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1955 eröffnete Dr. Walter Haslinger in Linz eine Anwaltskanzlei. Aus ihr ist eine der bekanntesten Wirtschaftskanzleien Österreichs geworden. Heute berät Haslinger / Nagele von Linz und Wien aus Unternehmen, öffentliche Auftraggeber und Entscheidungsträger, von der Energiewende bis zum Wirtschaftsstrafrecht. Die meisten Mandate drehen sich um Wirtschaftsrecht. Wenn ein Energieversorger ein Windkraftprojekt durch die Genehmigungsverfahren bringen will oder ein Unternehmen vor einer kartellrechtlichen Prüfung steht, sind die Juristinnen und Juristen der Kanzlei gefragt. Stark ist das Haus vor allem im öffentlichen Recht, im Umwelt- und Anlagenrecht sowie im Kartell- und Wirtschaftsstrafrecht. In diesen Feldern führt das Branchenranking JUVE die Kanzlei regelmäßig unter den führenden Adressen des Landes, 2025 reihte es sie unter die Top 20 der österreichischen Wirtschaftskanzleien. Getragen wird die Arbeit von 23 Partnerinnen und Partnern und mehr als 120 Mitarbeitenden an den beiden Standorten. Der Linzer Sitz besteht seit 1955, das Wiener Büro feierte 2025 sein 25-jähriges Bestehen. Im Geschäftsjahr 2024/25 erwirtschaftete die Kanzlei laut JUVE rund 17,9 Millionen Euro Umsatz. Für grenzüberschreitende Mandate arbeitet sie mit Partnerkanzleien in den Nachbarländern, der übrigen EU und den USA zusammen. Eine exakte Gesamtbelegschaft weist die Kanzlei öffentlich nicht einheitlich aus. Bewerben können sich nicht nur fertige Anwältinnen und Anwälte. Die Kanzlei stellt Rechtsanwaltsanwärterinnen und -anwärter ein, sucht Assistenz für Recht und Organisation und holt laufend Studierende ins Haus. In 17 Jahren kamen so 245 Praktikumsplätze zusammen. Weiterbildung steht dabei den Juristinnen und Juristen ebenso offen wie dem administrativen Team. JUVE bewertet Haslinger / Nagele als empfehlenswerten Arbeitgeber und hebt die Aufstiegschancen und das Arbeitsklima hervor; ein Mitarbeiter beschreibt das Umfeld als unterstützend, fördernd und zugleich fordernd. Hinter der Kanzlei steht außerdem die Walter Haslinger Privatstiftung, die rechtswissenschaftliche Forschung fördert.

Wenn ein Konzern gekauft wird oder eine Bank eine Großfinanzierung strukturiert, sitzen oft Anwältinnen und Anwälte von BINDER GRÖSSWANG mit am Tisch. Die Wiener Wirtschaftskanzlei berät heimische und internationale Unternehmen in nahezu allen Fragen des Wirtschaftsrechts. Rund 125 Jurist*innen gehören zum Team, 28 davon als Partnerinnen und Partner. Das Spektrum reicht weit. In der einen Abteilung begleiten Jurist*innen Unternehmenskäufe und Gesellschaftsrecht, in der anderen geht es um Arbeitsrecht, Bankrecht oder um Streitfälle, die vor Gericht oder Schiedsgericht ausgetragen werden. Neuere Felder wie Datenschutz, Digital Law und künstliche Intelligenz sind inzwischen eigene Fachbereiche. Insgesamt deckt die Kanzlei 17 Rechtsgebiete ab und ordnet ihre Beratung zusätzlich nach Branchen, von Energie über Life Sciences bis Automotive. BINDER GRÖSSWANG ist eine unabhängige österreichische Kanzlei, kein Ableger eines internationalen Netzwerks. Gearbeitet wird an zwei Standorten: im Haupthaus in der Sterngasse mitten in der Wiener Innenstadt und in Innsbruck. Rund 190 Menschen sind hier tätig, Jurist*innen ebenso wie Mitarbeitende in Sekretariat, IT, Marketing und Verwaltung. Die Wurzeln reichen mehr als 60 Jahre zurück. Die Fälle sind oft grenzüberschreitend. Wer einsteigt, arbeitet für große Mandanten und mit Kanzleien im Ausland zusammen. Fachrankings wie Chambers, Legal 500 und JUVE führen das Haus seit Jahren in ihren oberen Kategorien, ein Hinweis auf konstante Mandatsqualität. Juristische Laufbahnen beginnen hier häufig als Rechtsanwaltsanwärter*in oder in der wissenschaftlichen Mitarbeit während des Studiums. Daneben gibt es Rollen jenseits der Juristerei, vom Assistenzbereich bis zur IT.

