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Wenn ein Konzern gekauft wird oder eine Bank eine Großfinanzierung strukturiert, sitzen oft Anwältinnen und Anwälte von BINDER GRÖSSWANG mit am Tisch. Die Wiener Wirtschaftskanzlei berät heimische und internationale Unternehmen in nahezu allen Fragen des Wirtschaftsrechts. Rund 125 Jurist*innen gehören zum Team, 28 davon als Partnerinnen und Partner. Das Spektrum reicht weit. In der einen Abteilung begleiten Jurist*innen Unternehmenskäufe und Gesellschaftsrecht, in der anderen geht es um Arbeitsrecht, Bankrecht oder um Streitfälle, die vor Gericht oder Schiedsgericht ausgetragen werden. Neuere Felder wie Datenschutz, Digital Law und künstliche Intelligenz sind inzwischen eigene Fachbereiche. Insgesamt deckt die Kanzlei 17 Rechtsgebiete ab und ordnet ihre Beratung zusätzlich nach Branchen, von Energie über Life Sciences bis Automotive. BINDER GRÖSSWANG ist eine unabhängige österreichische Kanzlei, kein Ableger eines internationalen Netzwerks. Gearbeitet wird an zwei Standorten: im Haupthaus in der Sterngasse mitten in der Wiener Innenstadt und in Innsbruck. Rund 190 Menschen sind hier tätig, Jurist*innen ebenso wie Mitarbeitende in Sekretariat, IT, Marketing und Verwaltung. Die Wurzeln reichen mehr als 60 Jahre zurück. Die Fälle sind oft grenzüberschreitend. Wer einsteigt, arbeitet für große Mandanten und mit Kanzleien im Ausland zusammen. Fachrankings wie Chambers, Legal 500 und JUVE führen das Haus seit Jahren in ihren oberen Kategorien, ein Hinweis auf konstante Mandatsqualität. Juristische Laufbahnen beginnen hier häufig als Rechtsanwaltsanwärter*in oder in der wissenschaftlichen Mitarbeit während des Studiums. Daneben gibt es Rollen jenseits der Juristerei, vom Assistenzbereich bis zur IT.

Wer sind wir CMS Reich-Rohrwig Hainz ist mit rund 360 Mitarbeitenden, davon mehr als 220 Jurist:innen in Österreich und an 9 weiteren Standorten in Südosteuropa, eine der größten Anwaltssozietäten in Europa. Wir sind Mitglied von CMS und damit Teil eines globalen Verbundes von über 7.200 Anwält:innen und Steuerberater:innen an 87 Standorten. Produkte, Service, Leistungen Fast jeder Rechtsbereich überschneidet sich in der Praxis mit anderen. Daher bieten wir alle Teile des Wirtschaftsrechts aus einer Hand an. Wir beraten nicht nur in einzelnen rechtlichen Fragen, sondern übernehmen das vollständige juristische Management der Projekte unserer Mandant:innen. Perspektiven Unsere Karrierewege sind so individuell, wie wir es sind. Egal, ob Sie sich für ein CMS Sommerpraktikum, für die Tätigkeit als Rechtsanwaltsanwärter:in oder für einen Job in unseren Service Departments entscheiden. Chancen finden Sie bei uns in allen Bereichen vor. Dabei können Sie entlang des gesamten Karrierepfades auf unsere Unterstützung zählen: von On-the-Job-Coachings bis zu nationalen und internationalen Aus- und Weiterbildungen. Unser Arbeitgeberversprechen und unsere Werte Als eine der größten internationalen Anwaltskanzleien sehen wir Vielfalt als Basis für unseren gemeinsamen Erfolg. Wir schätzen ambitionierte Menschen, die ihren eigenen Weg gehen wollen – in Richtung eines gemeinsamen Ziels. Wir entwickeln und fördern Talente, ohne dass sie sich verbiegen müssen. In einem Klima voller Respekt, in dem sich alle auf ihre Weise verwirklichen können. Denn wir wissen: Um gemeinsam zu gewinnen, braucht es den Freiraum des Individuums. Daher lautet unser Arbeitgeberversprechen: # win dividuals – We individuals win. Eine # win dividual Karriere steht Ihnen offen, wenn Sie zu Ihrer Höchstform auflaufen. Wir halten unser Arbeitgeberversprechen – unser Kompass sind dabei unsere Werte: grow – flow – show. Grow Zu uns passen Menschen, die zu den Besten in ihrem Fach gehören wollen. Neben erstklassiger Aus- und Weiterbildung fördern wir individuelle Stärken und lassen einander Raum für Entwicklung. Flow Es ist die Kombination aus internationaler Großkanzlei und familiärer Kultur, die unseren Arbeitsalltag zum Schwingen bringt. Wir alle schätzen den Zusammenhalt und außergewöhnlichen Teamspirit. Show Höchste Expertise und fachliche Exzellenz können sich bei uns sehen lassen. Wir zeigen gerne, was wir können und überzeugen durch Taten. Unser Kapital lautet Vertrauen, denn wir setzen auf langfristige Beziehungen. Erfahren Sie mehr auf unserer Karriereseite: #windividuals | Wir als Arbeitgeber | CMS Österreich Was macht es besonders, für uns zu arbeiten? Sie wollen wissen, warum Sie bei uns arbeiten sollten? Wir liefern Ihnen 7 gute Gründe! Kununu Spotify

