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Vor mir ein Tag voller Herausforde-rungen, hinter mir ein starkes Team.

Mein Beruf: Pflegeassistent/in

Als Pflegeassistent/in (PA) beim Hilfswerk unterstütze und begleite ich kranke und pflegebedürftige Menschen.

Bei meiner Arbeit im Hilfswerk mag ich, dass sich die Pflege hier mitten im Leben abspielt. Wir sichern nachhaltig Lebensqualität, begleiten ältere und pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige über viele Monate und meist sogar über Jahre hinweg, lernen sie (und oft auch deren Familien) gut kennen, und erleben unmittelbar, wie sinnvoll und wirksam unsere Arbeit ist. Meine Arbeit ist sehr abwechslungsreich – hier ist kein Tag wie der andere. Ich kann beim Hilfswerk meine Professionalität und Kompetenz einbringen – und habe dabei den Rückhalt und die Sicherheit eines starken Teams. Besonders schätze ich, dass ich in der Region, nahe meinem Wohnort, arbeiten kann.

Meine Arbeitsbereiche

Ich setze meine erlerntes Wissen und fachliches Können beim Hilfswerk in einem der folgenden Settings um:

  • vor allem in den mobile Diensten bzw. in der Hauskrankenpflege,
  • aber auch in Seniorenpensionen bzw. Pflegeheimen,
  • sowie in Tages(struktur)zentren.
Meine Aufgaben

Meine abwechslungsreichen und vielfältigen Aufgaben erfülle ich in einem Team unter der Leitung von diplomierten Pflegefachkräften – das ermöglicht mir eigenständiges Arbeiten mit guter fachlicher Anleitung. Ich arbeite unterstützend bei Therapie, Diagnose sowie in der sozialen Betreuung. Die verantwortungsvolle Arbeit im Team macht mir Freude.

 

Meine Aufgaben umfassen:

  • Durchführung von pflegerischen Maßnahmen (Mobilisation, Ernährung, Körperpflege, Beobachtung, Dokumentation) gemäß der Anordnung und Aufsicht diplomierter Gesundheits- und Krankenpflegepersonen (DGKP) sowie Ihre wichtige Mitwirkung beim Pflegeassessment,
  • Beobachtung des Gesundheitszustandes der Menschen, die wir pflegen und betreuen,
  • Mitarbeit bei therapeutischen und diagnostischen Verrichtungen auf ärztliche Anordnung und unter Aufsicht von DGKP (wie zum Beispiel Verabreichung von Arzneimitteln, Anlegen von Verbänden, Messen von Blutdruck, Puls, Temperatur, Gewicht, Beobachtung von Atmung und Bewusstseinslage),
  • Erkennen und eigenverantwortliches Handeln in Notfällen.

Dabei vergesse ich nie, dass der Mensch im Mittelpunkt steht und berücksichtige stets die wichtigen Grundprinzipien der Pflege und Betreuung, wie die Wertschätzung der zu betreuenden Person, die Unterstützung zur Selbsthilfe sowie die Ermöglichung von Selbstbestimmung.

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  • In den beruflichen Alltag von Mitarbeiter/innen aus der Steiermark
  • In den beruflichen Alltag von Mitarbeiter/innen aus Niederösterreich
Ausbildung und Voraussetzungen

Für die Arbeit als Pflegeassistent/in ist eine Ausbildung im Ausmaß von 1.600 Stunden notwendig.

Die Tätigkeit kann ich auch auf Basis einer Ausbildung zur/zum „Fach- und Diplom-Sozialbetreuer/in für Altenarbeit“ ausüben. Im Rahmen der Ausbildung zum Fachsozialbetreuer Altenarbeit erwirbt man auch die Berufsberechtigung zur Ausübung des Berufes der Pflegeassistenz. Fachsozialbetreuer/innen mit dem Schwerpunkt Altenarbeit verfügen über zusätzliche Wissen im Bereich der Begleitung und Betreuung älterer und alter Menschen und deren Angehörigen.

