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Arbeitgeber

Rund 3.100 Menschen arbeiten in der Salzburger Landesverwaltung, und längst nicht alle sitzen in der Landeshauptstadt. Eine Biologin begutachtet ein Schutzgebiet im Pinzgau. Ein Amtsarzt entscheidet über die Gesundheitsfragen eines Bezirks. Im Winter sorgt der Straßendienst dafür, dass die Landesstraßen befahrbar bleiben. So weit reicht das Aufgabenfeld, vom Naturschutz bis zur öffentlichen Gesundheit. Das Amt der Salzburger Landesregierung ist der Verwaltungsapparat hinter der Landespolitik. Es setzt um, was Landtag und Landesregierung beschließen, und kümmert sich um das, was den Alltag im Bundesland berührt: Wohnbauförderung, Sozialleistungen, Schulen, Wasserwirtschaft, Gewerbeverfahren. Organisiert ist diese Arbeit in rund 20 Fachabteilungen. Dazu kommen die Bezirkshauptmannschaften, die die Verwaltung in die Regionen tragen. Genau diese Streuung über das ganze Land prägt den Arbeitgeber. Wer hier anfängt, muss nicht zwangsläufig nach Salzburg-Stadt pendeln. Die Berufsgruppen sind entsprechend breit. Neben Verwaltungsjuristinnen und Sachbearbeitern arbeiten hier Technikerinnen im Straßenbau, Förster, Sozialarbeiter, Pädagoginnen und Ärzte. Klassische Schreibtischarbeit findet sich ebenso wie Außendienst im Gelände. Die eigene Salzburger Verwaltungsakademie kümmert sich um Aus- und Weiterbildung, sodass fachliche Spezialisierung und der Wechsel zwischen Aufgabenfeldern innerhalb des Hauses möglich bleiben. Intern geführt wird das Amt vom Landesamtsdirektor, an der Spitze des Landes steht die Landeshauptfrau. Für Bewerberinnen und Bewerber zählt vor allem die Verlässlichkeit dahinter: Der öffentliche Dienst bietet planbare Beschäftigung und geregelte Laufbahnen, unabhängig von Konjunktur und Auftragslage. Dass das Land seine Personalsuche ernst nimmt, lässt sich auch belegen. Beim Best-Recruiters-Gütesiegel, der größten unabhängigen Recruiting-Studie im deutschsprachigen Raum, wurde das Land Salzburg für 2024/2025 zum vierten Mal mit Gold ausgezeichnet und liegt in der Branche Landes- und Kommunalverwaltung an der Spitze.

Ashurst ist eine führende internationale Anwaltskanzlei, die Unternehmen, Finanzinstitutionen und Regierungen berät. Unsere Kerngeschäftsfelder umfassen die Bereiche Corporate, Finance, Dispute Resolution, sowie die Entwicklung und Finanzierung von Assets in den Sektoren Energie, Ressourcen und Infrastruktur. Im November 2013 haben Ashurst LLP und Ashurst Australia (ehemals Blake Dawson) fusioniert, um ein globales Team zu bilden. Globale Präsenz Wir verfügen über 28 Büros in 16 Ländern sowie über eine Best-Friend-Beziehung zu einer indischen Kanzlei. Mit mehr als 400 Partnern und insgesamt 1.700 Rechtsanwälten verbinden wir die internationalen Kenntnisse eines globalen Netzwerks mit lokalem Marktwissen. Nahtloser Mandantenservice Wir bieten weltweit exzellente, wirtschaftlich relevante Rechtsberatung und stellen Anwälteteams zusammen, die auf die spezifischen Bedürfnisse unserer Mandanten zugeschnitten sind. Dabei verbinden wir juristisches Spezialwissen mit Branchenerfahrungen und regionalen Kenntnissen. Wir haben zahlreiche große, komplexe Transaktionen und Projekte über mehrere Jurisdiktionen hinweg erfolgreich gesteuert und beraten. Unser Ziel ist es, zum Kern Ihrer rechtlichen Bedürfnisse vorzudringen und praxisrelevante, wirtschaftliche Lösungen zu liefern.

Vier Berater, vier Standorte, ein Handwerk: Menschen für Positionen finden, die sich nicht über ein gewöhnliches Inserat besetzen lassen. Unter der Marke Leading Search Partners suchen die Beraterinnen und Berater von Wien, Graz, Ljubljana und Shanghai aus nach Führungskräften und Spezialisten. Die LSP Holding OG ist die Wiener Dachgesellschaft dahinter. Eine Bank braucht eine neue Bereichsleitung, ein Industriebetrieb einen Werksleiter, und niemand soll vorher davon erfahren. Solche Suchen übernimmt das Team. Über Executive Search besetzt es Geschäftsführungen und Vorstände, über Professional Search erfahrene Fach- und Führungskräfte eine Ebene darunter. Mit einem Management Audit lässt ein Unternehmen die eigene Führungsmannschaft einschätzen; beim Outplacement begleiten die Berater Menschen beim Wechsel aus einer Position heraus. Das operative Geschäft bündelt die M & P Leading Search Partners GmbH in Graz, geführt von Mag. Gerald Metzler. Darüber steht die LSP Holding OG mit Sitz in Wien, im Firmenbuch als Holdinggesellschaft eingetragen. Hinter beiden stehen dieselben Köpfe, allen voran Gabriele Greimel und Gerald Metzler. Die Mandate enden nicht an der Staatsgrenze. Neben den österreichischen Büros in Wien und Graz unterhält Leading Search Partners Standorte in Ljubljana und Shanghai, womit auch Suchen in Südosteuropa und im chinesischen Markt im Haus bleiben. Wie groß das Team insgesamt ist, weist das Unternehmen nicht aus. Auf seiner Website nennt es über hundert Jahre Berufserfahrung, wenn man die Laufbahnen der Beraterinnen und Berater zusammenzählt. Für wen das interessant ist? Wer in der Personalberatung anfängt, steigt meist im Research ein, recherchiert Märkte und Kandidatenprofile, telefoniert, baut Longlists. Wer länger dabei ist, führt eigene Mandate und sitzt Geschäftsführern auf Augenhöhe gegenüber. In einem Haus dieser Größe arbeitet man nah an den erfahrenen Partnern und sieht ein Mandat von der ersten Briefing-Frage bis zur Vertragsunterschrift.