In Kärnten kennt man die BKS Bank seit über hundert Jahren. 1922 in Klagenfurt gegründet, ist sie heute eine börsennotierte Universalbank mit rund 1.100 Beschäftigten in der Gruppe und Standorten in mehreren Ländern. Ein Haus, das in seiner Region verwurzelt ist und trotzdem über die Grenze reicht. Das Geschäft ist das einer klassischen Hausbank. Privatkunden sparen hier, eröffnen ein Konto, finanzieren die Wohnung. Betriebe lassen sich bei Investitionen begleiten und beim Schritt ins Ausland. Dazu kommen Vermögensanlage, Wertpapiergeschäft und Leasing, für das fünf eigene Gesellschaften zur Gruppe gehören. Klagenfurt ist und bleibt der Sitz. Von dort aus hat sich die Bank aber längst über Kärnten hinaus entwickelt. Rund 63 Geschäftsstellen betreibt sie, und neben Österreich ist sie mit eigenen Standorten in Slowenien, Kroatien und der Slowakei vertreten. Der Schritt über die Grenze begann schon in den 1990er-Jahren. An der Wiener Börse notiert die Aktie seit 1986. Allein steht die BKS dabei nicht. Gemeinsam mit der Oberbank und der BTV bildet sie die 3-Banken-Gruppe, einen Verbund aus drei regional verankerten, aber eigenständig geführten Instituten. Das gibt einem mittelgroßen Haus Rückhalt, ohne dass die Entscheidungen anderswo fallen. Die Berufe reichen weiter, als das Wort Bank vermuten lässt. Klar, in den Filialen sitzen die Beraterinnen und Berater, die beim Wohnkredit oder beim Wertpapierdepot weiterhelfen. Doch ein Institut dieser Größe beschäftigt ebenso IT-Leute, Risikoanalystinnen und Treasury-Fachkräfte in der Klagenfurter Zentrale, und im Firmenkundengeschäft betreuen Spezialisten mittelständische Unternehmen. Wer von Schule oder Uni kommt, findet Lehrstellen und Trainee-Plätze. Genaue Mitarbeiterzahlen schwanken je nach Stichtag; die Bank selbst nennt rund 1.100 Beschäftigte in der Gruppe. Verwurzelt ist sie geblieben. Gegründet in Klagenfurt, geführt aus Klagenfurt, und das seit 1922.

Über 200 Anwältinnen und Anwälte arbeiten bei CERHA HEMPEL. Sie begleiten Unternehmen durch Fusionen und Übernahmen, strukturieren Finanzierungen und führen Prozesse vor Gericht. Das Stammhaus steht am Wiener Parkring, gearbeitet wird in sieben Ländern Zentral- und Osteuropas. Das Kerngeschäft ist Wirtschaftsrecht. Wenn ein österreichisches Unternehmen den Eigentümer wechselt, eine Bank eine große Finanzierung aufsetzt oder ein Streit vor Gericht landet, sind das die Situationen, in denen die Kanzlei arbeitet. Nach eigenen Angaben deckt sie 21 Rechtsgebiete ab. Manche Teams begleiten Übernahmen und Börsengänge, andere sind auf Kartell-, Arbeits- oder Immobilienrecht spezialisiert, wieder andere auf jüngere Felder wie FinTech und Kryptowerte. Gearbeitet wird nicht nur in Wien. Neben dem Stammhaus am Parkring gehören Standorte in Prag, Bratislava, Budapest, Bukarest und Sofia dazu, seit 2024 auch Ljubljana. Über das internationale Kanzleinetzwerk Lex Mundi ist die Sozietät zudem mit Partnerkanzleien in vielen weiteren Ländern verbunden. Für Berufseinsteiger heißt das: Mandate haben oft eine grenzüberschreitende Seite, und wer will, kann sich früh in internationale Transaktionen einarbeiten. An den Nachwuchs wendet sich die Kanzlei mit eigenen Programmen. Für Studierende und junge Juristinnen und Juristen gibt es Sommerpraktika und das Einstiegsprogramm "Big Deal", dazu den Preis "LAWard" und einen Essay-Wettbewerb. Das Fachmedium JUVE führt CERHA HEMPEL unter den Top-Arbeitgebern in Österreich. Neben den über 200 Anwältinnen und Anwälten hält eine Kanzlei dieser Größe auch Stellen in Sekretariat, IT, Personal und Marketing bereit, auch wenn die genaue Gesamtbelegschaft öffentlich nicht aufgeschlüsselt ist. Der Sitz liegt am Parkring 2 im ersten Wiener Bezirk, gegenüber dem Stadtpark, seit Jahren an derselben Adresse.

Rund 70 Juristinnen und Juristen arbeiten bei Fellner Wratzfeld & Partner am Wiener Schottenring, gemeinsam mit Assistenz, IT und weiteren Fachkräften zählt das Haus etwa 140 Beschäftigte (fwp.at, Stand Juli 2026). Ihr Feld ist das Wirtschaftsrecht: Bankgeschäfte, Firmenkäufe, Sanierungen, große Immobilien- und Infrastrukturprojekte. Gegründet wurde die Kanzlei 1999 von Markus Fellner und Kurt Wratzfeld. Beraten werden private Unternehmen ebenso wie Auftraggeber aus dem öffentlichen Sektor. Das Wirtschaftsrecht ist ein weites Feld, und fwp deckt einen großen Teil davon ab. Ein Schwerpunkt liegt im Banken- und Finanzierungsrecht: Wenn ein Kredit strukturiert oder eine Übernahme finanziert wird, gehört die Kanzlei zu den festen Adressen am Platz Wien. Ein zweiter ist die Sanierung und Restrukturierung von Unternehmen in der Krise, ein Gebiet, für das Mitgründer Markus Fellner auch über das Haus hinaus einen Namen hat. Dazu kommen Firmenübernahmen, Gesellschaftsrecht, Vergabe- und Immobilienrecht sowie die Prozessführung vor Gericht. Zu den Mandanten zählen österreichische und internationale Unternehmen, dazu Auftraggeber der öffentlichen Hand. Gearbeitet wird an einer Adresse, dem Schottenring 12 im ersten Wiener Bezirk. Kein weit verzweigtes Netz an Standorten, sondern ein Haus, in dem sich die Kolleginnen und Kollegen kennen. Grenzüberschreitende Fälle betreut die Kanzlei über ein Netzwerk befreundeter Sozietäten, sodass auch bei internationalen Transaktionen Erfahrung im Raum ist. Die einschlägigen Kanzleiverzeichnisse Chambers, The Legal 500 und JUVE führen fwp regelmäßig in ihren Rankings. Für den Berufseinstieg heißt das konkret: Konzipientinnen und Konzipienten lernen bei komplexen Transaktionen von erfahrenen Partnern, statt an der Peripherie zu bleiben. Die Kanzlei nennt laufende Weiterbildung und langfristige Entwicklungswege ausdrücklich als Teil ihres Angebots und wurde 2025 im JUVE-Verfahren als Top-Arbeitgeber unter Österreichs Wirtschaftskanzleien geführt; beim DACH-Vergleich BEST RECRUITERS erhielt sie 2024/25 das Silber-Siegel (fwp.at, Stand Juli 2026). Neben den Anwältinnen und Anwälten halten Assistenz, IT und Business Development den Betrieb am Laufen. Seit 1999 wächst das Haus an einem Ort weiter.