Hinter vielen automatisierten Lagern großer Handelsketten steckt Technik aus Oberösterreich. TGW Logistics plant und baut Anlagen, in denen Waren vollautomatisch eingelagert, zusammengestellt und versandfertig gemacht werden. Rund 4.645 Menschen arbeiten dafür weltweit. Mechanik, Roboter und Steuerungssoftware entstehen dabei zum großen Teil im eigenen Haus. Gegründet wurde TGW 1969 in Wels, heute sitzt die Firma im benachbarten Marchtrenk. Aus einem regionalen Betrieb ist ein Konzern mit Standorten in Europa, Nordamerika und Asien geworden. Im Kern geht es um Intralogistik. Bestellt ein Modehändler oder ein Lebensmittelkonzern ein neues Verteilzentrum, liefert TGW die Förderanlagen, die Shuttles und die Software gleich mit dazu. Im Geschäftsjahr 2024/25 lag der Umsatz bei rund 1,07 Milliarden Euro. Der Auftragseingang stieg um 55 Prozent auf 1,5 Milliarden und damit auf den höchsten Wert der Firmengeschichte. Das schafft Raum für ganz unterschiedliche Berufe. Softwareentwickler schreiben die Steuerung, Mechatroniker und Elektrotechniker bauen Regalbediengeräte zusammen, und Projektleiter begleiten eine Anlage von der ersten Skizze bis zur Inbetriebnahme beim Kunden vor Ort. Wer technisch arbeiten will, findet hier reichlich davon. 52,8 Millionen Euro flossen zuletzt in Forschung und Entwicklung, fast fünf Prozent des Umsatzes. Die Eigentümerstruktur ist ungewöhnlich. Seit 2004 hält die TGW Future Privatstiftung sämtliche Anteile an der Gruppe. Ein Drittel des Gewinns geht an die Stiftung, die davon einen Teil in gemeinnützige Projekte steckt; der größere Teil bleibt im Unternehmen und wird investiert. Verkauft oder zerschlagen werden kann die Firma damit nicht. Aktuell baut TGW sein Headquarter in Marchtrenk weiter aus und steckt dafür noch einmal rund 50 Millionen Euro hinein.
Mitten im 9. Wiener Bezirk, in der Löblichgasse, steht ein Krankenhaus, das viele Wienerinnen und Wiener nur vom Vorbeigehen kennen. Das Sanatorium Hera gehört der Krankenfürsorgeanstalt der Bediensteten der Stadt Wien, kurz KFA. Behandelt wird hier aber niemand nach Parteibuch: Patientinnen und Patienten aller Kassen kommen ambulant und stationär. Und das seit über hundert Jahren. Angefangen hat alles 1905. Der Gynäkologe Hugo Hübel ließ in der Löblichgasse eine private Heil- und Entbindungsanstalt bauen, anfangs mit gerade einmal 17 Einbettzimmern und einem einzigen Operationssaal. Den Namen lieh er sich von der griechischen Göttin. 1937 verkaufte Hübel das Haus an die KFA, die es seither als eigenes Krankenhaus führt. Im Krieg zerstörten Bomben das Gebäude fast vollständig. 1949 sperrte es wieder auf, damals als erste Wiener Klinik mit einer eigenen Station für künstliche Darmausgänge. Heute deckt die Hera rund fünfzehn Fachgebiete ab. In den Operationssälen stehen Chirurgen und Orthopäden, auf der internen Abteilung kümmern sich Internistinnen um die Patienten, dazu kommen Augenheilkunde, Dermatologie, Urologie und eine eigene Zahnklinik. Ein Brustgesundheitszentrum und ein Gesundheits- und Vorsorgezentrum ergänzen den klassischen Spitalsbetrieb. Wie viele Menschen hier heute arbeiten, macht das Haus nicht öffentlich. Ein Rechnungshofbericht hält für das Jahr 2005 rund 440 Beschäftigte und etwa 165 systemisierte Betten fest. Ein Mittelbetrieb also, kein anonymes Großklinikum. Für Bewerberinnen und Bewerber zählt vor allem der Träger. Eine Körperschaft öffentlichen Rechts steht hinter dem Haus, kein renditegetriebener Konzern, und das prägt das Arbeitsumfeld. Gefragt sind nicht nur Ärztinnen und Pflegekräfte. Auch medizinisch-technische Dienste, Labor, Technik und Verwaltung halten den Betrieb am Laufen. Geführt wird die Klinik seit 2020 von Prim. Priv.-Doz. Dr. Robert Winker, einem Facharzt für Innere Medizin und Arbeitsmedizin, der zugleich das Vorsorgezentrum der KFA leitet. Dass die Hera nicht stehen bleibt, zeigte sich Ende 2021: In Simmering eröffnete sie ein eigenes Kompetenzzentrum für Parodontologie, das erste seiner Art über die Löblichgasse hinaus.

Rund 70 Juristinnen und Juristen arbeiten bei Fellner Wratzfeld & Partner am Wiener Schottenring, gemeinsam mit Assistenz, IT und weiteren Fachkräften zählt das Haus etwa 140 Beschäftigte (fwp.at, Stand Juli 2026). Ihr Feld ist das Wirtschaftsrecht: Bankgeschäfte, Firmenkäufe, Sanierungen, große Immobilien- und Infrastrukturprojekte. Gegründet wurde die Kanzlei 1999 von Markus Fellner und Kurt Wratzfeld. Beraten werden private Unternehmen ebenso wie Auftraggeber aus dem öffentlichen Sektor. Das Wirtschaftsrecht ist ein weites Feld, und fwp deckt einen großen Teil davon ab. Ein Schwerpunkt liegt im Banken- und Finanzierungsrecht: Wenn ein Kredit strukturiert oder eine Übernahme finanziert wird, gehört die Kanzlei zu den festen Adressen am Platz Wien. Ein zweiter ist die Sanierung und Restrukturierung von Unternehmen in der Krise, ein Gebiet, für das Mitgründer Markus Fellner auch über das Haus hinaus einen Namen hat. Dazu kommen Firmenübernahmen, Gesellschaftsrecht, Vergabe- und Immobilienrecht sowie die Prozessführung vor Gericht. Zu den Mandanten zählen österreichische und internationale Unternehmen, dazu Auftraggeber der öffentlichen Hand. Gearbeitet wird an einer Adresse, dem Schottenring 12 im ersten Wiener Bezirk. Kein weit verzweigtes Netz an Standorten, sondern ein Haus, in dem sich die Kolleginnen und Kollegen kennen. Grenzüberschreitende Fälle betreut die Kanzlei über ein Netzwerk befreundeter Sozietäten, sodass auch bei internationalen Transaktionen Erfahrung im Raum ist. Die einschlägigen Kanzleiverzeichnisse Chambers, The Legal 500 und JUVE führen fwp regelmäßig in ihren Rankings. Für den Berufseinstieg heißt das konkret: Konzipientinnen und Konzipienten lernen bei komplexen Transaktionen von erfahrenen Partnern, statt an der Peripherie zu bleiben. Die Kanzlei nennt laufende Weiterbildung und langfristige Entwicklungswege ausdrücklich als Teil ihres Angebots und wurde 2025 im JUVE-Verfahren als Top-Arbeitgeber unter Österreichs Wirtschaftskanzleien geführt; beim DACH-Vergleich BEST RECRUITERS erhielt sie 2024/25 das Silber-Siegel (fwp.at, Stand Juli 2026). Neben den Anwältinnen und Anwälten halten Assistenz, IT und Business Development den Betrieb am Laufen. Seit 1999 wächst das Haus an einem Ort weiter.

