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Schwache Blase, träger Darm?

Alltag mit Inkontinenz: Ihr Hilfswerk-Ratgeber

Kontinenz ist keine Selbstverständlichkeit. Im Kleinkindalter müssen wir die Kontrolle über unsere Ausscheidungen erst Schritt für Schritt erlernen, erklärt Kontinenz-Expertin Gisele Schön.

Wir alle kommen zu 100% inkontinent auf die Welt, gewinnen dann die Kontrolle und verlieren sie im Alter möglicherweise wieder.

Gisele Schön, Pionierin auf dem Gebiet der Inkontinenzberatung

Dass uns diese Fähigkeit mitunter wieder abhandenkommt und wir ungewollt Harn oder Stuhl verlieren – also inkontinent werden – kann verschiedene Ursachen haben. Aber: Ist das ein unabdingbares Schicksal? Betrifft das nur alte Menschen? Und kann man nichts dagegen tun? Um das Thema Inkontinenz ranken sich zahlreiche Mythen, denen Sie nicht unbedingt Glauben schenken sollten.

In Österreich sind knapp 1 Million Menschen von Inkontinenz betroffen, Frauen öfter als Männer. Bei Frauen zählt Inkontinenz sogar zu den häufigsten chronischen Gesundheitsproblemen. Obwohl Inkontinenz oft erst ab ca. 65 Jahren auftritt, kann sie auch schon bei Jüngeren vorkommen.

Wie Blase und Darm funktionieren

Für eine funktionierende Kontinenz müssen Gehirn, Rückenmark und Nerven gut zusammenspielen.

Ein Wort für viele Symptome

Unfreiwilliger Harnverlust, großer Harndrang, ungewollter Abgang von Stuhl: Bei Inkontinenz können die Beschwerden vielfältig sein.

Inkontinenz: Reden wir darüber!

Reden hilft! Viele Menschen fühlen sich erleichtert, wenn Sie endlich „darüber“ reden.

Mut statt Scham

Psychologin und Pflegeexpertin Sabine Maunz im Interview.

Trinken ist gut, Kontrolle besser

Selbstbeobachtung gibt Ihnen erste wichtige Aufschlüsse über Ihre Trink- und Toilettgewohnheiten.

Kontinenz gezielt fördern

Mit der richtigen Kombination von Maßnahmen und eigenem Tun können Sie Ihre Kontinenz positiv beeinflussen.

Inkontinenz-Produkte: Auswahl

Moderne Hilfsmittel verhelfen Betroffenen zu mehr Lebensqualität. Wir geben Ihnen Tipps zur Auswahl und Anwendung.

Inkontinenz-Produkte: Bezug

So kommen Sie zu Ihrem Inkontinenz-Produkt.

Tipps für den Alltag

Hier finden Sie praktische Tipps, die Ihnen alltägliche Situationen mit Inkontinenz erleichtern.

Lebensqualität und Inkontinenz – kein Widerspruch!

Auch, wenn es vielen Menschen anfangs schwerfällt, sich den Schwächen ihres Körpers zu stellen: Die meisten fühlen sich erleichtert, wenn sie offen darüber sprechen können. Denn es gibt viele Möglichkeiten zur Vorbeugung, Behandlung und Unterstützung von Inkontinenz, die den Alltag und die Lebensqualität Betroffener enorm verbessern.

Auf diesen Seiten zeigen wir Ihnen, was Sie selbst zur Besserung beitragen und wie Sie Angehörige gut unterstützen können. Sie erfahren, welche Hilfsmittel es dafür gibt und lernen praktische Tipps für Ihren Alltag kennen.

Für Ihre Fragen haben wir stets ein offenes Ohr. Wenn Sie Beratung oder Unterstützung benötigen, wenden Sie sich gerne an das Hilfswerk. Wir sind für Sie da!

Buchtipps und nützliche Links Hier finden Sie einige Buchtipps sowie Links zu hilfreichen Internetseiten zum Thema Inkontinenz. Kompetenz in Kontinenz Unsere Hilfswerk-Pflegekräfte verfügen über vielfältige Kompetenz in Kontinenz. Sprechen Sie uns an! Jetzt bestellen!

Den aktuellen Ratgeber zum Alltag mit Inkontinenz gibt es auch als gedruckte Broschüre. Bestellen Sie ihn am besten gleich jetzt!

Wir sind Ihr Partner, wenn es um Lebensqualität im Alter geht. Sie möchten mehr wissen? Hier finden Sie weitere Informationen und Angebote des Hilfswerks in Ihrer Nähe zu den Themen Pflege und Betreuung: ✕
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Bundesgeschäftsstelle des Hilfswerkes Österreich

Wien

In einem Büro in der Grünbergstraße in Wien-Meidling laufen die Fäden einer der größten gemeinnützigen Sozialdienstleister Österreichs zusammen. Die Bundesgeschäftsstelle ist der Dachverband des Hilfswerks. Sie vertritt neun rechtlich eigenständige Landesorganisationen gegenüber Bund, EU und Öffentlichkeit und koordiniert, was österreichweit gemeinsam läuft.

Das Hilfswerk hilft dort, wo Menschen im Alltag Unterstützung brauchen. Eine Pflegerin kommt nach Hause, wenn jemand nach dem Spital nicht allein zurechtkommt. Tageseltern und Kinderbildungseinrichtungen betreuen die Jüngsten. Und die 24-Stunden-Betreuung organisiert Personal für die Pflege rund um die Uhr. 2025 erhielten so rund 46.700 ältere und kranke Menschen regelmäßig professionelle Hilfe zu Hause, mehr als 22.000 Kinder wurden in Einrichtungen des Hilfswerks betreut. Die Gesamtleistung der Organisation lag bei über 500 Millionen Euro (hilfswerk.at, 2025).

Getragen wird das von neun rechtlich eigenständigen Landesorganisationen in allen Bundesländern. Die Bundesgeschäftsstelle in Wien ist ihr gemeinsamer Dachverband. Von hier aus wird das Hilfswerk gegenüber Regierung, Verwaltung und den Institutionen der EU vertreten, hier entstehen sozialpolitische Grundlagenarbeit und österreichweite Projekte, hier läuft die gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit zusammen. Präsident ist der frühere EU-Abgeordnete Othmar Karas, die Geschäfte führt Elisabeth Anselm.

Wer in der Bundesgeschäftsstelle arbeitet, sitzt also näher an der Bundespolitik als an der Pflegetasche. Gefragt sind hier Menschen für Interessenvertretung, Projektarbeit und Kommunikation. Das Hilfswerk als Ganzes beschäftigt daneben tausende Pflegefachkräfte, Heimhilfen und Elementarpädagoginnen. Rund 10.500 Menschen arbeiten insgesamt für die Organisation, mehr als 20.000 engagieren sich ehrenamtlich.

Die Wurzeln reichen in die Nachkriegszeit, als sich Vorläuferorganisationen um Heimkehrer und Kinder kümmerten. Der heutige Dachverband entstand 1989. Gearbeitet wird gemeinnützig, überparteilich und überkonfessionell.

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Hauptstandort

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Schönbrunnerstraße 297-307
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