
Der Semmering-Basistunnel gehört zu den Projekten, die Drees & Sommer in Österreich begleitet; Auftraggeberin ist die ÖBB-Infrastruktur. Auf der Referenzliste stehen auch Bauten der Universität für Bodenkultur in Wien und das Paracelsusbad in Salzburg. So verschieden diese Vorhaben sind, die Aufgabe ist verwandt: Jemand muss den Überblick behalten, wenn Hunderte Beteiligte gleichzeitig an einem Bau arbeiten. Dafür stellt das Unternehmen seit 1991 in Österreich Leute ein.
Die rund 150 Beschäftigten arbeiten für Bauherren, nicht für ausführende Baufirmen. Sie planen Abläufe, schreiben Leistungen aus, halten Termine und Kosten nach und stehen als örtliche Bauaufsicht auf der Baustelle. Ein Teil der Kolleginnen und Kollegen betreut Büro-, Wohn- und Universitätsgebäude, andere sind bei Bahn- und Verkehrsvorhaben im Einsatz, wieder andere bei Produktions- und Energiestandorten der Industrie. Energiekonzepte und Gebäudezertifizierungen laufen über eigene Beratungsteams. Im Gewerberegister ist die Gesellschaft gleich mehrfach eingetragen, als Baumeister ebenso wie als Ingenieurbüro für Gebäudetechnik und als Unternehmensberatung. Technische und kaufmännische Fragen landen hier deshalb am selben Tisch.
Sechs Büros verteilen sich über das Land, vom Sitz in Wien-Landstraße bis nach Dornbirn. Wer in Innsbruck, Klagenfurt, Linz oder Salzburg lebt, muss für die Arbeit an solchen Projekten also nicht in die Hauptstadt ziehen. Hinter der österreichischen Gesellschaft steht die Drees & Sommer SE in Stuttgart, 1970 als kleines Ingenieurbüro gegründet und heute mit mehr als 6.500 Beschäftigten an über 80 Standorten. Etwa 7.000 Projekte betreut die Gruppe pro Jahr. Für den Arbeitsalltag in Österreich bedeutet das vor allem eines: Spezialwissen ist meist nur einen Anruf entfernt.
Ausgeschrieben werden regelmäßig Stellen im Projekt- und Baumanagement, dazu Rollen in der Gebäudetechnik und in der Immobilienberatung. Die Spanne der Inserate reicht vom Werkstudentenjob bis zur Senior-Position im Baumanagement, jeweils mit offen angegebenem Gehalt; Öffi-Ticket, Essenszuschuss und Homeoffice-Tage sind im Karriereprofil auf karriere.at (abgerufen am 08.08.2026) angeführt. Umsatzzahlen der österreichischen Gesellschaft veröffentlicht das Unternehmen nicht.
Im Juni 2026 waren es 35 Jahre in Österreich. Als nächste Schwerpunkte nennt das Unternehmen die Modernisierung von Gesundheits- und Bildungsbauten sowie Projekte rund um Energiewende und Verkehr.
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