
Am VITREA Rehazentrum Innsbruck machen Menschen ihre Rehabilitation tagsüber und schlafen abends im eigenen Bett. Das ambulante Zentrum in der Neuhauserstraße 5 begleitet Patientinnen und Patienten nach Operationen, Herzereignissen oder neurologischen Erkrankungen zurück in den Alltag. Rund 27 Fachkräfte arbeiten hier zusammen, verteilt auf sieben medizinische Fachbereiche.
Behandelt wird ambulant und in zwei Stufen. In Phase II kommen Patientinnen und Patienten über sechs bis zehn Wochen an drei bis vier Tagen pro Woche, in Phase III seltener, dafür über mehrere Monate. Die Programme reichen von Orthopädie und Kardiologie über Neurologie und Onkologie bis zu Stoffwechsel- und Lungenerkrankungen. Die kardiologische Reha läuft in Zusammenarbeit mit der REHAmed-tirol GmbH. Getragen wird die Arbeit von einem interdisziplinären Team unter ärztlicher Leitung. Ärztinnen und Ärzte stellen die Diagnostik, Physio- und Ergotherapeuten führen durch die Übungseinheiten, Psychologinnen, Diätologen und Sozialarbeiter ergänzen den Therapieplan. Wer hier arbeitet, sieht denselben Menschen über Wochen hinweg wieder und begleitet ihn Schritt für Schritt. Betrieben wird das Zentrum von der Rehabilitationszentrum Kitzbühel Betriebs-GmbH mit Sitz in Kitzbühel. Sie gehört zur VITREA-Gruppe, einem Anbieter von Rehabilitation, Pflege und Prävention mit über 70 Einrichtungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz und rund 14.000 Beschäftigten (VITREA, Stand 2026). Diese Zahl umfasst alle drei Länder; wie viele davon in Österreich tätig sind, weist die Gruppe nicht gesondert aus. In Österreich reicht das Netz von Vorarlberg bis Wien und zählt 21 Standorte, darunter stationäre Rehakliniken, ambulante Zentren wie das in Innsbruck sowie Einrichtungen für Kur und Pflege.
Neuhauserstraße 5
6020 Innsbruck
Österreich