Aus einem Baumstamm wird bei Binderholz fast alles: Schnittholz, Leimbinder und Brettsperrholz für mehrstöckige Holzbauten, aus den Sägeresten Biobrennstoffe. Das Familienunternehmen aus Fügen im Zillertal zählt heute zu den größten Massivholzverarbeitern Europas. Rund 6.300 Menschen arbeiten an mehr als 60 Standorten in Österreich, Deutschland, Großbritannien, Lettland, Finnland und den USA. Angefangen hat alles 1950 mit dem Holzhandel von Franz Binder. 1957 kam ein Sägewerk in Fügen dazu, das bis heute der Sitz des Unternehmens ist. Geblieben ist die Firma im Eigentum der Familie Binder. Gewachsen ist sie weit über das Zillertal hinaus: 2017 übernahm Binderholz die deutsche Klenk Holz, Anfang 2022 den britischen Sägewerksbetreiber BSW Timber. Damit ist die Gruppe nach eigener Darstellung und Branchenberichten der größte Massivholzverarbeiter Europas; der Umsatz lag 2022 bei rund 2,6 Milliarden Euro (de.wikipedia.org). Wer in Holz baut, kennt die Produkte. Architekten und Holzbauunternehmen verwenden das Brettsperrholz BBS für Wände und Decken, Zimmereien greifen zu Brettschichtholz und Profilholz. Verarbeitet wird der Rohstoff bis zum letzten Span: Was nicht ins Bauteil geht, wird zu Pellets und Brennstoff. Entsprechend breit sind die Berufe. Im Sägewerk und in der Weiterverarbeitung stehen Maschinenführer und Holztechniker an den Anlagen, in der Konstruktion planen Ingenieure Holzbauprojekte, dazu kommen kaufmännische Aufgaben in Vertrieb, Einkauf und Verwaltung. Auf die Ausbildung legt das Unternehmen erkennbar Wert: Jedes Jahr lädt Binderholz seine rund 80 Lehrlinge aus der gesamten Gruppe zu den Lehrlingstagen nach Fügen, und nach eigener Aussage bleiben fast alle nach der Lehre als Fachkräfte im Betrieb. Die Mitarbeiterzahl wird je nach Quelle und Stichtag mit etwa 6.000 bis 6.300 angegeben.

Wer einen schweren Lkw von DAF, Scania oder Iveco betankt, greift oft zu einem Tank, der in Lend im Salzburger Gasteinertal entstanden ist. Genau solche Aluminiumtanks und Leichtbauteile sind das Geschäft von SAG. Das Unternehmen beliefert Nutzfahrzeug- und Bahnhersteller in ganz Europa und darüber hinaus. SAG fertigt Leichtbauteile aus Aluminium für Fahrzeuge, die viel aushalten müssen. Der Schwerpunkt liegt auf Tanks: Kraftstoff-, Hydraulik- und Drucklufttanks für Lkw, dazu Fahrwerks- und Strukturteile. Zu den Kunden zählen große Nutzfahrzeughersteller wie DAF, Scania, Iveco und Daimler Truck, für die SAG als Tier-1-Zulieferer direkt in die Serienfertigung liefert. Wie tief das technische Können reicht, zeigt sich bei den Kryotanksystemen für LNG-betriebene Lkw, bei denen sich das Unternehmen als europäischer Markt- und Technologieführer versteht. An Tanks für flüssigen Wasserstoff wird bereits gearbeitet. Die Wurzeln reichen weit zurück. 1898 entstand in Lend eine der ersten Aluminiumhütten Europas. 1992 wurde daraus nach einem Management-Buy-out durch Josef Wöhrer und weitere Führungskräfte die Salzburger Aluminium AG, seit 2023 tritt das Unternehmen als SAG Group auf. Der Hauptsitz mit Produktion, Entwicklung und Vertrieb ist über all die Jahre in Lend geblieben. Rund 870 Menschen arbeiten an neun Standorten in sechs Ländern, neben Österreich unter anderem in den Niederlanden, der Slowakei, Spanien, Mexiko und den USA. Der Großteil der Produkte geht in den Export. In den Werkshallen schweißen und formen Fachkräfte die Aluminiumtanks, während in der Entwicklung rund 30 Ingenieurinnen und Forscher an leichteren Bauteilen und an der nächsten Generation der Wasserstofftanks rechnen. 2025 hat SAG in Lend ein eigenes Forschungs- und Prüfzentrum für die Rheocasting-Technologie eröffnet. Wer eine Lehre beginnt, kann sie mit der Matura verbinden. Für Studierende gibt es Praktika und Abschlussarbeiten, häufig in Zusammenarbeit mit der HTL, der Montanuniversität Leoben oder der FH Graz. Innerhalb der Gruppe können Beschäftigte den Standort wechseln und im Ausland Erfahrung sammeln. Das Netz reicht von Lend bis nach Monterrey und North Carolina.

