


Rund 7,6 Millionen Menschen in Österreich sind bei der ÖGK versichert, gut acht von zehn. Wer hier arbeitet, sorgt dafür, dass diese Menschen zur Ärztin gehen können, ihre Medikamente bezahlt bekommen oder im Krankenstand abgesichert sind. Die Landesstelle Wien erfüllt diesen Auftrag in der Bundeshauptstadt. Geführt wird die ÖGK von ihrer Zentrale an der Wienerbergstraße in Favoriten, wo sie auch ihren Sitz hat.
Die ÖGK entstand 2020, als die neun Gebietskrankenkassen der Bundesländer zu einer einzigen Trägerin zusammengeführt wurden. Heute beschäftigt sie österreichweit rund 13.000 Menschen an etwa 150 Standorten und verwaltete 2024 ein Leistungsvolumen von über 20,7 Milliarden Euro. Die Landesstelle Wien ist Teil dieser Organisation und bündelt Kundenservice, medizinische Einrichtungen und Verwaltung für die Versicherten in der Stadt.
Die Arbeit verteilt sich auf sehr unterschiedliche Berufe. In den Kundenservicestellen beraten Sachbearbeiterinnen zu Anträgen und Leistungen, in der IT laufen die Systeme, über die Millionen Abrechnungen verarbeitet werden. Einen Teil der medizinischen Versorgung übernimmt die ÖGK selbst: In Wien betreibt sie eigene Gesundheitszentren und das Hanusch-Krankenhaus. Dort behandeln Ärztinnen, Pflegekräfte, Physiotherapeuten und Diätologen die Patienten direkt. Medizin und Verwaltung arbeiten unter einem Dach.
Als Arbeitgeberin setzt die ÖGK auf nachvollziehbare Bedingungen. Die Gehälter folgen einem offen einsehbaren Schema, in der Verwaltung wird in Gleitzeit gearbeitet, Teilzeit und Homeoffice sind möglich. Aus- und Weiterbildung laufen über den Campus der Sozialversicherung. Wer eine Lehre beginnt, kann unter sieben Lehrberufen wählen, und für die Pension sorgt eine eigene Pensionskasse der Sozialversicherung. Eine Einschränkung der Zahlen sei genannt: Mitarbeiter- und Standortangaben gelten österreichweit, eine eigene Aufschlüsselung für die Landesstelle Wien veröffentlicht die ÖGK nicht. Vorgerückt wird alle zwei Jahre. All-in-Verträge gibt es keine.
Rund 82 Prozent der in Österreich lebenden Menschen sind bei der Österreichischen Gesundheitskasse versichert. In Wien laufen ihre Anliegen in der Landesstelle an der Wienerbergstraße zusammen, wo zugleich die Zentrale der gesamten ÖGK sitzt. Arztbesuch, Brille, Krankenstand, Zahnbehandlung: Wer hier arbeitet, kümmert sich um Dinge, die fast jeden im Land irgendwann betreffen.
Die ÖGK ist die größte soziale Krankenversicherung des Landes. Entstanden ist sie am 1. Jänner 2020, als neun Gebietskrankenkassen und mehrere Betriebskrankenkassen zu einem einzigen Träger verschmolzen. Heute schützt sie 7,6 Millionen Versicherte und wickelt Leistungen von mehr als 20 Milliarden Euro im Jahr ab (gesundheitskasse.at, 2024). Hinter dieser Zahl steckt Alltagsarbeit: Anträge prüfen, Bewilligungen erteilen, Medikamente und Zahnbehandlungen abrechnen, Krankengeld auszahlen, Vorsorge organisieren.
Österreichweit arbeiten rund 13.000 Menschen für die Kasse, verteilt auf etwa 150 Standorte. Wie viele davon allein auf die Wiener Landesstelle entfallen, weist die ÖGK nicht gesondert aus. Sichtbar ist die Kasse in der Stadt aber an vielen Ecken. Kundenservicestellen reichen von Floridsdorf über die Leopoldstadt bis nach Aspern, und mit dem Hanusch-Krankenhaus betreibt die ÖGK in Wien eine eigene große Gesundheitseinrichtung.
Entsprechend breit sind die Berufe. Im Kundenservice beraten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich Versicherte, in der Sachbearbeitung werden Fälle geprüft und Leistungen berechnet, im medizinischen Dienst arbeiten Ärztinnen und Ärzte. Dahinter hält eine große IT die Systeme am Laufen, über die Millionen Versichertenkonten verwaltet werden. Auch Lehrlinge bildet die Kasse aus.
Beim Gehalt setzt die ÖGK auf ein transparentes Schema ohne All-in-Verträge, mit fixen Sprüngen alle zwei Jahre und ohne Gender Pay Gap (gesundheitskasse.at, Jobs und Karriere). Dazu kommen Gleitzeit und Homeoffice, betriebliche Gesundheitsförderung mit eigenen Betriebsärzten und eine SV-Pensionskasse. Der Kundenservice gilt dabei oft als Einstieg, von dem aus weitere Laufbahnen offenstehen.
Getragen wird das Ganze von einer gesetzlichen Selbstverwaltung. Die ÖGK ist eine Körperschaft öffentlichen Rechts mit Sitz an der Wienerbergstraße in Wien-Favoriten und untersteht der Aufsicht des Sozialministeriums.
Wienerbergstraße 15-19
1100 Wien
Österreich