Auswahlverfahren für den höheren auswärtigen Dienst 2026 (Diplomatische Laufbahn im BMEIA)

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Auswahlverfahren für den höheren auswärtigen Dienst 2026 (Diplomatische Laufbahn im BMEIA)

Im Herbst 2026 wird das nächste Auswahlverfahren für den höheren auswärtigen Dienst (A-Préalable) im BMEIA stattfinden. Dienstort ist Wien, das Beschäftigungsausmaß ist Vollzeit. Das Monatsentgelt beträgt v1 brutto 3.838,60 Euro.

Aufgaben und Tätigkeiten

  • Österreich gegenüber anderen Staaten oder in internationalen Organisationen wie EU oder UNO vertreten.
  • Aktuelle Entwicklungen beobachten und analysieren sowie Strategien zu außen-, europa- oder wirtschaftspolitischen Themen entwerfen.
  • Österreichs kulturelle, wissenschaftliche und wirtschaftliche Interessen und Zusammenarbeit weltweit fördern.
  • Reisen hochrangiger österreichischer Vertreterinnen und Vertreter betreuen.
  • Politische, wirtschaftliche und kulturelle Events, Konferenzen und Workshops planen und begleiten.
  • Konsularische Hilfe leisten und weltweit für Österreicherinnen und Österreicher da sein.
  • Medien- und Öffentlichkeitsarbeit gestalten.
  • Als Teil des Führungsteams Letztentscheidungen zu administrativen Aufgaben, Personalmanagement und Budgetverwaltung treffen.

Erfordernisse

  • Studienabschluss mit Diplom-, Magister-, Master- oder Doktoratsgrad; bei ausländischen akademischen Graden ist zusätzlich das Diploma Supplement vorzulegen.
  • Bei Bachelorabschluss zusätzlich erfolgreiche Absolvierung des Diplomlehrgangs an der Diplomatischen Akademie Wien oder eines vergleichbaren postuniversitären Lehrgangs.
  • Österreichische Staatsbürgerschaft und Unbescholtenheit.
  • Ausgezeichnete Deutsch- und Englischkenntnisse auf Niveau C2 sowie sehr gute Kenntnisse in Arabisch, Chinesisch, Französisch, Russisch oder Spanisch auf Niveau C1; falls Französisch nicht auf C1 beherrscht wird, zumindest passive Französischkenntnisse auf Niveau B1.
  • Ausgezeichnetes Allgemeinwissen, interkulturelle Kompetenz, persönliche Mobilität und Flexibilität.
  • Leadership-Potenzial, Entscheidungsfreude, Selbständigkeit, Belastbarkeit, sehr gute Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Verbundenheit mit und Wissen über Österreich sowie sicheres und seriöses Auftreten.

Bewerbung

Die Bewerbungsfrist endet am 10. August 2026. Bewerbungen sind über die Jobbörse der Republik Österreich möglich.

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Eisenstadt

Ein Land mit keinen 40.000 Einwohnern braucht trotzdem eine Stimme in Genf, Straßburg und New York. In Liechtenstein sorgt dafür das Amt für Auswärtige Angelegenheiten in Vaduz. Es hält die Kontakte zu anderen Staaten, sitzt bei der Aushandlung von Abkommen mit am Tisch und vertritt das Fürstentum dort, wo über Handel, Menschenrechte oder europäische Regeln verhandelt wird.

Liechtenstein ist klein. International verflochten ist es umso stärker. Das Fürstentum gehört dem Europarat an, ist seit 1990 Mitglied der UNO und seit 1995 Teil des Europäischen Wirtschaftsraums. Diese Mitgliedschaften mit Leben zu füllen, macht einen Großteil der Arbeit aus. Laufend wird EWR-Recht ins liechtensteinische Recht übernommen, die Beziehungen zu den Nachbarn wollen gepflegt sein, und in den internationalen Gremien braucht es jemanden, der für das Land spricht. Eigene Botschaften unterhält das Fürstentum nur eine Handvoll, dazu kommen ständige Vertretungen in Genf, Straßburg, Brüssel und New York. Wo keine eigene Vertretung besteht, übernimmt auf Ersuchen die Schweiz. Diese Regelung hat seit 1919 Bestand und sichert dem kleinen Land bis heute weltweiten Spielraum.

Der Reiz für Bewerberinnen und Bewerber liegt in dieser Kombination. Große Themen, kurze Wege. Diplomatische Mitarbeitende und Praktikantinnen arbeiten hier näher an den Entscheidungen, als es ein großes Außenministerium erlaubt. An einem Tag geht es um Völkerrecht und die Übernahme europäischer Vorschriften, am nächsten um die Organisation eines Staatsbesuchs. Vorausgesetzt werden ein abgeschlossenes Studium und die liechtensteinische Staatsbürgerschaft; ausgeschrieben werden die Stellen über die Landesverwaltung und die heimischen Tageszeitungen. Geleitet wird das Amt von Botschafter Martin Frick, es gehört zum Ministerium für Äusseres, Bildung und Sport und hat seinen Sitz in Vaduz. Wie groß das Team genau ist, weist die Landesverwaltung öffentlich nicht aus. Klein bleibt es schon wegen der Größe des Landes.