Rund vier Milliarden Einzeldosen verlassen jedes Jahr die Werke von G.L. Pharma. Tabletten gegen Bluthochdruck, Schmerzmittel, Präparate für die Substitutionstherapie: hergestellt wird in Lannach in der Weststeiermark und in Wien, vertrieben wird in mehr als 50 Märkten. Rund 1.300 Menschen arbeiten für das Unternehmen. Die Wurzeln reichen zurück bis 1947. Das Unternehmen entwickelt, produziert und verkauft Arzneimittel, und zwar in zwei Richtungen gleichzeitig. Auf der einen Seite stehen eigene Markenprodukte, auf der anderen Generika, also wirkstoffgleiche Nachfolgepräparate, die nach Ablauf des Patentschutzes dieselbe Therapie zu deutlich geringeren Kosten ermöglichen. Fachlich liegen die Schwerpunkte bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bei Erkrankungen des zentralen Nervensystems und bei der Schmerz- und Opioid-Substitutionstherapie. Letzteres ist ein streng reguliertes Feld. Wer hier arbeitet, hat es täglich mit Analytik, Dokumentation und behördlichen Vorgaben zu tun. Angefangen hat alles mit zwei Firmen. 1947 und 1948 entstanden Lannacher Heilmittel im Raum Graz und Gerot Pharmazeutika in Wien. 1997 kaufte Lannacher das Wiener Unternehmen, 2009 wurden beide zu einer Gesellschaft verschmolzen, seit 2023 tritt sie einheitlich als GL Pharma auf. Geführt wird das Familienunternehmen von vier Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern der Familie Bartenstein. Der Firmensitz liegt am Schlossplatz in Lannach, wenige Minuten entfernt stehen Produktion und Lager an der Industriestraße, in Wien betreibt das Unternehmen an der Arnethgasse einen weiteren Büro- und Produktionsstandort. Nach eigenen Angaben liegt der Umsatz bei rund 350 Millionen Euro, gemeinsam mit Genericon Pharma bei etwa 500 Millionen. Eigene Marketing- und Vertriebsstrukturen bestehen in Österreich und in mehr als 15 weiteren Märkten in Europa sowie in Mexiko, darüber hinaus arbeitet das Unternehmen mit Lizenzpartnern. Für Beschäftigte heißt das: Projekte enden selten an der Landesgrenze, und Zulassungsfragen stellen sich in mehreren Rechtsräumen parallel. Wer sich bewirbt, trifft auf ein breites Spektrum an Berufen. In der pharmazeutischen Produktion läuft der Dreischichtbetrieb, in der Qualitätskontrolle prüfen Chemielabortechnikerinnen und Analytiker die Chargen, bevor sie freigegeben werden. Regelmäßig ausgeschrieben sind außerdem Stellen in Regulatory Affairs, in der IT vom System Engineer bis zum Information Security Engineer, im Produktmanagement und im pharmazeutischen Außendienst. Ausgebildet wird auch im eigenen Haus: G.L. Pharma ist eingetragener Lehrbetrieb der Wirtschaftskammer Steiermark, die nächste Lehrstelle in der Labortechnik startet im Herbst 2027. An Rahmenbedingungen nennt das Unternehmen flexible Arbeitszeiten und Home-Office-Möglichkeiten, Weiterbildung über Seminare, Workshops und E-Learning sowie Karenzmodelle für Eltern. Für den Arbeitnehmerschutz trägt der Betrieb das Sicherheitssiegel der AUVA. Wie sich die rund 1.300 Beschäftigten auf die einzelnen Standorte verteilen, veröffentlicht das Unternehmen nicht. Der Bahnhof Lannach liegt in Gehweite des Standorts.

Die Ärztekammer für Wien sorgt dafür, dass rund 14.700 Wiener Ärztinnen und Ärzte ihren Beruf unter verlässlichen Bedingungen ausüben können. Sie verhandelt mit den Sozialversicherungen, organisiert die ärztliche Fortbildung und steht ihren Mitgliedern in rechtlichen und wirtschaftlichen Fragen zur Seite. Hinter dieser Arbeit steht ein eigenes Team von rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Sie sitzen mitten im ersten Bezirk, in der Weihburggasse unweit des Stephansdoms. Als Körperschaft öffentlichen Rechts ist die Kammer die gesetzliche Interessenvertretung der Wiener Ärzteschaft. Sie führt die Ärzt*innenliste, in der zum Jahresbeginn 2025 rund 33.700 Personen verzeichnet waren, darunter 14.681 ordentliche Mitglieder. Was abstrakt klingt, hat sehr praktische Seiten. Ein Jurist prüft einen Kassenvertrag, eine Controllerin behält den Wohlfahrtsfonds im Blick, eine Projektmitarbeiterin bereitet das Diplom-Fortbildungs-Programm vor, mit dem Ärztinnen und Ärzte ihre Qualifikation aktuell halten. Die Kammer beschreibt sich selbst als professionell organisierten Dienstleistungsbetrieb für ihre Mitglieder und sucht entsprechend keine Mediziner*innen, sondern Fachkräfte wie Jurist*innen, Buchhalter*innen, Controller*innen und Mitarbeiter*innen für Projekte. Der Arbeitsplatz liegt im Herzen der Stadt. Wer hier anfängt, muss nicht alles schon mitbringen: Die Kammer qualifiziert auch Einsteiger*innen für ihre Spezialgebiete und bietet interne wie externe Weiterbildung. Zum Angebot gehören bis zu zwei Tage Homeoffice pro Woche, eine Jahreskarte der Wiener Linien sowie eine betriebliche Gesundheits- und Altersvorsorge. Eine öffentliche Aufschlüsselung der Gehälter veröffentlicht die Kammer nicht. Der gesellschaftliche Bezug der Arbeit bleibt dafür greifbar. Wird ein ärztlicher Notdienst koordiniert oder der Praxisplan gepflegt, mit dem Patientinnen und Patienten eine passende Ordination finden, profitiert am Ende die ganze Stadt.

