
Eine Kanzlei, die seit 1926 in Familienhand liegt und bis heute an derselben Adresse in Baden bei Wien arbeitet, findet man selten. Eckert Fries Carter ist so eine. Sechs Anwältinnen und Anwälte begleiten hier Unternehmen bei Firmenkäufen, Bauprojekten und Streitfällen vor Gericht, vom Handwerksbetrieb bis zum börsennotierten Konzern.
Der fachliche Schwerpunkt liegt im Wirtschafts- und Immobilienrecht, und das über die Landesgrenzen hinaus. Wer hier einsteigt, betreut den Verkauf einer Gesellschaft, die Errichtung einer Privatstiftung oder ein Vergabeverfahren der öffentlichen Hand. Auch Wettbewerbs- und Europarecht oder Schiedsverfahren gehören dazu, also Themen, die man sonst eher in einer Wiener Großkanzlei vermutet. Die Bandbreite der Mandate ist groß, der Kreis, in dem man arbeitet, bleibt klein. Für Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger ist gerade diese Mischung interessant.
Getragen wird die Kanzlei von vier Partnerinnen und Partnern: DDr. Christa Fries, Florian Carter, Franziska Fries und Philip Fabry. Rudolf Fries, längst emeritiert, steht für die Generation davor. Über Jahrzehnte sind Namen und Verantwortung in der Familie weitergegeben worden, und dieser familiäre Zuschnitt bestimmt den Arbeitsalltag mehr als jedes Hochglanz-Leitbild. Klein und zugleich hoch spezialisiert, so beschreibt sich das Haus selbst.
Der Sitz an der Weilburgstraße liegt südlich von Wien, nah genug für anspruchsvolle Wirtschaftsmandate und doch außerhalb des Großstadtbetriebs. Neben den erfahrenen Anwältinnen und Anwälten lernt eine Rechtsanwaltsanwärterin im Haus, ein Zeichen, dass die Kanzlei ihren Nachwuchs selbst ausbildet. Zur Zahl der weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter macht sie öffentlich keine Angaben. Rechtlich ist Eckert Fries Carter eine GmbH mit Sitz in Baden, und dort wird seit bald hundert Jahren Recht praktiziert.
Weilburgstraße 16a
2500 Baden
Österreich