Bei E+H Rechtsanwälte beraten mehr als 70 Juristinnen und Juristen Unternehmen dann, wenn es rechtlich anspruchsvoll wird: bei Firmenübernahmen, Finanzierungen, großen Bauvorhaben oder Konzernumbauten. Gearbeitet wird von Wien, Graz und Brüssel aus. Es ist eine reine Wirtschaftsrechtskanzlei, keine Kanzlei für den Alltagsfall um die Ecke. Die Wurzeln der Kanzlei reichen unter dem Namen Eisenberger & Herzog zurück; heute firmiert sie als E+H Rechtsanwälte GmbH mit Sitz in Graz. Der Anspruch, den sie an sich selbst formuliert, lässt sich schlicht zusammenfassen: juristische Präzision mit wirtschaftlichem Verständnis verbinden, damit sich Mandantinnen und Mandanten auf ihr Geschäft konzentrieren können. Die Fälle sind oft grenzüberschreitend. E+H schickt dafür nicht überall eigene Büros ins Rennen, sondern koordiniert Transaktionen in anderen Ländern mit lokalen Spezialisten. Wer hier einsteigt, arbeitet also früh an internationalen Wirtschaftsfällen mit. Beim Thema Digitalisierung ist die Kanzlei weiter vorne, als man es von einer Anwaltskanzlei erwartet. E+H unterhält seit Jahren eine interne Digitalisierungsgruppe mit Leuten aus verschiedenen Praxisgruppen und war 2018 Mitgründerin des Legal Tech Hub Europe. Fachlich wird die Arbeit von außen bestätigt: Die internationalen Branchenverzeichnisse Chambers und Legal 500 führen die Kanzlei, das Fachmedium JUVE hat sie mehrfach als Top-Arbeitgeber genannt. Für die Frauenförderung im Betrieb trägt E+H das staatliche equalitA-Gütesiegel. Das Bild vom Beruf ist dabei breiter als nur Robe und Gericht. Neben Partnerinnen und Partnern, ständigen Substitutinnen, Rechtsanwaltsanwärterinnen und Rechtsanwaltsanwärtern arbeiten hier auch Menschen im Marketing, in der Buchhaltung, in der Teamassistenz und am Empfang. Für Legal Tech werden ausdrücklich auch Jus-Studierende gesucht, Gerichtspraxis ist dafür keine Voraussetzung. Die Kanzlei beschreibt ihre Kultur mit einem Satz, der Programm sein soll: gute Stimmung, Ehrgeiz ohne Ellbogentechnik. Ob introvertiert oder extrovertiert, heißt es dazu, spiele keine Rolle. Konkrete Angaben zu Weiterbildungsprogrammen und einzelnen Benefits macht die Kanzlei auf ihrer Karriereseite allerdings nicht.

Die Raiffeisen Bank International AG & RZB-Gruppe beschäftigt alleine im Bereich IT in Wien rund 500 MitarbeiterInnen. IT ist Ihre Disziplin? Wir bieten Ihnen ein breites Aufgabenspektrum: Entwicklung und Betreuung von Bankensoftware, technischer Support der Fachabteilungen, projektübergreifende Tätigkeit im Rahmen von IT- , Security- und Business-Projekten. Die Raiffeisen Bank International AG (RBI) ist eine vollkonsolidierte Tochter der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB). Die RBI betrachtet Österreich und Zentral- und Osteuropa (CEE) als ihren Heimmarkt. 14 Märkte der Region werden durch Tochterbanken abgedeckt, darüber hinaus umfasst die Gruppe zahlreiche andere Finanzdienstleistungsunternehmen beispielsweise in den Bereichen Leasing, Vermögensverwaltung und Mergers and Acquisitions. Insgesamt betreuen rund 51.000 Mitarbeiter 14,2 Millionen Kunden in rund 2.600 Geschäftsstellen, der überwiegende Teil davon in CEE. Unsere Firmenkultur gewährleistet, dass für unser geschäftliches und ethisches Verhalten höchste Standards eingehalten werden, die auf den folgenden Wertvorstellungen basieren: Kundenorientierung Professionalität Qualität Gegenseitiger Respekt Initiative Teamwork Integrität Eigenschaften, die BewerberInnen mitbringen sollten: * Analytisches Denken * Selbständige und strukturierte Arbeitsweise * Fachliches Interesse * Freude an der Arbeit im Team Aufnahmeverfahren: Interview mit Fachabteilung und Human Resources Joblink: https://jobs.rbinternational.com/

Rund 16 Millionen Menschen in sieben Ländern führen ihre Konten bei einer Bank der Erste Group. Etwa zehn Millionen davon nutzen George, die digitale Banking-Plattform der Gruppe. Dahinter steht ein Haus mit langer Geschichte: Gegründet wurde die Erste 1819 in Wien als Sparkasse für Menschen mit kleinem Einkommen. Wer heute hier einsteigt, arbeitet für eine der größten Bankengruppen in Mittel- und Osteuropa. Die Erste Group ist eine Universalbank. Sie führt Konten und vergibt Kredite an Privatkundinnen und Privatkunden, begleitet kleine Betriebe ebenso wie große Unternehmen, verwaltet Vermögen und ist im Wertpapiergeschäft aktiv. Ihren Sitz hat die Erste Group Bank AG am Belvedere 1 in Wien. Gearbeitet wird aber längst nicht nur dort. Mit ihren Tochterbanken ist die Gruppe in Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Rumänien, Kroatien und Serbien vertreten und betreibt dort rund 2.200 Filialen. In Österreich, Tschechien, der Slowakei und Rumänien zählt sie zu den Marktführern. Die rumänische Banca Comercială Română und die tschechische Česká spořitelna gehören zu den größten Banken ihrer Länder. Insgesamt beschäftigt die Gruppe über 45.000 Menschen (Stand 2023). Das macht das Arbeiten hier konkret: Eine Kundenberaterin in einer Filiale, ein Entwickler, der an der George-App baut, eine Risikomanagerin in der Zentrale, sie alle gehören zur selben Gruppe. Neben dem klassischen Bankgeschäft gibt es Fachbereiche in IT und Softwareentwicklung, im Finanz- und Risikobereich, im Private Banking und in der Vermögensverwaltung. Wer über Ländergrenzen hinweg arbeiten möchte, findet dafür ein großes Feld, denn die sieben Kernmärkte sind eng vernetzt. Die Aktie der Erste Group ist seit 1997 an der Wiener Börse notiert. Die Geschäftsfelder über alle Länder im Detail aufzuschlüsseln würde hier zu weit führen, die offiziellen Geschäftsberichte halten das vollständig fest.

