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Bei großen Unternehmenskäufen, Kartellverfahren und Energieprojekten in Österreich gehört Starlinger Mayer regelmäßig zu den beratenden Kanzleien. Die Wiener Wirtschaftskanzlei hat sich auf komplexe Transaktionen und schwierige wirtschaftsrechtliche Fragen spezialisiert. Seit März 2026 ist sie Teil von Forvis Mazars, einem internationalen Netzwerk für Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Rechtsberatung. Als eigene Rechtsanwaltsgesellschaft bleibt sie bestehen.
Gegründet haben Thomas Starlinger und Christian Mayer die Kanzlei 2015. Sitz ist die Trabrennstraße in der Leopoldstadt, im 2. Wiener Gemeindebezirk. In den Jahren danach firmierte das Haus als Schima Mayer Starlinger; nach der einvernehmlichen Trennung von Georg Schima im Sommer 2025 führen Starlinger und Mayer es gemeinsam mit Stephan Schmalzl und Markus Dax weiter. Vier Partner, eine spezialisierte Mannschaft. Die genaue Mitarbeiterzahl macht die Kanzlei nicht öffentlich.
Womit verdienen die Anwältinnen und Anwälte ihr Geld? Vor allem mit dem Wettbewerbs- und Kartellrecht, in dem die Kanzlei international wahrgenommen wird, und mit dem Energierecht. Dazu kommen Übernahmen und Gesellschaftsrecht, Bank- und Finanzierungsfragen sowie Immobilienthemen. Im Kartellrecht hat das Team zuletzt aufgestockt: Seit Frühjahr 2026 verstärkt Christina Hummer den Bereich. Das ist anspruchsvolle Arbeit, oft an Mandaten, die in der Wirtschaftspresse landen. Die Branchenrankings von Chambers, Legal 500 und JUVE nennen die Kanzlei regelmäßig; im Legal 500 Green Guide wird sie zudem für ihre Beratung zu Nachhaltigkeit und grüner Transformation geführt.
Der jüngste Schritt erweitert das Spielfeld. Am 19. März 2026 wurde Starlinger Mayer Teil von Forvis Mazars in Österreich und tritt nach außen als Forvis Mazars Legal auf. Das Netzwerk zählt nach eigenen Angaben mehr als 40.000 Fachleute in über 100 Ländern, darunter über 800 Juristinnen und Juristen. Für die Beschäftigten heißt das: Rechtsfragen lassen sich eng mit Steuer-, Regulierungs- und wirtschaftlichen Themen verbinden, und wer will, arbeitet an der Schnittstelle mehrerer Disziplinen. Die Gesellschaft selbst bleibt rechtlich eigenständig.
Gearbeitet wird von Juristinnen und Juristen an der Trabrennstraße, vom Berufseinsteiger bis zur erfahrenen Partnerin. Durch die Anbindung an Forvis Mazars stehen neben dem klassischen Anwaltsberuf auch Wege in die interdisziplinäre Beratung offen, im Verbund mit Kolleginnen und Kollegen aus Prüfung, Steuer und Consulting.
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