
Ob Joghurtbecher, Autoteil oder Kabelmantel: Damit Kunststoff seine Farbe und bestimmte Eigenschaften bekommt, braucht es sogenanntes Masterbatch. Genau das stellt Gabriel-Chemie in Gumpoldskirchen südlich von Wien her, und das seit 1950. Aus einer kleinen Handelsfirma ist einer der führenden Masterbatch-Hersteller Europas geworden.
Masterbatch sind Farb- und Additivkonzentrate. Sie färben Kunststoff ein oder geben ihm Eigenschaften, etwa UV-Schutz oder eine matte Oberfläche. Gabriel-Chemie entwickelt und produziert solche Konzentrate für Kunststoffverarbeiter, deren Produkte am Ende in Verpackungen, in Fahrzeugen, im Haushalt oder in der Bauwirtschaft landen. Das Unternehmen ist ein Familienbetrieb. Gegründet hat es 1950 Josef Houska, 2025 wurde das 75-jährige Bestehen gefeiert. Der Sprung vom Händler zum Masterbatch-Produzenten gelang in den 1970er-Jahren, seit 1992 sitzt die Zentrale in Gumpoldskirchen. Heute führt Elisabeth Sommer das Haus als CEO, die Eigentümerfamilie ist weiterhin an Bord.
Rund 600 Menschen arbeiten in der Gruppe, etwa 170 davon am Stammsitz in Gumpoldskirchen. Der Jahresumsatz liegt bei rund 100 Millionen Euro (gabriel-chemie.com). Produziert wird an acht Standorten in Europa, unter anderem in Deutschland, Ungarn und Spanien; hinzu kommt ein Werk in Kenia. Kunden gibt es auf mehreren Kontinenten, von Europa über den Nahen Osten bis in den asiatisch-pazifischen Raum. Wer hier einsteigt, arbeitet also für ein Zulieferunternehmen, das lokal verwurzelt und zugleich international aufgestellt ist.
Die Arbeit bewegt sich zwischen Labor, Produktion und Vertrieb. In der Entwicklung tüfteln Chemikerinnen und Verfahrenstechniker an Rezepturen und Farbtönen, in den Werkshallen laufen die Extrusionsanlagen, und im Vertrieb betreut man Kunden quer durch Europa. Dazu kommen die üblichen Funktionen eines produzierenden Mittelständlers, von Einkauf und Qualität bis zur Verwaltung. Seit den 1970er-Jahren stellt das Unternehmen Masterbatch her; die Rezepturen dafür entstehen bis heute in Gumpoldskirchen.
Industriestraße 1
2352 Gumpoldskirchen
Österreich

Ob Joghurtbecher, Autoteil oder Kabelmantel: Damit Kunststoff seine Farbe und bestimmte Eigenschaften bekommt, braucht es sogenanntes Masterbatch. Genau das stellt Gabriel-Chemie in Gumpoldskirchen südlich von Wien her, und das seit 1950. Aus einer kleinen Handelsfirma ist einer der führenden Masterbatch-Hersteller Europas geworden.
Masterbatch sind Farb- und Additivkonzentrate. Sie färben Kunststoff ein oder geben ihm Eigenschaften, etwa UV-Schutz oder eine matte Oberfläche. Gabriel-Chemie entwickelt und produziert solche Konzentrate für Kunststoffverarbeiter, deren Produkte am Ende in Verpackungen, in Fahrzeugen, im Haushalt oder in der Bauwirtschaft landen. Das Unternehmen ist ein Familienbetrieb. Gegründet hat es 1950 Josef Houska, 2025 wurde das 75-jährige Bestehen gefeiert. Der Sprung vom Händler zum Masterbatch-Produzenten gelang in den 1970er-Jahren, seit 1992 sitzt die Zentrale in Gumpoldskirchen. Heute führt Elisabeth Sommer das Haus als CEO, die Eigentümerfamilie ist weiterhin an Bord.
Rund 600 Menschen arbeiten in der Gruppe, etwa 170 davon am Stammsitz in Gumpoldskirchen. Der Jahresumsatz liegt bei rund 100 Millionen Euro (gabriel-chemie.com). Produziert wird an acht Standorten in Europa, unter anderem in Deutschland, Ungarn und Spanien; hinzu kommt ein Werk in Kenia. Kunden gibt es auf mehreren Kontinenten, von Europa über den Nahen Osten bis in den asiatisch-pazifischen Raum. Wer hier einsteigt, arbeitet also für ein Zulieferunternehmen, das lokal verwurzelt und zugleich international aufgestellt ist.
Die Arbeit bewegt sich zwischen Labor, Produktion und Vertrieb. In der Entwicklung tüfteln Chemikerinnen und Verfahrenstechniker an Rezepturen und Farbtönen, in den Werkshallen laufen die Extrusionsanlagen, und im Vertrieb betreut man Kunden quer durch Europa. Dazu kommen die üblichen Funktionen eines produzierenden Mittelständlers, von Einkauf und Qualität bis zur Verwaltung. Seit den 1970er-Jahren stellt das Unternehmen Masterbatch her; die Rezepturen dafür entstehen bis heute in Gumpoldskirchen.
Industriestraße 1
2352 Gumpoldskirchen
Österreich