Arbeitszeit
Vollzeit
Eintrittsdatum
01.10.2026
Dauer der Anstellung
Befristet
Bewerbungsfrist
17.08.2026
Einsatzort Charité
BIH Berlin Mitte
Kennziffer
7959
Entgeltgruppe
E13
Unternehmensbeschreibung
Das Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) widmet sich der biomedizinischen Translation. Seine Mission ist es, Forschungsergebnisse in personalisierte Prävention, Diagnostik und Therapie zu übertragen, um Patient*innen zu helfen und der Wissenschaft hierfür wirkungsvolle Werkzeuge bereitzustellen. Mit rund 750 Mitarbeitenden fokussiert das BIH auf translationale Methodenentwicklung, Präzisionsmedizin, regenerative Therapien und biomedizinische Datenwissenschaften. In enger Einbindung in die Charité ermöglichen exzellente Forschung sowie Plattformen und Programme einen beschleunigten Transfer in die klinische Anwendung. Das BIH formt dabei starke Partnerschaften und fördert innovationsorientierte Medizin national und international.
Das QUEST Center for Responsible Research am Berlin Institute of Health (BIH) an der Charité entwickelt und implementiert neue Ansätze zur Unterstützung einer vertrauenswürdigen Durchführung und zur Lieferung nützlicher Ergebnisse im Einklang mit ethischen Ansprüchen der biomedizinischen Forschung.
Das drittmittelfinanzierte Juniorverbundprojekt 3P-CAUSAL („Promises, Pitfalls, and Pathways for Causal Inference with Synthetic and Anonymized Health Data“) wird vom BIH gemeinsam mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Universität Trier durchgeführt. Wir suchen für das Teilprojekt „Kausales Framework für anonymisierte und synthetische Gesundheitsdaten“ unter der Leitung von Dr. Jessica L. Rohmann zum 01.10.2026 befristet bis zum 30.09.2029 eine Doktorandin / einen Doktoranden (d/w/m) in Vollzeit (38,5h/Woche).
Im Mittelpunkt der Stelle steht die Entwicklung eines kausal fundierten Frameworks zur Bewertung anonymisierter und synthetischer Gesundheitsdaten im Kontext des Privacy-Utility-Trade-offs. Die Stelle umfasst Beiträge zu methodischen Entwicklungen, deren Evaluation sowie deren Anwendung und Validierung anhand klinischer und versorgungsnaher Daten (z. B. aus der Medizininformatik-Initiative (MII) und dem Netzwerk Universitätsmedizin (NUM)). Ergänzend wirkt die Position an projektübergreifenden Aufgaben in den Bereichen Datenzugang, -governance, -austausch und Konsortialkoordination mit.
Die Interviews finden voraussichtlich in der Woche vom 24. August statt.
Das erwartet Sie
Entwicklung und Weiterentwicklung eines kausal fundierten methodischen Frameworks zur Bewertung anonymisierter und synthetischer Gesundheitsdaten im Kontext des Privacy-Utility-Trade-offs
Eigenständige Konzeption neuer Metriken zur Bewertung der kausalen Verlässlichkeit („causal utility“) sowie Analyse der Auswirkungen datenverändernder Verfahren auf kausale Identifikation und Schätzung
Methodische Untersuchung und Bewertung von Verfahren zur Anonymisierung und synthetischen Datengenerierung hinsichtlich ihrer Eignung für kausale Fragestellungen in der biomedizinischen Forschung
Anwendung, Implementierung und Validierung der entwickelten Methoden an klinischen und versorgungsnahen Routinedaten aus Infrastrukturen der Medizininformatik-Initiative (MII) und des Netzwerks Universitätsmedizin (NUM)
Aktive Mitarbeit in einem standortübergreifenden, interdisziplinären Forschungskonsortium sowie eigenverantwortliche Mitwirkung und Koordination von Aufgaben in den Bereichen Datenzugang und -governance
Aktive Mitarbeit an wissenschaftlichen Publikationen sowie an der Entwicklung von Tools und Materialien zur Unterstützung der Anwendung und Nutzung der Ergebnisse in der angewandten Gesundheitsforschung
Präsentation der Ergebnisse auf Fachkonferenzen
Das bringen Sie mit
Erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder Diplom) in Data Science, Medizininformatik, Biostatistik, Bioinformatik, Mathematik, Epidemiologie, Gesundheitsdatenwissenschaft oder einem verwandten daten- bzw. computerwissenschaftlichen Fach
Ausgeprägtes Interesse an Gesundheitsdatenanalyse, digitaler Medizin sowie der Anwendung moderner Methoden zur Beantwortung biomedizinischer Fragestellungen
Fähigkeit zur eigenständigen Einarbeitung in neue methodische Fragestellungen sowie deren strukturierte Bearbeitung
Fundierte Programmierkenntnisse in R und/oder Python zur Aufbereitung, Analyse und Visualisierung komplexer biomedizinischer Datensätze
Sicherer Umgang mit reproduzierbaren Analyse-Workflows einschließlich Versionskontrolle, Dokumentation und transparenter Forschungspraktiken
Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift; Deutschkenntnisse sind nicht erforderlich, aber von Vorteil für den Austausch mit nationalen Infrastrukturen.
Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke sowie eine selbstständige, strukturierte und sorgfältige Arbeitsweise bei hohem Verantwortungsbewusstsein und Eigeninitiative
Wünschenswert sind Erfahrung im Umgang mit komplexen oder hochdimensionalen Gesundheitsdaten sowie Interesse an Methoden der kausalen Inferenz und die Bereitschaft zur zügigen Einarbeitung in entsprechende Forschungsansätze
Das bieten wir Ihnen
Wir leben Vielfalt!
Wir freuen uns über Bewerbungen von Menschen mit vielfältigen Hintergründen, unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion und Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität. Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte und diesen gleichgestellte Bewerber*innen werden bei gleicher Qualifikation und Eignung besonders berücksichtigt.
Wir sind davon überzeugt, dass vielfältige Teams, die ein breites Spektrum an Erfahrungen, Perspektiven und Hintergründen repräsentieren, unsere Forschung und Arbeit bereichern.
Bitte reichen Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung über unser Online-Bewerbungsformular mit Motivationsschreiben, Lebenslauf (ohne Foto, ohne Altersangabe und ohne Informationen über Ihren Familienstand) und weitere relevante Anlagen (wie Arbeitgeberzeugnisse, Abschlusszeugnisse etc.) ein.
Hinweis: Haben Sie einen ausländischen Abschluss, reichen Sie bitte einen Nachweis über die Anerkennung Ihres Abschlusses in Deutschland mit der Bewerbung ein. Der Nachweis kann über die Datenbank anabin ermittelt werden. Wir weisen auf die eventuelle Notwendigkeit der Ausstellung einer Zeugnisbewertung der ZAB hin. Mehr Informationen finden Sie hier.
Einstellungsvoraussetzung für nach 1970 Geborene ist der Nachweis der Masernimmunität / Masernschutzimpfung.
Nähere Informationen zum BIH finden Sie hier.
An der Charité sind alle willkommen, unabhängig von Alter, Religion, Geschlecht, geschlechtlicher Identität, sexueller Orientierung, Nationalität, Behinderung, ethnischer oder sozialer Herkunft. Hier zählt jeder Mensch! Wir setzen uns für Chancengleichheit und Inklusion ein.
Aus Datenschutzgründen nehmen wir Bewerbungen ausschließlich über unser Bewerbungsportal entgegen. Der unten angegebene Kontakt steht ausschließlich für Rückfragen zur Verfügung.
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Für fachliche Rückfragen zur Stellenausschreibung steht Ihnen Frau Dr. Jessica Rohmann (E-Mail: jessica.rohmann@charite.de) gerne zur Verfügung.
Fragen rund um den Bewerbungsprozess richten Sie gerne per E-Mail an Herrn Phillip Guderski (jobs@bih-charite.de).
Die Charité weist darauf hin, dass im Rahmen und zu Zwecken des Bewerbungsverfahrens an verschiedenen Stellen in der Charité (z.B. Fachbereich, Personalvertretung, Personalabteilung) personenbezogene Daten gespeichert und verarbeitet werden. Weiterhin können die Daten innerhalb des Konzerns sowie an Stellen außerhalb (z.B. Behörden) zur Wahrung berechtigter Interessen übermittelt bzw. verarbeitet werden. Mit Ihrer Bewerbung stimmen Sie unseren Datenschutz- und Nutzungsbestimmungen für Bewerbungsverfahren, die Sie hier finden, zu.
Die Charité – Universitätsmedizin Berlin trifft ihre Personalentscheidungen nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung. Die Charité strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen an und fordert Frauen daher nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Bei gleichwertiger Qualifikation werden Frauen im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten vorrangig berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund, die die Einstellungsvoraussetzungen erfüllen, sind ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte Bewerber:innen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt. Bei der Einstellung wird ein polizeiliches Führungszeugnis, teilweise ein erweitertes Führungszeugnis verlangt. Die Bewerbungsunterlagen können leider nur dann zurückgeschickt werden, wenn ein ausreichend frankierter Rückumschlag beigefügt ist. Eventuell anfallende Reisekosten können nicht erstattet werden.

Ansprechpartner auf Anfrage

Charitéplatz 1
10117 Berlin
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