Bauingenieur (w/m/d) Tiefbau / Ver- und Entsorgung / Baubetrieb

Staatsministerium Baden-Württemberg
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Bauingenieur (w/m/d) Tiefbau / Ver- und Entsorgung / Baubetrieb

  • Heidelberg
  • Bundesbau Baden-Württemberg mit 6 Ämtern
  • Bau- und Ingenieurwesen, Geodäsie
Vergütung A10 - A13 / E9b - E12

Bauingenieur (w/m/d) Tiefbau / Ver- und Entsorgung / Baubetrieb

  • Beschäftigungsart Arbeits- oder Beamtenverhältnis
  • Beschäftigungsdauer Unbefristet
  • Beschäftigungsumfang Vollzeit Teilzeit
  • Qualifikation Master und vergleichbar
  • Homeofficemöglichkeit Ja

Das Staatliche Hochbauamt Heidelberg betreut vielfältige Bauprojekte im Auftrag des Bundes – in Baden-Württemberg und auch im Ausland. Eingebunden in den leistungsstarken Bundesbau Baden-Württemberg mit rund 780 Mitarbeitenden realisieren wir zivile und militärische Baumaßnahmen. Wir arbeiten in interdisziplinären Teams aus jungen und erfahrenen Baufachleuten aller Sparten, als Bauherrenvertretung und großes Generalplanungsbüro. 

Informationen zum Bundesbau Baden-Württemberg finden Sie hier.

Aufgaben

  • Mission: Sie sorgen mit dafür, dass Bundeseinrichtungen erschlossen, ver- und entsorgt sind und dass öffentliche Mittel mit der gebotenen Sorgfalt eingesetzt werden.
  • Bauherrenrolle: Sie verantworten Projekte im Ingenieurbau, in der Ver- und Entsorgung, bei Verkehrsanlagen und Freianlagen über alle Leistungsphasen hinweg, zivil wie militärisch. Der Schwerpunkt liegt auf Steuerung statt Eigenplanung; einzelne Planungsanteile, etwa in der Grundlagenermittlung oder zum Erhalt Ihrer Fachkompetenz, bleiben Teil der Aufgabe.
  • Planung kooperativ mitgestalten: Sie vergeben Planungsleistungen an freiberuflich Tätige, steuern und qualitätssichern sie und wirken als Fachverwaltung aktiv am Planungsprozess mit bis hin zur Einflussnahme auf Konzeption und Lösungsfindung.
  • Alternative Vergabewege nutzen: Sie setzen funktionale Ausschreibungen und alternative Vergabeverfahren dort ein, wo sie zum Vorhaben passen auch bei Bauleistungen mit Planungsanteilen.
  • Termine, Kosten, Qualität: Sie nehmen die Bauherreninteressen wahr, steuern belastbar und erkennen Optimierungspotenzial, bevor es teuer wird.
  • Verfahren beschleunigen: Sie üben Ermessen aus und finden Wege, Verwaltungsvorgänge schneller zu machen, ohne die Sorgfalt aufzugeben.
  • Beraten und vermitteln: Sie beraten Bundesdienststellen baufachlich und vermitteln zwischen Nutzern, Behörden und Planungsbeteiligten.
  • Erfolg messen: Sie erkennen Ihren Erfolg daran, dass Anlagen termingerecht in Betrieb gehen, dass Kosten- und Terminrahmen halten und daran, dass die Nutzer sich auf die Infrastruktur verlassen können, ohne über sie nachdenken zu müssen.

Eine Änderung des Aufgabenzuschnitts bleibt vorbehalten.

Profil

  • Qualifikation: abgeschlossenes Hochschulstudium der Fachrichtung Bauingenieurwesen oder einer vergleichbaren Disziplin.
  • Erfahrung: Wir sind bewusst offen vom hochmotivierten Berufseinstieg bis zur langjährigen Praxis in Projektleitung, Bauleitung oder Bauausführung. Entscheidend ist, was Sie einbringen wollen, nicht wie lange Sie es schon tun.
  • Fachliche Basis: Ingenieurbau, Siedlungswasserwirtschaft, Verkehrsanlagen, Baugrund und Geotechnik in Breite oder in Tiefe.
  • Steuerung statt Eigenplanung: Sie führen Planende fachlich, statt selbst zu zeichnen und empfinden das nicht als Verlust.
  • Digitales Arbeiten: Sie nutzen digitale Werkzeuge selbstverständlich, erproben neue auch KI-gestützte und arbeiten eigenverantwortlich.
  • Verständnis für Strukturen: Aufgeschlossenheit gegenüber den Verfahren einer Bauverwaltung, Vergaberecht, HOAI, RBBau.
  • Beitragsorientierung: Sie wollen Anlagen hinterlassen, die länger tragen als Ihre Zuständigkeit.
  • Zusammenarbeit und Sprache: Sie arbeiten gern mit anderen Fachdisziplinen; verhandlungssichere Deutschkenntnisse in Wort und Schrift setzen wir voraus.
  • Sicherheitsüberprüfung: Bereitschaft zu einer Sicherheitsüberprüfung nach dem Landessicherheitsüberprüfungsgesetz.

