
Rund 24 Milliarden Euro liegen bei Amundi Austria in Fonds und Mandaten. Ein Teil davon gehört Menschen, die über ihre Bank fürs Alter sparen. Der andere kommt von großen Anlegern wie Pensionskassen oder Versicherungen. Verwaltet wird all das von einem Haus am Wiener Schwarzenbergplatz, das damit zu den drei größten Fondsgesellschaften Österreichs zählt.
Die Arbeit dahinter nennt man Vermögensverwaltung. Fondsmanager entscheiden, in welche Aktien, Anleihen oder andere Werte das Geld fließt. Analysten beobachten Märkte und Risiken, dazu kommen Vertrieb, Recht, Produktentwicklung und die Betreuung der Anleger über viele Jahre. In Österreich reicht diese Geschichte bis 1956 zurück. 2018 verschmolz die Gesellschaft mit Pioneer Investments Austria und führt seither die Fonds beider Häuser weiter.
Hinter dem Wiener Standort steht ein großer Name. Amundi ist der größte Vermögensverwalter Europas und gehört mehrheitlich zur französischen Bank Crédit Agricole. Für die Menschen in Wien heißt das: Man arbeitet in einem überschaubaren, spezialisierten Team und greift zugleich auf die Analyse, die Fondspalette und die internationalen Strukturen eines Konzerns zurück. Wie groß das Team am Standort genau ist, macht das Unternehmen öffentlich nicht bekannt.
Nachhaltiges Anlegen hat hier eine lange Vorgeschichte. Den Amundi Ethik Fonds gibt es seit fast vierzig Jahren, und heute tragen 25 Fonds und Mandate das Österreichische Umweltzeichen. Für seinen betrieblichen Umweltschutz wurde das Haus mehrfach als OekoBusiness-Wien-Betrieb ausgezeichnet. Wer sich hier bewirbt, landet also nicht bei einem jungen Start-up, sondern bei einem der etablierten Namen der österreichischen Fondsbranche. Das Geschäft mit den Kapitalmärkten betreibt es in Wien seit 1956.
Schwarzenbergplatz 3
1010 Wien
Österreich