Zumtobel-Leuchten hängen über Museumswänden, in Operationssälen und über Werkshallen. Entwickelt werden sie in Dornbirn, wo Walter Zumtobel 1950 mit einem kleinen Elektrogerätebetrieb angefangen hat. Die Zumtobel Lighting GmbH ist die österreichische Gesellschaft hinter der Marke Zumtobel und Teil der börsennotierten Zumtobel Group, die 2025 ihr 75-Jahr-Jubiläum gefeiert hat. Rund 5.300 Menschen arbeiten heute in der Gruppe. Verkauft wird das nicht im Baumarkt. Die Kunden sind Architektinnen, Lichtplaner und Elektrobetriebe, die ein ganzes Gebäude ausstatten, und das prägt die Arbeit: Projekte ziehen sich, sie werden durchgerechnet, und das Ergebnis muss auch nach zehn Jahren noch stimmen. Wie anspruchsvoll das wird, zeigt die Sportbeleuchtung. Flutlicht darf für die Zeitlupenkameras einer Fernsehübertragung nicht flackern, und die Anlagen der Gruppe sind dafür FIFA-zertifiziert. Andere Projekte stellen völlig andere Fragen. Im Museum zählt, dass die Farben eines Bildes stimmen; in der Werkshalle, dass die Beleuchtung wenig Strom zieht und über Jahre gleichmäßig bleibt. Hinter der Marke Zumtobel stehen zwei weitere: Thorn macht Außen- und Sportbeleuchtung, Tridonic die Technik im Inneren der Leuchten, also Treiber, Sensorik und Software für vernetzte Systeme. Im Geschäftsjahr 2025/26, das Ende April 2026 auslief, kam die Gruppe auf 1.040,4 Millionen Euro Umsatz, davon 832,3 Millionen im Leuchtengeschäft; die Zahlen stammen aus der Bilanzmeldung von Mitte Juli 2026. Gefertigt wird in rund zehn Werken auf drei Kontinenten, Vertriebsgesellschaften und Partner sitzen in knapp 90 Ländern. An der Wiener Börse ist die Gruppe seit 2006 notiert, größter Aktionär ist weiterhin die Gründerfamilie. Dornbirn ist dabei mehr als eine Adresse im Firmenbuch. Der Standort ist Forschungs- und Entwicklungszentrum der Gruppe und produziert zugleich. Entwickler für Optik und Elektronik sitzen hier, Lichtplanerinnen rechnen Projekte gemeinsam mit Architekten durch, an den Anlagen stehen Mechatroniker und Kunststofftechniker. Dazu kommt alles, was ein international tätiger Konzern sonst braucht, von der IT bis zum Vertrieb. Ein eigenes Lichtlabor gibt es am Standort seit 1960. Wie viele Beschäftigte genau auf die Zumtobel Lighting GmbH entfallen, weist der Konzern nicht gesondert aus. Bemerkenswert ist aber, welches Gewicht die Lehre in Dornbirn hat. Seit 1964 haben dort über 900 junge Leute ihre Ausbildung abgeschlossen, aktuell sind rund 60 Lehrlinge im Haus, ausgebildet wird in sechs Berufen, darunter Mechatronik, Kunststofftechnik und IT-Systemtechnik. Das Land Vorarlberg führt den Betrieb als ausgezeichneten Lehrbetrieb. Mehr als zwei Drittel bleiben nach dem Abschluss im Unternehmen.

Mehr als 1,25 Millionen Kundinnen und Kunden vertrauen ihr Geld der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien an. Vom ersten Sparbuch bis zur Finanzierung eines mittelständischen Betriebs läuft vieles über das Haus am Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Platz im 2. Wiener Gemeindebezirk. Es ist eine Universalbank und zugleich das Spitzeninstitut der niederösterreichischen Raiffeisenbanken. Privatkundinnen, kleine Betriebe und große Firmen werden im selben Haus betreut. In mehr als 20 Filialen und Standorten in Wien geht es um Konten, Kredite und Veranlagung. Hinter dem Schalter wird das Geschäft schnell spezieller. Wer ein Unternehmen finanziert, sitzt mit Firmenkundenbetreuern am Tisch. Im Treasury dreht sich alles um Wertpapiere und darum, dass jederzeit genug Geld flüssig ist. Und ohne die eigene IT stünde der Zahlungsverkehr still. Rund 1.200 Menschen arbeiten in Wien für die Bank, die Bilanzsumme lag Ende 2025 bei etwa 35,5 Milliarden Euro. Für Bewerberinnen und Bewerber öffnet das viele Türen. Neben der klassischen Beratung gibt es Plätze im Risikomanagement, in Recht und Compliance oder in der IT. Aus- und Weiterbildung gehören bei einer Bank dieser Größe dazu. Wie viele Stellen jährlich neu besetzt werden, macht das Haus allerdings nicht öffentlich. Die Wurzeln reichen weit zurück. Erste Raiffeisenkassen entstanden in Niederösterreich schon im 19. Jahrhundert, ihre heutige Form als Aktiengesellschaft hat die Raiffeisenlandesbank seit 2001. Sie gehört zur Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien, und über diese Holding hängt die Bank an einem Stück österreichischer Wirtschaft, das man kennt: am Baukonzern STRABAG, am Zuckerkonzern AGRANA, an der Molkerei NÖM.

