
Wer in Österreich ein Büro einrichtet, stößt früher oder später auf hali. Der Hersteller aus Eferding stattet Unternehmen, Behörden und Schulen aus – vom höhenverstellbaren Schreibtisch bis zum kompletten Konferenzraum. Damit ist hali zur Nummer eins am heimischen Büromöbelmarkt geworden. Rund 240 Menschen arbeiten hier, in der Fertigung ebenso wie in Beratung und Verkauf.
Angefangen hat alles 1942 in Linz. Josef Haberleitner verkaufte dort zunächst Rechenmaschinen, bevor sich das Geschäft in Richtung Büroeinrichtung verlagerte. Aus den ersten Buchstaben seines Namens und der Stadt wurde hali – der Name, unter dem die GmbH bis heute firmiert. Seit 1962 wird in Eferding produziert, und dort steht das Werk noch immer.
Auf dem Firmengelände entstehen jährlich mehr als 115.000 Möbelstücke. Die Anlage ist weitgehend digitalisiert, gefertigt wird millimetergenau nach Kundenwunsch, bis hinunter zur Losgröße eins. Höhenverstellbare Schreibtische laufen hier ebenso vom Band wie Sitzmöbel und ganze Konferenzräume samt Medientechnik. In den Werkshallen stehen Tischler und Holztechniker an den Maschinen. Im Außendienst sind Planerinnen und Verkaufsberater unterwegs und richten das Büro direkt beim Kunden ein.
Verkauft wird über sieben Niederlassungen im ganzen Land, von Wien bis Lustenau, dazu kommt der Außendienst im süddeutschen Raum. Seit 2018 gehört hali zur BGO Holding, die daraus eine europäisch ausgerichtete Gruppe formt. Geführt wird das Unternehmen von Daniel Erlinger und Mario Helfenschneider. Im Geschäftsjahr 2023 lag der Umsatz bei 63,5 Millionen Euro.
2024 wurde hali von der Österreichischen Gesellschaft für Verbraucherstudien als Kundenchampion für Preis-Leistung bei Büromöbeln ausgezeichnet, auf Basis von über 270.000 Kundenmeinungen.
Schachingerstraße 1
4070 Eferding
Österreich