Wer in Österreich den Notruf 144 wählt, landet oft bei einer Leitstelle des Roten Kreuzes. Wenige Minuten später steht ein Rettungswagen vor der Tür. Diese Verlässlichkeit prägt die Organisation seit 1880. Das Rote Kreuz ist die größte humanitäre Hilfsorganisation des Landes und für viele Menschen die erste Adresse, wenn es schnell gehen muss. Den Kern der Arbeit bildet der Rettungs- und Krankentransport, dazu kommt eine Aufgabe, die im Alltag kaum sichtbar ist: Der Blutspendedienst des Roten Kreuzes versorgt rund 95 Prozent des österreichischen Bedarfs an Blutkonserven (Wikipedia, abgerufen 2026-06-15). Daneben reicht das Feld von Pflege und Hauskrankenhilfe über Fahrtendienste und Betreuung älterer Menschen bis zur Katastrophenhilfe und der Suche nach vermissten Angehörigen. Erste-Hilfe-Kurse gehören ebenso dazu. Vieles davon kennt man, ohne es dem Roten Kreuz zuzuordnen. Die Organisation ist als gemeinnütziger Verein mit Sitz an der Wiedner Hauptstraße in Wien aufgestellt und föderal gegliedert. Neun Landesverbände mit eigener Rechtspersönlichkeit, 133 Bezirksstellen und zahlreiche Ortsstellen reichen bis in kleine Gemeinden. Damit ist das Rote Kreuz in nahezu jeder Region Österreichs mit einem Stützpunkt vertreten. Geführt wird der Bundesverband von Präsident Gerald Schöpfer und Generalsekretär Michael Opriesnig. Getragen wird der Betrieb von über 10.700 hauptberuflichen und rund 80.000 freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (roteskreuz.at, abgerufen 2026-06-15). Diese Mischung macht den Arbeitgeber aus. Notfallsanitäterinnen und Disponenten in der Leitstelle arbeiten neben Pflegekräften, Ausbildnern, Logistikern und Verwaltungsfachleuten. Für Berufseinsteiger ist der Weg gut ausgebaut: Über 4.200 Männer leisten hier jährlich ihren Zivildienst, viele bleiben danach. Wer im Rettungsdienst anfängt, durchläuft eine geregelte Sanitäterausbildung; Weiterbildung ist im laufenden Betrieb fest verankert, weil sich medizinische Standards ständig ändern. Eine Stelle beim Roten Kreuz ist krisenfest. Gebraucht wird die Organisation in guten wie in schlechten Jahren.

Am Hohen Markt in Wien sammelt sich jeden Mittag eine kleine Menschentraube. Über die denkmalgeschützte Ankeruhr, ein Jugendstilwerk aus dem Jahr 1914, zieht dann eine Reihe historischer Figuren vorbei. Erbaut hat das Wahrzeichen die frühere Anker-Versicherung, aus der die heutige Helvetia Versicherungen AG hervorgegangen ist. Das Unternehmen sitzt bis heute im selben Haus, Hoher Markt 10–11. Gegründet wurde das Haus am 2. Dezember 1858 als „Der Anker, Gesellschaft für Lebens- und Rentenversicherung". Damit gehört Helvetia zu den ältesten Versicherern Österreichs. Den Namen Helvetia trägt das Unternehmen seit 2006; dahinter steht die schweizerische Helvetia Gruppe aus St. Gallen, mit der die Verbindung bis in die 1960er-Jahre zurückreicht. Was hier versichert wird, betrifft fast jeden Lebensbereich. Helvetia ist im Lebens- und Vorsorgegeschäft ebenso tätig wie in der Schaden- und Unfallversicherung: Das reicht von der Pensionsvorsorge über die Haushalts- und Kfz-Versicherung bis zur Absicherung ganzer Betriebe. Über 630.000 Kundinnen und Kunden in Österreich vertrauen dem Unternehmen ihre Risiken an. Betreut werden sie von mehr als 950 Mitarbeitenden an österreichweit 39 Standorten. Entsprechend breit ist die Palette der Berufe. Im Außendienst beraten Kundenbetreuerinnen und -betreuer in den Regionen zu Vorsorge und Schadenschutz, in der Generaldirektion am Hohen Markt kalkulieren Aktuare die Tarife, prüfen Underwriter die Risiken und bearbeiten Spezialistinnen die Schadenfälle. Dazu kommen Bereiche wie IT, Recht, Finanzen und Kundenservice. Auf Aus- und Weiterbildung legt das Unternehmen erkennbaren Wert: Mitarbeitende werden bei der Auswahl passender Seminare unterstützt und über ein eigenes Weiterbildungsprogramm begleitet. Seit dem 5. Dezember 2025 gehört Helvetia zur Helvetia Baloise Gruppe, dem Zusammenschluss der beiden Schweizer Versicherer Helvetia und Baloise. In der Schweiz ist daraus der größte Allbranchenversicherer geworden. Die Gruppe beschäftigt rund 22.000 Menschen in acht europäischen Märkten und betreut etwa 13 Millionen Kundinnen und Kunden. Für die österreichische Gesellschaft heißt das: ein finanzstarker Konzern im Rücken, die Arbeit aber weiterhin dort, wo schon 1914 die Ankeruhr aufgezogen wurde.

