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Alle 96 Gemeinden Vorarlbergs sind hier Mitglied, von der kleinsten Walsergemeinde bis zur Landeshauptstadt Bregenz. Der Vorarlberger Gemeindeverband bündelt ihre gemeinsamen Anliegen und vertritt sie überparteilich gegenüber Land und Bund. Gegründet wurde er 1948. Sein Sitz ist das Gemeindehaus an der Dornbirner Marktstraße.
Wer hier arbeitet, hilft Gemeinden bei Aufgaben, für die ein einzelnes Rathaus oft zu klein ist. Steht eine größere Auftragsvergabe an oder eine knifflige Rechtsfrage, springt die Rechtsberatung ein. Beim Finanzausgleich, also der Verteilung der Steuermittel zwischen Bund, Land und Kommunen, rechnet der Verband für seine Mitglieder und sitzt mit am Tisch. Eine eigene IT kümmert sich um die Software und Technik, mit der eine Verwaltung heute läuft. Dazu kommen Felder, die man bei einem Gemeindeverband nicht sofort erwartet: Über den angeschlossenen Umweltverband organisieren die Gemeinden gemeinsam ihre Abfallwirtschaft, ein eigener Bereich kauft nachhaltig ein, und im Sozialwesen geht es um Pflege, Integration und Kinderbetreuung. Dass der Verband angehört werden muss, steht seit 1984 in der Vorarlberger Landesverfassung. Das Team ist überschaubar, eine genaue Mitarbeiterzahl nennt der Verband nicht. Die Wege sind entsprechend kurz. Er bezeichnet sich selbst als familienfreundlichen Betrieb und organisiert nebenbei jene Seminare und Fortbildungen, mit denen sich Gemeindebedienstete im ganzen Land weiterqualifizieren. Gefragt sind hier Köpfe für Recht, Finanzen und IT ebenso wie für Umwelt und Soziales. Geleitet wird die Geschäftsstelle von Dr. Günter Meusburger; zum Verband gehört außerdem die VGV Service gGmbH als Tochter.
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