
Ein Land mit keinen 40.000 Einwohnern braucht trotzdem eine Stimme in Genf, Straßburg und New York. In Liechtenstein sorgt dafür das Amt für Auswärtige Angelegenheiten in Vaduz. Es hält die Kontakte zu anderen Staaten, sitzt bei der Aushandlung von Abkommen mit am Tisch und vertritt das Fürstentum dort, wo über Handel, Menschenrechte oder europäische Regeln verhandelt wird.
Liechtenstein ist klein. International verflochten ist es umso stärker. Das Fürstentum gehört dem Europarat an, ist seit 1990 Mitglied der UNO und seit 1995 Teil des Europäischen Wirtschaftsraums. Diese Mitgliedschaften mit Leben zu füllen, macht einen Großteil der Arbeit aus. Laufend wird EWR-Recht ins liechtensteinische Recht übernommen, die Beziehungen zu den Nachbarn wollen gepflegt sein, und in den internationalen Gremien braucht es jemanden, der für das Land spricht. Eigene Botschaften unterhält das Fürstentum nur eine Handvoll, dazu kommen ständige Vertretungen in Genf, Straßburg, Brüssel und New York. Wo keine eigene Vertretung besteht, übernimmt auf Ersuchen die Schweiz. Diese Regelung hat seit 1919 Bestand und sichert dem kleinen Land bis heute weltweiten Spielraum.
Der Reiz für Bewerberinnen und Bewerber liegt in dieser Kombination. Große Themen, kurze Wege. Diplomatische Mitarbeitende und Praktikantinnen arbeiten hier näher an den Entscheidungen, als es ein großes Außenministerium erlaubt. An einem Tag geht es um Völkerrecht und die Übernahme europäischer Vorschriften, am nächsten um die Organisation eines Staatsbesuchs. Vorausgesetzt werden ein abgeschlossenes Studium und die liechtensteinische Staatsbürgerschaft; ausgeschrieben werden die Stellen über die Landesverwaltung und die heimischen Tageszeitungen. Geleitet wird das Amt von Botschafter Martin Frick, es gehört zum Ministerium für Äusseres, Bildung und Sport und hat seinen Sitz in Vaduz. Wie groß das Team genau ist, weist die Landesverwaltung öffentlich nicht aus. Klein bleibt es schon wegen der Größe des Landes.
Heiligkreuz 14
9490 Eisenstadt
Österreich

Ein Land mit keinen 40.000 Einwohnern braucht trotzdem eine Stimme in Genf, Straßburg und New York. In Liechtenstein sorgt dafür das Amt für Auswärtige Angelegenheiten in Vaduz. Es hält die Kontakte zu anderen Staaten, sitzt bei der Aushandlung von Abkommen mit am Tisch und vertritt das Fürstentum dort, wo über Handel, Menschenrechte oder europäische Regeln verhandelt wird.
Liechtenstein ist klein. International verflochten ist es umso stärker. Das Fürstentum gehört dem Europarat an, ist seit 1990 Mitglied der UNO und seit 1995 Teil des Europäischen Wirtschaftsraums. Diese Mitgliedschaften mit Leben zu füllen, macht einen Großteil der Arbeit aus. Laufend wird EWR-Recht ins liechtensteinische Recht übernommen, die Beziehungen zu den Nachbarn wollen gepflegt sein, und in den internationalen Gremien braucht es jemanden, der für das Land spricht. Eigene Botschaften unterhält das Fürstentum nur eine Handvoll, dazu kommen ständige Vertretungen in Genf, Straßburg, Brüssel und New York. Wo keine eigene Vertretung besteht, übernimmt auf Ersuchen die Schweiz. Diese Regelung hat seit 1919 Bestand und sichert dem kleinen Land bis heute weltweiten Spielraum.
Der Reiz für Bewerberinnen und Bewerber liegt in dieser Kombination. Große Themen, kurze Wege. Diplomatische Mitarbeitende und Praktikantinnen arbeiten hier näher an den Entscheidungen, als es ein großes Außenministerium erlaubt. An einem Tag geht es um Völkerrecht und die Übernahme europäischer Vorschriften, am nächsten um die Organisation eines Staatsbesuchs. Vorausgesetzt werden ein abgeschlossenes Studium und die liechtensteinische Staatsbürgerschaft; ausgeschrieben werden die Stellen über die Landesverwaltung und die heimischen Tageszeitungen. Geleitet wird das Amt von Botschafter Martin Frick, es gehört zum Ministerium für Äusseres, Bildung und Sport und hat seinen Sitz in Vaduz. Wie groß das Team genau ist, weist die Landesverwaltung öffentlich nicht aus. Klein bleibt es schon wegen der Größe des Landes.
Heiligkreuz 14
9490 Eisenstadt
Österreich