
Mehr als 150 Kundendiensttechnikerinnen und -techniker sind für Hoval in ganz Österreich unterwegs. Sie nehmen Wärmepumpen in Einfamilienhäusern in Betrieb, warten Lüftungsanlagen in Schulen und betreuen Heizzentralen in Hotels. Die Österreich-Zentrale steht in Marchtrenk bei Wels, von dort läuft auch die Europa-Logistik der gesamten Hoval Gruppe. In Österreich ist das Unternehmen seit 1946 tätig.
Hoval liefert die Technik, die Gebäude warm hält, kühlt und mit frischer Luft versorgt. Das reicht von der Wärmepumpe im Neubau bis zur Biomasseanlage, die ein ganzes Ortsnetz beheizt. Verkauft wird selten ein einzelnes Gerät, sondern meist das Zusammenspiel aus Wärmeerzeugung, Lüftung mit Wärmerückgewinnung und Regelung. Die Kundschaft ist entsprechend breit: Ein Installateur, der ein Reihenhaus saniert, gehört ebenso dazu wie der Betreiber eines Rechenzentrums, das seine Abwärme loswerden muss.
Hinter der österreichischen Gesellschaft steht die Hoval Holding AG mit Sitz in Vaduz. Die Gruppe beschäftigt laut eigenen Angaben rund 2.500 Menschen in 15 Gruppengesellschaften und exportiert in mehr als 50 Länder (hoval.com, abgerufen 09.08.2026). Für Beschäftigte in Österreich heißt das: ein Arbeitgeber mit regionalen Wurzeln, aber mit Kolleginnen und Kollegen, Entwicklungsabteilungen und Werken über mehrere Länder verteilt. Eine eigene Beschäftigtenzahl für Österreich veröffentlicht Hoval nicht; das WKO-Firmenverzeichnis nennt 280 Mitarbeitende.
Gearbeitet wird nicht nur in Oberösterreich. Neben Marchtrenk betreibt Hoval Regionalcenter in Wien, Graz und Rum bei Innsbruck, dazu einen Fernwärme-Standort in Zeltweg in der Steiermark. Jedes Regionalcenter vereint Verkauf und Kundendienst unter einem Dach, der Notdienst läuft an 365 Tagen rund um die Uhr. Wer im Außendienst startet, ist also nah an der eigenen Region eingesetzt.
Die Berufsbilder sind gemischt. Im Kundendienst arbeiten Installations- und Gebäudetechniker sowie Elektro- und Kältetechnikerinnen, im Innendienst planen und kalkulieren Techniker die Anlagen, die später auf der Baustelle stehen. Im Lager in Marchtrenk werden Lehrlinge in der Betriebslogistik ausgebildet, Hoval ist bei der WKO als Lehrbetrieb eingetragen. Dazu kommen kaufmännische Rollen im Vertrieb und in der Verwaltung.
Bei den Arbeitsbedingungen wird Hoval auf der eigenen Karriereseite konkret: 4,5-Tage-Woche mit freiem Freitagnachmittag, Gleitzeit und bis zu 50 Prozent Homeoffice in den dafür geeigneten Funktionen. Es gibt eine bezuschusste Betriebskantine, eine Vergünstigung auf das KlimaTicket, ein Jobrad-Angebot und kostenlose Parkplätze. 2025 wurde das Unternehmen von kununu als Top Company ausgezeichnet. Rund 20.000 Stunden Schulung investiert Hoval nach eigenen Angaben pro Jahr in die Ausbildung seiner Technikerinnen und Techniker.
Percostraße 26
1220 Wien
Österreich