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Wir stehen für den nachhaltigen Schutz geistigen Eigentums im digitalen Zeitalter. Als Vorreiter im Bereich Urheberund Medienrecht gestalten wir die deutsche Rechtslandschaft aktiv mit und vertreten so die Interessen unserer namhaften Mandanten, unter anderem führender Filmverleih- und Musikunternehmen sowie internationaler Bildagenturen. Dabei bieten wir unseren Mandanten eine umfassende rechtliche Betreuung, die von der Erfassung und Beurteilung komplexer technischer Sachverhalte bis zur umfassenden Durchsetzung der daraus resultierenden Ansprüche reicht. Wir sind ein interdisziplinäres Team aus Rechtsanwälten*, Wirtschaftsjuristen, Rechtsanwaltsfachangestellten, Informatikern, Betriebswirten, Medienwissenschaftlern, Bürokaufleuten – und somit ganz unterschiedliche Persönlichkeiten. Als bunt gemischtes Team schaffen wir es, den grauen Arbeitsalltag deutlich farbiger zu gestalten. Kanzleiuntypisch ist auch unser ausgeglichenes Verhältnis von Frauen und Männern bei einem Durchschnittsalter von Mitte Dreißig. GESTALTEN UND BEWEGEN In herausfordernden juristischen Projekten und Musterverfahren gestalten Sie aktiv die Rechtslandschaft für Unternehmen aus der Kreativbranche. AUF AUGENHÖHE In sehr kollegialen und wertschätzenden Teams tauscht man sich bei uns auf Augenhöhe aus. Wir kommen ohne große Hierarchien bestens miteinander aus. WEITERBILDUNG UND FEEDBACK Lassen Sie sich dank externer wie interner Weiterbildungsmaßnahmen sowie Feedbacks beruflich und persönlich fördern und fordern. UNGEWÖHNLICHER KARRIEREWEG Vielleicht schlagen Sie bei uns auch einen ganz ungewöhnlichen Karriereweg ein, der gut zu Ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen passt, z. B. im technischen Projektmanagement, Controlling oder Research-Bereich. Außergewöhnliche Lebensläufe sind bei uns nicht ungewöhnlich, denn für uns zählen Ihre Einstellung, Leistungsbereitschaft und Kreativität. MODERNSTE TECHNOLOGIEN Bei uns profitieren Sie von modernster Technologie mit passgenauen Softwareanwendungen, Hardwarelösungen und Schnittstellen in unterstützende Abteilungen. Außerdem bieten wir natürlich IT- bzw. Technikschulungen und –Support WIR PASSEN ZU IHNEN UND SIE ZU UNS Wenn Sie für Ihre Arbeit brennen, aber nicht verbrennen möchten, Sie eine interessante Persönlichkeit mitbringen und ein optimistischer, offener Mensch sind, passen wir zu Ihnen und Sie sicherlich auch zu uns. Wenn Ihnen die Freude an der Arbeit ebenso wichtig ist, wie der berufliche Erfolg und Sie keine großkanzlei-typische Atmosphäre möchten, dann könnten Sie uns und wir Sie bereichern. *aus Gründen der besseren Lesbarkeit haben wir auf die gleichzeitige Formulierung geschlechterspezifischer Sprachformen verzichtet, möchten aber natürlich, dass sich alle Geschlechter gleichermaßen angesprochen fühlen.

Über 7.000 Einfamilienhäuser hat Wimberger Bau in gut vier Jahrzehnten errichtet, die meisten in Ziegel-Massivbauweise. Angefangen hat alles 1983 in Lasberg im oberösterreichischen Mühlviertel, wo Franz und Traudi Wimberger den Betrieb gründeten. Heute führt Sohn Christian Wimberger das Unternehmen. Der Firmensitz ist bis heute derselbe geblieben. Neu gebaut wird längst nicht mehr allein. Um- und Zubauten, Sanierungen, Wärmedämmung, Wärmepumpen und Photovoltaik machen inzwischen einen großen Teil des Geschäfts aus; rund 40 Prozent des Umsatzes stammen aus der Arbeit an bestehenden Häusern. 2022 überschritt das Unternehmen erstmals die Marke von 100 Millionen Euro Jahresumsatz. Gebaut wird in Oberösterreich, Niederösterreich und Salzburg. Neben dem Stammhaus in Lasberg gibt es weitere Bau-Standorte, unter anderem in Linz, Schörfling am Attersee und Ybbs an der Donau. Auf den Baustellen arbeiten Maurer, Poliere und Zimmerer, im Büro planen Bautechniker die nächsten Projekte, dazu kommen Kolleginnen und Kollegen im Bauträgergeschäft, in der Verwaltung und in der Kundenbetreuung. Im Bezirk Freistadt gilt Wimberger als größter Arbeitgeber. Auch in schwächeren Baujahren hält die Firma ihre Stammbelegschaft; eine offizielle Gesamt-Mitarbeiterzahl veröffentlicht sie allerdings nicht. Viel Gewicht liegt auf dem eigenen Nachwuchs. In der firmeneigenen Wimberger Akademie lernen die Lehrlinge gemeinsam an einem Ort, Anfang 2025 waren es über 70 in mehr als zehn Lehrberufen. Ausgebildet wird zum Beispiel im Hochbau, in der Zimmerei oder in der Installations- und Gebäudetechnik. Seit Bestehen der Akademie haben dort mehr als 300 junge Menschen ihre Lehre abgeschlossen. Wer zwischen Baustelle und Büro etwas Handfestes lernen will, ist hier also nicht auf die klassischen Bauberufe allein beschränkt. Zwei Mitarbeiter sind seit der Gründung 1983 im Betrieb.