Am Hohen Markt in Wien sammelt sich jeden Mittag eine kleine Menschentraube. Über die denkmalgeschützte Ankeruhr, ein Jugendstilwerk aus dem Jahr 1914, zieht dann eine Reihe historischer Figuren vorbei. Erbaut hat das Wahrzeichen die frühere Anker-Versicherung, aus der die heutige Helvetia Versicherungen AG hervorgegangen ist. Das Unternehmen sitzt bis heute im selben Haus, Hoher Markt 10–11. Gegründet wurde das Haus am 2. Dezember 1858 als „Der Anker, Gesellschaft für Lebens- und Rentenversicherung". Damit gehört Helvetia zu den ältesten Versicherern Österreichs. Den Namen Helvetia trägt das Unternehmen seit 2006; dahinter steht die schweizerische Helvetia Gruppe aus St. Gallen, mit der die Verbindung bis in die 1960er-Jahre zurückreicht. Was hier versichert wird, betrifft fast jeden Lebensbereich. Helvetia ist im Lebens- und Vorsorgegeschäft ebenso tätig wie in der Schaden- und Unfallversicherung: Das reicht von der Pensionsvorsorge über die Haushalts- und Kfz-Versicherung bis zur Absicherung ganzer Betriebe. Über 630.000 Kundinnen und Kunden in Österreich vertrauen dem Unternehmen ihre Risiken an. Betreut werden sie von mehr als 950 Mitarbeitenden an österreichweit 39 Standorten. Entsprechend breit ist die Palette der Berufe. Im Außendienst beraten Kundenbetreuerinnen und -betreuer in den Regionen zu Vorsorge und Schadenschutz, in der Generaldirektion am Hohen Markt kalkulieren Aktuare die Tarife, prüfen Underwriter die Risiken und bearbeiten Spezialistinnen die Schadenfälle. Dazu kommen Bereiche wie IT, Recht, Finanzen und Kundenservice. Auf Aus- und Weiterbildung legt das Unternehmen erkennbaren Wert: Mitarbeitende werden bei der Auswahl passender Seminare unterstützt und über ein eigenes Weiterbildungsprogramm begleitet. Seit dem 5. Dezember 2025 gehört Helvetia zur Helvetia Baloise Gruppe, dem Zusammenschluss der beiden Schweizer Versicherer Helvetia und Baloise. In der Schweiz ist daraus der größte Allbranchenversicherer geworden. Die Gruppe beschäftigt rund 22.000 Menschen in acht europäischen Märkten und betreut etwa 13 Millionen Kundinnen und Kunden. Für die österreichische Gesellschaft heißt das: ein finanzstarker Konzern im Rücken, die Arbeit aber weiterhin dort, wo schon 1914 die Ankeruhr aufgezogen wurde.

Freshfields berät Unternehmen bei Fusionen, Börsengängen und großen Rechtsstreitigkeiten, oft in Fällen, über die auch die Wirtschaftspresse berichtet. Allein in Deutschland arbeiten dafür mehr als 500 Anwältinnen und Anwälte. Weltweit sind es über 2.800, verteilt auf 33 Büros. Die Geschichte der Kanzlei reicht bis ins Jahr 1743 zurück. Die heutige Sozietät entstand im Jahr 2000. Damals schloss sich die 1743 in London gegründete Kanzlei Freshfields mit den deutschen Häusern Bruckhaus Westrick Heller Löber und Deringer Tessin Herrmann & Sedemund zusammen. Ein Teil der deutschen Wurzeln reicht noch weiter zurück, ein Vorläuferbüro in Hamburg besteht seit 1840. Seit Oktober 2024 tritt die Kanzlei nach außen kurz als „Freshfields" auf, der deutsche Rechtsträger hat seinen Sitz in Frankfurt am Main. In Deutschland ist die Kanzlei an fünf großen Standorten vertreten: in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg und München. In den vergangenen Jahren kamen kleinere Büros hinzu, etwa in Münster, Hannover, Mannheim und Nürnberg. Ein weiteres Büro steht in Wien. Beraten wird vor allem dort, wo für Unternehmen viel auf dem Spiel steht. Ein Team begleitet einen Konzern durch eine milliardenschwere Übernahme, ein anderes verteidigt ein Unternehmen in einem Kartellverfahren, ein drittes strukturiert eine Finanzierung oder einen Börsengang. Frankfurt gilt dabei als besonders starker Standort für Banking, Finance und Kapitalmarktrecht. Der deutsche Markt trägt kräftig zum Geschäft bei: Im Geschäftsjahr 2023/24 erzielte die Kanzlei hierzulande rund 530 Millionen Euro, das Wiener Büro kam auf knapp 64 Millionen. Für Berufseinsteiger führen mehrere Wege hinein. Studierende sammeln im fünfwöchigen Praktikumsprogramm „Smart Challenge" erste Einblicke, Referendarinnen und Referendare arbeiten als vollwertige Teammitglieder an Mandaten mit und werden von einer Anwältin oder einem Anwalt als Mentor begleitet. Wer als Associate anfängt, erhält regelmäßig Feedback zur eigenen Entwicklung. Neben den Juristinnen und Juristen beschäftigt Freshfields viele Fachkräfte in den Business Services, etwa in der IT oder im Wissensmanagement. Weltweit zählt die Kanzlei rund 5.700 Beschäftigte. Gemessen am Umsatz gehört Freshfields zu den größten Wirtschaftskanzleien in Deutschland.