Regelmäßige Fort- und Weiterbildung zur Erweiterung und Vertiefung meiner Fachkenntnisse ist nicht nur gesetzlich fortgeschrieben, sondern wird beim Hilfswerk insgesamt groß geschrieben. Das kommt mir und meinen Interessen sehr entgegen.

Da ich als Pflegeassistent/in in Kontakt mit hilfebedürftigen Menschen und deren sozialem Umfeld stehe, sind neben der fachlichen Eignung und ausgeprägter Teamfähigkeit auch die Freude am Umgang mit (älteren) Menschen und deren Angehörigen sowie Einfühlungsvermögen und Geduld wesentliche Voraussetzungen.

Mit dem Abschluss der Pflegeassistenzausbildung erwerbe ich wesentliche Voraussetzungen für eine mögliche weiterführende Ausbildung zur Pflegefachassistenz. Somit stehen mir als Pflegeassistent/in beim Hilfswerk viele spannende Möglichkeiten offen.

Das Hilfswerk als Arbeitgeber Bewerben Sie sich jetzt! Weitere Hilfswerk Berufsbilder entdecken: Mein Beruf: Pflegefachassistent/in

"Ich begleite Menschen mitten im Leben – da ist kein Tag wie der andere."

Mein Beruf: Heimhilfe

"Klar arbeite ich daheim in meiner Region – denn hier werde ich gebraucht."

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Ansprechpartner

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Bundesgeschäftsstelle des Hilfswerkes Österreich

Wien

In einem Büro in der Grünbergstraße in Wien-Meidling laufen die Fäden einer der größten gemeinnützigen Sozialdienstleister Österreichs zusammen. Die Bundesgeschäftsstelle ist der Dachverband des Hilfswerks. Sie vertritt neun rechtlich eigenständige Landesorganisationen gegenüber Bund, EU und Öffentlichkeit und koordiniert, was österreichweit gemeinsam läuft.

Das Hilfswerk hilft dort, wo Menschen im Alltag Unterstützung brauchen. Eine Pflegerin kommt nach Hause, wenn jemand nach dem Spital nicht allein zurechtkommt. Tageseltern und Kinderbildungseinrichtungen betreuen die Jüngsten. Und die 24-Stunden-Betreuung organisiert Personal für die Pflege rund um die Uhr. 2025 erhielten so rund 46.700 ältere und kranke Menschen regelmäßig professionelle Hilfe zu Hause, mehr als 22.000 Kinder wurden in Einrichtungen des Hilfswerks betreut. Die Gesamtleistung der Organisation lag bei über 500 Millionen Euro (hilfswerk.at, 2025).

Getragen wird das von neun rechtlich eigenständigen Landesorganisationen in allen Bundesländern. Die Bundesgeschäftsstelle in Wien ist ihr gemeinsamer Dachverband. Von hier aus wird das Hilfswerk gegenüber Regierung, Verwaltung und den Institutionen der EU vertreten, hier entstehen sozialpolitische Grundlagenarbeit und österreichweite Projekte, hier läuft die gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit zusammen. Präsident ist der frühere EU-Abgeordnete Othmar Karas, die Geschäfte führt Elisabeth Anselm.

Wer in der Bundesgeschäftsstelle arbeitet, sitzt also näher an der Bundespolitik als an der Pflegetasche. Gefragt sind hier Menschen für Interessenvertretung, Projektarbeit und Kommunikation. Das Hilfswerk als Ganzes beschäftigt daneben tausende Pflegefachkräfte, Heimhilfen und Elementarpädagoginnen. Rund 10.500 Menschen arbeiten insgesamt für die Organisation, mehr als 20.000 engagieren sich ehrenamtlich.

Die Wurzeln reichen in die Nachkriegszeit, als sich Vorläuferorganisationen um Heimkehrer und Kinder kümmerten. Der heutige Dachverband entstand 1989. Gearbeitet wird gemeinnützig, überparteilich und überkonfessionell.

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Schönbrunnerstraße 297-307
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Österreich