auch in Tulln oder Wien.
Die politische Linie gibt die Landesregierung unter Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner vor. An der Spitze der Verwaltung steht seit 2017 Landesamtsdirektor Werner Trock, ein Jurist, wie ihn die Verfassung für diese Funktion verlangt. Wie viel Personal dahintersteht, zeigt der Dienstpostenplan: Für 2025 und 2026 sind rund 13.700 Stellen vorgesehen. In St. Pölten ist kaum ein Arbeitgeber größer.
Entsprechend unterschiedlich sind die Berufe. IT-Fachkräfte halten die digitale Verwaltung am Laufen, Technikerinnen begutachten Anlagen, Juristinnen und Juristen prüfen Bescheide, und der Straßendienst rückt aus, wenn es schneit. Auch hinter Förderungen, Gesundheitsthemen und Schulen steckt Verwaltungsarbeit, die hier erledigt wird. Viele Stellen verlangen eine juristische oder technische Ausbildung, viele andere nicht.
Was das Land als Arbeitgeber ausmacht, lässt sich an handfesten Dingen festmachen. Ein Posten im Landesdienst gilt als sicher. Wer Familie hat, findet Betriebskindergarten und Ferienbetreuung vor; als familienfreundlicher Arbeitgeber hat sich das Land auditieren lassen. Und weil es in jedem Bezirk eine Dienststelle gibt, lässt sich oft wohnortnah arbeiten, von Gmünd ganz im Norden bis Bruck an der Leitha im Osten.
Richterstelle beim Landesverwaltungsgericht Niederösterreich mit vorgesehenen Standorten St. Pölten, Wiener Neustadt und Zwettl.
Das Land NÖ sucht eine Amtssachverständige bzw. einen Amtssachverständigen für Luftfahrt in Vollzeit am Dienstort St. Pölten.
Techniker:in mit akademischer Ausbildung für Erhaltung, Betrieb und Verkehrssicherheit im Straßenbau in Waidhofen an der Thaya.
Medizinische Fachkraft im Bereich Logopädie bzw. Ergotherapie für die Waldschule Wiener Neustadt, 20 Wochenstunden, Karenzvertretung ab August 2026.
Tätigkeiten in einem motivierten Team Die Möglichkeit zur konsequenten fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung sowie ein umfangreiches Schulungsprogramm beim Einstieg in den neuen Job Ein ansprechendes Arbeitszeitmodell, die Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben ermöglicht (Home-Office-Option) Die wirtschaftliche Stabilität und Berechenbarkeit eines öffentlichen Dienstgebers Attraktive Zusatzleistungen wie z. B. hauseigene Kantine mit täglich frischgekochten Menüs Eine Entlohnung nach dem NÖ Landes-Bedienstetengesetz, LGBl. 2100. Das Gehalt beträgt mindestens EUR 4.032,20 brutto monatlich (auf Basis Vollzeit) je nach Qualifikation und Erfahrung. Es erhöht sich auf Basis der gesetzlichen Vorschriften durch anrechenbare Vordienstzeiten. Während des Berufseinstieges ist das ...
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