Wir sind Wirtschaftsmotor, internationaler Konzern, verlässlicher Geschäftspartner, Innovationstreiber und Umweltschützer. Aber vor allem sind wir eines: ein attraktiver Arbeitgeber. Kaum ein anderes Unternehmen bietet so viele unterschiedliche und spannende Jobmöglichkeiten wie die ÖBB. Von Fahrzeugtechniker:in bis zu Bauingenieur:in, von der Logistik bis zur IT. Und für diejenigen, die noch am Beginn ihrer Karriere stehen, gibt es ein breites Angebot an Lehrlingsausbildungen, Praktika und sogar ein eigenes Traineeprogramm. Die ÖBB sind das größte Mobilitäts- und Klimaschutzunternehmen des Landes und bieten mit über 127 unterschiedlichen Berufsbildern eine breite Vielfalt an spannenden Berufsperspektiven. Außerdem ist die Bahn bunt und Vielfalt wird bei den ÖBB großgeschrieben. Denn nur so können wir nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg garantieren. Die ÖBB steht für grünen Strom und eine grüne Zukunft und trägt als größtes Klimaschutzunternehmen des Landes eine enorme Verantwortung für Österreich und die Umwelt. Deshalb investieren die Menschen bei den ÖBB mit ihrem Job in ein nachhaltiges System Schiene und leisten einen wertvollen Beitrag für eine klimafreundliche Zukunft. Besonders junge Menschen stehen bei den ÖBB im Fokus, da wir einer der größten Lehrbetriebe Österreichs mit über 100 Jahren Erfahrung in der Ausbildung sind. Für Berufseinsteiger:innen bietet unser Trainee4mobility Programm das perfekte Sprungbrett in den ÖBB-Konzern. News: https://www.unsereoebb.at/

Wer sind wir CMS Reich-Rohrwig Hainz ist mit rund 360 Mitarbeitenden, davon mehr als 220 Jurist:innen in Österreich und an 9 weiteren Standorten in Südosteuropa, eine der größten Anwaltssozietäten in Europa. Wir sind Mitglied von CMS und damit Teil eines globalen Verbundes von über 7.200 Anwält:innen und Steuerberater:innen an 87 Standorten. Produkte, Service, Leistungen Fast jeder Rechtsbereich überschneidet sich in der Praxis mit anderen. Daher bieten wir alle Teile des Wirtschaftsrechts aus einer Hand an. Wir beraten nicht nur in einzelnen rechtlichen Fragen, sondern übernehmen das vollständige juristische Management der Projekte unserer Mandant:innen. Perspektiven Unsere Karrierewege sind so individuell, wie wir es sind. Egal, ob Sie sich für ein CMS Sommerpraktikum, für die Tätigkeit als Rechtsanwaltsanwärter:in oder für einen Job in unseren Service Departments entscheiden. Chancen finden Sie bei uns in allen Bereichen vor. Dabei können Sie entlang des gesamten Karrierepfades auf unsere Unterstützung zählen: von On-the-Job-Coachings bis zu nationalen und internationalen Aus- und Weiterbildungen. Unser Arbeitgeberversprechen und unsere Werte Als eine der größten internationalen Anwaltskanzleien sehen wir Vielfalt als Basis für unseren gemeinsamen Erfolg. Wir schätzen ambitionierte Menschen, die ihren eigenen Weg gehen wollen – in Richtung eines gemeinsamen Ziels. Wir entwickeln und fördern Talente, ohne dass sie sich verbiegen müssen. In einem Klima voller Respekt, in dem sich alle auf ihre Weise verwirklichen können. Denn wir wissen: Um gemeinsam zu gewinnen, braucht es den Freiraum des Individuums. Daher lautet unser Arbeitgeberversprechen: # win dividuals – We individuals win. Eine # win dividual Karriere steht Ihnen offen, wenn Sie zu Ihrer Höchstform auflaufen. Wir halten unser Arbeitgeberversprechen – unser Kompass sind dabei unsere Werte: grow – flow – show. Grow Zu uns passen Menschen, die zu den Besten in ihrem Fach gehören wollen. Neben erstklassiger Aus- und Weiterbildung fördern wir individuelle Stärken und lassen einander Raum für Entwicklung. Flow Es ist die Kombination aus internationaler Großkanzlei und familiärer Kultur, die unseren Arbeitsalltag zum Schwingen bringt. Wir alle schätzen den Zusammenhalt und außergewöhnlichen Teamspirit. Show Höchste Expertise und fachliche Exzellenz können sich bei uns sehen lassen. Wir zeigen gerne, was wir können und überzeugen durch Taten. Unser Kapital lautet Vertrauen, denn wir setzen auf langfristige Beziehungen. Erfahren Sie mehr auf unserer Karriereseite: #windividuals | Wir als Arbeitgeber | CMS Österreich Was macht es besonders, für uns zu arbeiten? Sie wollen wissen, warum Sie bei uns arbeiten sollten? Wir liefern Ihnen 7 gute Gründe! Kununu Spotify

Die BAWAG P.S.K. ist eine der größten und rentabelsten Banken Österreichs mit über 1,6 Millionen Privat- und Firmenkunden und einer landesweit sehr bekannten Marke. Unsere Geschäftsstrategie ist auf niedriges Risiko und hohe Effizienz ausgerichtet. Mehr als 70% unserer Kredite und Forderungen bestehen gegenüber Kunden in Österreich, während die restlichen auf westliche Industrieländer wie Deutschland, Großbritannien, Frankreich und die Vereinigten Staaten entfallen. In den letzten Jahren haben wir uns vermehrt auf unser Kerngeschäft konzentriert und uns aus Geschäftsbereichen zurückgezogen, in welchen wir über keinen oder einen geringen Wettbewerbsvorteil verfügten. Im Zuge dieses Veränderungsprozesses haben wir unsere Tochtergesellschaft für Vermögensverwaltung verkauft, den Eigenhandel eingestellt und die proaktive Entscheidung getroffen, uns aus Mittel- und Osteuropa zurückzuziehen. So haben wir unser Kreditengagement in Mittel- und Osteuropa auf mittlerweile weniger als 1% der Bilanzsumme reduziert. Wir sind stolz auf unser Kreditportfolio, welches wir mit geringem Risiko führen. Unsere Geschäftssegmente sind Retail Banking and Small Business, Corporate Lending and Investments und Treasury Services and Markets. Das Angebot leicht verständlicher, transparenter und erstklassiger Produkte und Dienstleistungen, die den Bedürfnissen unserer Kunden entsprechen, steht in allen Geschäftsbereichen im Zentrum unserer Strategie. Die Wurzeln der BAWAG P.S.K. – heute eine der führenden Banken in Österreich – reichen bis ins Jahr 1883 zurück, als unter Kaiser Franz Joseph I. das „k.k.Postsparcassen-Amt" eröffnet wurde. Die Fusion der Traditionsbanken BAWAG und P.S.K. per 1.1.2005 hat die größte Kundenbank Österreichs entstehen lassen, die neue „BAWAG P.S.K. Bank für Arbeit und Wirtschaft und Österreichische Postsparkasse AG“ ? kurz „BAWAG P.S.K.“. Die Bank steht zu 52% im Eigentum von Cerberus Capital Management LP und zu 40% im Eigentum von GoldenTree Asset Management LP.