Rund 7.500 Unternehmen in Europa lassen ihre Transport- und Frachtgeschäfte über asko versichern. Der Makler mit Sitz im tiroler Schwoich kümmert sich um die Risiken, die Speditionen und Frachtführer täglich begleiten: beschädigte Ladung, Haftung auf der Straße, Schäden an Fahrzeugen und Maschinen. Gegründet wurde das Unternehmen 1998. Aus einem einzigen Büro ist seither ein Netz von Standorten in mehreren Ländern geworden. asko hat sich auf einen Wirtschaftszweig konzentriert, und das prägt die Arbeit. Statt Policen aller Art zu vermitteln, dreht sich hier fast alles um Transport, Spedition, Logistik und Lagerhaltung. Kommt die Ware eines Frachtführers unterwegs zu Schaden, oder muss ein Spediteur seine CMR-Haftung absichern, baut asko die passende Deckung und wickelt den Schadenfall im eigenen Haus ab, statt ihn weiterzureichen. Neben den klassischen Transport- und Warensparten gehören inzwischen auch Cyber-Risiken und Luftfahrtdeckungen dazu. Das Haus ist inhabergeführt und arbeitet über Ländergrenzen hinweg. Neben dem Stammsitz in Tirol sitzen Teams in deutschen Städten wie Bielefeld und München, im Südtiroler Bozen und im rumänischen Bukarest. Betreut werden Kunden in sieben europäischen Ländern. Für Mitarbeitende verbindet sich damit zweierlei: ein überschaubares, familiär geprägtes Umfeld mit flachen Hierarchien und zugleich der Alltag eines Betriebs, der europaweit unterwegs ist. Wer hier einsteigt, sitzt näher am eigentlichen Geschäft als in einem Generalisten-Betrieb. In der Schadenbearbeitung geht es konkret um Transportversicherung, im Außendienst um den direkten Draht zu Speditionen und Frachtführern, und für Jus-Absolventen mit Interesse am Transportrecht hält das Unternehmen einen eigenen Einstieg bereit. Als Rahmen nennt asko unter anderem Gleitzeit, Schulungen und individuell abgestimmte Karrierepläne. Genaue Beschäftigtenzahlen veröffentlicht das Unternehmen nicht; einschlägige Verzeichnisse führen eine Belegschaft im zweistelligen Bereich. Klein genug, dass man einander kennt.

Drei. Macht's einfach. Hutchison Drei Austria GmbH ist ein 100%iges Tochterunternehmen von CK Hutchison Holdings Limited (Hongkong) und als Teil der Division „3Scandinavia & Austria“ Mitglied der 3Group Europe. Drei erzielte im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von 850 Mio. Euro und zählt rund 3,7 Mio. Kunden. Als führender Telekommunikations-Anbieter in Österreich bietet das Unternehmen Mobiltelefonie, Internet, Festnetz, Fernsehen und Business-Lösungen aus einer Hand. Neben dem größten Shop-Netz aller österreichischen Telekom-Betreiber und einem umfassenden Kundendienst für Privat- und Geschäftskunden verfügt Drei mit einer Bevölkerungs-Abdeckung von 98 Prozent auch über das leistungsfähigste LTE-Netz des Landes. Im Juni 2019 startete Drei das erste, echte, zusammenhängende 5G Netz Österreichs in Linz und erhielt im September 2021 den Ookla Speedtest AwardTM für das schnellste 5G Netz des Landes. Teamgeist und Miteinander werden bei Drei besonders großgeschrieben. Rund 400 Techniker sorgen für die perfekte Netzabdeckung unseres Mobilfunknetzes und ermöglichen kundenorientierte Festnetzlösungen. Mehr als 350 IT-Experten arbeiten an innovativen Produkten und Lösungen für unsere Kunden. Sie alle verbindet eine Leidenschaft für Technik und die Neugierde auf neue Entwicklungen. Unsere Arbeitswelt Gemeinsam offen für mehr: Viele Benefits. Wir wollen uns jeden Tag neuen Herausforderungen stellen und innovative Ideen entwickeln. Dafür geben wir unseren Mitarbeitern aber auch jeden Tag etwas zurück. Ein Platz zum Arbeiten. Ob Shop, Zentrale oder Kundenservice — eines haben unsere Arbeitsplätze immer gemeinsam: Sie sind hell und freundlich und bieten viel Raum für offene Kommunikation. Mal wird gelacht, mal hitzig diskutiert, erst ist es mucksmäuschenstill und dann wieder lauter. Aber auch wenn es bei uns ein wenig anders ist, als in anderen Unternehmen — unsere Philosophie beruht auf einem offenen und ehrlichen Miteinander. Deshalb sind wir auch alle per „du“, weil es vieles einfacher macht und für ein freundschaftliches Arbeitsklima sorgt. Was wir bieten Ein Unternehmen, zwei Karriere-Wege: Mit der Drei ExpertCareer bieten wir Ihnen eine alternative Perspektive zur klassischen Management-Karriere. Die ExpertCareer wird als gleichwertige Laufbahn aufgebaut und eignet sich für alle Mitarbeiter, die aufsteigen und sich gleichzeitig fachlich weitervertiefen wollen – im Gegensatz zur Führungskarriere, bei der man durch die Mitarbeiterführung seinen Fokus verlegt. Unsere Werte Einfach machen. Mit allem was wir tun wollen wir es unseren Kunden so einfach wie möglich machen. Wir hören zu, beobachten, ziehen unsere Lehren daraus und dann machen wir es einfach. Weil es niemand kompliziert und langsam will. Anders denken. Wir trauen uns, Dinge anders anzugehen. Wir sind mutig und haben keine Angst vor Fehlern. Leidenschaftlich. Wir lieben das, was wir tun und wollen andere mit unserer Leidenschaft anstecken. Wir sind neugierig, vielschichtig & nehmen es mit Humor. Offen. Wir sagen, was wir tun und tun, was wir sagen. Wir behandeln jeden mit Respekt und nehmen uns Zeit zum Zuhören. Wir sind flexibel und sehen Probleme als Herausforderungen. Qualitätsbewusst. Wir erledigen unseren Job mit dem Anspruch, die Erwartungen unserer Kunden zu übertreffen. Jeder Kontakt mit uns und unseren Produkten & Services soll ein positives Erlebnis sein. Wir hinterfragen auch stets das Ergebnis um zu lernen. Effizient. Wir erreichen unsere Ziele auf dem direktesten Weg. Wir verlieren uns nicht in Details, sondern konzentrieren uns auf das Wesentliche. Alles was wir tun, führen wir so gründlich wie nötig und so schnell wie möglich durch. https://www.drei.at/de/ueber-uns/karriere/

