Juristische Mitarbeit in der Anwaltschaft für Gleichbehandlung

Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung
Feedback geben
shareIconshareIconprinterIcon

Juristische Mitarbeit in der Anwaltschaft für Gleichbehandlung

Anwaltschaft für Gleichbehandlung | Innsbruck

Die Anwaltschaft für Gleichbehandlung ist eine Einrichtung des Bundesministeriums für Frauen, Wissenschaft und Forschung zur Unterstützung und rechtlichen Beratung von Personen, die sich aufgrund des Geschlechts, der ethnischen Zugehörigkeit, der Religion oder Weltanschauung, des Alters oder der sexuellen Orientierung im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes diskriminiert fühlen.

Gesucht wird eine Person, die sich für Antidiskriminierung interessiert und einen Beitrag zu einer diskriminierungsfreien Gesellschaft leisten möchte.

Eckdaten

  • Dienststelle: Anwaltschaft für Gleichbehandlung.
  • Dienstort: Innsbruck.
  • Vertragsart: befristet.
  • Beschäftigungsausmaß: Vollzeit.
  • Monatsentgelt brutto: EUR 3.635,20, Ausbildungsbeitrag v1.
  • Referenzcode: BMFWF-26-0156.
  • Ende der Bewerbungsfrist: 22.07.2026.

Aufgaben

  • Mitarbeit bei der Beratung und Unterstützung von Personen, die sich aufgrund des Geschlechts, von Betreuung und Pflegeverpflichtungen, der ethnischen Zugehörigkeit, der Religion oder Weltanschauung, des Alters oder der sexuellen Orientierung im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes diskriminiert fühlen.
  • Unterstützung bei einschlägigen Rechtsauskünften im Geltungsbereich des Gleichbehandlungsgesetzes.
  • Unterstützung bei der Erstberatung und Dateneinpflege.
  • Unterstützung bei der Informations-, Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit in Bezug auf das Gleichbehandlungsgesetz.

Anforderungen

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium der Rechtswissenschaften.
  • Wissen um Auswirkungen von Rassismus, Homophobie, Sexismus, Ageism, antimuslimischem Rassismus, Antisemitismus, Queerfeindlichkeit, Intersektionalität und ähnlichen Themen sowie großes Interesse, an diesen Themen zu arbeiten.
  • Affinität zu Gesetzestexten beziehungsweise Bereitschaft, sich mit juristischer Materie auseinanderzusetzen.
  • Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Argumentationsfähigkeit, Genauigkeit, Verlässlichkeit und Organisationsfähigkeit.
  • Sehr gutes Ausdrucksvermögen in Wort und Schrift sowie rhetorische Kompetenzen.
  • Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift, idealerweise weitere Fremdsprachenkenntnisse, sowie sehr gute EDV-Anwenderkenntnisse.
  • Flexibilität im Umgang mit unterschiedlichen Aufgaben und Situationen.
  • Bereitschaft und Fähigkeit zu selbständigem Erkennen und Setzen von Prioritäten.
  • Mündliche und schriftliche Gesprächsführungskompetenz sowie soziale Kompetenz bei Gesprächen mit Menschen, die sich diskriminiert erachten.

Wir bieten

  • Interessante und abwechslungsreiche Aufgaben in einem dynamischen und aufgeschlossenen Team.
  • Vielfältige Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten.
  • Möglichkeit von Homeoffice.
  • Gleitende Dienstzeit als flexibles Arbeitszeitmodell.
  • Transparentes und gendergerechtes Entlohnungssystem.
  • Ein Arbeitsumfeld, das Vielfalt, Respekt, Verständnis und Wertschätzung fördert.
Bewerben

Hauptstandort

Random Phone Number
randomemail@example.com

Ansprechpartner

Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung - image

Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung

Wien

Alle drei Jahre setzt sich dieses Haus mit jeder öffentlichen Universität des Landes an einen Tisch und handelt aus, wofür deren Budget in den kommenden Jahren reichen muss. 23 öffentliche Universitäten und 21 Fachhochschulen hängen an diesen Vereinbarungen. Am Wiener Minoritenplatz laufen die Fäden dafür zusammen. Unter demselben Dach sitzt auch die Frauen- und Gleichstellungspolitik des Bundes.

Das Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung führt drei Aufgabenwelten zusammen, die man selten nebeneinander denkt. Eine Sektion kümmert sich um Universitäten und Fachhochschulen: Sie schließt die Leistungsvereinbarungen ab, verteilt die Globalbudgets und schreibt die Gesetze, nach denen der österreichische Hochschulraum funktioniert. Eine zweite Sektion betreut die wissenschaftliche Forschung und vertritt Österreich international, etwa bei den ERC-Grants oder im EU-Rahmenprogramm Horizon Europe. Die dritte steht für Frauen und Gleichstellung. Dazu gehören Gewaltschutz, die österreichische Frauenhelpline und die Arbeit an gleichen Chancen in Wissenschaft und Führungspositionen.

Die Wurzeln des Wissenschaftsressorts reichen bis 1970 zurück, als in Österreich erstmals ein eigenes Wissenschaftsministerium eingerichtet wurde. In seiner heutigen Zusammensetzung besteht das Ministerium seit April 2025; an der Spitze steht Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner. Der Sitz liegt im ersten Wiener Gemeindebezirk, wenige Schritte vom Regierungsviertel entfernt. Wie viele Menschen genau hier beschäftigt sind, weist das Haus öffentlich nicht als eine Zahl aus; die Arbeit gliedert sich in die drei großen Sektionen und die Präsidialsektion mit der Verwaltung.

Wer hier arbeitet, arbeitet an der Schnittstelle von Politik, Recht und Wissenschaft. Juristinnen und Juristen formulieren Hochschul- und Studienrecht. Referentinnen und Referenten betreuen Förderprogramme und begleiten die Universitäten durch die Budgetverhandlungen. Fachleute für internationale Angelegenheiten sitzen in EU-Gremien und im Europäischen Hochschulraum mit am Tisch, während die Frauenabteilung Gewaltschutz und Gleichstellung inhaltlich verantwortet. Als Bundesministerium ist der Arbeitgeber Teil des öffentlichen Dienstes, mit den geregelten Rahmenbedingungen, die dazugehören. Die Themen sind gesellschaftlich sichtbar: Es geht um das Studium hunderttausender junger Menschen, um Österreichs Rolle in der europäischen Forschung und um konkrete Verbesserungen für Frauen. Entschieden wird nicht abstrakt, sondern in Gesetzen, Budgets und Vereinbarungen, die im ganzen Land wirken.

Klicke hier,
um mit der Karte zu interagieren.

Hauptstandort

Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung

Minoritenplatz 5
1010 Wien
Österreich