Bei E+H Rechtsanwälte beraten mehr als 70 Juristinnen und Juristen Unternehmen dann, wenn es rechtlich anspruchsvoll wird: bei Firmenübernahmen, Finanzierungen, großen Bauvorhaben oder Konzernumbauten. Gearbeitet wird von Wien, Graz und Brüssel aus. Es ist eine reine Wirtschaftsrechtskanzlei, keine Kanzlei für den Alltagsfall um die Ecke. Die Wurzeln der Kanzlei reichen unter dem Namen Eisenberger & Herzog zurück; heute firmiert sie als E+H Rechtsanwälte GmbH mit Sitz in Graz. Der Anspruch, den sie an sich selbst formuliert, lässt sich schlicht zusammenfassen: juristische Präzision mit wirtschaftlichem Verständnis verbinden, damit sich Mandantinnen und Mandanten auf ihr Geschäft konzentrieren können. Die Fälle sind oft grenzüberschreitend. E+H schickt dafür nicht überall eigene Büros ins Rennen, sondern koordiniert Transaktionen in anderen Ländern mit lokalen Spezialisten. Wer hier einsteigt, arbeitet also früh an internationalen Wirtschaftsfällen mit. Beim Thema Digitalisierung ist die Kanzlei weiter vorne, als man es von einer Anwaltskanzlei erwartet. E+H unterhält seit Jahren eine interne Digitalisierungsgruppe mit Leuten aus verschiedenen Praxisgruppen und war 2018 Mitgründerin des Legal Tech Hub Europe. Fachlich wird die Arbeit von außen bestätigt: Die internationalen Branchenverzeichnisse Chambers und Legal 500 führen die Kanzlei, das Fachmedium JUVE hat sie mehrfach als Top-Arbeitgeber genannt. Für die Frauenförderung im Betrieb trägt E+H das staatliche equalitA-Gütesiegel. Das Bild vom Beruf ist dabei breiter als nur Robe und Gericht. Neben Partnerinnen und Partnern, ständigen Substitutinnen, Rechtsanwaltsanwärterinnen und Rechtsanwaltsanwärtern arbeiten hier auch Menschen im Marketing, in der Buchhaltung, in der Teamassistenz und am Empfang. Für Legal Tech werden ausdrücklich auch Jus-Studierende gesucht, Gerichtspraxis ist dafür keine Voraussetzung. Die Kanzlei beschreibt ihre Kultur mit einem Satz, der Programm sein soll: gute Stimmung, Ehrgeiz ohne Ellbogentechnik. Ob introvertiert oder extrovertiert, heißt es dazu, spiele keine Rolle. Konkrete Angaben zu Weiterbildungsprogrammen und einzelnen Benefits macht die Kanzlei auf ihrer Karriereseite allerdings nicht.

Die Raiffeisen Bank International AG & RZB-Gruppe beschäftigt alleine im Bereich IT in Wien rund 500 MitarbeiterInnen. IT ist Ihre Disziplin? Wir bieten Ihnen ein breites Aufgabenspektrum: Entwicklung und Betreuung von Bankensoftware, technischer Support der Fachabteilungen, projektübergreifende Tätigkeit im Rahmen von IT- , Security- und Business-Projekten. Die Raiffeisen Bank International AG (RBI) ist eine vollkonsolidierte Tochter der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB). Die RBI betrachtet Österreich und Zentral- und Osteuropa (CEE) als ihren Heimmarkt. 14 Märkte der Region werden durch Tochterbanken abgedeckt, darüber hinaus umfasst die Gruppe zahlreiche andere Finanzdienstleistungsunternehmen beispielsweise in den Bereichen Leasing, Vermögensverwaltung und Mergers and Acquisitions. Insgesamt betreuen rund 51.000 Mitarbeiter 14,2 Millionen Kunden in rund 2.600 Geschäftsstellen, der überwiegende Teil davon in CEE. Unsere Firmenkultur gewährleistet, dass für unser geschäftliches und ethisches Verhalten höchste Standards eingehalten werden, die auf den folgenden Wertvorstellungen basieren: Kundenorientierung Professionalität Qualität Gegenseitiger Respekt Initiative Teamwork Integrität Eigenschaften, die BewerberInnen mitbringen sollten: * Analytisches Denken * Selbständige und strukturierte Arbeitsweise * Fachliches Interesse * Freude an der Arbeit im Team Aufnahmeverfahren: Interview mit Fachabteilung und Human Resources Joblink: https://jobs.rbinternational.com/

