
Rund 40.000 Menschen in Oberösterreich bekommen jedes Jahr Unterstützung von der Caritas: Familien in einer Notlage, pflegebedürftige ältere Menschen, Kinder mit Behinderung, Wohnungslose. Getragen wird diese Arbeit von etwa 3.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an rund 370 Standorten im ganzen Bundesland. Die einen sind in mobilen Pflegeteams unterwegs, die anderen begleiten Kinder in Kindergärten oder beraten Menschen in Schuldenfragen.
Gegründet wurde die Caritas Oberösterreich 1946 als Hilfs- und Dienstleistungsorganisation der Diözese Linz. Ihr Sitz liegt in der Kapuzinerstraße 84 in Linz. Von dort aus koordiniert sie ein Netz an Einrichtungen, das sich über das gesamte Bundesland zieht und einige der größten sozialen Aufgaben abdeckt, die eine Region kennt.
Die Bandbreite ist groß. In der mobilen Pflege und in Seniorenwohnhäusern kümmern sich Pflegekräfte um alte Menschen. In Werkstätten und Wohnhäusern begleiten Betreuerinnen und Betreuer Menschen mit Behinderung durch den Alltag. Sozialarbeiterinnen beraten in Krisen, im Hospiz sitzen Ehrenamtliche an Sterbebetten, und in der Migrationsberatung helfen Fachkräfte beim Ankommen. Dazu kommen Kinderbildung, psychosoziale Angebote und die Wohnungslosenhilfe. Wer bei der Caritas arbeitet, findet also selten nur einen Beruf vor, sondern ein ganzes Feld: von der Pflege über die Soziale Arbeit und die Behindertenbetreuung bis zu Elementarpädagogik und Verwaltung.
Das bringt eine Eigenschaft mit sich, die für Bewerberinnen und Bewerber zählt: Stabilität. Die Organisation besteht seit fast acht Jahrzehnten und ist als Teil der Diözese Linz fest verankert. Ein großer Teil der Finanzierung kommt aus öffentlichen Mitteln, ergänzt durch Spenden – die Caritas trägt das österreichische Spendengütesiegel. Neben den hauptamtlich Beschäftigten engagieren sich rund 1.100 Freiwillige sowie tausende Helferinnen und Helfer in den Pfarren, was zeigt, wie breit die Arbeit im Land getragen wird.
Geführt wird die Caritas Oberösterreich seit September 2025 von Direktor Mag. Stefan Pimmingstorfer, der zuvor jahrelang die Bereiche für Menschen mit Behinderung sowie Kinder und Jugend verantwortet hat. Als Stellvertreterin fungiert Mag.a Edith Bürgler-Scheubmayr. Wer hier einsteigt, arbeitet nah an Menschen und an einem konkreten gesellschaftlichen Auftrag – und in einer Organisation, die diese Arbeit seit 1946 macht.
Kapuzinerstraße 84
4021 Linz
Österreich