

Rund 360 Menschen bauen in Knittelfeld die Speicher und Wärmepumpen, die in österreichischen Heizräumen für warmes Wasser sorgen. Austria Email arbeitet dort nach eigenen Angaben seit 95 Jahren mit Emailtechnik und liefert heute in 37 Exportmärkte. Der Konzernumsatz stieg 2025 auf 151,1 Millionen Euro, während der heimische Wärmepumpenmarkt um 22 Prozent einbrach. Seit 2015 hält die französische Groupe Atlantic die Mehrheit.
Die Geräte stehen meist unsichtbar im Heizraum. Austria Email baut Warmwasser- und Pufferspeicher, dazu in den letzten Jahren verstärkt Wärmepumpen, zuletzt auch Modelle mit dem natürlichen Kältemittel Propan. Das Kernhandwerk dahinter ist die Emailtechnik: Ein Stahlbehälter bekommt eine eingebrannte Glasschicht, die ihn über Jahrzehnte vor heißem Wasser und Korrosion schützt. Geprüft wird im eigenen thermotechnischen Labor am Standort. Verkauft wird überwiegend über Installateure und den Großhandel, verbaut werden die Speicher im Einfamilienhaus ebenso wie in großen Wohnanlagen.
Knittelfeld ist der Hauptstandort, seit das Unternehmen Anfang der 1990er-Jahre die Produktion dort zusammenzog. Gefertigt wird in Österreich und in Deutschland, wo mit der Austria Email GmbH und Thermic Energy zwei Tochtergesellschaften sitzen. 2018 kam eine Niederlassung samt Schulungszentrum in Wien dazu. Seine Geschichte führt das Unternehmen bis ins Jahr 1855 zurück, 2025 lief damit das 170. Jahr.
Die Mehrheit hält seit 2015 die französische Groupe Atlantic, ein Heiztechnikkonzern mit Werken in mehreren Ländern. Ein weiterer größerer Anteil liegt bei der Treibacher Industrieholding; beide sind im Aufsichtsrat vertreten. Lehrlingen bietet Austria Email über die Gruppe internationale Austauschprogramme an.
In der Fertigung stehen Schweißer und Oberflächentechniker an den Emaillieranlagen, in der Konstruktion entsteht die nächste Speicher- und Wärmepumpengeneration. Kaufmännisch besetzte das Unternehmen zuletzt Stellen im Controlling, im Produktmanagement für Wärmepumpen und im Personalbereich. Ausgebildet wird in sechs Lehrberufen. Darunter ist die Oberflächentechnik mit Schwerpunkt Emailtechnik, also genau jenes Verfahren, auf dem der Standort aufbaut.
Wirtschaftlich schloss die Gruppe 2025 mit 151,1 Millionen Euro Umsatz ab, einem Plus von 7,5 Prozent, bei einer auf 58,8 Prozent gestiegenen Eigenkapitalquote. Im selben Jahr schrumpfte der österreichische Wärmepumpenmarkt um 22 Prozent. Die Angaben zur Belegschaft schwanken je nach Quelle: Die Aussendung zum Geschäftsjahr 2025 nennt rund 360 Beschäftigte, die Website 400. In 37 Exportmärkte liefert das Unternehmen von Knittelfeld aus.
Austriastrasse 6
8720 Knittelfeld
Österreich

Rund 360 Menschen bauen in Knittelfeld die Speicher und Wärmepumpen, die in österreichischen Heizräumen für warmes Wasser sorgen. Austria Email arbeitet dort nach eigenen Angaben seit 95 Jahren mit Emailtechnik und liefert heute in 37 Exportmärkte. Der Konzernumsatz stieg 2025 auf 151,1 Millionen Euro, während der heimische Wärmepumpenmarkt um 22 Prozent einbrach. Seit 2015 hält die französische Groupe Atlantic die Mehrheit.
Die Geräte stehen meist unsichtbar im Heizraum. Austria Email baut Warmwasser- und Pufferspeicher, dazu in den letzten Jahren verstärkt Wärmepumpen, zuletzt auch Modelle mit dem natürlichen Kältemittel Propan. Das Kernhandwerk dahinter ist die Emailtechnik: Ein Stahlbehälter bekommt eine eingebrannte Glasschicht, die ihn über Jahrzehnte vor heißem Wasser und Korrosion schützt. Geprüft wird im eigenen thermotechnischen Labor am Standort. Verkauft wird überwiegend über Installateure und den Großhandel, verbaut werden die Speicher im Einfamilienhaus ebenso wie in großen Wohnanlagen.
Knittelfeld ist der Hauptstandort, seit das Unternehmen Anfang der 1990er-Jahre die Produktion dort zusammenzog. Gefertigt wird in Österreich und in Deutschland, wo mit der Austria Email GmbH und Thermic Energy zwei Tochtergesellschaften sitzen. 2018 kam eine Niederlassung samt Schulungszentrum in Wien dazu. Seine Geschichte führt das Unternehmen bis ins Jahr 1855 zurück, 2025 lief damit das 170. Jahr.
Die Mehrheit hält seit 2015 die französische Groupe Atlantic, ein Heiztechnikkonzern mit Werken in mehreren Ländern. Ein weiterer größerer Anteil liegt bei der Treibacher Industrieholding; beide sind im Aufsichtsrat vertreten. Lehrlingen bietet Austria Email über die Gruppe internationale Austauschprogramme an.
In der Fertigung stehen Schweißer und Oberflächentechniker an den Emaillieranlagen, in der Konstruktion entsteht die nächste Speicher- und Wärmepumpengeneration. Kaufmännisch besetzte das Unternehmen zuletzt Stellen im Controlling, im Produktmanagement für Wärmepumpen und im Personalbereich. Ausgebildet wird in sechs Lehrberufen. Darunter ist die Oberflächentechnik mit Schwerpunkt Emailtechnik, also genau jenes Verfahren, auf dem der Standort aufbaut.
Wirtschaftlich schloss die Gruppe 2025 mit 151,1 Millionen Euro Umsatz ab, einem Plus von 7,5 Prozent, bei einer auf 58,8 Prozent gestiegenen Eigenkapitalquote. Im selben Jahr schrumpfte der österreichische Wärmepumpenmarkt um 22 Prozent. Die Angaben zur Belegschaft schwanken je nach Quelle: Die Aussendung zum Geschäftsjahr 2025 nennt rund 360 Beschäftigte, die Website 400. In 37 Exportmärkte liefert das Unternehmen von Knittelfeld aus.
Austriastrasse 6
8720 Knittelfeld
Österreich