In Schwarzau im Schwarzautal, einer Marktgemeinde im Süden der Steiermark, kümmern sich Pflegekräfte um 71 ältere Menschen aus der Region. Das Pflegezentrum hat im Juli 2021 eröffnet und zählt damit zu den jüngeren Häusern der SeneCura Gruppe. Wer hier arbeitet, begleitet Bewohnerinnen und Bewohner oft über Jahre. Und kocht in einer eigenen Küche im Haus. Das Haus bietet vor allem Langzeitpflege, nimmt aber auch Tagesgäste und Urlaubsgäste auf. Die Zimmer sind hell und modern eingerichtet. Dazu kommen ein Panoramarestaurant, eine Wellnessoase, ein Bereich für Seniorenfitness und ein Kräutergarten mit Hochbeeten. Rundherum liegt eine bewaldete Hügellandschaft, und Ausflüge in die Natur gehören zum Alltag. Betrieben wird das Pflegezentrum von der SeneCura Süd GmbH mit Sitz in Wien, die in Österreich mehrere Sozialzentren und Pflegeheime führt. Hinter dem einzelnen Haus steht die SeneCura Gruppe, einer der größten privaten Pflege- und Gesundheitsanbieter Österreichs. Sie betreibt rund 85 Einrichtungen mit knapp 7.000 Betten und Pflegeplätzen (Stand April 2025) und ist in allen Bundesländern vertreten. Für Bewerberinnen und Bewerber bedeutet das eine besondere Mischung: vor Ort ein überschaubares Haus auf dem Land mit kurzen Wegen, im Rücken aber eine große Organisation mit eigener Aus- und Weiterbildung und offenen Stellen quer durch Österreich. Den Kern der Belegschaft bilden die diplomierte Gesundheits- und Krankenpflege, die Pflegeassistenz und die Alltagsbetreuung. Dazu kommen Küche, Reinigung, Haustechnik und Verwaltung. Geleitet wird das Haus von Julia Junger, die Pflege verantwortet Claudia Neubauer. Die Adresse lautet Schwarzau im Schwarzautal 51a, 8421 Schwarzautal.

Semmering-Basistunnel, Koralmtunnel, Kraftwerk Spullersee: An Projekten dieser Größenordnung sitzen Ingenieurinnen und Ingenieure von IGT mit am Tisch, lange bevor die erste Sprengung stattfindet. Das Salzburger Ziviltechnikerbüro plant Tunnel, Kraftwerksstollen und Hangsicherungen, rechnet die Tragwerke und begleitet den Bau bis zur Abnahme. Mehr als 80 Fachleute aus Bauingenieurwesen, Geologie und Verwaltung gehören dazu. Gearbeitet wird zur Hälfte am Schreibtisch und zur Hälfte im Berg. Angefangen hat alles 1948, als der Geologe Leopold Müller in Salzburg sein Ingenieurbüro für Geologie und Bauwesen eröffnete. Aus dem Kreis um Müller, Franz Pacher und Ladislaus von Rabcewicz ging die Neue Österreichische Tunnelbaumethode hervor, die den Untertagebau bis heute prägt. 1966 übernahm Pacher das Büro und formte daraus die Ingenieurgemeinschaft Geotechnik und Tunnelbau, die Vorläuferin der heutigen Ziviltechniker-Gesellschaft. Diese Herkunft ist mehr als Firmengeschichte: Wer hier anfängt, arbeitet an einem Verfahren mit, das im eigenen Haus mitentwickelt wurde. Die Arbeit verteilt sich auf rund zehn Fachbereiche. Im Hohlraumbau planen die Teams Verkehrs- und Kraftwerksanlagen von der ersten Studie bis zur Ausschreibung. In der Geotechnik werten sie Messdaten aus dem Berg aus und passen den Ausbau an das an, was der Fels tatsächlich hergibt. Wasserkraft ist ein zweites Standbein, vom Machbarkeitsnachweis bis zur Kollaudierung. Dazu kommen Aufgaben, die man in einem Tunnelbüro nicht sofort vermutet, etwa die Verwertung von Ausbruchmaterial oder die Begleitung von UVP- und wasserrechtlichen Verfahren. Auch die Software für die eigenen Projekte entsteht seit Jahrzehnten intern, in einem eigenen Fachbereich Informationstechnologie. Neben Bauingenieuren, Geologinnen und Bautechnikern arbeiten deshalb auch Entwickler im Haus. Der Sitz liegt in der Mauracherstraße in Salzburg. Niederlassungen gibt es in Wien, Graz und im vorarlbergischen Schruns, dazu ein Büro in Istanbul. Wer in die örtliche Bauaufsicht einsteigt, sitzt nicht in der Zentrale, sondern in einem Baubüro direkt an der Strecke, derzeit unter anderem in Mürzzuschlag, Wels und Innsbruck. Auslandsprojekte kommen dazu, etwa der Ausbau der Nationalstraße RN9 in Algerien. Wie sich die mehr als 80 Beschäftigten auf die einzelnen Standorte verteilen, veröffentlicht IGT nicht. Auf der Karriereseite nennt das Büro Sicherheit, Abwechslung und Perspektive als das, wofür es steht, und verweist auf viele langjährige Mitarbeitende. Was dahintersteht, ist konkret benannt: Betriebsarzt, Impfungen und Untersuchungen, Jobticket und Parkplatz, flexible Arbeitszeitmodelle und ein Zuschuss zur Kinderbetreuung. Aus- und Weiterbildung wird über Seminare und Konferenzbesuche unterstützt, Dienstjubiläen werden prämiert. Neu eingestellt wird laufend, zuletzt für kaufmännische Baustellenbetreuung in Salzburg und Bauingenieurarbeit in Schruns. Zuletzt in Betrieb gegangen ist die Umfahrung Kastelbell in Südtirol.

