
In den Alten- und Pflegeheimen in Freistadt, Lasberg, Pregarten und Unterweißenbach kümmern sich rund 376 Menschen um Bewohnerinnen und Bewohner, die auf Betreuung angewiesen sind. Sie alle arbeiten für den Sozialhilfeverband Freistadt, einen der größten Arbeitgeber im Bezirk. Getragen wird er von allen 27 Gemeinden der Region.
Der Verband ist ein gesetzlich eingerichteter Gemeindeverband und arbeitet auf Grundlage des Oö. Sozialhilfegesetzes. Seine Aufgabe lässt sich in einem Satz sagen: soziale Notlagen im Bezirk vermeiden, lindern oder beseitigen. In der Praxis reicht das von der stationären Pflege in den vier Heimen bis zu den mobilen Diensten, die zu den Menschen nach Hause kommen. Eine Hauskrankenpflegerin versorgt eine Wunde, kurz darauf bringt jemand das Essen auf Rädern vorbei. Dazu kommen die Sozialberatung und die Kinder- und Jugendhilfe.
Die größte Berufsgruppe stellen die Fachsozialbetreuerinnen und -betreuer in der Altenarbeit. Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegekräfte planen und verantworten die Pflege, Pflegeassistenz und Heimhilfe unterstützen im Alltag. Ein Heim läuft aber nicht allein über die Pflege. In der Küche steht ein Koch, die Haustechnik hält die Gebäude in Schuss, in der Verwaltung wird abgerechnet und geplant. Wer den Beruf erst lernen möchte, kann das hier tun. Das Programm für Pflegestarterinnen und Pflegestarter beginnt bereits mit 15 Jahren, und ausgebildet wird auch in Lehrberufen wie Koch oder Verwaltungsassistenz.
Als öffentlich-rechtliche Einrichtung wird der Verband von seinen 27 Mitgliedsgemeinden finanziert; das Budget liegt bei rund 60,7 Millionen Euro. Der Sitz der Geschäftsstelle ist in Freistadt. Wer hier arbeitet, tut das für die Menschen in der eigenen Region, nicht für einen anonymen Markt.
Promenade 5
4240 Freistadt
Österreich