
Sechs Bahnen, zwei Seilbahnen und rund 500 Buslinien: Die Niederösterreichische Verkehrsorganisationsges.m.b.H. (NÖVOG) bringt die Menschen in Niederösterreich zur Arbeit, zur Schule und zum Ausflug. Vom Schneeberg bis in die Wachau reicht ihr Netz. Seit September 2024 ist sie der größte Anbieter für Alltags- und Freizeitmobilität im Land.
Gegründet 1993 und mit Sitz in St. Pölten, steht die NÖVOG vollständig in öffentlicher Hand. Eigentümer sind die NÖ Landes-Beteiligungsholding und das Land Niederösterreich. Ihre Bahnen kennt man weit über die Region hinaus. Die Mariazellerbahn fährt elektrisch auf Schmalspur von St. Pölten bis Mariazell, die Zahnradbahn arbeitet sich auf den Schneeberg hinauf, dazu kommen die Wachaubahn entlang der Donau und der Reblaus Express im Weinviertel. Rund 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halten diesen Betrieb am Laufen.
Seit September 2024 ist ein großer Aufgabenbereich dazugekommen. Von diesem Zeitpunkt an plant und bestellt die NÖVOG den gesamten niederösterreichischen Regionalbus- und Bedarfsverkehr, den zuvor der Verkehrsverbund Ost-Region verantwortete. Rund 500 Buslinien und etwa 1.500 Regionalbusse fahren nun unter ihrer Regie, dazu Anrufsammeltaxis und Rufbusse für Orte abseits der großen Linien. Damit ist sie zum größten Mobilitätsanbieter des Landes für Alltag und Freizeit geworden.
Die Berufsfelder sind entsprechend breit. In der Fahrplanung entwerfen Verkehrsplanerinnen und Planer die Linien und Takte, auf den Bahnen fahren Triebfahrzeugführer die Züge, während Techniker und Gleisbaupersonal die Strecken instand halten. Wer bei den Bahnen und Seilbahnen anfängt, arbeitet an Verbindungen, die teils seit über hundert Jahren in Betrieb sind. Nahverkehr für Pendler und ein touristisches Aushängeschild des Landes gehören hier zusammen.
Werkstättenstraße 13
3100 St. Pölten
Österreich