Bilfinger Industrial Services GmbH gehört zu den größten Anbietern für Anlagenbau und Industriedienstleistungen in Österreich. Das Unternehmen mit Sitz in Linz plant Industrieanlagen, baut sie und hält sie über Jahre hinweg in Betrieb. Über 500 Menschen arbeiten dafür in Linz und an weiteren Standorten im Land. Im Rücken haben sie den börsennotierten Bilfinger-Konzern aus Mannheim, einen der größten Industriedienstleister Europas. Was das im Arbeitsalltag heißt, lässt sich an den Werkstätten und Baustellen ablesen. Schlosser und Schweißer fertigen Apparate, Behälter und Rohrleitungen, Elektro- und Automatisierungstechniker bringen die Steuerungen zum Laufen, und Projekt- und Bauleiter koordinieren Generalrevisionen, bei denen eine ganze Anlage für die Wartung stillsteht. Gearbeitet wird vor allem für die chemische und petrochemische Industrie, für Kraftwerke, für Öl und Gas und für die Pharmabranche. Druckbehälter, Tanks und Kraftwerksrohrleitungen gehören zum Kerngeschäft. Dazu kommt die zerstörungsfreie Werkstoffprüfung, mit der Schweißnähte und Bauteile auf Sicherheit kontrolliert werden. Der Hauptsitz liegt in Linz, an der Lunzerstraße. Rund ein Dutzend weitere Standorte in Österreich und den Nachbarländern kommen hinzu, viele davon als Instandhaltungsstützpunkte direkt in den großen Industrieregionen. In dieser Form entstand das Unternehmen im Mai 2019, als Bilfinger die Standorte Wels und Linz mit mehreren Servicegesellschaften zusammenführte. Die Wurzeln reichen aber deutlich weiter zurück. Die Linzer Chemserv ging 1946 aus der österreichischen Stickstoffindustrie hervor, der Vorgängerbetrieb in Wels lässt sich bis ins Jahr 1887 verfolgen. Hinter dem österreichischen Geschäft steht die Bilfinger SE mit Sitz in Mannheim. Der Konzern beschäftigte 2024 rund 31.500 Menschen und erzielte gut fünf Milliarden Euro Umsatz, seit März 2024 ist die Aktie wieder im MDAX notiert. Für Beschäftigte in Österreich heißt das ein lokaler Arbeitgeber mit kurzen Wegen nach Linz und zugleich der Rückhalt eines internationalen Konzerns. Wer hier anfängt, bleibt selten lange am selben Ort an derselben Aufgabe. Mal steht ein Neubau an, mal eine Generalrevision unter Zeitdruck, mal ein Projekt rund um die Energiewende. Gesucht werden regelmäßig Schlosser, Elektriker und Maschinenbautechniker, dazu Konstrukteure, Projektleiter und Vertriebsleute. Genaue Beschäftigtenzahlen für die einzelne Gesellschaft nennt das Unternehmen öffentlich nur grob, von über 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Österreich ist die Rede.

Rund 8.500 ältere Wienerinnen und Wiener leben in den 30 Häusern zum Leben. Sie werden hier gepflegt, bekocht und durch den Alltag begleitet. Mehr als 4.800 Menschen aus rund 79 Nationen sorgen dafür, dass das funktioniert - rund um die Uhr, an sieben Tagen in der Woche. Die Häuser zum Leben sind der Pflege- und Wohnbereich des Fonds Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser, eines gemeinnützigen Fonds der Stadt Wien mit Sitz in der Seegasse im 9. Bezirk. Gegründet wurde er 1960 per Beschluss des Wiener Gemeinderats, mit einem klaren Auftrag: ältere Menschen in der Stadt gut wohnen und gut versorgt wissen. Daraus ist über die Jahrzehnte einer der größten Arbeitgeber im Wiener Sozialbereich geworden. Zur Organisation gehören neben den 30 Häusern auch 135 Pensionistenklubs in allen Bezirken, in denen sich rund 25.000 Mitglieder ab 60 treffen. Die Arbeit verteilt sich auf sehr unterschiedliche Berufe. In den Stationen versorgen diplomierte Pflegekräfte und Pflegeassistentinnen die Bewohnerinnen und Bewohner, in den hauseigenen Küchen kochen Köchinnen und Köche täglich frisch, dazu kommen Haustechnik, Reinigung und Verwaltung. Die Geschäftsführung liegt seit 2021 bei Christian Hennefeind, Präsident des Fonds-Vorstands ist der amtsführende Stadtrat für Gesundheit und Soziales. Auffällig für die Branche: Die Gehälter stehen offen auf der Karriereseite. Eine diplomierte Pflegekraft startet dort mit über 3.700 Euro brutto, eine Pflegeassistenz mit über 3.200 Euro (jobs.kwp.at, abgerufen Juni 2026). Wer einsteigen will, kann das über Lehre, Praktikum oder Traineeprogramme tun, und Aus- und Weiterbildung ist im Haus angelegt. Die öffentliche Trägerschaft durch die Stadt Wien gibt dem Ganzen ein Fundament, das in der Pflege nicht selbstverständlich ist.

Rund 80.000 Menschen kaufen bei Ströck jeden Tag ihr Brot, ihre Semmeln oder ihren Kaffee. Das Wiener Familienunternehmen backt seit 1970 und beliefert von zwei Produktionsstandorten aus mehr als 80 eigene Filialen. Angefangen hat alles mit einer kleinen Backstube in der Donaustadt. Geführt wird der Betrieb heute in dritter Generation. Gegründet hat die Bäckerei 1970 der Bäckermeister Johann Ströck, der aus Kittsee im Burgenland nach Wien-Donaustadt kam und zunächst mit einer Handvoll Mitarbeiter im Keller an der Langobardenstraße produzierte. Daraus ist eine der größeren Bäckereien Österreichs geworden. Rund 1.600 Menschen arbeiten heute für das Unternehmen (Wikipedia, abgerufen 2026-07-29). Die Filialen verteilen sich über Wien und das Umland, unter anderem Gerasdorf, Bruck an der Leitha und Kittsee, dazu kommen zwei Produktionsstandorte in der Donaustadt und in Favoriten. Gebacken wird für den täglichen Bedarf: Brot, Gebäck und Mehlspeisen, die frisch in die Filialen und über den Handel in viele Haushalte gehen. Das Mehl stammt zu hundert Prozent aus Österreich, ein großer Teil davon in Bio-Qualität. Eine eigene Bio-Linie führt Ströck bereits seit 1994, und übrig gebliebenes Brot wird seit 2020 unter dem Namen 'Wiederbrot' weiterverarbeitet statt weggeworfen. Die Berufsbilder sind so vielfältig wie die Auslage. In den Backstuben stehen Bäckerinnen und Konditoren an den Öfen, der Arbeitstag beginnt dort früh, oft um vier Uhr. In den Filialen beraten Verkäuferinnen und Baristas an der Theke, dahinter arbeiten Menschen in Logistik, Einkauf und Verwaltung. Für den Nachwuchs bildet Ströck jedes Jahr rund 20 neue Lehrlinge in mehreren Lehrberufen aus und betreibt seit 2012 eine eigene Barista-Akademie. Wien hat den Betrieb als 'TOP-Lehrbetrieb' ausgezeichnet. Bekannt ist auch die Lehrlingswoche, in der die Auszubildenden eine Filiale eine Zeit lang eigenständig führen. Wer bei Ströck anfängt, kommt in ein Unternehmen, das seit über einem halben Jahrhundert in Familienhand ist und in dem die dritte Generation bereits mitarbeitet. Der Firmensitz liegt in der Johann-Ströck-Gasse im 22. Wiener Gemeindebezirk.