Was wir bieten

Profitieren Sie von den verlässlichen Rahmenbedingungen und den vielfältigen Vorteilen, die das Land Baden-Württemberg als Arbeitgeber auszeichnen:

  • Eigenverantwortung

    Selbstständiges und eigenverantwortliches Arbeiten.

  • Homeoffice

    Die Möglichkeit, mobil bzw. im Homeoffice zu arbeiten.

  • Nachhaltige Mobilität

    Nachhaltige Mobilität mit dem JobTicket BW (z.B. Deutschlandticket) und JobBike BW.

  • Sinn & Sicherheit

    Eine zukunftssichere, vielfältige und interessante Tätigkeit, die dem Gemeinwohl dient.

  • Weiterbildung

    Persönliche und fachliche Weiterentwicklung durch ein umfassendes Fortbildungsangebote.

Weitergehende Informationen

  • Vielfältige Bauaufgaben: anspruchsvolle Baumaßnahmen mit viel Gestaltungsspielraum und eine Anlagenvielfalt, die es im Bundesbau so kein zweites Mal gibt.
  • Moderne Verwaltung: gelebte Teamkultur in interdisziplinären Teams aus jungen und erfahrenen Baufachleuten.
  • Entwicklung: individuelles Onboarding, ein umfassendes Fortbildungsangebot und echte Entwicklungsperspektiven.
  • Work-Life-Balance: familienfreundliche und flexible Arbeitszeitmodelle, Möglichkeit zum Homeoffice.
  • Urlaub: 30 Tage bei einer 5-Tage-Woche, dazu arbeitsfrei an Heiligabend und Silvester.
  • Gesundheit: betriebliches Gesundheitsmanagement.
  • Nachhaltige Mobilität: JobTicket BW, Deutschlandticket und JobBike BW.
  • Wohnraum: Zugang zu den Angeboten der Wohnungsfürsorge des Bundes.
  • Vergütung: nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) in Entgeltgruppe 11 bis 12, abhängig von den persönlichen Voraussetzungen; einschlägige Berufserfahrung kann bei der Stufenzuordnung berücksichtigt werden. Dazu eine jährliche Sonderzahlung und die betriebliche Altersversorgung des öffentlichen Dienstes.
  • Was wir nicht versprechen: keine Führungslaufbahn in den nächsten Jahren diese Stelle lebt von fachlicher Wirksamkeit, nicht von Personalverantwortung. Und nicht, dass Veränderungen immer schnell gehen oder jede Idee sofort auf Begeisterung trifft. Wer Infrastruktur über Jahrzehnte sichert, braucht Ausdauer: Das hier ist ein Marathon, kein Sprint.

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Staatsministerium Baden-Württemberg

Stuttgart

Die Sitzungen des Ministerrats plant und bereitet das Staatsministerium Baden-Württemberg vor, es hält den Kontakt zum Landtag und stellt die Arbeit der Landesregierung nach außen dar. Amtssitz ist die Villa Reitzenstein auf der Stuttgarter Gänsheide, wo auch der Ministerpräsident arbeitet. Rund 380 Stellen umfasst der Geschäftsbereich, verteilt auf Stuttgart, Berlin und Brüssel. Nah am tagesaktuellen politischen Geschehen ist man an jedem dieser drei Orte.

Als oberste Landesbehörde koordiniert das Haus die Arbeit der Fachministerien und arbeitet dem Ministerpräsidenten bei den Richtlinien der Politik zu. Geleitet wird es vom Staatsminister und Chef der Staatskanzlei, Jörg Krauss, der seit Februar 2025 im Amt ist. Dazu kommen Aufgaben, die man in einer Staatskanzlei nicht unbedingt vermutet. Das Protokoll empfängt ausländische Staatsgäste und betreut das Konsularwesen. Ein eigener Bereich verantwortet Medien- und Rundfunkpolitik, ein anderer die Erinnerungskultur und die Gedenkstätten des Landes. Auch der Verfassungsgerichtshof gehört zum Geschäftsbereich.