Arbeiten bei Wolf Theiss Über Wolf Theiss Wolf Theiss steht für lokales Know-how verbunden mit internationaler Kompetenz. Seit der Gründung vor mehr als 65 Jahren in Wien haben wir uns zu einer der führenden Anwaltssozietäten in Mittel-, Ost- und Südosteuropa (CEE/SEE) entwickelt. 400 Jurist:innen aus unterschiedlichsten Rechtsbereichen arbeiten in unseren Büros in 13 Ländern sowie an unserem zentralen europäischen Standort in Brüssel zusammen. Unterstützt werden sie von über 300 Kolleg:innen aus verschiedenen Business-Teams. Gemeinsam bilden sie die Grundlage für unsere internationale Zusammenarbeit und unseren Erfolg. Um unser Netzwerk weiter auszubauen, suchen wir laufend engagierte Talente mit unterschiedlichen Hintergründen, die ihre fachlichen Stärken und Perspektiven in unsere Teams einbringen. Was uns ausmacht Bei Wolf Theiss treffen unterschiedliche Perspektiven, Fachgebiete und Kulturen aufeinander. Uns verbindet der Anspruch, juristisch herausragende Arbeit zu leisten, gemeinsam Lösungen zu entwickeln und unseren Mandant:innen mit internationaler Expertise zur Seite zu stehen. Vielfalt, die Perspektiven schafft Unsere Teams leben von unterschiedlichen Erfahrungen und Hintergründen. Mitarbeitende aus 20 Ländern und mit 30 verschiedenen Sprachen bringen vielfältige Perspektiven ein. Rund die Hälfte unserer Jurist:innen ist weiblich – diese Vielfalt prägt unsere Zusammenarbeit und unsere Kanzleikultur. Entwicklung und neue Ideen Wir fördern den Austausch, innovative Ansätze und kreative Lösungen. Gleichzeitig bieten wir unseren Mitarbeitenden vielfältige Möglichkeiten, ihre juristischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln – durch fundierte Ausbildung, persönliche Betreuung und spannende Mandate. Zusammenarbeit über Fachbereiche und Grenzen hinweg Komplexe rechtliche Fragestellungen erfordern unterschiedliche Expertisen. Deshalb arbeiten unsere Teams eng über Praxisgruppen und Ländergrenzen hinweg zusammen, um gemeinsam die besten Lösungen für unsere Mandant:innen zu entwickeln. Internationale Perspektiven Mehr als 80 % unserer Arbeit umfasst die grenzüberschreitende Beratung internationaler Mandant:innen. Unser Netzwerk eröffnet unseren Jurist:innen die Möglichkeit, an internationalen Projekten mitzuwirken und mit Kolleg:innen aus verschiedenen Ländern zusammenzuarbeiten. Gemeinsam erfolgreich Wir verbinden die persönliche Atmosphäre kleiner Teams mit den Möglichkeiten einer internationalen Kanzlei. Menschen, die Verantwortung übernehmen, sich aktiv einbringen und gerne mit anderen zusammenarbeiten, finden bei uns ein Umfeld, in dem sie sich weiterentwickeln können. Sie möchten mehr über uns als Arbeitgeber erfahren? Auf unserer Website sowie auf unseren Social-Media-Kanälen Instagram und LinkedIn erhalten Sie spannende Einblicke.

Rund 16 Millionen Menschen in sieben Ländern führen ihre Konten bei einer Bank der Erste Group. Etwa zehn Millionen davon nutzen George, die digitale Banking-Plattform der Gruppe. Dahinter steht ein Haus mit langer Geschichte: Gegründet wurde die Erste 1819 in Wien als Sparkasse für Menschen mit kleinem Einkommen. Wer heute hier einsteigt, arbeitet für eine der größten Bankengruppen in Mittel- und Osteuropa. Die Erste Group ist eine Universalbank. Sie führt Konten und vergibt Kredite an Privatkundinnen und Privatkunden, begleitet kleine Betriebe ebenso wie große Unternehmen, verwaltet Vermögen und ist im Wertpapiergeschäft aktiv. Ihren Sitz hat die Erste Group Bank AG am Belvedere 1 in Wien. Gearbeitet wird aber längst nicht nur dort. Mit ihren Tochterbanken ist die Gruppe in Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Rumänien, Kroatien und Serbien vertreten und betreibt dort rund 2.200 Filialen. In Österreich, Tschechien, der Slowakei und Rumänien zählt sie zu den Marktführern. Die rumänische Banca Comercială Română und die tschechische Česká spořitelna gehören zu den größten Banken ihrer Länder. Insgesamt beschäftigt die Gruppe über 45.000 Menschen (Stand 2023). Das macht das Arbeiten hier konkret: Eine Kundenberaterin in einer Filiale, ein Entwickler, der an der George-App baut, eine Risikomanagerin in der Zentrale, sie alle gehören zur selben Gruppe. Neben dem klassischen Bankgeschäft gibt es Fachbereiche in IT und Softwareentwicklung, im Finanz- und Risikobereich, im Private Banking und in der Vermögensverwaltung. Wer über Ländergrenzen hinweg arbeiten möchte, findet dafür ein großes Feld, denn die sieben Kernmärkte sind eng vernetzt. Die Aktie der Erste Group ist seit 1997 an der Wiener Börse notiert. Die Geschäftsfelder über alle Länder im Detail aufzuschlüsseln würde hier zu weit führen, die offiziellen Geschäftsberichte halten das vollständig fest.

In fast jedem Smartphone, in modernen Hörgeräten und in der Steuerelektronik heutiger Autos stecken winzige Leiterplatten. Viele davon kommen aus Leoben. AT & S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft entwickelt und fertigt solche Bauteile seit 1987 und zählt heute zu den weltweit führenden Herstellern hochwertiger Leiterplatten und IC-Substrate. Rund 13.000 Menschen arbeiten für das börsennotierte Unternehmen mit Sitz in der Obersteiermark. Eine Leiterplatte verbindet die elektronischen Bauteile eines Geräts und macht aus einzelnen Chips ein funktionierendes Ganzes. AT&S baut besonders kompakte und leistungsfähige Varianten davon, dazu IC-Substrate, die als Bindeglied zwischen Halbleiterchip und Platine sitzen. Mit dem Kompetenzzentrum in Leoben ist das Unternehmen nach eigenen Angaben das erste in Europa, das solche Substrate hier entwickelt und in Serie fertigt. Die Abnehmer sitzen in der Automobilindustrie, in der Kommunikationstechnik rund um 5G, in der Medizintechnik und in der Unterhaltungselektronik. In etwa jedem vierten in Europa verkauften Smartphone steckt laut Unternehmensangaben eine Platine von AT&S. Gegründet wurde die Firma 1987 aus mehreren steirischen Elektronikbetrieben. Im Geschäftsjahr 2024/25 beschäftigte sie im Durchschnitt rund 13.000 Mitarbeitende und erzielte einen Konzernumsatz von 1,59 Milliarden Euro. Produziert wird an mehreren Standorten: in Österreich in Leoben und Fehring, dazu in Shanghai und Chongqing in China, im indischen Nanjangud und seit Kurzem im malaysischen Kulim. Die Aktie ist an der Wiener Börse im ATX-Prime notiert. Die Bandbreite an Berufen ist entsprechend groß. In der Reinraumfertigung bedienen Verfahrenstechniker und Anlagenführer die Maschinen, in Entwicklung und Forschung arbeiten Elektrotechnikerinnen, Chemiker und Materialwissenschaftler an der nächsten Generation von Substraten. Wer einsteigen will, muss nicht studiert haben: AT&S bildet selbst aus und hat die Zahl der Lehrstellen zuletzt mehr als verdoppelt. Für viele beginnt der Weg mit einer Lehre in Leoben. Andere wechseln im Lauf ihrer Laufbahn zwischen den Werken in Österreich und Asien.