ESCHE SCHÜMANN COMMICHAU ist eine Hamburger Sozietät aus Rechtsanwälten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern. Die Kanzlei berät Unternehmen, Unternehmerfamilien und Konzerne integriert in rechtlichen, steuerlichen und wirtschaftlichen Fragen. Sie beschäftigt rund 106 Berufsträger sowie etwa 170 weitere Mitarbeitende.

Wer in Österreich einen Hof bewirtschaftet, ist über die bäuerliche Sozialversicherung kranken-, unfall- und pensionsversichert. Diese Aufgabe trug jahrzehntelang die Sozialversicherungsanstalt der Bauern. Seit 1. Jänner 2020 führt sie die Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen (SVS) weiter, in der die Bäuerinnen und Bauern mit den Gewerbetreibenden zusammengeführt wurden. Unter svs.at findet man heute den Arbeitgeber, der diese Tradition fortsetzt. Die SVS ist die gesetzliche Sozialversicherung der österreichischen Selbständigen und betreut rund 1,2 Millionen Versicherte in der Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung. Drei große Gruppen sind hier versichert: Bäuerinnen und Bauern, Gewerbetreibende und neue Selbständige. Konkret heißt das, der Milchbauer im Mühlviertel ist ebenso abgesichert wie die Tierärztin mit eigener Praxis oder die selbständige Programmiererin. Die Anstalt zahlt Pensionen aus, übernimmt Behandlungskosten und kümmert sich nach Arbeitsunfällen um die Rehabilitation. Ihr Selbstverständnis fasst sie als "von Selbständigen für Selbständige". Die Wurzeln reichen weit zurück. Schon 1929 wurde die Unfallversicherung der Landwirte gesetzlich geregelt, 1974 entstand daraus die Sozialversicherungsanstalt der Bauern. Mit der Kassenreform fusionierte sie zum 1. Jänner 2020 mit der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft zur heutigen SVS. Als Körperschaft öffentlichen Rechts mit Sitz an der Wiedner Hauptstraße in Wien arbeitet sie in Selbstverwaltung und steht unter Aufsicht des Sozialministeriums. Gearbeitet wird im ganzen Land. Neben der Hauptstelle in Wien gibt es in jedem Bundesland eine Landesstelle mit Kundencenter, von Bregenz bis Eisenstadt. Entsprechend breit sind die Berufsfelder. In den VersicherungsServices bearbeiten Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter Pensions- und Leistungsanträge, in den Gesundheitseinrichtungen beraten Ärztinnen und Ärzte, dazu kommen IT-Fachleute, Kundenberatung und Fachleute für Gesundheitsförderung. Das jährliche Gebarungsvolumen lag 2020 bei rund 9,5 Milliarden Euro. Als öffentlicher Träger bietet die SVS einen stabilen Arbeitsplatz mit geregelten Strukturen. Das Jobportal nennt Gleitzeit und einen Essenszuschuss, interne Stellenausschreibungen und Weiterbildung eröffnen Wege innerhalb des Hauses. Eine exakte, offiziell ausgewiesene Mitarbeiterzahl veröffentlicht die SVS nicht; auf Karriereplattformen wird sie in der Größenordnung mehrerer Tausend Beschäftigter geführt. Wofür diese Arbeit steht, lässt sich an einer Zahl ablesen: Rund 1,2 Millionen Menschen verlassen sich auf ihre Gesundheits- und Pensionsleistungen.

Metall zerspanen, Platinen bestücken, Polster nähen, Schilder und Beschriftungen fertigen: In der GW St. Pölten Integrative Betriebe GmbH läuft ein richtiger Industriebetrieb. Rund 500 Menschen arbeiten hier, etwa 70 Prozent von ihnen mit einer Behinderung. Bezahlt wird nach Kollektivvertrag. Fachkönnen und Integration sind hier kein Gegensatz, sondern der Kern des Geschäfts. Der Betrieb gliedert sich in mehrere Sparten. In der Metallfertigung entstehen zerspante Teile und montierte Baugruppen, darunter Crashdämpfer und Gewichtskissen für die Industrie. Die Elektrosparte verdrahtet und bestückt, in Näherei und Polsterei wird genäht, die Werbetechnik liefert Schilder und Beschriftungen. Dazu kommen Dienstleistungen wie Reinigung, Logistik und Montage. Auftraggeber sind Industrieunternehmen, die Serien und Zulieferteile brauchen. Verkauft wird also echte Arbeit zu marktüblichen Bedingungen, nicht in einer geschützten Nische. Der Hauptsitz liegt in St. Pölten-Hart, ein zweites Werk steht im Waldviertel in Gmünd. Hinter der GmbH stehen vier Eigentümer: der Verein zur Führung von Werkstätten für Behinderte in St. Pölten, die Sparkasse Niederösterreich Mitte West, die Wirtschaftskammer Niederösterreich und das BFI Niederösterreich. Öffentlicher Bereich, Kreditwirtschaft und Kammer tragen den Betrieb also gemeinsam, und das seit Jahrzehnten. An den Maschinen stehen Zerspanungs- und Elektrotechniker, in der Näherei arbeiten Facharbeiterinnen, dazu kommen kaufmännische Kräfte und Menschen, die die Belegschaft fachlich und sozial begleiten. Ausgebildet wird in der eigenen Lehrwerkstätte in St. Pölten-Hart. Rund neun Lehrberufe stehen offen, in der klassischen Lehre ebenso wie in der integrativen Lehre für Jugendliche mit Behinderung. Eine exakte Lehrlingszahl weist das Unternehmen öffentlich nicht aus. Als Arbeitgeber ist die GW mehrfach ausgezeichnet. Sie ist als familienfreundlicher Betrieb zertifiziert und trägt die Gütesiegel für betriebliche Gesundheitsförderung sowie das der AUVA für sicheres Arbeiten. 2025 stand das Unternehmen im Finale des Staatspreises Unternehmensqualität. Geführt wird die GmbH von Mag. (FH) Michael Wölfl. Wer hier anfängt, arbeitet in einem Industriebetrieb, dessen Teile bei echten Kunden landen.