Bei SAXINGER beraten Anwältinnen und Anwälte Unternehmen in nahezu allen Fragen des Wirtschaftsrechts. Die Kanzlei sitzt in Linz und arbeitet von dort mit weiteren Büros in Wels, Wien und Graz. Ihre Wurzeln reichen fast 80 Jahre zurück. Den heutigen Namen trägt sie erst seit 2024, davor firmierte sie als SCWP Schindhelm. Die Arbeit dreht sich um das Recht der Wirtschaft. Anwältinnen und Anwälte begleiten Firmenkäufe und Umstrukturierungen, klären Fragen aus dem Arbeitsrecht, dem Immobilien- oder dem Bank- und Finanzierungsrecht und vertreten Mandanten vor Gericht. Die Mandanten sind meist Unternehmen. Manche sind regionale Betriebe, andere international tätige Konzerne wie die Hexagon-Gruppe. International wird es schnell. SAXINGER gehört zur Allianz Saxinger Schindhelm Services SE, einem Verbund von mehr als 230 Juristinnen und Juristen an 32 Standorten in 14 Ländern, von Tschechien und Ungarn über Italien bis nach China (extrajournal.net, 2024). Ein Fall, der in Linz beginnt, lässt sich so auch in Prag, Bratislava oder Shanghai weiterführen. Den Arbeitgeber muss dafür niemand wechseln. In Österreich ist die Kanzlei an fünf Orten vertreten: Graz, Linz, Salzburg, Wien und Wels. Wie viele Menschen genau für SAXINGER arbeiten, nennt sie öffentlich nicht. Wer juristisch einsteigt, durchläuft die Anwaltsausbildung oft im eigenen Haus. Das Programm dafür heißt practice4jus, und viele bleiben danach. Um die Weiterbildung kümmert sich die SAXINGER Akademie, vom juristischen Spezialwissen bis zu Soft Skills und Auslandseinsätzen. Nicht nur Juristen finden hier Arbeit. Gebraucht werden auch Leute an der Rezeption und in der Assistenz, dazu Fachkräfte aus IT, Marketing, Buchhaltung und Personal. Dass sich die Ausbildung lohnt, sieht man auch von außen. Im Arbeitgeber-Ranking des Fachmagazins JUVE landete SAXINGER unter den Top 20 in Österreich und jeweils auf Platz 7 bei Ausbildung und Einstiegsgehalt. Wer als Rechtsanwaltsanwärter beginnt, startet laut einer Stellenausschreibung am Standort Wels bei mindestens 47.600 Euro brutto im Jahr, je nach Qualifikation auch darüber (karriere.at, 2026). Geführt wird das Ganze von Linz aus, aus der Böhmerwaldstraße.

Die UniCredit Bank Austria zählt zu den größten Banken des Landes. Rund 5.000 Menschen arbeiten hier, der weitaus größte Teil in Österreich, von der Zentrale am Wiener Rothschildplatz bis zu Geschäftsstellen in Städten wie Villach oder Bludenz. Wer hier anfängt, kommt zu einem Haus mit langer Geschichte und einer der großen europäischen Bankengruppen im Rücken. Im Kern ist die Bank ein Allrounder im Geldgeschäft. Sie führt Konten für Privatkundinnen und Privatkunden, vergibt Kredite an kleine und mittlere Betriebe, betreut vermögende Kunden im Private Banking und finanziert große Unternehmen sowie die öffentliche Hand. Über 100 Geschäftsstellen gibt es im Land. Dazu kommen Online- und Mobile-Banking rund um die Uhr. Die Bilanzsumme lag zuletzt bei rund 103 Milliarden Euro (Halbjahresbericht 2024) und macht das Institut zu einer der größten Banken Österreichs. Die Geschichte reicht tief ins österreichische Bankwesen. Die Creditanstalt finanzierte einst Eisenbahnen und Industriebetriebe, die Länderbank und die Zentralsparkasse gehörten über Jahrzehnte zum Wiener Bankenplatz. 1991 schlossen sich Zentralsparkasse und Länderbank zur Bank Austria zusammen, 1997 kam die Creditanstalt dazu. Seit 2005 gehört das Haus zur italienischen UniCredit, einer Gruppe mit rund 148.000 Beschäftigten in etwa 20 europäischen Ländern. An der Spitze steht seit Mai 2024 Ivan Vlaho als CEO. Sein Vorgänger Robert Zadrazil verantwortet seither als Country Manager das Österreich-Geschäft. Für Bewerberinnen und Bewerber bedeutet das viele verschiedene Berufe unter einem Dach. In den Filialen beraten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Konten, Krediten und Vorsorge. In der Zentrale sitzen Fachleute für Finance, Risikomanagement und Recht, dazu ein wachsender Bereich für Digitalisierung und IT, der den Zahlungsverkehr und die Banking-App am Laufen hält. Den Einstieg organisiert die Bank über mehrere Wege: eine klassische Lehre zum Bankkaufmann oder zur Bankkauffrau, die Initiative BestStart für Maturantinnen und Maturanten und ein Graduate-Programm für Hochschulabsolventen. Weil die Bank zugleich das Geschäft der UniCredit in mehreren mittel- und osteuropäischen Märkten steuert, hat die Arbeit oft einen grenzüberschreitenden Zug. Teams stimmen sich mit Kolleginnen und Kollegen in anderen Ländern ab, und innerhalb der Gruppe ist ein Wechsel über Grenzen hinweg grundsätzlich möglich. Eine aktuelle Gesamtkundenzahl veröffentlicht die Bank nicht; auch die Mitarbeiterangaben schwanken je nach Quelle um die 5.000. Die Zentrale steht in der Wiener Leopoldstadt, am Rothschildplatz.

Wer bei DORDA arbeitet, hat selten mit Alltagsrecht zu tun. Hier geht es um Firmenübernahmen, um große Bauprojekte, um die Frage, wie ein neues digitales Geschäftsmodell rechtlich hält. Die Wiener Wirtschaftskanzlei berät österreichische Unternehmen, internationale Konzerne und junge Gründerteams. Und das seit einem halben Jahrhundert. Christian Dorda machte sich 1976 selbstständig, am Tag seiner Angelobung als Rechtsanwalt. Später kamen Walter Brugger und Theresa Jordis als Partner dazu, und über Jahrzehnte hieß das Haus deshalb Dorda Brugger Jordis. Seit 2017 steht nur noch ein Name auf der Tür: DORDA. Der Hauptsitz liegt am Wiener Universitätsring, mitten in der Stadt, dazu gibt es Büros in Graz und Klagenfurt. Gearbeitet wird ausschließlich für Unternehmen. Es geht um Firmenkäufe und Finanzierungen, um Bauprojekte, um Datenschutz im digitalen Geschäft. Rund 25 Fachbereiche gibt es, jeder eng gefasst: Eine Anwältin macht hier vielleicht nur Bankrecht, ein Kollege nur Arbeitsrecht. Acht eigene Branchengruppen kommen dazu, etwa für Energie, für Start-ups oder die Digitalwirtschaft. Gut hundert Juristinnen und Juristen arbeiten in der Kanzlei, an der Spitze 26 Partnerinnen und Partner. Knapp sechzig weitere Kolleginnen und Kollegen halten in der Verwaltung den Betrieb am Laufen. Viele Mandate reichen über die Grenze. Für Zentral- und Osteuropa und für China gibt es eigene Desks, und bei internationalen Transaktionen arbeitet DORDA mit Kanzleien im Ausland zusammen. Für den Nachwuchs ist das Haus bekannt. Rund achtzig Studierende bekommen jedes Jahr einen Ferial- oder Semesterplatz, und die Kanzlei wirbt offen damit, dass der Weg vom Praktikum bis zur Partnerschaft wirklich vorkommt. Den Kern bilden Juristinnen und Juristen. Gebraucht werden aber auch Leute für IT, Empfang und Veranstaltungen. Flexible Arbeitszeiten, Teilzeit und Homeoffice nennt DORDA dabei selbst als Teil des Arbeitsalltags.