Das 1955 gegründete Unternehmen steht für Technologievorsprung, Innovationen und Internationalisierung. Als Technologieführer im Bereich Kunststoffverpackungen bietet ALPLA seinen Kunden weltweit innovative Produkte auf höchstem Qualitätsniveau. ALPLA steht weltweit für Kunststoffverpackungen höchster Qualität. Rund 16.000 Mitarbeiter produzieren an 154 Standorten in 40 Ländern Qualitätsverpackungen für Marken der Nahrungs- und Getränkeindustrie, Kosmetik- und Reinigungsindustrie und Öl- und Schmiermittelindustrie. Eine gewagte Aussage, aber mit großer Wahrscheinlichkeit zutreffend: Jeder Mensch begegnet mindestens einmal täglich einem ALPLA Produkt. Denn ALPLA begleitet uns weltweit und rund um die Uhr in Gestalt grenzenlos vielfältiger Kunststoffverpackungen für die unterschiedlichsten Inhalte - vom Duschgel über Motorenöl und Waschmittel bis hin zur Limonade.

Wer in Österreich mit dem Handy telefoniert, zu Hause ins Internet geht oder fernsieht, nutzt oft ein Netz von A1. Mehr als 5,4 Millionen Mobilfunk- und rund 2,3 Millionen Festnetzkundinnen und -kunden setzen auf das Unternehmen. Damit ist A1 der größte Kommunikationsanbieter des Landes. A1 Telekom Austria AG baut und betreibt die Leitungen und Funkmasten, über die ein großer Teil Österreichs kommuniziert. Mobilfunk, Festnetz, Breitband-Internet und Fernsehen kommen aus einer Hand. Im Mobilfunk hält das Unternehmen rund 45 Prozent Marktanteil, im Breitbandgeschäft ähnlich viel. Neben der Hauptmarke A1 laufen auch bekannte Namen wie bob, yesss! und Red Bull MOBILE über das Netz. Der Sitz ist in Wien, in der Lassallestraße im zweiten Bezirk. Das Unternehmen gehört zur A1 Telekom Austria Group, die in sieben Ländern Mittel- und Osteuropas tätig ist und rund 18.000 Menschen beschäftigt (Statista, Stand 2024). Großaktionär der börsennotierten Muttergesellschaft ist der mexikanische Konzern América Móvil, zweitgrößter Eigentümer die staatliche ÖBAG. Die Wurzeln reichen in die späten 1990er-Jahre zurück, als der Mobilfunk in Österreich liberalisiert wurde; 2010 wurden Festnetz und Mobilfunk unter der Marke A1 zusammengeführt. Wer hier arbeitet, hält ein Stück Infrastruktur am Laufen. Technikerinnen und Techniker treiben den Glasfaser- und 5G-Ausbau voran, in den A1 Shops und im Kundenservice stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im direkten Kontakt mit den Kundinnen und Kunden. Dazu kommen IT, Produktentwicklung und das Geschäft mit Firmenkunden, das die Tochter A1 Digital um Cloud- und IoT-Dienste erweitert. Die Größe der Gruppe eröffnet Wege über Abteilungs- und Ländergrenzen hinweg. Eine eigene Beschäftigtenzahl allein für die österreichische Gesellschaft weist A1 öffentlich nicht gesondert aus; die 18.000 beziehen sich auf den gesamten Konzern.

Bleibt ein Auto am Straßenrand liegen, kommt vielen in Österreich zuerst das gelbe Fahrzeug mit dem ÖAMTC-Logo in den Sinn. Rund 700.000 Mal rückte der Pannendienst allein 2025 aus. Getragen wird das von Österreichs größtem Mobilitätsclub, einem Verein mit 2,6 Millionen Mitgliedern und mehr als 4.400 Beschäftigten. Der ÖAMTC ging aus zwei Clubs hervor, deren Wurzeln bis 1896 zurückreichen; 1946 schlossen sie sich zum heutigen Verein zusammen. Aus der Pannenhilfe am Straßenrand ist über die Jahrzehnte weit mehr geworden. An 115 Stützpunkten im ganzen Land beraten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Fahrzeugen, Reisen und Versicherungen, prüfen Autos technisch und helfen bei Rechtsfragen rund um die Mobilität. Acht Fahrtechnikzentren trainierten 2025 rund 107.300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im sicheren Umgang mit dem Fahrzeug. Und von 24 Stützpunkten der Flugrettung heben die gelben Notarzthubschrauber ab. 21.650 Mal waren sie 2025 im Einsatz. So breit die Aufgaben, so unterschiedlich die Berufe. In den Werkstätten und an der Straße arbeiten Kfz-Technikerinnen und Pannenfahrer, in der Luft Hubschrauberpiloten und Flugrettungscrews, an den Schaltern Beraterinnen für Mitgliedschaft und Reise. Dazu kommen IT, Marketing, Recht, Finanzen und Personal in der Verwaltung. Insgesamt beschäftigt der Club Menschen in über 30 Berufen. Der ÖAMTC ist ein wirtschaftlich und politisch unabhängiger, gemeinnütziger Verein mit Sitz in Wien und einer Struktur aus sieben Landesclubs quer über die Bundesländer. Er selbst beschreibt sich als sicheren und mehrfach ausgezeichneten Arbeitgeber. Wer hier anfängt, arbeitet in einer Organisation, die seit Jahrzehnten zum Alltag in Österreich gehört und deren Leistungen von der Panne bis zur Luftrettung reichen.