Bevor eine Hydraulikpumpe in ein Flugzeug eingebaut wird, muss sie beweisen, dass sie zuverlässig arbeitet. Die Prüfstände dafür baut TEST-FUCHS. Das Unternehmen wurde 1946 von Fritz Fuchs in Groß-Siegharts im Waldviertel gegründet und wird heute in dritter Generation von der Familie geführt. Inzwischen arbeiten mehr als 770 Menschen für die Gruppe (meinbezirk.at, September 2026). Das Geschäft ruht auf zwei Säulen. Im Bereich Test Systems entstehen Prüf- und Testanlagen für Flugzeugkomponenten, mit denen Hersteller, Airlines und Wartungsbetriebe nachweisen, dass Hydraulikpumpen, Hydraulikmotoren oder die Zylinder von Ruder und Leitwerk einsatzbereit sind. TEST-FUCHS Aerospace Systems entwickelt und fertigt daneben Komponenten, die selbst an Bord gehen und dort ausfallsicher funktionieren müssen. Zu den Kunden zählen laut ORF Niederösterreich Airbus und Boeing ebenso wie Lufthansa, British Airways und Air France. Der weitaus größte Teil der Produktion geht ins Ausland. Der Hauptsitz liegt bis heute dort, wo 1946 alles begann. Über 500 Beschäftigte arbeiten in Groß-Siegharts, und das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren mehr als 30 Millionen Euro in diesen Standort gesteckt. Im September 2026 ging der neue Aerospace Campus mit 7.047 Quadratmetern in Betrieb, gemeinsam gefeiert mit dem 80-Jahr-Jubiläum; bis zu 250 zusätzliche Arbeitsplätze sollen dadurch entstehen. Wer international arbeiten will, findet Anknüpfungspunkte: Service-Teams sitzen unter anderem in Toulouse und Singapur, eine eigene Gesellschaft betreut den amerikanischen Markt von Brecksville in Ohio aus, insgesamt nennt das Unternehmen zwölf Standorte. Die Berufsbilder sind entsprechend breit. Konstrukteurinnen und Konstrukteure entwerfen die Prüfstände, Softwareentwickler schreiben die Steuerungssoftware dazu, in der Produktion bauen Elektro- und Metalltechniker die Anlagen zusammen, und im Kundenservice reisen Technikerinnen und Techniker zu den Anlagen in aller Welt. Dazu kommen Projektmanagement, Qualitätssicherung, Logistik und kaufmännische Positionen. Ausgebildet wird im eigenen Haus: TEST-FUCHS bildet Lehrlinge aus und spricht ausdrücklich auch Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger an. Auf der Karriereseite nennt das Unternehmen unter anderem ein Gleitzeitmodell, bis zu zwei Homeoffice-Tage pro Woche, ein Betriebsrestaurant, einen Arbeitsmediziner vor Ort und ein betriebliches Sportprogramm. Geführt wird die TEST-FUCHS GmbH mit Sitz in Groß-Siegharts von Markus Nagl und Martin Leutner, an der Spitze der Gruppe stehen Eigentümer und CEO Volker Fuchs sowie CFO Thomas Maier. Aktuelle Umsatzzahlen veröffentlicht das Familienunternehmen nicht laufend. Zur Eröffnung des Aerospace Campus kamen im September 2026 Belegschaft, Familien, Nachbarn aus der Region und Partner aus dem Ausland zum Tag der offenen Tür.

MM Legal besetzt Positionen, für die selten ein Inserat erscheint. Sucht eine Wirtschaftskanzlei einen Partner für M&A oder ein Unternehmen einen erfahrenen Legal Counsel, führt der Weg oft über diese Wiener Personalberatung. Sie ist ganz auf den juristischen Markt zugeschnitten, auf Anwältinnen und Anwälte, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater. Gegründet hat die Firma Ende 2014 Martin Müller-Keplinger, der sie bis heute führt. Der Sitz liegt in den Tuchlauben im ersten Wiener Bezirk, wenige Schritte vom Graben. Das Segment ist bewusst schmal gewählt. Statt quer über den ganzen Arbeitsmarkt zu vermitteln, bleibt MM Legal beim Recht und den eng verwandten Berufen der Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung. Der Vorteil liegt auf der Hand: Wer täglich mit denselben Kanzleien und Rechtsabteilungen spricht, kennt die Namen, die Fachgebiete und die schwer zu besetzenden Stellen besser als ein Generalist. Die Aufträge kommen von national wie international tätigen Kanzleien und von Unternehmen aus Bank und Finanz, aus der Treuhand- und Steuerbranche sowie aus Industrie und Handel. Besetzt werden Positionen vom Rechtsanwaltsanwärter über Associates bis zu Partnern und Legal Counsel, häufig für Gesellschaftsrecht, M&A, Finanzierung, Immobilien oder Datenschutz. Für Bewerberinnen und Bewerber läuft der erste Kontakt vertraulich. Wer über einen Wechsel nachdenkt, wird diskret angesprochen und durch den Prozess begleitet, mit Blick auf Qualifikation und eigene Vorstellungen. Das Team ist klein, die Wege sind kurz. Wer hier arbeitet, sitzt nah an der Wiener Rechtsszene und lernt Kanzleien, Rechtsabteilungen und die Menschen dahinter aus nächster Nähe kennen. Zur genauen Mitarbeiterzahl macht die Firma öffentlich keine Angaben. Am Markt ist sie seit 2015.