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Hauptstandort

Amt für Auswärtige Angelegenheiten

Heiligkreuz 14
9490 Eisenstadt
Österreich

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Im Herbst 2026 wird das nächste Auswahlverfahren für den höheren auswärtigen Dienst (A-Préalable) im BMEIA stattfinden. Dienstort ist Wien, das Beschäftigungsausmaß ist Vollzeit. Das Monatsentgelt beträgt v1 brutto 3.838,60 Euro.

Aufgaben und Tätigkeiten

  • Österreich gegenüber anderen Staaten oder in internationalen Organisationen wie EU oder UNO vertreten.
  • Aktuelle Entwicklungen beobachten und analysieren sowie Strategien zu außen-, europa- oder wirtschaftspolitischen Themen entwerfen.
  • Österreichs kulturelle, wissenschaftliche und wirtschaftliche Interessen und Zusammenarbeit weltweit fördern.
  • Reisen hochrangiger österreichischer Vertreterinnen und Vertreter betreuen.
  • Politische, wirtschaftliche und kulturelle Events, Konferenzen und Workshops planen und begleiten.
  • Konsularische Hilfe leisten und weltweit für Österreicherinnen und Österreicher da sein.
  • Medien- und Öffentlichkeitsarbeit gestalten.
  • Als Teil des Führungsteams Letztentscheidungen zu administrativen Aufgaben, Personalmanagement und Budgetverwaltung treffen.

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  • Studienabschluss mit Diplom-, Magister-, Master- oder Doktoratsgrad; bei ausländischen akademischen Graden ist zusätzlich das Diploma Supplement vorzulegen.
  • Bei Bachelorabschluss zusätzlich erfolgreiche Absolvierung des Diplomlehrgangs an der Diplomatischen Akademie Wien oder eines vergleichbaren postuniversitären Lehrgangs.
  • Österreichische Staatsbürgerschaft und Unbescholtenheit.
  • Ausgezeichnete Deutsch- und Englischkenntnisse auf Niveau C2 sowie sehr gute Kenntnisse in Arabisch, Chinesisch, Französisch, Russisch oder Spanisch auf Niveau C1; falls Französisch nicht auf C1 beherrscht wird, zumindest passive Französischkenntnisse auf Niveau B1.
  • Ausgezeichnetes Allgemeinwissen, interkulturelle Kompetenz, persönliche Mobilität und Flexibilität.
  • Leadership-Potenzial, Entscheidungsfreude, Selbständigkeit, Belastbarkeit, sehr gute Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Verbundenheit mit und Wissen über Österreich sowie sicheres und seriöses Auftreten.

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Ein Land mit keinen 40.000 Einwohnern braucht trotzdem eine Stimme in Genf, Straßburg und New York. In Liechtenstein sorgt dafür das Amt für Auswärtige Angelegenheiten in Vaduz. Es hält die Kontakte zu anderen Staaten, sitzt bei der Aushandlung von Abkommen mit am Tisch und vertritt das Fürstentum dort, wo über Handel, Menschenrechte oder europäische Regeln verhandelt wird.

Liechtenstein ist klein. International verflochten ist es umso stärker. Das Fürstentum gehört dem Europarat an, ist seit 1990 Mitglied der UNO und seit 1995 Teil des Europäischen Wirtschaftsraums. Diese Mitgliedschaften mit Leben zu füllen, macht einen Großteil der Arbeit aus. Laufend wird EWR-Recht ins liechtensteinische Recht übernommen, die Beziehungen zu den Nachbarn wollen gepflegt sein, und in den internationalen Gremien braucht es jemanden, der für das Land spricht. Eigene Botschaften unterhält das Fürstentum nur eine Handvoll, dazu kommen ständige Vertretungen in Genf, Straßburg, Brüssel und New York. Wo keine eigene Vertretung besteht, übernimmt auf Ersuchen die Schweiz. Diese Regelung hat seit 1919 Bestand und sichert dem kleinen Land bis heute weltweiten Spielraum.

Der Reiz für Bewerberinnen und Bewerber liegt in dieser Kombination. Große Themen, kurze Wege. Diplomatische Mitarbeitende und Praktikantinnen arbeiten hier näher an den Entscheidungen, als es ein großes Außenministerium erlaubt. An einem Tag geht es um Völkerrecht und die Übernahme europäischer Vorschriften, am nächsten um die Organisation eines Staatsbesuchs. Vorausgesetzt werden ein abgeschlossenes Studium und die liechtensteinische Staatsbürgerschaft; ausgeschrieben werden die Stellen über die Landesverwaltung und die heimischen Tageszeitungen. Geleitet wird das Amt von Botschafter Martin Frick, es gehört zum Ministerium für Äusseres, Bildung und Sport und hat seinen Sitz in Vaduz. Wie groß das Team genau ist, weist die Landesverwaltung öffentlich nicht aus. Klein bleibt es schon wegen der Größe des Landes.

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