Jeden Tag klingeln Pflegekräfte des Wiener Hilfswerks an Wohnungstüren in der ganzen Stadt, um älteren Menschen beim Aufstehen, beim Waschen oder beim Einkauf zu helfen. Gleichzeitig betreuen Tagesmütter Kinder, öffnen Sozialmärkte ihre Kassen und beraten Nachbarschaftszentren Menschen, die nicht weiterwissen. Seit 1947 gehört die gemeinnützige Organisation zum sozialen Leben Wiens. Rund 2.000 Menschen arbeiten hier. Das Wiener Hilfswerk ist eine gemeinnützige, überparteiliche Organisation und Teil des bundesweiten Hilfswerk Österreich. Die Arbeit dreht sich um Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenslagen: um Seniorinnen und Senioren, die zu Hause Unterstützung brauchen, um Kinder, die einen Betreuungsplatz suchen, um Menschen mit Behinderung und um Wohnungslose. In der Hauskrankenpflege fahren diplomierte Pflegekräfte und Heimhilfen von Wohnung zu Wohnung. Ein eigenes Palliativteam begleitet schwerkranke Menschen in ihren letzten Wochen. In den Sozialmärkten (SOMA) bekommen Menschen mit wenig Geld Lebensmittel zu stark reduzierten Preisen, und in den Tageszentren und Nachbarschaftszentren treffen einander Jung und Alt. So breit die Aufgaben, so breit die Berufe. Gebraucht werden Pflegefachkräfte und Heimhilfen ebenso wie Elementarpädagoginnen, Tagesmütter und -väter, Sozialarbeiterinnen sowie Menschen für Verwaltung, Küche und Organisation. Wer noch keine Ausbildung im Pflegebereich mitbringt, kann sie hier machen: Das Hilfswerk bildet Heimhelfer und Pflegeassistentinnen selbst aus und begleitet seine Leute laufend mit Fortbildungen. Für viele ist das ein Weg, in einem sicheren Feld Fuß zu fassen, das in Wien seit Jahrzehnten gebraucht wird und weiter wächst. Als Arbeitgeber setzt das Wiener Hilfswerk auf Bodenständiges statt große Versprechen. Es gibt einen Zuschuss zum Klimaticket, Angebote zur betrieblichen Gesundheitsförderung und ein internes Kursprogramm. Auf der Arbeitgeber-Plattform kununu ist die Organisation als Top Company 2026 gelistet. Der Sitz liegt in der Schottenfeldgasse im 7. Bezirk, die Einrichtungen selbst sind über die ganze Stadt verteilt, meist nah an den Menschen, die sie betreuen. Für Verlässlichkeit spricht auch, dass das Wiener Hilfswerk das Österreichische Spendengütesiegel trägt, geprüft und bestätigt seit 2013.

Hinter HelmCare steckt eine Ärztin, die die Arbeitsmedizin schon früh zu ihrem Fach gemacht hat. Dr. Johanna Helm legte 1997 ihre Facharztprüfung ab und betreute ab 1998 Betriebe im Wiener Raum. Daraus ist ein Familienunternehmen geworden, das heute im 18. Bezirk sitzt und Firmen hilft, ihre Beschäftigten gesund zu halten. Das Kerngeschäft ist Vorsorge am Arbeitsplatz. Arbeitsmediziner kommen in die Betriebe, untersuchen die Beschäftigten und sehen sich die Arbeitsplätze selbst an. Sicherheitsfachkräfte spüren Gefahrenquellen auf, Arbeitspsychologen nehmen sich der psychischen Belastung an, und Sportwissenschaftler sorgen dafür, dass in der Gesundheitsförderung auch Bewegung steckt. Vieles davon passiert direkt vor Ort, nicht am Schreibtisch. Für die ärztliche Arbeit steht Dr. Sadeta Čović als Leiterin, Fachärztin für Orthopädie, Unfallchirurgie und Arbeitsmedizin. Angefangen hat alles mit der Gründerin Dr. Johanna Helm. Ab 1998 betreute sie Wiener Firmen, 2015 entstand daraus ein eigenes arbeitsmedizinisches Zentrum, zunächst unter dem Namen Pumperlgsund. 2018 übernahm ihr Sohn Stefan Helm die Leitung, ein Jahr später trug das Zentrum seinen heutigen Namen. So ist HelmCare über zwei Generationen ein Familienbetrieb geblieben, die Gründerin arbeitet weiter in der ärztlichen Leitung mit. 2025 kam die Sicherheitstechnik dazu. Seither bekommen Betriebe Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit beim selben Anbieter. Rund drei Jahrzehnte Erfahrung stecken in dieser Arbeit, und ein Teil der Kundschaft hält dem Haus seit Langem die Treue. Eingetragen ist HelmCare als GmbH in Wien-Währing, in der Teschnergasse. Das Team ist klein und gemischt: Ärztinnen und Ärzte, Sicherheitsfachkräfte, Fachassistenz, Psychologen, Sportwissenschaftler. Eine genaue Mitarbeiterzahl nennt das Unternehmen öffentlich nicht.

Bei Kinner Korenjak dreht sich alles um eine einzige Rechtsmaterie: das Arbeitsrecht. Die Wiener Kanzlei berät Unternehmen, wenn sie Belegschaften umbauen, Betriebsvereinbarungen aushandeln oder vor dem Arbeits- und Sozialgericht stehen. Geführt wird sie von Dr. Wolfgang Kinner und Dr. Ingrid Korenjak, zwei Rechtsanwälten, die ihre Erfahrung aus großen Wirtschaftskanzleien mitgebracht haben. Gegründet haben die beiden ihre gemeinsame Boutique Ende 2019. Der Erfolg kam rasch. Schon im April 2020, wenige Monate nach dem Zusammenschluss, nahm das internationale Ranking The Legal 500 die Kanzlei auf; später folgten Einträge bei JUVE, Best Lawyers und Chambers Europe. JUVE attestiert dem Haus, es habe sich im österreichischen Arbeitsrecht etabliert. Für eine so junge Kanzlei ist das ungewöhnlich schnell. Die Mandanten kommen aus ganz verschiedenen Branchen, von Transport bis Medizin, und sind häufig österreichische Töchter internationaler Konzerne. Mal geht es um eine Umstrukturierung, mal um die Trennung von einer Führungskraft, mal um einen Prozess vor Gericht. Auch Vorstände und Aufsichtsräte lassen hier ihre Verträge verhandeln. Wer im Arbeitsrecht Fuß fassen will, bekommt also ein breites Spektrum an Fällen auf den Tisch, und das oft mit grenzüberschreitendem Bezug. In einer Boutique dieser Größe arbeiten Berufsanfänger eng mit den Namenspartnern zusammen. Neben Wolfgang Kinner und Ingrid Korenjak gehören RechtsanwaltsanwärterInnen, juristische MitarbeiterInnen und das Sekretariat zum Team. Formal ist Kinner Korenjak kein Unternehmen mit Firmenbucheintrag, sondern eine Bürogemeinschaft zweier selbständiger Rechtsanwälte, beide eingetragen bei der Rechtsanwaltskammer Wien. Wie groß das Team genau ist, gibt die Kanzlei öffentlich nicht an. Der Arbeitsplatz liegt zentral: Opernring 9, gegenüber der Wiener Staatsoper, dazu eine Sprechstelle in St. Pölten. Gearbeitet wird ausschließlich im Arbeitsrecht. An einem Tag steht die laufende HR-Beratung an, am nächsten eine große Umstrukturierung oder ein Streit vor dem Arbeits- und Sozialgericht.