Für seine Reichweite ist das Haus klein. Der Staatshaushaltsplan 2025/2026 weist für das Jahr 2026 insgesamt 380,5 Stellen aus, 234,5 davon für Beamtinnen und Beamte und 146 für Tarifbeschäftigte; wie viele Köpfe das genau sind, veröffentlicht das Ministerium nicht. Juristinnen und Juristen sitzen hier neben Verwaltungsfachleuten. Referat 21 macht Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Referat 23 kümmert sich um Landesmarketing und Veranstaltungen, in Abteilung V geht es um Internationales, Bundesangelegenheiten und Protokoll.

Zwei Standorte liegen außerhalb des Landes. Die Vertretung Baden-Württembergs beim Bund in Berlin richtete 2023 rund 570 Veranstaltungen mit gut 33.500 Besucherinnen und Besuchern aus, die Vertretung bei der Europäischen Union in Brüssel kam im selben Jahr auf 542 Veranstaltungen. Wer dorthin geht, verfolgt europäische Gesetzgebung aus nächster Nähe und arbeitet daran mit, wie sich das Land in Brüssel positioniert.

Der Weg hinein führt oft über ein Praktikum. In Stuttgart werden ganzjährig Plätze vergeben, in Brüssel dauern Praktika zwei bis sechs Monate, und die Bewerbung sollte dort ein halbes Jahr vor dem Wunschtermin vorliegen. Rechtsreferendarinnen und -referendare können eine Station im Ministerium oder in der Landesvertretung absolvieren, daneben gibt es duale Studienplätze und immer wieder befristete Stellen für neue politische Schwerpunkte, auch über Abordnungen aus anderen Behörden. Neun Ausbildungsstellen und 31 Praktikantenplätze stehen für 2026 im Haushalt.

Weiterbilden kann man sich im eigenen Geschäftsbereich: Die Führungsakademie Baden-Württemberg qualifiziert den öffentlichen Dienst des Landes und gehört zum Staatsministerium. Neu hinzugekommen ist die Servicestelle Dialogische Bürgerbeteiligung, die Behörden und öffentlich-rechtliche Unternehmen mit Sitz in Baden-Württemberg bei Beteiligungsverfahren unterstützt.

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Richard-Wagner-Straße 15
70184 Stuttgart
Deutschland

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  • Bundesbau Baden-Württemberg mit 6 Ämtern
  • Bau- und Ingenieurwesen, Geodäsie
Vergütung A10 - A13 / E9b - E12

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  • Beschäftigungsart Arbeits- oder Beamtenverhältnis
  • Beschäftigungsdauer Unbefristet
  • Beschäftigungsumfang Vollzeit Teilzeit
  • Qualifikation Master und vergleichbar
  • Homeofficemöglichkeit Ja

Das Staatliche Hochbauamt Heidelberg betreut vielfältige Bauprojekte im Auftrag des Bundes – in Baden-Württemberg und auch im Ausland. Eingebunden in den leistungsstarken Bundesbau Baden-Württemberg mit rund 780 Mitarbeitenden realisieren wir zivile und militärische Baumaßnahmen. Wir arbeiten in interdisziplinären Teams aus jungen und erfahrenen Baufachleuten aller Sparten, als Bauherrenvertretung und großes Generalplanungsbüro. 

Informationen zum Bundesbau Baden-Württemberg finden Sie hier.

