
Wer eine Maschine baut, muss sie auch verkabeln. Genau dafür entwickelt Eplan seit 1984 Software: Stromlaufpläne, Klemmenpläne, Verdrahtung, Schaltschrankaufbau, alles digital durchgängig statt auf Papier. Weltweit arbeiten 77.400 Kunden damit. In Österreich betreut sie die EPLAN GmbH von Ardagger Stift im Bezirk Amstetten aus.
Die Software bildet die Elektrotechnik einer Anlage vom ersten Entwurf bis zur Fertigungsunterlage für den Schaltschrank ab und übergibt die Daten an ERP- und PLM-Systeme. Eingesetzt wird sie dort, wo Technik geplant und gebaut wird: im Maschinen- und Anlagenbau, in der Automobilindustrie, in der Energiewirtschaft, in der Gebäudetechnik und im Schaltanlagenbau. Eplan ist in mehr als 50 Ländern vertreten. 2024 feierte das Unternehmen sein 40-jähriges Bestehen.
Die österreichische Gesellschaft ist seit 2003 im Firmenbuch beim Landesgericht St. Pölten eingetragen und wird von Ing. Martin Berger geführt. Neben dem Sitz in Ardagger Stift gibt es Büros in Wien und in Innsbruck, wodurch Beratung, Schulung und Projektbegleitung nah beim Kunden stattfinden. Eplan gehört zur Friedhelm Loh Group im hessischen Haiger, einem Familienunternehmen mit 12.900 Beschäftigten und 3,2 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2025 (Konzernangabe, Stand 15.06.2026). Zur selben Gruppe zählt der Schaltschrankhersteller Rittal, was erklärt, warum Planungssoftware und Schrankfertigung bei Eplan so eng zusammengedacht werden.
Die Arbeit ist hier selten reine Bildschirmarbeit im stillen Kämmerlein. Technical Consultants fahren zu Industriebetrieben, analysieren deren Konstruktionsprozesse und richten Standards ein. Im Vertrieb betreuen Account Manager bestehende Kunden und erschließen neue Branchen, zuletzt etwa die Gebäude- und Prozesstechnik. Gefragt sind entsprechend beide Seiten: technisches Verständnis für Elektroplanung und Automatisierung ebenso wie kaufmännisches Gespür. Eplan wendet sich in Österreich ausdrücklich auch an Berufseinsteigerinnen, Studierende und Schulabgänger und nimmt Abschlussarbeiten an.
Auf der österreichischen Karriereseite nennt das Unternehmen flexible Arbeitszeiten und mobiles Arbeiten, Weiterbildungsangebote, Bike-Leasing, Altersvorsorge und eine Ferienbetreuung für Kinder in der Region. Ausgewiesen sind dort außerdem eine Auszeichnung als Top-Arbeitgeber im Bereich IT und Systemtechnik 2024/25 und ein Gütesiegel für betriebliche Gesundheitsförderung für 2024 bis 2026. Wie viele Menschen in Österreich beschäftigt sind, veröffentlicht das Unternehmen nicht. Die Exportquote der österreichischen Gesellschaft liegt laut Wirtschaftsauskunft bei 70 Prozent.
Betriebsgebiet Nord 47
3300 Amstetten
Österreich