Rund 2.200 Menschen in Niederösterreich werden vom NÖ Landesverein für Erwachsenenschutz vertreten. Es sind Erwachsene, die ihre rechtlichen oder finanziellen Angelegenheiten vorübergehend oder dauerhaft nicht allein regeln können. 150 angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich darum, dazu rund 220 ehrenamtliche Vertreterinnen und Vertreter. Der Grundsatz dahinter ist einfach: so viel Selbstbestimmung wie möglich, so viel Unterstützung wie notwendig. Die Arbeit ruht auf zwei Säulen. In der Erwachsenenvertretung übernehmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die rechtliche Vertretung von Personen, die etwa nach einem Unfall, einer Demenzerkrankung oder einer psychischen Beeinträchtigung Unterstützung brauchen. Sie erstellen sogenannte Clearing-Berichte für die Gerichte, klären ab, welche Form der Vertretung überhaupt nötig ist, und registrieren Vorsorgevollmachten. Die zweite Säule ist die Bewohnervertretung. Hier geht es um die persönliche Freiheit von Menschen in Pflegeheimen, Krankenhäusern und Einrichtungen der Behindertenhilfe. Wird jemand etwa durch ein Bettgitter oder ein Medikament in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt, prüfen die Vertreterinnen und Vertreter, ob das zulässig ist, und können die Maßnahme bei Gericht überprüfen lassen. Über 450 Einrichtungen werden auf diese Weise betreut. Für die Betroffenen und ihre Angehörigen ist das kostenlos. Rechtlich stützt sich der Verein auf das Erwachsenenschutzrecht und das Heimaufenthaltsgesetz, finanziert wird er großteils vom Bundesministerium für Justiz, das ihn auch als anerkannten Erwachsenenschutzverein führt. Gegründet wurde er 1984 und ist damit seit mehr als 40 Jahren in Niederösterreich tätig. Die Geschäftsführung liegt bei Mag. Delia Jagersberger, der Sitz ist in St. Pölten. Sechs Geschäftsstellen verteilen die Arbeit über das Bundesland, von St. Pölten über Mödling bis hinauf nach Zwettl. Wer hier arbeitet, hat selten zwei gleiche Tage. Eine Erwachsenenvertreterin betreut ihre Klientinnen und Klienten persönlich, verhandelt mit Behörden, Banken und Ärzten und sitzt zugleich an juristischen Fragen. Daneben gibt es Aufgaben im Office-Management und in der Verwaltung an den Standorten. Die Tätigkeit verbindet rechtliches und soziales Arbeiten und steht damit Menschen aus der Sozialarbeit ebenso offen wie Juristinnen oder Quereinsteigern mit Interesse am Erwachsenenschutz. Auch Zivildiener finden an den Standorten Platz. Der gesellschaftliche Nutzen ist unmittelbar spürbar: Menschen, die sich selbst kaum wehren können, bekommen eine Stimme.

Seit 2004 besetzt MUELLBACHER Personalberatung von Wien aus Führungspositionen – für internationale Konzerne ebenso wie für eigentümergeführte Mittelständler. Gegründet und geführt wird die Firma von Mag. Ute Muellbacher, die schon seit 1998 in der strategischen Personalberatung arbeitet. Das Team ist bewusst klein geblieben. Wer hier mitarbeitet, sitzt nah an den Projekten statt in einer großen Abteilung. Der Kern der Arbeit ist Executive Search: die diskrete Direktansprache von Managerinnen und Spezialisten, die selbst gar nicht auf Jobsuche sind. Dazu kommen klassische Personalsuche und -auswahl, Potenzialanalysen sowie Coaching für Führungskräfte und Karriereberatung für Kandidaten. Der Radius reicht über Österreich hinaus. Von Wien aus besetzt die Firma auch Positionen in Deutschland, der Schweiz und in Mittel- und Osteuropa. Die Kundschaft ist bunt gemischt: internationale Konzerne, eigentümergeführte Familienunternehmen, dazu NGOs und Start-ups. Für die Menschen im Team bedeutet das wechselnde Branchen und Aufgaben statt Routine. Sandra-Isabel Bauer etwa verantwortet Research und Recruiting, also das Aufspüren und erste Ansprechen passender Kandidaten. Das ist das Herzstück jeder Besetzung. Groß ist MUELLBACHER nicht; die Wirtschaftskammer führt das Einzelunternehmen mit rund fünf Mitarbeitern. Gearbeitet wird seit 2004, geführt von der Gründerin selbst, die seit 1998 in der Personalberatung zu Hause ist. Der Sitz liegt in der Orangerie im Schönbrunner Schlosspark, Schönbrunner Schloßstraße 47 in Wien-Hietzing.