Aufgaben

  • Mission: Sie sorgen mit dafür, dass Bundeseinrichtungen erschlossen, ver- und entsorgt sind und dass öffentliche Mittel mit der gebotenen Sorgfalt eingesetzt werden.
  • Bauherrenrolle: Sie verantworten Projekte im Ingenieurbau, in der Ver- und Entsorgung, bei Verkehrsanlagen und Freianlagen über alle Leistungsphasen hinweg, zivil wie militärisch. Der Schwerpunkt liegt auf Steuerung statt Eigenplanung; einzelne Planungsanteile, etwa in der Grundlagenermittlung oder zum Erhalt Ihrer Fachkompetenz, bleiben Teil der Aufgabe.
  • Planung kooperativ mitgestalten: Sie vergeben Planungsleistungen an freiberuflich Tätige, steuern und qualitätssichern sie und wirken als Fachverwaltung aktiv am Planungsprozess mit bis hin zur Einflussnahme auf Konzeption und Lösungsfindung.
  • Alternative Vergabewege nutzen: Sie setzen funktionale Ausschreibungen und alternative Vergabeverfahren dort ein, wo sie zum Vorhaben passen auch bei Bauleistungen mit Planungsanteilen.
  • Termine, Kosten, Qualität: Sie nehmen die Bauherreninteressen wahr, steuern belastbar und erkennen Optimierungspotenzial, bevor es teuer wird.
  • Verfahren beschleunigen: Sie üben Ermessen aus und finden Wege, Verwaltungsvorgänge schneller zu machen, ohne die Sorgfalt aufzugeben.
  • Beraten und vermitteln: Sie beraten Bundesdienststellen baufachlich und vermitteln zwischen Nutzern, Behörden und Planungsbeteiligten.
  • Erfolg messen: Sie erkennen Ihren Erfolg daran, dass Anlagen termingerecht in Betrieb gehen, dass Kosten- und Terminrahmen halten und daran, dass die Nutzer sich auf die Infrastruktur verlassen können, ohne über sie nachdenken zu müssen.

Eine Änderung des Aufgabenzuschnitts bleibt vorbehalten.

Profil

  • Qualifikation: abgeschlossenes Hochschulstudium der Fachrichtung Bauingenieurwesen oder einer vergleichbaren Disziplin.
  • Erfahrung: Wir sind bewusst offen vom hochmotivierten Berufseinstieg bis zur langjährigen Praxis in Projektleitung, Bauleitung oder Bauausführung. Entscheidend ist, was Sie einbringen wollen, nicht wie lange Sie es schon tun.
  • Fachliche Basis: Ingenieurbau, Siedlungswasserwirtschaft, Verkehrsanlagen, Baugrund und Geotechnik in Breite oder in Tiefe.
  • Steuerung statt Eigenplanung: Sie führen Planende fachlich, statt selbst zu zeichnen und empfinden das nicht als Verlust.
  • Digitales Arbeiten: Sie nutzen digitale Werkzeuge selbstverständlich, erproben neue auch KI-gestützte und arbeiten eigenverantwortlich.
  • Verständnis für Strukturen: Aufgeschlossenheit gegenüber den Verfahren einer Bauverwaltung, Vergaberecht, HOAI, RBBau.
  • Beitragsorientierung: Sie wollen Anlagen hinterlassen, die länger tragen als Ihre Zuständigkeit.
  • Zusammenarbeit und Sprache: Sie arbeiten gern mit anderen Fachdisziplinen; verhandlungssichere Deutschkenntnisse in Wort und Schrift setzen wir voraus.
  • Sicherheitsüberprüfung: Bereitschaft zu einer Sicherheitsüberprüfung nach dem Landessicherheitsüberprüfungsgesetz.

Was wir bieten

Profitieren Sie von den verlässlichen Rahmenbedingungen und den vielfältigen Vorteilen, die das Land Baden-Württemberg als Arbeitgeber auszeichnen:

  • Eigenverantwortung

    Selbstständiges und eigenverantwortliches Arbeiten.

  • Homeoffice

    Die Möglichkeit, mobil bzw. im Homeoffice zu arbeiten.

  • Nachhaltige Mobilität

    Nachhaltige Mobilität mit dem JobTicket BW (z.B. Deutschlandticket) und JobBike BW.

  • Sinn & Sicherheit

    Eine zukunftssichere, vielfältige und interessante Tätigkeit, die dem Gemeinwohl dient.

  • Weiterbildung

    Persönliche und fachliche Weiterentwicklung durch ein umfassendes Fortbildungsangebote.