Hinter vielen automatisierten Lagern großer Handelsketten steckt Technik aus Oberösterreich. TGW Logistics plant und baut Anlagen, in denen Waren vollautomatisch eingelagert, zusammengestellt und versandfertig gemacht werden. Rund 4.645 Menschen arbeiten dafür weltweit. Mechanik, Roboter und Steuerungssoftware entstehen dabei zum großen Teil im eigenen Haus. Gegründet wurde TGW 1969 in Wels, heute sitzt die Firma im benachbarten Marchtrenk. Aus einem regionalen Betrieb ist ein Konzern mit Standorten in Europa, Nordamerika und Asien geworden. Im Kern geht es um Intralogistik. Bestellt ein Modehändler oder ein Lebensmittelkonzern ein neues Verteilzentrum, liefert TGW die Förderanlagen, die Shuttles und die Software gleich mit dazu. Im Geschäftsjahr 2024/25 lag der Umsatz bei rund 1,07 Milliarden Euro. Der Auftragseingang stieg um 55 Prozent auf 1,5 Milliarden und damit auf den höchsten Wert der Firmengeschichte. Das schafft Raum für ganz unterschiedliche Berufe. Softwareentwickler schreiben die Steuerung, Mechatroniker und Elektrotechniker bauen Regalbediengeräte zusammen, und Projektleiter begleiten eine Anlage von der ersten Skizze bis zur Inbetriebnahme beim Kunden vor Ort. Wer technisch arbeiten will, findet hier reichlich davon. 52,8 Millionen Euro flossen zuletzt in Forschung und Entwicklung, fast fünf Prozent des Umsatzes. Die Eigentümerstruktur ist ungewöhnlich. Seit 2004 hält die TGW Future Privatstiftung sämtliche Anteile an der Gruppe. Ein Drittel des Gewinns geht an die Stiftung, die davon einen Teil in gemeinnützige Projekte steckt; der größere Teil bleibt im Unternehmen und wird investiert. Verkauft oder zerschlagen werden kann die Firma damit nicht. Aktuell baut TGW sein Headquarter in Marchtrenk weiter aus und steckt dafür noch einmal rund 50 Millionen Euro hinein.
Mitten im 9. Wiener Bezirk, in der Löblichgasse, steht ein Krankenhaus, das viele Wienerinnen und Wiener nur vom Vorbeigehen kennen. Das Sanatorium Hera gehört der Krankenfürsorgeanstalt der Bediensteten der Stadt Wien, kurz KFA. Behandelt wird hier aber niemand nach Parteibuch: Patientinnen und Patienten aller Kassen kommen ambulant und stationär. Und das seit über hundert Jahren. Angefangen hat alles 1905. Der Gynäkologe Hugo Hübel ließ in der Löblichgasse eine private Heil- und Entbindungsanstalt bauen, anfangs mit gerade einmal 17 Einbettzimmern und einem einzigen Operationssaal. Den Namen lieh er sich von der griechischen Göttin. 1937 verkaufte Hübel das Haus an die KFA, die es seither als eigenes Krankenhaus führt. Im Krieg zerstörten Bomben das Gebäude fast vollständig. 1949 sperrte es wieder auf, damals als erste Wiener Klinik mit einer eigenen Station für künstliche Darmausgänge. Heute deckt die Hera rund fünfzehn Fachgebiete ab. In den Operationssälen stehen Chirurgen und Orthopäden, auf der internen Abteilung kümmern sich Internistinnen um die Patienten, dazu kommen Augenheilkunde, Dermatologie, Urologie und eine eigene Zahnklinik. Ein Brustgesundheitszentrum und ein Gesundheits- und Vorsorgezentrum ergänzen den klassischen Spitalsbetrieb. Wie viele Menschen hier heute arbeiten, macht das Haus nicht öffentlich. Ein Rechnungshofbericht hält für das Jahr 2005 rund 440 Beschäftigte und etwa 165 systemisierte Betten fest. Ein Mittelbetrieb also, kein anonymes Großklinikum. Für Bewerberinnen und Bewerber zählt vor allem der Träger. Eine Körperschaft öffentlichen Rechts steht hinter dem Haus, kein renditegetriebener Konzern, und das prägt das Arbeitsumfeld. Gefragt sind nicht nur Ärztinnen und Pflegekräfte. Auch medizinisch-technische Dienste, Labor, Technik und Verwaltung halten den Betrieb am Laufen. Geführt wird die Klinik seit 2020 von Prim. Priv.-Doz. Dr. Robert Winker, einem Facharzt für Innere Medizin und Arbeitsmedizin, der zugleich das Vorsorgezentrum der KFA leitet. Dass die Hera nicht stehen bleibt, zeigte sich Ende 2021: In Simmering eröffnete sie ein eigenes Kompetenzzentrum für Parodontologie, das erste seiner Art über die Löblichgasse hinaus.