Jede Probe Trinkwasser, jede Charge eines neuen Impfstoffs, jede Stichprobe aus dem Lebensmittelhandel kann hier auf dem Labortisch landen. Die AGES untersucht, bewertet und überwacht, was Menschen, Tiere und Pflanzen in Österreich gesund hält. Über 615.000 Proben bearbeiteten ihre Labore in einem einzigen Jahr, daraus wurden rund 1,7 Millionen Analysen. Wer hier arbeitet, sorgt dafür, dass Risiken früh erkannt werden, oft lange bevor sie jemand im Alltag bemerkt. Gegründet 2002, gehört die AGES der Republik Österreich, vertreten durch zwei Bundesministerien. Sie arbeitet nach dem One-Health-Gedanken: Gesundheit von Mensch, Tier, Pflanze und Umwelt hängt zusammen und wird gemeinsam gedacht. Bekannt wurde die Agentur einer breiten Öffentlichkeit während der Corona-Pandemie, als sie das Dashboard mit den Fallzahlen betrieb. Ihr Alltag reicht aber weit darüber hinaus, von der Kontrolle auf Pestizidrückstände über die Tierseuchen-Überwachung bis zu Rückrufen, wenn ein Lebensmittel nicht sicher ist. Drei Hochsicherheitslabore und Dutzende nationale Referenzlabore stehen dafür bereit. Die Bandbreite der Berufe ist entsprechend groß. An den Labortischen stehen Chemikerinnen und Mikrobiologen, in der Tiergesundheit arbeiten Veterinärmedizinerinnen, in der Epidemiologie werten Fachleute Krankheitsdaten aus. Dazu kommen Stellen in Verwaltung, IT und Kommunikation. Rund 1.760 Menschen waren 2024 beschäftigt, knapp zwei Drittel davon Frauen. Gearbeitet wird an mehreren Standorten von Wien bis Innsbruck sowie an landwirtschaftlichen Versuchsstationen im ganzen Land; der Hauptsitz liegt in Wien. Als Arbeitgeberin setzt die AGES auf planbare Bedingungen. Die Wochenarbeitszeit beträgt 37,5 Stunden mit Gleitzeit, Homeoffice ist möglich, in manchen Bereichen auch die Vier-Tage-Woche. Für Weiterbildung verbuchte die Agentur zuletzt rund 5.500 Fortbildungstage pro Jahr, von Fachkarrieren bis Führungslaufbahn. Hinter all dem steht ein öffentlicher Auftrag: Die Ergebnisse fließen in Warnungen, Gutachten und Zulassungen, die für ganz Österreich gelten.

Wenn ein Konzern gekauft wird oder eine Bank eine Großfinanzierung strukturiert, sitzen oft Anwältinnen und Anwälte von BINDER GRÖSSWANG mit am Tisch. Die Wiener Wirtschaftskanzlei berät heimische und internationale Unternehmen in nahezu allen Fragen des Wirtschaftsrechts. Rund 125 Jurist*innen gehören zum Team, 28 davon als Partnerinnen und Partner. Das Spektrum reicht weit. In der einen Abteilung begleiten Jurist*innen Unternehmenskäufe und Gesellschaftsrecht, in der anderen geht es um Arbeitsrecht, Bankrecht oder um Streitfälle, die vor Gericht oder Schiedsgericht ausgetragen werden. Neuere Felder wie Datenschutz, Digital Law und künstliche Intelligenz sind inzwischen eigene Fachbereiche. Insgesamt deckt die Kanzlei 17 Rechtsgebiete ab und ordnet ihre Beratung zusätzlich nach Branchen, von Energie über Life Sciences bis Automotive. BINDER GRÖSSWANG ist eine unabhängige österreichische Kanzlei, kein Ableger eines internationalen Netzwerks. Gearbeitet wird an zwei Standorten: im Haupthaus in der Sterngasse mitten in der Wiener Innenstadt und in Innsbruck. Rund 190 Menschen sind hier tätig, Jurist*innen ebenso wie Mitarbeitende in Sekretariat, IT, Marketing und Verwaltung. Die Wurzeln reichen mehr als 60 Jahre zurück. Die Fälle sind oft grenzüberschreitend. Wer einsteigt, arbeitet für große Mandanten und mit Kanzleien im Ausland zusammen. Fachrankings wie Chambers, Legal 500 und JUVE führen das Haus seit Jahren in ihren oberen Kategorien, ein Hinweis auf konstante Mandatsqualität. Juristische Laufbahnen beginnen hier häufig als Rechtsanwaltsanwärter*in oder in der wissenschaftlichen Mitarbeit während des Studiums. Daneben gibt es Rollen jenseits der Juristerei, vom Assistenzbereich bis zur IT.
Eine Dose Energydrink hat Red Bull groß gemacht. Geblieben ist es dabei längst nicht. Vom Salzburger Fuschl am See aus verkauft die Firma ihre Getränke in 178 Länder und betreibt nebenher einen eigenen Medienkonzern und mehrere Spitzensport-Mannschaften. Gegründet 1984, arbeiten heute fast 22.000 Menschen für das Unternehmen. Angefangen hat alles mit Dietrich Mateschitz und dem thailändischen Unternehmer Chaleo Yoovidhya, die 1984 die Firma gründeten und einen Drink auf den Markt brachten, für den es in Europa bis dahin kaum eine Kategorie gab. 1987 kam die erste Dose in Österreich in den Handel. Daraus ist ein Konzern geworden, der 2025 nach Branchenberichten rund 13,97 Milliarden Dosen absetzte und gut 12 Milliarden Euro umsetzte. Geführt wird er von Alexander Kirchmayr, Oliver Mintzlaff und Franz Watzlawick. Sitz ist und bleibt Fuschl am See. Das Getränk ist nur ein Teil des Ganzen. Über das Red Bull Media House produziert die Firma Filme, Magazine, Fotostrecken und Live-Übertragungen von Sportevents. Dazu kommen eigene Mannschaften. Der Formel-1-Rennstall Red Bull Racing fährt um Weltmeistertitel, der Fußballklub RB Leipzig spielt in der Bundesliga, die Eishockeyprofis von EC Red Bull Salzburg gehören zu den Topteams der Liga. So entstehen Jobs, die mit dem Verkauf von Limonade wenig zu tun haben: im Marketing, in der Medienproduktion, im Profisport. Die Bandbreite zeigt sich an den Berufen. Field-Sales-Teams sind unterwegs und betreuen Handel und Gastronomie, das Marketing entwickelt Kampagnen und stellt Veranstaltungen auf die Beine, beim Media House sitzen Redakteurinnen, Kameraleute und Cutter an den Inhalten. Wer international arbeiten will, findet hier reichlich Anknüpfungspunkte, denn verkauft wird auf fast allen Märkten der Welt. Das Geschäft wächst seit Jahren. 2025 stieg die Belegschaft um rund 2.000 auf 21.924 Mitarbeitende. Wie viele davon in Österreich beschäftigt sind, weist das Unternehmen nicht gesondert aus. Der Hauptsitz steht weiterhin am Ufer des Fuschlsees, dort, wo vor vierzig Jahren die erste Dose verkauft wurde.

