


1835 eröffnete in Klagenfurt die siebte Sparkasse Österreichs. Daraus ist die Kärntner Sparkasse AG geworden, ein Bankhaus mit Sitz am Neuen Platz und knapp 600 Beschäftigten (Stand März 2024). Sie betreuen Privatkunden am Schalter ebenso wie Betriebe bei größeren Finanzierungen, in ganz Kärnten und über die Grenze bis nach Slowenien.
Das Kerngeschäft ist bodenständiges Bankgeschäft: Konto und Sparen, Wohnbaufinanzierung, Veranlagung, dazu die Begleitung von Unternehmen bei Krediten und Investitionen. 51 Standorte betreibt die Bank in Kärnten, elf weitere in Slowenien, wohin sie ihr Geschäft seit den 1990er-Jahren ausgeweitet hat. In den Filialen sitzt man den Kundinnen und Kunden direkt gegenüber. Andere prüfen Risiken, werten Zahlen aus oder halten das Filialnetz technisch am Laufen. 2024 flossen mehr als 16 Millionen Euro in die Modernisierung dieser Standorte, sichtbar etwa am neuen Kompetenzzentrum in Villach.
Allein steht das Haus dabei nicht. Es gehört zur österreichischen Sparkassengruppe rund um die Erste Bank; die Anteile liegen zu rund drei Vierteln bei der Privatstiftung Kärntner Sparkasse und zu einem Viertel bei der Erste Bank. Das heißt für die Belegschaft: ein überschaubares regionales Haus mit kurzen Entscheidungswegen, das zugleich an einem Verbund mit mehr als tausend Filialen und über 13.000 Kolleginnen und Kollegen hängt. Weiterbildung und ein Wechsel innerhalb der Gruppe werden damit greifbar.
Wie man hereinkommt, ist ganz verschieden. Manche fangen mit einer Lehre direkt nach der Schule an, andere kommen als Studierende oder mit Berufserfahrung aus einer anderen Bank. Ausgebildet wird im eigenen Haus, von der Kundenberatung über die Betreuung von Firmenkunden bis zu den Fachfunktionen im Hintergrund. Gearbeitet wird bis heute dort, wo 1835 alles begann: am Neuen Platz in Klagenfurt.
Neuer Platz 14
9020 Klagenfurt am Wörthersee
Österreich