Weitergehende Informationen

  • Vielfältige Bauaufgaben: anspruchsvolle Baumaßnahmen mit viel Gestaltungsspielraum und eine Anlagenvielfalt, die es im Bundesbau so kein zweites Mal gibt.
  • Moderne Verwaltung: gelebte Teamkultur in interdisziplinären Teams aus jungen und erfahrenen Baufachleuten.
  • Entwicklung: individuelles Onboarding, ein umfassendes Fortbildungsangebot und echte Entwicklungsperspektiven.
  • Work-Life-Balance: familienfreundliche und flexible Arbeitszeitmodelle, Möglichkeit zum Homeoffice.
  • Urlaub: 30 Tage bei einer 5-Tage-Woche, dazu arbeitsfrei an Heiligabend und Silvester.
  • Gesundheit: betriebliches Gesundheitsmanagement.
  • Nachhaltige Mobilität: JobTicket BW, Deutschlandticket und JobBike BW.
  • Wohnraum: Zugang zu den Angeboten der Wohnungsfürsorge des Bundes.
  • Vergütung: nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) in Entgeltgruppe 11 bis 12, abhängig von den persönlichen Voraussetzungen; einschlägige Berufserfahrung kann bei der Stufenzuordnung berücksichtigt werden. Dazu eine jährliche Sonderzahlung und die betriebliche Altersversorgung des öffentlichen Dienstes.
  • Was wir nicht versprechen: keine Führungslaufbahn in den nächsten Jahren diese Stelle lebt von fachlicher Wirksamkeit, nicht von Personalverantwortung. Und nicht, dass Veränderungen immer schnell gehen oder jede Idee sofort auf Begeisterung trifft. Wer Infrastruktur über Jahrzehnte sichert, braucht Ausdauer: Das hier ist ein Marathon, kein Sprint.

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Die Sitzungen des Ministerrats plant und bereitet das Staatsministerium Baden-Württemberg vor, es hält den Kontakt zum Landtag und stellt die Arbeit der Landesregierung nach außen dar. Amtssitz ist die Villa Reitzenstein auf der Stuttgarter Gänsheide, wo auch der Ministerpräsident arbeitet. Rund 380 Stellen umfasst der Geschäftsbereich, verteilt auf Stuttgart, Berlin und Brüssel. Nah am tagesaktuellen politischen Geschehen ist man an jedem dieser drei Orte.

Als oberste Landesbehörde koordiniert das Haus die Arbeit der Fachministerien und arbeitet dem Ministerpräsidenten bei den Richtlinien der Politik zu. Geleitet wird es vom Staatsminister und Chef der Staatskanzlei, Jörg Krauss, der seit Februar 2025 im Amt ist. Dazu kommen Aufgaben, die man in einer Staatskanzlei nicht unbedingt vermutet. Das Protokoll empfängt ausländische Staatsgäste und betreut das Konsularwesen. Ein eigener Bereich verantwortet Medien- und Rundfunkpolitik, ein anderer die Erinnerungskultur und die Gedenkstätten des Landes. Auch der Verfassungsgerichtshof gehört zum Geschäftsbereich.

Für seine Reichweite ist das Haus klein. Der Staatshaushaltsplan 2025/2026 weist für das Jahr 2026 insgesamt 380,5 Stellen aus, 234,5 davon für Beamtinnen und Beamte und 146 für Tarifbeschäftigte; wie viele Köpfe das genau sind, veröffentlicht das Ministerium nicht. Juristinnen und Juristen sitzen hier neben Verwaltungsfachleuten. Referat 21 macht Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Referat 23 kümmert sich um Landesmarketing und Veranstaltungen, in Abteilung V geht es um Internationales, Bundesangelegenheiten und Protokoll.

Zwei Standorte liegen außerhalb des Landes. Die Vertretung Baden-Württembergs beim Bund in Berlin richtete 2023 rund 570 Veranstaltungen mit gut 33.500 Besucherinnen und Besuchern aus, die Vertretung bei der Europäischen Union in Brüssel kam im selben Jahr auf 542 Veranstaltungen. Wer dorthin geht, verfolgt europäische Gesetzgebung aus nächster Nähe und arbeitet daran mit, wie sich das Land in Brüssel positioniert.

Der Weg hinein führt oft über ein Praktikum. In Stuttgart werden ganzjährig Plätze vergeben, in Brüssel dauern Praktika zwei bis sechs Monate, und die Bewerbung sollte dort ein halbes Jahr vor dem Wunschtermin vorliegen. Rechtsreferendarinnen und -referendare können eine Station im Ministerium oder in der Landesvertretung absolvieren, daneben gibt es duale Studienplätze und immer wieder befristete Stellen für neue politische Schwerpunkte, auch über Abordnungen aus anderen Behörden. Neun Ausbildungsstellen und 31 Praktikantenplätze stehen für 2026 im Haushalt.

Weiterbilden kann man sich im eigenen Geschäftsbereich: Die Führungsakademie Baden-Württemberg qualifiziert den öffentlichen Dienst des Landes und gehört zum Staatsministerium. Neu hinzugekommen ist die Servicestelle Dialogische Bürgerbeteiligung, die Behörden und öffentlich-rechtliche Unternehmen mit Sitz in Baden-Württemberg bei Beteiligungsverfahren unterstützt.

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Deutschland