
Kapsch Components fertigt Elektronik – nicht unter eigenem Namen, sondern im Auftrag anderer Firmen. In Wien-Liesing bestückt der Betrieb Leiterplatten, lötet, prüft und verpackt fertige Baugruppen, vom einzelnen Prototyp bis zur Großserie. Die Aufträge kommen aus der Telekommunikation, der Verkehrstechnik und der Industrieelektronik. Am Ende verlässt ein geprüftes Bauteil die Halle, das später in fremden Geräten steckt.
Die Arbeit beginnt bei der Bestückung einer nackten Leiterplatte und endet bei der versandfertigen Ware. Dazwischen liegen viele Schritte. SMD-Bauteile setzt der Automat, gelötet wird im Wellenbad, selektiv oder mit dem Laser, geprüft wird optisch, per Röntgen und im Funktionstest. Manche Baugruppen laufen zusätzlich durch einen Burn-in oder durch Klima- und Vibrationstests, bevor sie freigegeben werden. Das alles passiert am selben Ort, samt Wareneingang, Lager und weltweitem Versand. Zertifiziert ist der Betrieb nach ISO 9001 und ISO 14001.
An den Linien stehen Elektronikerinnen und Elektroniker, Fachleute für die einzelnen Löt- und Prüfverfahren, Qualitätspersonal und Kräfte aus der Logistik. Ausgebildet wird auch im Haus: Die Stadt Wien führt Kapsch Components als TOP-Lehrbetrieb, ein Siegel, das bis Ende 2026 gilt. Wie groß die Belegschaft am Standort ist, macht das Unternehmen öffentlich nicht bekannt.
Hinter dem Betrieb steht ein Wiener Familienunternehmen mit langer Vorgeschichte. Angefangen hat alles 1892, als Johann Kapsch in Wien Telegrafen und Telefone baute. Heute ist die Fertigung eine Tochter der Kapsch TrafficCom AG, die Mautsysteme und Verkehrstechnik entwickelt, weltweit rund 3.000 Menschen beschäftigt und im Geschäftsjahr 2024/25 etwa 530 Millionen Euro umsetzte. Projekte hat dieser Mutterkonzern in mehr als 50 Ländern realisiert, an der Wiener Börse notiert er seit 2007. Diese Nähe bringt der Elektronikfertigung in Liesing anspruchsvolle Aufträge und den Rückhalt eines börsennotierten Konzerns.
Gefertigt wird in der Gutheil-Schoder-Gasse im Süden Wiens. Aus der feinmechanischen Werkstatt von 1892 ist ein Betrieb geworden, der seit über 130 Jahren im Besitz derselben Familie ist.
Gutheil-Schoder-Gasse 17
1230 Wien
Österreich

Kapsch Components fertigt Elektronik – nicht unter eigenem Namen, sondern im Auftrag anderer Firmen. In Wien-Liesing bestückt der Betrieb Leiterplatten, lötet, prüft und verpackt fertige Baugruppen, vom einzelnen Prototyp bis zur Großserie. Die Aufträge kommen aus der Telekommunikation, der Verkehrstechnik und der Industrieelektronik. Am Ende verlässt ein geprüftes Bauteil die Halle, das später in fremden Geräten steckt.
Die Arbeit beginnt bei der Bestückung einer nackten Leiterplatte und endet bei der versandfertigen Ware. Dazwischen liegen viele Schritte. SMD-Bauteile setzt der Automat, gelötet wird im Wellenbad, selektiv oder mit dem Laser, geprüft wird optisch, per Röntgen und im Funktionstest. Manche Baugruppen laufen zusätzlich durch einen Burn-in oder durch Klima- und Vibrationstests, bevor sie freigegeben werden. Das alles passiert am selben Ort, samt Wareneingang, Lager und weltweitem Versand. Zertifiziert ist der Betrieb nach ISO 9001 und ISO 14001.
An den Linien stehen Elektronikerinnen und Elektroniker, Fachleute für die einzelnen Löt- und Prüfverfahren, Qualitätspersonal und Kräfte aus der Logistik. Ausgebildet wird auch im Haus: Die Stadt Wien führt Kapsch Components als TOP-Lehrbetrieb, ein Siegel, das bis Ende 2026 gilt. Wie groß die Belegschaft am Standort ist, macht das Unternehmen öffentlich nicht bekannt.
Hinter dem Betrieb steht ein Wiener Familienunternehmen mit langer Vorgeschichte. Angefangen hat alles 1892, als Johann Kapsch in Wien Telegrafen und Telefone baute. Heute ist die Fertigung eine Tochter der Kapsch TrafficCom AG, die Mautsysteme und Verkehrstechnik entwickelt, weltweit rund 3.000 Menschen beschäftigt und im Geschäftsjahr 2024/25 etwa 530 Millionen Euro umsetzte. Projekte hat dieser Mutterkonzern in mehr als 50 Ländern realisiert, an der Wiener Börse notiert er seit 2007. Diese Nähe bringt der Elektronikfertigung in Liesing anspruchsvolle Aufträge und den Rückhalt eines börsennotierten Konzerns.
Gefertigt wird in der Gutheil-Schoder-Gasse im Süden Wiens. Aus der feinmechanischen Werkstatt von 1892 ist ein Betrieb geworden, der seit über 130 Jahren im Besitz derselben Familie ist.
Gutheil-Schoder-Gasse 17
1230 Wien
Österreich