
Ampeln, Schranken und Parkleitsysteme fallen erst auf, wenn sie nicht funktionieren. GESIG baut sie seit 1961. Aus einer Abteilung des Wiener Bewachungsdienstes Dr. Frisch hervorgegangen, entwickelt und produziert das Unternehmen heute Verkehrslichtsignalanlagen, Verkehrsrechner und Parkabfertigungstechnik und sieht sich in Österreich als Marktführer bei der Regelung und Überwachung des fließenden und ruhenden Verkehrs. Fünf Niederlassungen im Land, dazu eigene Gesellschaften in Deutschland, Kroatien und Ungarn.
1964 baute GESIG die ersten vollautomatischen Schaltgeräte für Verkehrslichtsignalanlagen in Österreich. Diese Linie zieht sich bis heute durch. Entwicklung, Produktion, Montage und Wartung liegen in einer Hand, und das prägt den Arbeitsalltag: Wer hier als Elektrotechnikerin arbeitet, kennt ein Gerät nicht nur vom Schaltplan, sondern auch von der Kreuzung, an der es steht.
Das Spektrum reicht weit über die Ampel hinaus. In Parkgaragen laufen Schrankenanlagen und Parkabfertigung von GESIG, vor sensiblen Gebäuden versenkbare Poller und Zutrittskontrollen. Auftraggeber sind Behörden und öffentliche Einrichtungen, Verkehrsingenieurbüros, Elektrounternehmen und Garagenbetreiber. Etwa die Hälfte des Geschäfts geht in den Export, in mehr als 25 Länder in Europa, im Nahen Osten und in Afrika. Das bedeutet für die Technik: Anlagen, die unter sehr unterschiedlichen Bedingungen zuverlässig laufen müssen.
Die Standortstruktur ist breit. Neben Wien arbeitet GESIG von Linz, Graz, Salzburg und Vorarlberg aus, jede Region betreut ihre Anlagen selbst, und ausgeschrieben werden entsprechend vor allem Elektrotechniker und Servicetechnikerinnen. Am deutschen Standort in Bonn suchte das Unternehmen zuletzt Elektroniker und Mechatroniker für den Außendienst. Die Gesellschaften in Deutschland, Kroatien und Ungarn haben jeweils eine eigene Geschäftsführung.
Hinter der GesmbH steht eine private österreichische Unternehmensgruppe, die nach Unternehmensangaben acht Betriebe in den Feldern Verkehr und Sicherheit umfasst, über 650 Menschen beschäftigt und mehr als 40 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet (gesig.at, abgerufen am 10.08.2026). Drei Tochtergesellschaften hängen direkt an GESIG. Das Unternehmen ist seit 1961 durchgehend im Firmenbuch des Handelsgerichts Wien eingetragen und befindet sich in Familienbesitz, geführt von Ing. Siegfried Frisch. Wie viele Menschen genau für die österreichische Gesellschaft arbeiten, weist das Unternehmen öffentlich nicht aus. Sitz und Fertigung liegen in Wien-Ottakring.
Wögingergasse 11
1160 Wien
Österreich