


Datenschutz war lange vor allem eine Sache von IT-Beratern und Systemadministratoren. Genau dort hat diese Kölner Kanzlei 2010 angesetzt und daraus qualifizierte Rechtsberatung gemacht. Heute tritt sie unter dem Namen KINAST Rechtsanwälte auf, mit Hauptsitz in Köln und vier weiteren Büros bis nach Wien. Die alte Adresse kinast-partner.de führt direkt auf die heutige Website.
Ein großer Teil der Arbeit besteht darin, den Datenschutz für andere Unternehmen zu übernehmen. KINAST stellt externe Datenschutz- und Compliancebeauftragte, prüft Verarbeitungsprozesse, begleitet internationale Datentransfers und schult Belegschaften. Die Mandantschaft reicht vom Start-up bis zum Konzern. Auf der eigenen Website nennt die Kanzlei Hightech-Unternehmen und Banken ebenso wie das Gesundheitswesen und kirchliche Einrichtungen.
Das wird fachlich wahrgenommen. Im Kanzleimonitor 2023/24, einer Befragung von Unternehmensjuristinnen und -juristen, landete KINAST im Datenschutzrecht auf Platz 6; in der Ausgabe 2020/21 stand die Kanzlei auf Platz 3. Zwei Anwälte des Hauses sind dort einzeln als führende Datenschutzanwälte geführt.
Seit Juni 2022 ist die Kanzlei in drei Gesellschaften gegliedert: eine für die Rechtsberatung, eine für Wissen und Legal Tech, eine für die Organisation im Hintergrund. Deshalb arbeiten hier längst nicht nur Juristen. Auf der Teamseite stehen Knowledge Lawyers neben Webentwicklern, ein IT-Systemarchitekt neben der Leiterin Mandatenbetreuung, dazu Personalarbeit, Redaktion und Debitorenmanagement. Wer aus der Rechtsberatung kommt, findet Kolleginnen und Kollegen mit LL.M. und CIPP/E-Zertifizierung.
Für Bewerberinnen und Bewerber in Österreich ist der Wiener Standort in der Porzellangasse der Anknüpfungspunkt. Er wird von der KINAST STANONIK Rechtsanwaltsgesellschaft mbH getragen, die seit März 2024 mit einer Zweigniederlassung im österreichischen Firmenbuch eingetragen ist und von Karsten Kinast und Daniel Stanonik geführt wird. Ein junger Standort also, der auf ein seit 15 Jahren spezialisiertes Kölner Haus zurückgreifen kann.
Zum Arbeiten nennt die Kanzlei flexible Bürotage und mobiles Arbeiten, Workation-Möglichkeiten und eine monatlich aufgeladene Benefits-Karte; beim B2Run-Firmenlauf geht ein eigenes Team an den Start. Referendarinnen und Referendare sind ausdrücklich willkommen, ebenso wissenschaftliche Mitarbeitende am Standort Köln. Eine exakte Beschäftigtenzahl veröffentlicht KINAST nicht, gibt die Größe auf LinkedIn aber mit 51 bis 200 Mitarbeitenden an. Bewerbungen laufen ausschließlich über das eigene Online-Stellenportal, nicht per E-Mail oder Post.
Venloer Straße 24
50627 Köln
Deutschland