In Radiologieabteilungen österreichischer Krankenhäuser laufen Bildportale, über die Ärztinnen und Ärzte Befunde und Aufnahmen austauschen. In der Energiewirtschaft bündeln Cloud-Dienste den Strom aus tausenden kleinen Anlagen zu einem virtuellen Kraftwerk. Vieles davon entsteht bei world-direct in Sistrans bei Innsbruck. Das Unternehmen denkt sich solche digitalen Anwendungen aus, programmiert sie und betreibt anschließend die Technik, auf der sie laufen. Software entwickeln und die IT-Infrastruktur dahinter führen: Das ist der Kern der Arbeit bei world-direct. Mal ist das Ergebnis ein Portal, über das Radiologen Bilddaten teilen, mal ein Dienst, der den Strom dezentraler Erzeuger zusammenführt, mal ein Bezahlsystem. Die Bandbreite der Auftraggeber zeigt, wie weit das reicht: die BAWAG P.S.K., die Österreichischen Bundesbahnen, das Außenministerium und der Österreichische Skiverband zählen dazu. Die Entwicklung ist nach ISO 27001 zertifiziert, dem internationalen Standard für Informationssicherheit. Das wiegt schwer, wenn man für Banken und Spitäler arbeitet. Gegründet wurde das Unternehmen 2001. Seit Jahren gehört es vollständig zur A1 Telekom Austria Group, dem größten Telekommunikationskonzern des Landes. Diese Anbindung gibt einem mittelständischen Softwarehaus einen verlässlichen Eigentümer im Rücken und Zugang zu Projekten in der Größenordnung eines Konzerns. Der eingetragene Firmensitz liegt in Wien, gearbeitet wird vor allem in Sistrans bei Innsbruck, dazu kommen weitere Standorte in Österreich. Wer hier anfängt, schreibt in der Regel Code oder berät Kunden. Softwareentwicklung und Consulting bilden den Schwerpunkt, dazu klassische Informatik- und Projektarbeit über die Branchen Medizin, Energie, Finanzen, Telekommunikation, Immobilien und öffentliche Hand hinweg. Das Unternehmen nennt flexible Arbeitszeiten, Homeoffice und Weiterbildung als Teil des Angebots und legt Wert auf ein wertschätzendes Miteinander. Wie viele Menschen genau beschäftigt sind, weist world-direct öffentlich nicht aus; Karriere- und Branchenportale ordnen das Team im niedrigen dreistelligen Bereich ein. Die Geschäfte führen Hans-Jürgen Klösch und Alexander Wolf.

Österreichs erste Pflegeschule entstand 1882 an dieser Adresse. Dahinter stand der Chirurg Theodor Billroth, den Namen gab Kronprinz Rudolf. Aus dieser Schule mit angeschlossenem Spital ist die Rudolfinerhaus Privatklinik in Wien-Döbling geworden. Bis heute wird hier behandelt und ausgebildet. Die Klinik deckt fast alle medizinischen Fachrichtungen ab. In der Chirurgie und Orthopädie operieren die Teams, im Kreißsaal kommen Kinder zur Welt, dazu kommen Innere Medizin, Kardiologie, Neurologie, Onkologie und Radiologie. 156 Betten verteilen sich auf sieben Stationen. Das Haus steht in der Billrothstraße im 19. Wiener Gemeindebezirk und ist nach jenem Chirurgen benannt, der es prägte. Träger ist der Rudolfinerverein, der eng mit dem Roten Kreuz verbunden ist. Entsprechend vielfältig sind die Berufe unter einem Dach. Pflegekräfte und Ärztinnen arbeiten neben Hebammen und Radiologietechnologen, dazu kommen Küche, Hausdienst, Hotellerie und Verwaltung, weil eine Privatklinik auch ein Haus ist, in dem Menschen wohnen und versorgt werden. Die Ausbildung ist kein Nebenschauplatz, sondern der Ursprung des Hauses. Am Campus Rudolfinerhaus läuft die Pflegeausbildung seit 2008 auf akademischem Niveau, ein sechssemestriges Bachelorstudium gemeinsam mit der FH Wiener Neustadt, die seit 2010 Partnerin ist. Lehre und Stationsalltag liegen damit Tür an Tür. Wer hier anfängt, lernt in einem Betrieb, der seit über 140 Jahren besteht und in Österreich verwurzelt ist. Geführt wird die GmbH (FN 240137 v, Handelsgericht Wien) von Stefan Pototschnig und Florian Friedersdorf. Eine aktuelle Gesamtmitarbeiterzahl veröffentlicht die Klinik nicht. Ausgebildet wird hier ohne Unterbrechung seit 1882.

Rund 5,5 Millionen Menschen in Österreich nutzen pro Quartal die Angebote des ORF.at-Netzwerks. Gebaut, betreut und weiterentwickelt werden sie von einer eigenen ORF-Tochter am Küniglberg in Wien: der ORF Online und Teletext GmbH & Co KG. Hier entstehen orf.at, die Streamingplattform ORF ON und der Teletext. Und hier entstehen die Untertitel, die viele ORF-Sendungen für gehörlose und schwerhörige Menschen erst zugänglich machen. Die Gesellschaft steht im Alleineigentum des Österreichischen Rundfunks und ist seit 2007 im Firmenbuch eingetragen. Sie verantwortet Entwicklung, Gestaltung und Betrieb der digitalen ORF-Angebote, von orf.at über die Diskussionsplattform debatte.ORF.at bis zu ORF ON, das seit Anfang 2024 als zentrale Videoplattform die frühere TVthek abgelöst hat. Wer hier arbeitet, arbeitet an Produkten mit Publikum. Im ersten Quartal 2026 erreichte das ORF.at-Netzwerk laut Österreichischer Webanalyse rund 5,56 Millionen Unique User und damit 76,7 Prozent der heimischen Internetnutzerinnen und -nutzer ab 14 Jahren; als Einzelangebot lag orf.at mit 5,36 Millionen an der Spitze des österreichischen Marktes. Zum Haus gehört auch ein Stück Mediengeschichte. Der ORF TELETEXT ging 1980 als erster Teletext Kontinentaleuropas auf Sendung und wird bis heute rund um die Uhr aktuell gehalten, mit über 1.400 Seiten und mehr als 30 Redakteurinnen und Redakteuren. Parallel dazu läuft die Untertitelung: 2025 waren rund 69,8 Prozent des gesamten ORF-Fernsehprogramms untertitelt, auf ORF 2 etwa 95 Prozent, und bis 2028 soll die Quote weiter steigen. An solchen Zahlen lässt sich der Nutzen der eigenen Arbeit ziemlich direkt ablesen. Entsprechend breit sind die Berufsfelder. Redakteurinnen schreiben und kuratieren Nachrichten für orf.at und den Teletext, Entwickler bauen Web- und App-Frontends für Millionen Zugriffe, Designerinnen gestalten Oberflächen, die auch mit Screenreader und Untertitel funktionieren. Barrierefreiheit ist dabei kein Nebenthema, sondern gesetzlicher Auftrag und fachlicher Schwerpunkt; das Unternehmen richtet dazu unter anderem ein Design-Systems-Meetup für die Community aus. Gearbeitet wird am ORF-Mediencampus in der Hugo-Portisch-Gasse 1 in Wien-Hietzing, wo Fernsehen, Radio und Online seit dem Umbau des Küniglbergs unter einem Dach sitzen. Geführt wird die Gesellschaft seit Oktober 2022 von Katharina Wagenhofer und Stefan Pollach. Eine eigene Beschäftigtenzahl veröffentlicht das Unternehmen nicht; auf seiner LinkedIn-Seite nennt es eine Größenordnung von 51 bis 200 Mitarbeitenden. Offene Stellen laufen über das ORF-Karriereportal jobs.orf.at, das auch Initiativbewerbungen vorsieht.

