
Im Wiesbadener Hauptsitz läuft ein Operations Center im Dreischichtbetrieb, rund um die Uhr. Dort und an 28 weiteren Standorten halten die Teams von SVA die IT von Kunden aus dem Gesundheitswesen, der Finanzbranche oder der Automobilindustrie am Laufen. Über 3.800 Menschen arbeiten heute für das Unternehmen. Angefangen hat alles 1997 in Wiesbaden, als Familienbetrieb.
Was ein Systemintegrator eigentlich macht, zeigt sich am besten an einem Beispiel. Ein Krankenhausverbund will Patientendaten sicher speichern und jederzeit verfügbar halten. SVA wählt dafür die passenden Server-, Speicher- und Netzwerkprodukte großer Hersteller aus, baut daraus eine funktionierende Umgebung, nimmt sie in Betrieb und betreut sie anschließend weiter. Zu den Technologiepartnern gehören unter anderem IBM, Cisco, Dell, Microsoft und AWS. Beim Geschäft mit IBM Power ist SVA der weltweit umsatzstärkste Partner des Herstellers, zuletzt öffentlich bestätigt im März 2024.
Das Unternehmen gehört bis heute der Gründerfamilie. Felix Alexander startete 1997, sein Sohn Philipp Alexander verantwortet inzwischen Vertrieb und Finanzen, Sven Eichelbaum Produkte und Services. Inhabergeführt heißt hier nicht klein: In der Kundenbefragung von Computerwoche und ChannelPartner, veröffentlicht im Januar 2026, wählten Anwenderinnen und Anwender SVA in der höchsten Umsatzklasse zum achten Mal in Folge zum besten IT-Dienstleister Deutschlands. Die Marke von einer Milliarde Euro Umsatz überschritt SVA erstmals 2020. Aktuelle Umsatzzahlen veröffentlicht das Unternehmen auf seiner Website nicht.
Die fachliche Bandbreite ist entsprechend groß. In den Regionalbereichen sitzen Sales Engineers und Consultants nah bei den Kunden, im Portfoliobereich entwickeln Spezialistinnen und Spezialisten für IT-Security, Big Data oder agile Softwareentwicklung die Lösungsstrategien dahinter. Wer nicht aus der Technik kommt, findet Aufgaben im Einkauf, in der Personalabteilung oder im Marketing. Der Einstieg gelingt über eine Ausbildung, ein duales Studium oder eine Werkstudierendenstelle, ebenso als Berufserfahrener mit Projektgepäck.
Weiterbildung organisiert SVA nach eigenen Angaben zu einem guten Teil intern: Kolleginnen und Kollegen geben ihr Wissen in Schulungen weiter, dazu kommen externe Kurse und Konferenzbesuche. Flexible Arbeitszeiten gehören dazu, ebenso die freie Wahl von Notebook und Smartphone und flache Hierarchien mit viel Eigenverantwortung. Das Unternehmen selbst verweist auf eine sehr geringe Fluktuation. Und auf 29 Standorte in Deutschland, von Rostock bis Freiburg.
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