
Bricht an einer Erntemaschine mitten in der Saison ein Teil, zählt jede Stunde. Prillinger aus Wels sorgt dafür, dass Landtechnikhändler und Werkstätten das passende Ersatzteil meist schon am nächsten Morgen in der Hand halten. Rund 76.000 Artikel liegen dafür im Zentrallager bereit.
Angefangen hat alles mit Pflugscharen. 1958 gründete die Familie Prillinger in Wels einen Betrieb für Landmaschinen, drei Jahre später begann Sohn Karl mit dem Handel von Ersatzteilen. Aus diesem zweiten Standbein wurde das Hauptgeschäft. Heute zählt Prillinger zu den führenden Großhändlern für Ersatz- und Verschleißteile in der österreichischen Landtechnik, dazu kommen Garten und Forst. Unter der eigenen Marke Prillinger Premium laufen Batterien, Oberlenker, Mähklingen oder Motorsägeketten in OEM-Qualität.
Das Familienunternehmen beschäftigt rund 250 Menschen, 185 davon in Österreich (Umsatz 2019: 75 Mio. Euro). Über Wels hinaus betreut Prillinger seine Kunden mit Vertriebsniederlassungen in Deutschland, der Schweiz, Slowenien, Ungarn, der Slowakei und Tschechien. Sieben Standorte in Europa. Der Sitz aber bleibt in Oberösterreich, und dort wird auch selbst produziert.
Das Herzstück ist die Logistik. Im Zentrallager, das 2024 um ein neues Logistikzentrum erweitert wurde, stellen die Teams täglich bis zu 15.000 Auftragspositionen zusammen. Andere Berufsgruppen setzen daneben an: Im Kundendienst nehmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Bestellungen der Händler entgegen und beraten am Telefon, im Einkauf und Produktmanagement wird ausgewählt, welche Teile ins Sortiment kommen und mit welchen Herstellern man verhandelt. Dazu der Außendienst, die IT hinter dem Online-Shop, die kaufmännischen Abteilungen. Schnelligkeit entscheidet: Mehr als 97 Prozent der eingehenden Bestellungen gehen noch am selben Tag hinaus.
2024 kam nicht nur das neue Logistikzentrum mit 10.000 Quadratmetern Nutzfläche dazu. Im selben Jahr wählte der Fachhandel Prillinger zum 'Ersatzteil-Fachhandelspartner 2024'.
Wimpassinger Straße 81
4600 Wels
Österreich