

HIRSCH Servo AG in Glanegg macht aus Kunststoffgranulat leichte, formstabile Teile: Verpackungen, die empfindliche Geräte auf dem Transport schützen, Dämmstoffe für Gebäude und technische Formteile für die Industrie. Der Sitz in Kärnten besteht seit den 1970er-Jahren. Heute steht die AG an der Spitze einer international tätigen Gruppe mit rund 1.800 Beschäftigten.
Angefangen hat alles 1972 mit Styropor-Verpackungen. Kurt Hirsch gründete das Unternehmen, das 1976 nach Glanegg übersiedelte und von dort über Jahrzehnte gewachsen ist. Gearbeitet wird mit expandiertem und extrudiertem Polystyrol sowie expandiertem Polypropylen, also jenen leichten Schaumstoffen, aus denen Fassadendämmung ebenso entsteht wie die passgenaue Auspolsterung im Karton eines neuen Kühlschranks. Dazu kommen technische Formteile für die Autoindustrie und der eigene Maschinen- und Werkzeugbau: Hirsch fertigt die Anlagen, mit denen die Schäume verarbeitet werden, zu großen Teilen selbst. Die Gruppe betreibt rund 34 Produktionsstandorte in Mittel-, Ost- und Südosteuropa. Seit 2014 gehört Hirsch Servo mehrheitlich zur österreichischen Herz-Gruppe, was dem Kärntner Standort einen finanzstarken Eigentümer im Rücken gibt. Für Bewerberinnen und Bewerber heißt das ein breites Spektrum an Berufen an einem Ort. In der Produktion stehen Prozess- und Verfahrenstechniker an den Schäumanlagen, Mechatroniker und Konstrukteure kümmern sich um Maschinen und Werkzeuge, dazu kommen kaufmännische Rollen in Einkauf, Finanzwesen und IT. Die Ausbildung nimmt einen sichtbaren Platz ein: Hirsch bildet unter anderem Mechatroniker, Prozesstechniker, Bürokaufleute und IT-Systemtechniker im eigenen Haus aus. Aktuelle Umsatzzahlen legt das Unternehmen seit dem Rückzug von der Wiener Börse 2017 nicht mehr öffentlich vor.
Glanegg 58
9555 Glanegg
Österreich