Rund vier Milliarden Einzeldosen verlassen jedes Jahr die Werke von G.L. Pharma. Tabletten gegen Bluthochdruck, Schmerzmittel, Präparate für die Substitutionstherapie: hergestellt wird in Lannach in der Weststeiermark und in Wien, vertrieben wird in mehr als 50 Märkten. Rund 1.300 Menschen arbeiten für das Unternehmen. Die Wurzeln reichen zurück bis 1947. Das Unternehmen entwickelt, produziert und verkauft Arzneimittel, und zwar in zwei Richtungen gleichzeitig. Auf der einen Seite stehen eigene Markenprodukte, auf der anderen Generika, also wirkstoffgleiche Nachfolgepräparate, die nach Ablauf des Patentschutzes dieselbe Therapie zu deutlich geringeren Kosten ermöglichen. Fachlich liegen die Schwerpunkte bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bei Erkrankungen des zentralen Nervensystems und bei der Schmerz- und Opioid-Substitutionstherapie. Letzteres ist ein streng reguliertes Feld. Wer hier arbeitet, hat es täglich mit Analytik, Dokumentation und behördlichen Vorgaben zu tun. Angefangen hat alles mit zwei Firmen. 1947 und 1948 entstanden Lannacher Heilmittel im Raum Graz und Gerot Pharmazeutika in Wien. 1997 kaufte Lannacher das Wiener Unternehmen, 2009 wurden beide zu einer Gesellschaft verschmolzen, seit 2023 tritt sie einheitlich als GL Pharma auf. Geführt wird das Familienunternehmen von vier Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern der Familie Bartenstein. Der Firmensitz liegt am Schlossplatz in Lannach, wenige Minuten entfernt stehen Produktion und Lager an der Industriestraße, in Wien betreibt das Unternehmen an der Arnethgasse einen weiteren Büro- und Produktionsstandort. Nach eigenen Angaben liegt der Umsatz bei rund 350 Millionen Euro, gemeinsam mit Genericon Pharma bei etwa 500 Millionen. Eigene Marketing- und Vertriebsstrukturen bestehen in Österreich und in mehr als 15 weiteren Märkten in Europa sowie in Mexiko, darüber hinaus arbeitet das Unternehmen mit Lizenzpartnern. Für Beschäftigte heißt das: Projekte enden selten an der Landesgrenze, und Zulassungsfragen stellen sich in mehreren Rechtsräumen parallel. Wer sich bewirbt, trifft auf ein breites Spektrum an Berufen. In der pharmazeutischen Produktion läuft der Dreischichtbetrieb, in der Qualitätskontrolle prüfen Chemielabortechnikerinnen und Analytiker die Chargen, bevor sie freigegeben werden. Regelmäßig ausgeschrieben sind außerdem Stellen in Regulatory Affairs, in der IT vom System Engineer bis zum Information Security Engineer, im Produktmanagement und im pharmazeutischen Außendienst. Ausgebildet wird auch im eigenen Haus: G.L. Pharma ist eingetragener Lehrbetrieb der Wirtschaftskammer Steiermark, die nächste Lehrstelle in der Labortechnik startet im Herbst 2027. An Rahmenbedingungen nennt das Unternehmen flexible Arbeitszeiten und Home-Office-Möglichkeiten, Weiterbildung über Seminare, Workshops und E-Learning sowie Karenzmodelle für Eltern. Für den Arbeitnehmerschutz trägt der Betrieb das Sicherheitssiegel der AUVA. Wie sich die rund 1.300 Beschäftigten auf die einzelnen Standorte verteilen, veröffentlicht das Unternehmen nicht. Der Bahnhof Lannach liegt in Gehweite des Standorts.

Mehr als 18 Millionen Menschen verlassen sich auf den Versicherungsschutz von UNIQA. In Österreich ist das Unternehmen mit rund 21 Prozent Marktanteil die zweitgrößte Versicherungsgruppe. Die Wurzeln reichen bis 1811 zurück, als in Salzburg die erste der Vorgängergesellschaften gegründet wurde. Heute sitzt die Konzernzentrale in Wien, an der Donau gleich gegenüber der Innenstadt. Versichern heißt bei UNIQA vor allem Gesundheit, Vorsorge und der Schutz vor Schäden. Eine Familie sichert ihr Eigenheim ab, ein Betrieb seine Anlagen, jemand spart über eine Lebensversicherung für später. Hinter diesen Polizzen steht ein Konzern von rund 40 Gesellschaften in 14 Ländern, elf davon in Zentral- und Osteuropa. In Märkte wie Tschechien, Polen, Rumänien oder die Ukraine ist UNIQA über Jahre hineingewachsen, häufig durch Zukäufe. Der größte Einzelmarkt bleibt aber Österreich, wo allein 3,7 Millionen Kundinnen und Kunden betreut werden. Die Aktie der Gruppe notiert an der Wiener Börse und ist Teil des Leitindex ATX. Für die Gruppe arbeiten mehr als 21.000 Mitarbeitende und exklusive Vertriebspartner. Diese Zahl umfasst angestellte Beschäftigte und den Außendienst gemeinsam; eine reine Stammbelegschaft weist UNIQA in der Konzernübersicht nicht gesondert aus. Die Bandbreite an Berufen ist entsprechend groß. Aktuarinnen rechnen Risiken und Tarife durch, im Schadenmanagement werden Fälle geprüft und reguliert, in der IT laufen die Systeme, über die Millionen Verträge verwaltet werden. Dazu kommen Underwriting, Asset Management, Recht und der Vertrieb, der im Außendienst direkt bei den Kundinnen und Kunden sitzt. Wer im Beratungsgeschäft anfängt, kann die hauseigene Ausbildung bis zum BÖV-Zertifikat des österreichischen Versicherungsverbands durchlaufen. Reguliert wird das Geschäft von der österreichischen Finanzmarktaufsicht. Eine Versicherung mit über zweihundert Jahren Geschichte, börsennotiert und in einem ganzen Länderbogen tätig, bietet Tätigkeitsfelder vom Rechenmodell über die IT-Plattform bis zum Gespräch am Küchentisch.