Eine leistbare Wohnung in Wien zu finden, ist nicht leicht. Die Genossenschaft „Neues Leben“ arbeitet seit 1950 genau daran. Sie baut und verwaltet Wohnungen, Geschäftsflächen und Stellplätze in der Stadt, vom Sitz in der Troststraße in Favoriten aus. 2025 feierte sie ihr 75-jähriges Bestehen. Angefangen hat alles in einer Stadt, die nach dem Krieg dringend Wohnraum brauchte. Der Name war damals Programm. Aus diesem Anfang ist ein etabliertes Wiener Wohnungsunternehmen geworden, das Häuser errichtet und sie über Jahrzehnte betreut. Wer hier eine Wohnung mietet, bleibt oft lange. Gebaut wird mit öffentlichen Wohnbaumitteln, und das hält die Mieten im Rahmen. Den größten Teil der Arbeit macht die Betreuung des eigenen Bestands aus. In der Hausverwaltung gehen Mietverträge über den Tisch, werden Reparaturen organisiert und die Anliegen der Bewohnerinnen und Bewohner bearbeitet. In der Technik begleiten Kolleginnen und Kollegen Neubau und Sanierung von der Planung bis zur Übergabe. Dazu kommen die kaufmännischen und rechtlichen Themen einer Genossenschaft. Das Haus ist überschaubar geblieben: Auf karriere.at nennt „Neues Leben“ eine Größe von 31 bis 50 Beschäftigten. In einem Team dieser Größe sind die Aufgaben breiter zugeschnitten als im Großkonzern, und der Weg von einer Abteilung zur nächsten ist kurz. Als gemeinnützige Bauvereinigung wirtschaftet die Genossenschaft nicht auf schnellen Gewinn, sondern auf Dauer. Sie steht unter der Aufsicht der Stadt Wien und wird regelmäßig vom Revisionsverband der gemeinnützigen Bauvereinigungen geprüft. Für die Belegschaft bedeutet das einen Arbeitgeber, den es seit 75 Jahren gibt und der so schnell nicht verschwindet. Geführt wird er von einem Vorstand um Obmann Siegfried Igler. Der Sitz in der Troststraße liegt mitten in Favoriten, mit den Öffis gut zu erreichen.

Sie interessieren sich für die Arbeit in einer großen Wirtschaftskanzlei? Sie suchen ein Umfeld, in dem Sie sich fachlich weiterentwickeln, das Sie aktiv mitgestalten und in dem Sie als Persönlichkeit mit Ecken und Kanten höchst willkommen sind? Dann sollten Sie sich unsere Kanzlei genauer anschauen. Erfahren Sie hier, was Sie bei uns als Praktikant, Referendar, Berufseinsteiger oder erfahrener Anwalt erwartet. Nutzen Sie die Gelegenheit, uns intensiver kennenzulernen: unsere Kanzlei, unsere Kultur, insbesondere aber die Menschen, die BEITEN BURKHARDT ausmachen. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Ziele und Wertvorstellungen teilen und wir Sie für einen Einstieg bei BEITEN BURKHARDT begeistern können. Treten Sie mit uns in den Dialog! Unsere Kanzleikultur Für uns ist es von zentraler Bedeutung, dass hervorragende Rechtsberatung, Kollegialität und der nötige Spaß an der Arbeit Hand in Hand miteinander gehen. Wir legen deshalb großen Wert auf eine zügige Integration unserer neuen Kolleginnen und Kollegen und auf eine interne Kommunikation, die motiviert, den Gedankenaustausch ermöglicht und das Zusammengehörigkeitsgefühl stärkt. Hervorragende Leistungen entstehen nur in einem Umfeld, in dem es Freude macht, zu arbeiten. Darum sorgen wir bei uns für ein Umfeld, das intellektuell herausfordernd ist, dem Einzelnen Freiräume und Gestaltungsmöglichkeiten lässt und von Menschlichkeit, gegenseitigem Vertrauen und kollegialem Miteinander geprägt ist. Wir sind keine Einzelkämpfer! Bei uns erarbeiten Sie in Teams mit Kolleginnen und Kollegen mandantenorientierte, fachgebiets- und häufig auch länderübergreifende Lösungen. Dabei sind neben höchster fachlicher Kompetenz flexibles Denken und die Fähigkeit, sich in die Situation des Mandanten hineinzudenken, gefordert. Ihr Einstieg bei BEITEN BURKHARDT Praktikum Lernen Sie uns und unsere Arbeit bereits vor dem Referendariat kennen. Überdurchschnittlich qualifizierten und engagierten Studenten bieten wir im Rahmen eines Praktikums die Möglichkeit, die Tätigkeit eines Wirtschaftsanwalts hautnah zu erleben und schon früh in die Welt der Großkanzleien hineinzuschnuppern. Damit Sie von Beginn an praktisch mitarbeiten können, ist es uns wichtig, dass Sie bereits über die erforderlichen rechtlichen Grundkenntnisse verfügen. Daher ist ein Praktikum in der Regel ab dem 5. Semester sinnvoll. Ihre Bewerbung sollte einen Vorlauf von 3 Monaten haben und Sie sollten mindestens 6 - 8 Wochen Zeit für ein Praktikum mitbringen. Referendariat Auch als Referendar sind Sie uns herzlich willkommen. Nutzen Sie die Gelegenheit, uns bereits im Rahmen Ihrer Referendarausbildung kennenzulernen und geben Sie uns dabei die Chance, Sie als Anwalt von morgen zu entdecken. Egal ob Sie in der Anwalts- oder Wahlstation oder auch in einer stationsübergreifenden Nebentätigkeit für uns tätig werden, Sie werden von einem oder mehreren Anwälten in dem von Ihnen gewünschten Rechtsgebiet von Anfang an betreut. Ein Partner wird während Ihrer Tätigkeit bei uns die Aufgaben eines Tutors übernehmen. Sie werden so eng in die Mandatsarbeit eingebunden und lernen sowohl die fachlichen Aspekte als auch unsere Arbeitsweise intensiv kennen. Unsere internen Fortbildungsveranstaltungen stehen Ihnen auch jederzeit offen. Damit wir Sie richtig kennenlernen können und auch Sie die Möglichkeit haben, uns auf die Probe zu stellen, sollten Sie für Ihre Ausbildungsstation bei uns mindestens 3 Monate Zeit einplanen. Wissenschaftliche Mitarbeit Sie warten auf einen Referendariatsplatz, suchen promotionsbegleitend eine Tätigkeit oder haben anderweitig einen Zeitraum zu überbrücken? Dann bieten wir Ihnen sowohl nach dem 1. als auch nach dem 2. Staatsexamen die Möglichkeit, uns im Rahmen einer wissenschaftlichen Mitarbeit kennenzulernen. Idealerweise unterstützen Sie unsere Anwälte mindestens 2-3 Tage pro Woche und haben so die Gelegenheit, intensiv an spannenden und herausfordernden Projekten mitzuarbeiten. Direkteinstieg Wenn Sie Ihre juristische Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben oder kurz davor stehen, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung für einen Direkteinstieg. Natürlich ist uns Ihre Bewerbung auch jederzeit herzlich willkommen, wenn Sie schon erste relevante Berufserfahrung mitbringen.

