
Mehr als eine Million Menschen in Frankfurt und der Rhein-Main-Region beziehen ihren Strom, ihr Gas, ihre Wärme und ihr Wasser von Mainova. 3.412 Beschäftigte sorgten dafür im Geschäftsjahr 2025, dazu 224 Auszubildende und dual Studierende. Die Wurzeln des Unternehmens reichen bis 1828 zurück, als zwei Frankfurter Kaufleute die erste Gasanstalt der Stadt bauten. Die heutige Mainova AG entstand 1998 aus dem Zusammenschluss der Stadtwerke Frankfurt am Main und der Maingas AG.
Mainova ist der führende Energiedienstleister in Frankfurt am Main und beliefert darüber hinaus Privat- und Geschäftskunden bundesweit. Vieles davon ist Infrastruktur, die man erst bemerkt, wenn sie fehlt. Die Tochtergesellschaft NRM Netzdienste Rhein-Main betreibt über 14.000 Kilometer Energie- und Wasserleitungen, die SRM StraßenBeleuchtung Rhein-Main hält mehr als 70.000 Straßenlaternen in Betrieb. Das Fernwärmenetz misst über 310 Kilometer und beheizt neben Wohnquartieren auch den Frankfurter Flughafen und Hochhäuser in der Innenstadt.
Dieses Netz wird gerade umgebaut. Bis 2040 will Mainova die Wärmeerzeugung klimaneutral machen, das Heizkraftwerk West wird dafür von Kohle auf ein wasserstofffähiges Gaskraftwerk umgestellt. 452,6 Millionen Euro investierte das Unternehmen dafür und für Netze und Digitalisierung im Geschäftsjahr 2025, weitere rund 2,7 Milliarden Euro sind bis 2030 vorgesehen (Bilanzpressekonferenz vom 30. April 2026). Das bereinigte Konzernergebnis vor Steuern lag 2025 bei 252,4 Millionen Euro. 65 Stellen kamen im selben Jahr neu hinzu.
Für Bewerberinnen und Bewerber heißt das: Die Arbeit ist auf Jahre hinaus geplant und finanziert. Gesucht werden vor allem Ingenieurinnen und Ingenieure sowie IT-Fachleute, daneben technische und kaufmännische Fachkräfte. Ausgebildet wird in technischen, kaufmännischen und IT-Berufen, ergänzt um duale Studiengänge in Technik, Betriebswirtschaft und IT. Auszeichnungen wie "Best Place to Learn", "Fair Company 2026" und "top4women 2026" führt Mainova auf seiner Karriereseite auf.
Der Sitz ist die Solmsstraße 38 in Frankfurt. Die Aktie ist börsennotiert, die Mehrheit der Anteile liegt jedoch im kommunalen Umfeld: 89,6 Prozent hält die Westend Energiebeteiligungsgesellschaft mbH, 10,2 Prozent die Stadtwerke Frankfurt am Main Holding. Zu einzelnen Arbeitsbedingungen wie Homeoffice- oder Teilzeitquoten veröffentlicht das Unternehmen keine Zahlen. Den Wertbeitrag für die Stadt Frankfurt beziffert Mainova für 2025 auf 185 Millionen Euro.
Solmsstraße 38
60486 Frankfurt am Main
Deutschland