
Wer bei DORDA arbeitet, hat selten mit Alltagsrecht zu tun. Hier geht es um Firmenübernahmen, um große Bauprojekte, um die Frage, wie ein neues digitales Geschäftsmodell rechtlich hält. Die Wiener Wirtschaftskanzlei berät österreichische Unternehmen, internationale Konzerne und junge Gründerteams. Und das seit einem halben Jahrhundert.
Christian Dorda machte sich 1976 selbstständig, am Tag seiner Angelobung als Rechtsanwalt. Später kamen Walter Brugger und Theresa Jordis als Partner dazu, und über Jahrzehnte hieß das Haus deshalb Dorda Brugger Jordis. Seit 2017 steht nur noch ein Name auf der Tür: DORDA. Der Hauptsitz liegt am Wiener Universitätsring, mitten in der Stadt, dazu gibt es Büros in Graz und Klagenfurt.
Gearbeitet wird ausschließlich für Unternehmen. Es geht um Firmenkäufe und Finanzierungen, um Bauprojekte, um Datenschutz im digitalen Geschäft. Rund 25 Fachbereiche gibt es, jeder eng gefasst: Eine Anwältin macht hier vielleicht nur Bankrecht, ein Kollege nur Arbeitsrecht. Acht eigene Branchengruppen kommen dazu, etwa für Energie, für Start-ups oder die Digitalwirtschaft.
Gut hundert Juristinnen und Juristen arbeiten in der Kanzlei, an der Spitze 26 Partnerinnen und Partner. Knapp sechzig weitere Kolleginnen und Kollegen halten in der Verwaltung den Betrieb am Laufen. Viele Mandate reichen über die Grenze. Für Zentral- und Osteuropa und für China gibt es eigene Desks, und bei internationalen Transaktionen arbeitet DORDA mit Kanzleien im Ausland zusammen.
Für den Nachwuchs ist das Haus bekannt. Rund achtzig Studierende bekommen jedes Jahr einen Ferial- oder Semesterplatz, und die Kanzlei wirbt offen damit, dass der Weg vom Praktikum bis zur Partnerschaft wirklich vorkommt. Den Kern bilden Juristinnen und Juristen. Gebraucht werden aber auch Leute für IT, Empfang und Veranstaltungen. Flexible Arbeitszeiten, Teilzeit und Homeoffice nennt DORDA dabei selbst als Teil des Arbeitsalltags.
Universitätsring 10
1010 Wien
Österreich