BIMEXPERTS plant Gebäude, bevor sie gebaut werden. Nicht auf Papier, sondern als digitales Modell, in dem Lüftung, Heizung und Sanitär schon zusammenpassen, lange bevor auf der Baustelle der erste Bagger anrückt. „We make every building think" lautet der Leitsatz dahinter. Aus einem Ein-Mann-Betrieb ist über gut zwei Jahrzehnte eine Gruppe mit Büros in vier Ländern geworden. Angefangen hat alles im Jahr 2000, als Michael Resch das Geschäft noch allein betrieb. Über die Ingenieurfirma rtech und die 2011 gegründete BIMEXPERTS GmbH wuchs daraus ein spezialisiertes Planungsbüro für Building Information Modeling, kurz BIM. Vereinfacht gesagt: Ein Bauwerk entsteht zuerst als dreidimensionales Datenmodell, das die gesamte Gebäudetechnik enthält und sich über den ganzen Lebenszyklus weiternutzen lässt. Die Kunden sind Architekten, Planungsbüros, ausführende Betriebe und Gebäudebetreiber, oft bei großen Projekten wie Krankenhäusern. Das Aufgabenfeld ist breit. In der Modellierung entstehen die digitalen Gebäude, dahinter rechnen Ingenieurinnen und Ingenieure der technischen Gebäudeausrüstung Lüftungs-, Heizungs- und Sanitäranlagen durch. Andere ziehen mit dem 3D-Laserscanner durch Bestandsbauten und übersetzen sie ins Modell. Und weil Standardsoftware nicht alles abdeckt, entwickelt das Haus mit TGA CONCEPT eigene Planungswerkzeuge. So reichen die Berufe von der Vermessung über die Gebäudetechnik bis zur Softwareentwicklung. Sein Wissen gibt BIMEXPERTS auch nach außen weiter. Bei TÜV Austria bildet das Unternehmen BIM-Modellierer und BIM-Koordinatoren aus. Wer selbst schult und zertifiziert, hat eine gute Grundlage, um auch die eigene Belegschaft im Haus weiterzubilden. Die Zentrale liegt in Wien-Favoriten, dazu kommen Büros im steirischen Leoben, im bayerischen Vohenstrauß sowie in Novi Sad in Serbien und in Sofia in Bulgarien. Geführt wird die Gruppe von Michael Resch, die Standorte haben jeweils eigene Niederlassungsleiter. Wie viele Menschen genau dazugehören, gibt das Unternehmen nicht öffentlich an; auf LinkedIn nennt es eine Größe zwischen 51 und 200 Beschäftigten. Grenzüberschreitendes Arbeiten prägt den Alltag. Zum Verbund gehört inzwischen sogar eine Niederlassung in Kairo.

Software Quality Lab GmbH wird gerufen, wenn Software teuer zu scheitern droht. Seit 2006 beraten die Linzer Unternehmen dabei, ihre Entwicklung wieder in den Griff zu bekommen; rund 500 Kunden im deutschsprachigen Raum sind in dieser Zeit zusammengekommen. Siemens war dabei, die OMV, die voestalpine. Das Team dahinter ist klein geblieben. Meist beginnt es mit einer Frage, die im Unternehmen selbst niemand mehr beantworten kann: Warum wird jedes Release später fertig als geplant? Die Berater sehen sich an, wie Anforderungen erhoben werden, wer testet und was passiert, wenn niemand testet. Am Ende steht oft eine Testautomatisierung, die Fehler abfängt, bevor ein Kunde sie meldet. Oder ein Audit für Code, den seit Jahren keiner mehr angesehen hat. Bei ERP-Einführungen übernimmt Software Quality Lab auch das Projektmanagement, KI-Themen sind zuletzt dazugekommen. Rund 500 Kunden sind seit der Gründung zusammengekommen. Industriekonzerne vor allem, dazu Softwarehersteller wie Bosch, die ihr eigenes Produkt von außen geprüft haben wollen, und Versicherer wie die Allianz. Gearbeitet wird von Linz und Wien aus, die Projekte liegen in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Reisen gehört also dazu. Die Firma ist familiengeführt. Johannes Bergsmann hat sie 2006 aus seinem Einzelunternehmen heraus gegründet und führt sie bis heute, Petra Bergsmann ist ebenfalls Geschäftsführerin und zugleich erste Ansprechpartnerin für Bewerbungen. Auf karriere.at gibt Software Quality Lab die eigene Größe mit elf bis dreißig Beschäftigten an und sucht ein bis fünf neue Leute pro Jahr; genauere Zahlen veröffentlicht das Unternehmen nicht. Wer hier anfängt, kennt nach ein paar Wochen alle Kollegen. Gesucht werden gerade vier Leute. Ein Consultant für Secure Software Development, der Audits macht und Entwicklungsteams über den ganzen Lebenszyklus begleitet. Ein Technical Consultant, der tief in Code-Qualität, Architektur und CI/CD geht. Dazu ein Berater für Software-Prozesse und ein Sales Manager. Viele im Team unterrichten nebenbei, in Requirements Engineering etwa oder im Testen. An Benefits nennt die Firma Essensgutscheine, einen Parkplatz und die Möglichkeit, remote zu arbeiten. Das Büro liegt im Gewerbepark Urfahr, ein paar Minuten nördlich der Donau vom Linzer Zentrum entfernt.
