
An über hundert Orten in Kärnten ist die Caritas ansprechbar: bei drohender Delogierung, in der Pflege daheim, nach einem Schicksalsschlag. Den Kärntner Caritasverband gibt es seit rund hundert Jahren. Geholfen wird allen, unabhängig davon, woher jemand kommt oder woran er glaubt.
Die Arbeit verteilt sich über sehr verschiedene Felder. In zwölf Pflegewohnhäusern und über die mobilen Dienste versorgen Pflegekräfte alte und kranke Menschen, zu Hause wie im Heim. Rund zehn Einrichtungen kümmern sich um Menschen mit Behinderung, um Wohnen, Beschäftigung und die Begleitung durch den Tag. Wackelt die Wohnung oder reicht das Geld nicht, ist die Sozialberatung meist die erste Adresse; zuletzt suchten dort fast 9.000 Menschen Rat. Kinder bekommen in den Lerncafés Hilfe beim Lernen. Und über die Auslandshilfe reicht die Arbeit bis nach Afrika, wo Caritas Kärnten unter anderem Bäuerinnen und Bauern schult.
So breit wie die Aufgaben sind die Berufe. Pflegefachkräfte und Heimhilfen gehören dazu, Sozialarbeiterinnen, Behindertenbetreuer, Psychologen und Pädagoginnen, dahinter Verwaltung, Technik und Spendenwesen. 2020 waren gut 960 Menschen fest angestellt, dazu kamen mehr als 600 Freiwillige. Getragen wird das alles von der katholischen Kirche, organisiert im Kärntner Caritasverband mit Sitz in Klagenfurt.
Für Beständigkeit spricht schon das Alter: Den Verband gibt es seit rund hundert Jahren, und an über hundert Orten in Kärnten ist er präsent, von Klagenfurt über Villach bis Spittal. Er finanziert sich gemeinnützig und trägt das Österreichische Spendengütesiegel. Auf der Arbeitgeber-Plattform kununu führt Caritas Kärnten die Siegel „Top Company“ und „Open Company“. Geleitet wird der Verband von Direktor Ernst Sandriesser, kaufmännisch von Marion Auer-Fercher.
Sandwirtgasse 2
9010 Klagenfurt am Wörthersee
Österreich