

Kugellager, Antriebsriemen, Werkzeug, Schutzhandschuhe: Das sind die Dinge, mit denen Rubix Austria handelt. Klingt unspektakulär, ist aber der Stoff, ohne den in keiner Fabrik eine Maschine läuft. Das Unternehmen mit Sitz in Wien-Meidling beliefert Industriebetriebe und Maschinenbauer mit technischen Ersatzteilen und Wartungsprodukten und hilft ihnen, Anlagen instand zu halten. Bis Anfang 2024 firmierte es als Brammer Österreich.
Hinter der Wiener Gesellschaft steht ein großer europäischer Verbund. Die Rubix-Gruppe entstand 2018 aus der Fusion der britischen Brammer mit der französischen IPH und ist heute nach eigenen Angaben Europas größter Anbieter von Wartungs-, Reparatur- und Instandhaltungsprodukten. Rund 8.500 Beschäftigte arbeiten an mehr als 750 Standorten in 22 Ländern und betreuen über 220.000 Kunden; der Gruppenumsatz erreichte 2024 gut drei Milliarden Euro.
Näher an Wien liegt die DACH-Region. Dort kümmern sich mehr als 1.600 Beschäftigte um über 30 Kundencenter in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wie viele davon in Österreich arbeiten, weist das Unternehmen öffentlich nicht gesondert aus. Das Geschäft lebt von der Nähe zum Kunden. Rund 160 Technikerinnen und Techniker fahren dafür in die Betriebe hinaus, mehrere Hundert Kolleginnen und Kollegen im Innendienst nehmen Anfragen an, beschaffen Teile und beraten am Telefon.
Auf Lager liegen über 250.000 Artikel von mehr als 15.000 Marken. Kugellager gehören dazu, Antriebstechnik, Werkzeug, Fluidtechnik. Kunden sind Betriebe aus Industrie, Maschinenbau und Instandhaltung, also überall dort, wo eine Anlage im laufenden Betrieb nicht stehen darf. Fällt ein Teil aus, kostet jede Stunde Stillstand Geld, und genau in diesem Moment zählt schnelle Lieferung.
Die Berufe reichen entsprechend weit. Im Außendienst arbeiten Menschen, die die Maschinen ihrer Kunden oft im Detail kennen und die passende Komponente vorschlagen. Der Innendienst hält Kontakt und Beschaffung am Laufen, dazu kommen Lager und Logistik, Einkauf und die digitale Bestellabwicklung. In den eigenen Werkstätten entstehen bis heute Bauteile nach Maß, vom Hydraulikschlauch bis zum fertig konfigurierten Antrieb.
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