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Im oststeirischen Söchau, einem als Kräuterdorf bekannten Ort nahe der burgenländischen Grenze, betreut das Haus Kamille bis zu 85 ältere Menschen. Ein überschaubares Pflegeheim. Wer hier arbeitet, kennt die Bewohnerinnen und Bewohner beim Namen, und nicht wenige von ihnen bleiben über Jahre.
Geführt wird das Haus von der SeneCura Sozialzentrum Söchau – Haus Kamille GmbH, die ihren Sitz direkt vor Ort in der Söchau 23 hat. Die meisten Bewohner ziehen ein, um dauerhaft zu bleiben. Andere kommen nur für ein paar Wochen zur Urlaubspflege, wenn pflegende Angehörige zu Hause selbst einmal eine Pause brauchen. Den Alltag tragen mehrere Berufe gemeinsam. Diplomierte Pflegekräfte übernehmen die fachliche Verantwortung, Pflegeassistentinnen und Pflegeassistenten sind den Tag über nah bei den Menschen, und in Küche, Reinigung und Verwaltung hält ein weiteres Team den Betrieb am Laufen. Gearbeitet wird in Schichten und in eingespielten Teams.
Hinter dem Haus steht die SeneCura. Die Gruppe wurde 1998 in Wien gegründet und betreibt heute mehr als 80 Pflege- und Gesundheitseinrichtungen in ganz Österreich, mit rund 7.300 Betten. Das macht sie zum größten privaten Pflegeanbieter des Landes. Für ein kleines Haus wie das in Söchau hat das spürbare Folgen: geregelte Abläufe, Fortbildungen, die Möglichkeit, über Standorte hinweg auszuhelfen, und einen großen Träger im Rücken. Die Pflegehäuser laufen unter dem Namen SeneCura, die Reha- und Gesundheitsbetriebe unter OptimaMed. Seit 2015 gehört die Gruppe zu einem französischen Konzern.
Söchau liegt ländlich, im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld. Das Sozialzentrum gehört zu hundert Prozent der österreichischen SeneCura-Holding und besteht in seiner heutigen Rechtsform seit 2015. Wie viele Menschen genau in Söchau beschäftigt sind, weist das Haus öffentlich nicht aus.
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