Die Plansee Group Service GmbH als Arbeitgeber Die Plansee Group Service GmbH ist ein Dienstleister innerhalb der Plansee Group. Sie entwickelt Standards und Richtlinien und bietet derzeit folgende Dienstleistungen für die Unternehmen der Plansee Group: IT-Applikationsentwicklung und IT-Dienstleistungen, Controlling, Finanz- und Rechnungswesen, Cash Pool, Rechtsangelegenheiten, Patente, Export Compliance, Unternehmensentwicklung und M&A, IT- und Unternehmenssicherheit, Personalorganisation und -entwicklung und Kommunikation. Die international tätige Gruppe deckt mit ihren Unternehmen und Beteiligungen alle Herstellungs- und Verarbeitungsstufen der Refraktärmetalle Molybdän und Wolfram ab und ist für weiteres Wachstum und kräftige Investitionen gut aufgestellt. Anständig erfolgreich, beständig innovativ und konsequent verantwortungsbewusst – dieses Selbstverständnis ist Versprechen und Selbstverpflichtung zugleich und macht die Plansee Group seit Jahrzehnten zu einem verlässlichen Geschäftspartner und zu einem attraktiven Arbeitgeber.

Dialyse übernimmt die Arbeit der Niere, wenn diese versagt. Die Geräte, Filter und Lösungen dafür bringt Fresenius Medical Care Austria GmbH von Wien-Floridsdorf aus in Kliniken und Dialysezentren im ganzen Land, und sie hält die Technik danach am Laufen. Steht in Graz oder Innsbruck ein Gerät still, fährt jemand hin. Hinter der österreichischen Gesellschaft steht ein Konzern, der weltweit rund 3.600 Dialysezentren betreibt. Das Kerngeschäft klingt im Firmenbuch nüchtern: Handel mit Produkten sowie Dienstleistungen für Menschen mit chronischem Nierenversagen. Praktisch heißt das, dass Blutreinigung dort funktioniert, wo Patientinnen und Patienten mehrmals pro Woche an ein Gerät angeschlossen werden. Die Wirtschaftskammer führt die Firma zusätzlich unter Herstellung und Großhandel mit Arzneimitteln sowie Aufbereitung und Vermietung von Medizinprodukten. Der Sitz liegt in der Lundenburger Gasse in Wien, ein zweiter Standort in Wiener Neudorf beherbergt die Xenios Business Unit. Wer im technischen Service oder in der Anwendungsberatung arbeitet, sitzt dabei oft nicht in Wien, sondern in einer der Außenstellen von Innsbruck bis Klagenfurt. Die Berufe mischen sich stärker, als man es bei einem Handelsbetrieb erwarten würde. Medizintechniker stehen an den Dialysegeräten, während in der Anwendungsberatung diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerinnen das Klinikpersonal einschulen. Dazu kommen Ingenieure und Kaufleute, die Verkauf und Auftragsbearbeitung abwickeln. Die österreichische Gesellschaft ist überschaubar. Ihr Unternehmensprofil auf karriere.at nennt 51 bis 100 Beschäftigte, eine genauere Zahl veröffentlicht die Firma nicht. Sechs bis zehn Menschen stellt sie dort nach eigener Angabe pro Jahr ein, und sie nennt Gleitzeit, bis zu drei Home-Office-Tage pro Woche und eine Essenszulage. Im Rücken steht ein Konzern mit etwa 110.000 Beschäftigten, der nach eigenen Angaben rund 292.000 Patientinnen und Patienten behandelt und etwa 35 Produktionsstandorte betreibt (freseniusmedicalcare.com, abgerufen am 16.07.2026). Die Muttergesellschaft bezeichnet sich als weltweit führenden Anbieter für Menschen mit chronischem Nierenversagen. Ausgeschrieben waren zuletzt eine Stelle in der Qualitätskontrolle und eine für Medizintechnik im Außendienst.
