Juristisches Verwaltungspraktikum im Präsidialbüro - Abteilung Recht und Strategie

Bundesministerium für Justiz
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Juristisches Verwaltungspraktikum im Präsidialbüro - Abteilung Recht und Strategie

Das Bundesverwaltungsgericht bietet am Sitz Wien die Möglichkeit zur Absolvierung eines juristischen Verwaltungspraktikums im Präsidialbüro - Abteilung Recht und Strategie. Das Ausbildungsverhältnis dauert ein Jahr und umfasst eine Wochendienstzeit von 40 Stunden.

Im Rahmen eines Verwaltungspraktikums in der Abteilung Recht und Strategie erhalten Sie die Möglichkeit, die vielfältigen juristischen Aufgaben einer Dienstbehörde kennenzulernen und sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln.

Eckdaten

  • Dienststelle: Bundesverwaltungsgericht
  • Dienstort: 1030 Wien, Erdbergstraße 192-196
  • Vertragsart: Befristet
  • Beschäftigungsausmaß: Vollzeit
  • Monatsentgelt brutto: EUR 3.635,20
  • Referenzcode: BVwG-26-1540
  • Ende der Bewerbungsfrist: 2026-08-06

Aufgaben

  • Unterstützung bei der Entwicklung einer grundsätzlichen Strategie des BVwG, insbesondere in Bezug auf legistische Maßnahmen
  • Unterstützung bei der Veranlassung und Koordination in Zusammenhang mit externen und internen Kommunikationsstrategien
  • Unterstützung der Abteilungsleitung bei der Koordination, Umsetzung und Qualitätssicherung aller rechtlichen Angelegenheiten des BVwG im Rahmen der Justizverwaltung
  • Betreuung der internen Legistik im Rahmen der Justizverwaltung
  • Erstellung von Stellungnahmen in relevanten Begutachtungsverfahren
  • Angelegenheiten in Zusammenhang mit Ansprüchen betreffend das Amtshaftungsgesetz
  • Vorbereitung von Stellungnahmen zu Vorabentscheidungsverfahren sowie EGMR-Beschwerden
  • Unterstützung des Referats Verrechnung in Zusammenhang mit Gebührenangelegenheiten
  • Mitwirkung an rechtlichen Arbeitsgruppen
  • Ausarbeitung von rechtlichen Stellungnahmen

Anforderungen

  • Österreichische Staatsbürgerschaft oder unbeschränkter Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt
  • Abgeschlossenes Studium der Rechtswissenschaften
  • Volle Handlungsfähigkeit
  • Unbescholtenheit
  • Repräsentatives und konsensorientiertes Auftreten
  • Ausgeprägtes Organisations- und Planungsvermögen
  • Fähigkeit, sich in Wort und Schrift auf höchstem Niveau auszudrücken
  • Kommunikationsfähigkeit und Genauigkeit
  • Hohes Maß an bereichs- und organisationsübergreifendem Denken und Planen
  • Teamfähigkeit, EDV-Kenntnisse und Englischkenntnisse

Benefits

  • Flexible Arbeitszeiten mit Gleitzeit
  • Möglichkeit auf Home-Office-Tage mit entsprechender technischer Ausstattung
  • Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung
  • Essenszuschuss in Höhe von bis zu EUR 210 halbjährlich

Durch das Eingehen dieses Ausbildungsverhältnisses wird kein Dienstverhältnis zum Bund begründet. Auf eine Übernahme in ein Dienstverhältnis zur Republik Österreich besteht kein Anspruch.

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Bundesministerium für Justiz

Wien

Das Bundesministerium für Justiz sorgt dafür, dass der Rechtsstaat in Österreich im Alltag funktioniert. Von Wien aus steuert es die Gerichte, die Staatsanwaltschaften und den gesamten Strafvollzug. Über 7.000 Menschen arbeiten allein in den Justizbehörden der Länder. Damit gehört das Ressort zu den größten Arbeitgebern im öffentlichen Dienst.

Die Aufgaben sind so breit wie die Rechtsfragen, die das Leben mit sich bringt. Eine Richterin entscheidet über das Sorgerecht für ein Kind. Ein Staatsanwalt führt ein Ermittlungsverfahren. In den Grundbuch- und Firmenbuchabteilungen halten Rechtspflegerinnen den Rechtsverkehr in Gang, auf dem Wirtschaft und Eigentum aufbauen. Die Zentralstelle in Wien koordiniert diese Arbeit und bereitet die Gesetze vor.

Die Zahlen geben eine Vorstellung von der Dimension. In den Gerichten und Staatsanwaltschaften der Länder sind rund 7.174 Personen tätig, darunter etwa 1.735 Richterinnen und Richter sowie rund 462 Staatsanwältinnen und Staatsanwälte (Stand 1. Jänner 2026). Der Strafvollzug ist ein eigener großer Bereich. Zu ihm gehören 29 Justizanstalten samt Außenstellen, betreut von knapp 3.900 Bediensteten, viele davon bei der Justizwache. Für 2025 stand dem Ressort ein Budget von rund 2,4 Milliarden Euro zur Verfügung.

Was den Arbeitgeber ausmacht, zeigt sich an den Berufswegen. Wer Richterin oder Staatsanwalt werden will, durchläuft nach dem Jusstudium eine mehrjährige Ausbildung als Richteramtsanwärterin oder Richteramtsanwärter; rund 246 von ihnen lernen derzeit. Die Justizwache bildet ihren Nachwuchs an einer eigenen Strafvollzugsakademie aus. Daneben braucht die Justiz Rechtspflegerinnen, Kanzlei- und Verwaltungskräfte sowie IT- und Fachleute. Die Anstellungen liegen im öffentlichen Dienst. Das heißt geregelte Laufbahnen, planbare Bedingungen und häufig eine langfristige Beschäftigung.

Geleitet wird das Haus von Bundesministerin Anna Sporrer, die das Amt im März 2025 übernommen hat. Sie war davor jahrelang Vizepräsidentin des Verwaltungsgerichtshofs. Eine einzige Gesamtzahl über alle Bereiche hinweg veröffentlicht das Ressort nicht; die genannten Werte stammen aus dem amtlichen Personalstand der Justiz. Der Sitz der Zentralstelle ist Wien.

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Österreich