Unsere Stadt. Unsere Region. Unsere Verantwortung. 3.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen die LINZ AG Tag für Tag zu dem, was sie ist: ein verlässlicher Partner in vielen Bereichen – für die Menschen in der Region, für die Wirtschaft und für 117 Gemeinden. Mit unserer Arbeit leisten wir einen entscheidenden Beitrag zur Lebensqualität der Bevölkerung. Wir tragen Verantwortung und kennen die Konsequenzen unseres Handelns. Wir leisten unseren Beitrag – als Dienstleister, Serviceanbieter und Teamplayer. Gemeinsam bewegen wir die Zukunft der Region. Täglich versorgt die LINZ AG über 400.000 Menschen mit bestem Trinkwasser. Die Wirtschaft und viele Haushalte profitieren von unserer hohen Versorgungsqualität bei Strom, Gas und Wärme sowie einer gut funktionierenden Abwasser- und Abfallentsorgung. Mehr als 100 Millionen Fahrgäste nutzen unsere modernen öffentlichen Verkehrsmittel und mit der Angebotsvielfalt unserer Freizeiteinrichtungen sprechen wir jährlich mehr als eine Million Gäste an. Mit unserem Versprechen "Mein Job. Mein Leben. Meine Zukunft." bringen wir all diese Anforderungen zum Ausdruck und zeigen, dass wir gemeinsam mehr bewegen können. Unsere Werte Job mit Sinn Wir sind die treibende Kraft, damit sich in Linz und der Region etwas bewegt. Mit unserer Tätigkeit stiften wir Sinn - für Mensch, Natur und Gesellschaft - und tragen so zu mehr Lebensqualität bei. Mein Job. Mein Leben. Meine Zukunft. Unsere Stadt. Unsere Verantwortung. Die LINZ AG ist ein Unternehmen der allgemeinen Daseinsvorsorge. Mit unseren Dienstleistungen und Produkten sichern wir die Grundversorgung der Menschen in Linz und 116 Umlandgemeinden. Der Mensch im Mittelpunkt Mein Job. Mein Leben. Meine Zukunft. Motivierte, bestens ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter garantieren die erfolgreiche Umsetzung unserer Unternehmensziele. Nachhaltigkeit Umweltbewusster Umgang mit den natürlichen Ressourcen ist eine Grundlage unserer Arbeit. In diesem Verantwortungsbewusstsein setzen wir auf neueste Technologien und forcieren Energieffizienz. Versorgungssicherheit Über 3000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen die LINZ AG Tag für Tag zu dem was sie ist, ein verlässlicher Partner für die Menschen in Linz. Innovationskraft Als zukunftsorientiertes Unternehmen der Daseinsvorsorge arbeiten wir stetig daran am Puls der Zeit zu bleiben.

Rund 1.400 Menschen prüfen bei PwC Österreich Bilanzen, beraten in Steuerfragen und begleiten Unternehmen durch Firmenkäufe und Digitalisierungsprojekte. Der Sitz liegt in der Wiener Donau City, gearbeitet wird an fünf Standorten im Land. Hinter dem österreichischen Betrieb steht das weltweite PwC-Netzwerk. Drei große Felder prägen die Arbeit: die Wirtschaftsprüfung, in der Jahresabschlüsse und Bilanzen kontrolliert werden, die Steuerberatung und die Unternehmensberatung. Was das konkret heißt, zeigt das Tagesgeschäft. Ein Team prüft, ob die Zahlen eines Konzerns stimmen. Steuerexpert:innen strukturieren einen grenzüberschreitenden Unternehmenskauf. Berater:innen führen bei einem Industriebetrieb ein neues IT-System ein. Zu den Kunden zählen Betriebe aus vielen Branchen, von Banken und Versicherungen über die Industrie bis zum öffentlichen Sektor. Mit rund 1.400 Mitarbeitenden und einem Umsatz von 200,7 Millionen Euro (PwC-Schnellcheck, Stand 2024) gehört PwC zu den größten Prüfungs- und Beratungshäusern Österreichs. Standorte gibt es in Wien, Linz, Salzburg, Graz und Klagenfurt. Über 65 Partnerinnen und Partner tragen die Verantwortung. Der Rücken ist breit: Das globale PwC-Netzwerk ist in 136 Ländern vertreten und beschäftigt rund 364.000 Menschen (Geschäftsjahr 2024/25). Für die österreichischen Teams heißt das, dass an internationalen Prüfungen und Beratungsprojekten mitgearbeitet wird und Auslandseinsätze im Netzwerk offenstehen. Die Berufsgruppen sind entsprechend gemischt. Neben Wirtschaftsprüfer:innen und Steuerberater:innen arbeiten hier auch IT-Fachleute, Datenanalyst:innen und Jurist:innen. Viele beginnen direkt nach dem Studium, über ein Praktikum oder als Berufseinsteiger:in, und qualifizieren sich parallel zum Berufsexamen als Steuerberater:in oder Wirtschaftsprüfer:in weiter. Genau dieser Weg vom Absolventen zum geprüften Berufsträger ist einer der Gründe, aus denen Menschen jahrelang bleiben.

Freshfields berät Unternehmen bei Fusionen, Börsengängen und großen Rechtsstreitigkeiten, oft in Fällen, über die auch die Wirtschaftspresse berichtet. Allein in Deutschland arbeiten dafür mehr als 500 Anwältinnen und Anwälte. Weltweit sind es über 2.800, verteilt auf 33 Büros. Die Geschichte der Kanzlei reicht bis ins Jahr 1743 zurück. Die heutige Sozietät entstand im Jahr 2000. Damals schloss sich die 1743 in London gegründete Kanzlei Freshfields mit den deutschen Häusern Bruckhaus Westrick Heller Löber und Deringer Tessin Herrmann & Sedemund zusammen. Ein Teil der deutschen Wurzeln reicht noch weiter zurück, ein Vorläuferbüro in Hamburg besteht seit 1840. Seit Oktober 2024 tritt die Kanzlei nach außen kurz als „Freshfields" auf, der deutsche Rechtsträger hat seinen Sitz in Frankfurt am Main. In Deutschland ist die Kanzlei an fünf großen Standorten vertreten: in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg und München. In den vergangenen Jahren kamen kleinere Büros hinzu, etwa in Münster, Hannover, Mannheim und Nürnberg. Ein weiteres Büro steht in Wien. Beraten wird vor allem dort, wo für Unternehmen viel auf dem Spiel steht. Ein Team begleitet einen Konzern durch eine milliardenschwere Übernahme, ein anderes verteidigt ein Unternehmen in einem Kartellverfahren, ein drittes strukturiert eine Finanzierung oder einen Börsengang. Frankfurt gilt dabei als besonders starker Standort für Banking, Finance und Kapitalmarktrecht. Der deutsche Markt trägt kräftig zum Geschäft bei: Im Geschäftsjahr 2023/24 erzielte die Kanzlei hierzulande rund 530 Millionen Euro, das Wiener Büro kam auf knapp 64 Millionen. Für Berufseinsteiger führen mehrere Wege hinein. Studierende sammeln im fünfwöchigen Praktikumsprogramm „Smart Challenge" erste Einblicke, Referendarinnen und Referendare arbeiten als vollwertige Teammitglieder an Mandaten mit und werden von einer Anwältin oder einem Anwalt als Mentor begleitet. Wer als Associate anfängt, erhält regelmäßig Feedback zur eigenen Entwicklung. Neben den Juristinnen und Juristen beschäftigt Freshfields viele Fachkräfte in den Business Services, etwa in der IT oder im Wissensmanagement. Weltweit zählt die Kanzlei rund 5.700 Beschäftigte. Gemessen am Umsatz gehört Freshfields zu den größten Wirtschaftskanzleien in Deutschland.