
Rund eine Million Menschen zwischen Rems-Murr-Kreis und Ostalbkreis können sich an das Klinikum Schloß Winnenden wenden, wenn sie psychisch erkranken. Behandelt wird ambulant, in Tageskliniken, stationär und auf Wunsch auch zu Hause. Mehr als 1.100 Mitarbeitende in etwa 60 Professionen tragen diese Versorgung an drei Standorten. Und das seit 1834.
Angefangen hat alles im Schloss Winnenthal. Dort eröffnete 1834 die Königliche Heilanstalt, die älteste öffentliche psychiatrische Einrichtung Württembergs. Ihr erster ärztlicher Direktor Albert Zeller setzte auf eine menschliche, zugewandte Behandlung und prägte damit die deutsche Psychiatrie weit über die Region hinaus. Der Schlossbau steht bis heute mitten auf dem Gelände.
Vier Kliniken teilen sich die Arbeit. Neben der Allgemeinpsychiatrie und Psychotherapie gibt es eigene Kliniken für Suchttherapie, für Psychosomatische Medizin und für die Alterspsychiatrie, die sich um Menschen ab 65 kümmert. Dazu kommt die stationsäquivalente Behandlung, bei der ein Team die Patientinnen und Patienten in der eigenen Wohnung betreut statt auf Station. Das Hauptgelände liegt in Winnenden, gut eine halbe Stunde nordöstlich von Stuttgart. In Schwäbisch Gmünd ist das Klinikum seit 2010 im Haus der Gesundheit vertreten, in Ellwangen seit Ende 2012 an der St. Anna-Virngrund-Klinik.
Wer hier arbeitet, ist nicht zwangsläufig Ärztin oder Pflegefachkraft. Zu den 60 Professionen zählen auch Psychologinnen und Psychologen, Fachkräfte im Sozialdienst und in den Therapien, dazu Verwaltung, Technik und Bau sowie eine eigene Gärtnerei und Wäscherei auf dem Areal. Ausgebildet wird ebenfalls im Haus: Über 80 Ausbildungsplätze in Gesundheitsberufen sind vorhanden, Praxisanleiterinnen und ein eigenes Ausbildungsteam begleiten den Nachwuchs, und Ärztinnen und Ärzte können die volle Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie hier absolvieren.
Als Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in der Schloßstraße 50 gelten die Tarifverträge des öffentlichen Dienstes. Vergütet wird nach TV-L beziehungsweise nach dem TV-Ärzte ZfP, hinzu kommt die betriebliche Zusatzversorgung. Auf dem Gelände gibt es eine Betriebskita, Personalwohnungen zu bezahlbaren Konditionen, eine bezuschusste Kantine, einen frei nutzbaren Fitnessraum und einen Zuschuss zum VVS-Jobticket. Geführt wird das Haus von Geschäftsführerin Anett Rose-Losert.
Seit 2009 gehört das Klinikum zur ZfP-Gruppe Baden-Württemberg, einem Verbund von sieben psychiatrischen Zentren in Trägerschaft des Landes. Das bedeutet einen öffentlichen Versorgungsauftrag statt Renditedruck und einen fachlichen Austausch über die eigene Klinik hinaus. 589 Betten stehen zur Verfügung. Das Haus ist nach KTQ zertifiziert und hat die WIN-Charta des Landes für nachhaltiges Wirtschaften unterzeichnet.
Schloßstraße 50
71364 Winnenden
Deutschland

Rund eine Million Menschen zwischen Rems-Murr-Kreis und Ostalbkreis können sich an das Klinikum Schloß Winnenden wenden, wenn sie psychisch erkranken. Behandelt wird ambulant, in Tageskliniken, stationär und auf Wunsch auch zu Hause. Mehr als 1.100 Mitarbeitende in etwa 60 Professionen tragen diese Versorgung an drei Standorten. Und das seit 1834.
Angefangen hat alles im Schloss Winnenthal. Dort eröffnete 1834 die Königliche Heilanstalt, die älteste öffentliche psychiatrische Einrichtung Württembergs. Ihr erster ärztlicher Direktor Albert Zeller setzte auf eine menschliche, zugewandte Behandlung und prägte damit die deutsche Psychiatrie weit über die Region hinaus. Der Schlossbau steht bis heute mitten auf dem Gelände.
Vier Kliniken teilen sich die Arbeit. Neben der Allgemeinpsychiatrie und Psychotherapie gibt es eigene Kliniken für Suchttherapie, für Psychosomatische Medizin und für die Alterspsychiatrie, die sich um Menschen ab 65 kümmert. Dazu kommt die stationsäquivalente Behandlung, bei der ein Team die Patientinnen und Patienten in der eigenen Wohnung betreut statt auf Station. Das Hauptgelände liegt in Winnenden, gut eine halbe Stunde nordöstlich von Stuttgart. In Schwäbisch Gmünd ist das Klinikum seit 2010 im Haus der Gesundheit vertreten, in Ellwangen seit Ende 2012 an der St. Anna-Virngrund-Klinik.
Wer hier arbeitet, ist nicht zwangsläufig Ärztin oder Pflegefachkraft. Zu den 60 Professionen zählen auch Psychologinnen und Psychologen, Fachkräfte im Sozialdienst und in den Therapien, dazu Verwaltung, Technik und Bau sowie eine eigene Gärtnerei und Wäscherei auf dem Areal. Ausgebildet wird ebenfalls im Haus: Über 80 Ausbildungsplätze in Gesundheitsberufen sind vorhanden, Praxisanleiterinnen und ein eigenes Ausbildungsteam begleiten den Nachwuchs, und Ärztinnen und Ärzte können die volle Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie hier absolvieren.
Als Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in der Schloßstraße 50 gelten die Tarifverträge des öffentlichen Dienstes. Vergütet wird nach TV-L beziehungsweise nach dem TV-Ärzte ZfP, hinzu kommt die betriebliche Zusatzversorgung. Auf dem Gelände gibt es eine Betriebskita, Personalwohnungen zu bezahlbaren Konditionen, eine bezuschusste Kantine, einen frei nutzbaren Fitnessraum und einen Zuschuss zum VVS-Jobticket. Geführt wird das Haus von Geschäftsführerin Anett Rose-Losert.
Seit 2009 gehört das Klinikum zur ZfP-Gruppe Baden-Württemberg, einem Verbund von sieben psychiatrischen Zentren in Trägerschaft des Landes. Das bedeutet einen öffentlichen Versorgungsauftrag statt Renditedruck und einen fachlichen Austausch über die eigene Klinik hinaus. 589 Betten stehen zur Verfügung. Das Haus ist nach KTQ zertifiziert und hat die WIN-Charta des Landes für nachhaltiges Wirtschaften unterzeichnet.
Schloßstraße 50
71364 Winnenden
Deutschland