

In den Werkshallen in Wiener Neustadt entsteht ein Flugzeug vom Rohbau bis zur fertigen Kabine. Diamond Aircraft Industries baut leichte Motorflugzeuge für Flugschulen, Privatpiloten und Behörden. Am Flugplatz Wiener Neustadt Ost ist die Firma seit 1987 zu Hause, gut 600 Menschen arbeiten hier. Wer Technik und Fliegen mag, ist nah an beidem.
Die Wurzeln reichen bis 1981 zurück. Damals hieß die Firma noch anders und baute Motorsegler; den Namen Diamond trägt sie seit 1998. Bekannt wurde das Unternehmen mit leichten Maschinen aus Faserverbund, die sparsam fliegen und sich gut für die Ausbildung eignen. Die Palette reicht vom einmotorigen Trainer DA40 bis zur zweimotorigen DA62. Ein großer Teil davon geht an Flugschulen, die gleich mehrere Maschinen auf einmal bestellen. Andere fliegen bei Privatpiloten oder werden für die Beobachtung aus der Luft umgerüstet.
Gefertigt wird in mehreren Ländern. Neben Wiener Neustadt sitzt eine Produktion im kanadischen London in Ontario, dazu kommt ein Gemeinschaftswerk in China; den deutschen Vertrieb betreut ein Standort in Egelsbach bei Frankfurt. Der niederösterreichische Standort ist zugleich die Zentrale der ganzen Gruppe. In den Hallen laminieren Fachkräfte die Verbundteile und setzen ganze Rümpfe zusammen. Ein Stück weiter, im Konstruktionsbüro, zeichnen Ingenieurinnen und Ingenieure neue Modelle und bereiten deren Zulassung vor. Dazu kommen Aufgaben in Qualitätssicherung, Einkauf, Vertrieb und Verwaltung. Nachwuchs bildet Diamond selbst aus, über Lehrstellen und Praktika.
Seit Dezember 2017 gehört Diamond zur chinesischen Wanfeng Aviation. Der Eigentümer machte Wiener Neustadt zum weltweiten Hauptsitz der Gruppe; die passenden Flugmotoren liefert die Schwesterfirma Austro Engine gleich vom selben Ort. Weltweit arbeiten mehr als 1.300 Menschen für das Unternehmen (Stand 2023). Diamond gehört damit zu den größeren Herstellern in der allgemeinen Luftfahrt.
Nikolaus-August-Otto-Straße 5
2700 Wiener Neustadt
Österreich

In den Werkshallen in Wiener Neustadt entsteht ein Flugzeug vom Rohbau bis zur fertigen Kabine. Diamond Aircraft Industries baut leichte Motorflugzeuge für Flugschulen, Privatpiloten und Behörden. Am Flugplatz Wiener Neustadt Ost ist die Firma seit 1987 zu Hause, gut 600 Menschen arbeiten hier. Wer Technik und Fliegen mag, ist nah an beidem.
Die Wurzeln reichen bis 1981 zurück. Damals hieß die Firma noch anders und baute Motorsegler; den Namen Diamond trägt sie seit 1998. Bekannt wurde das Unternehmen mit leichten Maschinen aus Faserverbund, die sparsam fliegen und sich gut für die Ausbildung eignen. Die Palette reicht vom einmotorigen Trainer DA40 bis zur zweimotorigen DA62. Ein großer Teil davon geht an Flugschulen, die gleich mehrere Maschinen auf einmal bestellen. Andere fliegen bei Privatpiloten oder werden für die Beobachtung aus der Luft umgerüstet.
Gefertigt wird in mehreren Ländern. Neben Wiener Neustadt sitzt eine Produktion im kanadischen London in Ontario, dazu kommt ein Gemeinschaftswerk in China; den deutschen Vertrieb betreut ein Standort in Egelsbach bei Frankfurt. Der niederösterreichische Standort ist zugleich die Zentrale der ganzen Gruppe. In den Hallen laminieren Fachkräfte die Verbundteile und setzen ganze Rümpfe zusammen. Ein Stück weiter, im Konstruktionsbüro, zeichnen Ingenieurinnen und Ingenieure neue Modelle und bereiten deren Zulassung vor. Dazu kommen Aufgaben in Qualitätssicherung, Einkauf, Vertrieb und Verwaltung. Nachwuchs bildet Diamond selbst aus, über Lehrstellen und Praktika.
Seit Dezember 2017 gehört Diamond zur chinesischen Wanfeng Aviation. Der Eigentümer machte Wiener Neustadt zum weltweiten Hauptsitz der Gruppe; die passenden Flugmotoren liefert die Schwesterfirma Austro Engine gleich vom selben Ort. Weltweit arbeiten mehr als 1.300 Menschen für das Unternehmen (Stand 2023). Diamond gehört damit zu den größeren Herstellern in der allgemeinen Luftfahrt.
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