Meister Hörakustik / Bachelor Hörakustik (m/w/d)

Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
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Meister Hörakustik / Bachelor Hörakustik (m/w/d)

Wir suchen eine Meisterin/einen Meister der Hörakustik bzw. eine/einen Bachelor Hörakustik in der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Phoniatrie und Pädaudiologie in Lübeck. 

 

Die Universitäts-HNO-Klinik mit ihrer Abteilung für Phoniatrie und Pädaudiologie und ihrer angegliederten HNO-Tagesklinik für die ambulante Rehabilitation erwachsener Implantatpatientinnen und -patienten (Cochlea-Implantate, transkutan aktive Hörsysteme) erfüllt höchste Qualitätsstandards und wissenschaftliche Ansprüche. Zudem ist sie als Cochlea-Implantat-versorgende Einrichtung (CIVE) zertifiziert.

 

In den letzten Jahren wurde der Hör- und Implantatbereich umfassend ausgebaut und die Zusammenarbeit mit den Nachbardisziplinen im einzigartigen audiologischen Umfeld in Lübeck intensiviert. Die Klinik ist zudem Gründungsmitglied der Hörhanse, eines interdisziplinären audiologischen Verbunds zwischen der Universität zu Lübeck, der Technischen Hochschule Lübeck, dem Deutschen Hörinstitut, der Akademie für Hörakustik und der Musikhochschule Lübeck. 

 

Die Klinik für HNO hat sich die Optimierung des Hörens jeder einzelnen Patientin/jedes einzelnen Patienten, unabhängig der zugrunde liegenden Erkrankungen, zum Ziel gesetzt. Die primäre klinische Versorgung erfolgt im engen Schulterschluss der HNO-Klinik (alle Ohr-Operationen, gehörverbessernde Operationen und die Fehlbildungs-Chirurgie des Gebietes einschließlich von Cochlea und aktiven Mittelohrimplantaten sowie Knochenleitungsimplantaten) mit den Nachbardisziplinen wie z. B. der Neuroradiologie, Pädiatrie und Neurochirurgie, sodass sich ein sehr spannender und abwechslungsreicher Tätigkeitsbereich ergibt.

 

Start in unserem Team

Kommen Sie in unser Team und unterstützen Sie uns zum nächstmöglichen Zeitpunkt, zunächst befristet für 2 Jahre.

 

Das bieten wir Ihnen:

  • Eingruppierung in die Entgeltgruppe E9a TV-L, bei Erfüllung der tariflichen Voraussetzungen
  • Eine Vollzeitbeschäftigung, zzt. 38,5 Stunden/ Woche; eine Teilzeittätigkeit kann im Rahmen bestimmter Arbeitszeitmodelle vereinbar sein
  • Kostenfreie innerbetriebliche Fort- und Weiterbildungen über die UKSH Akademie (z. B. Fachweiterbildung Onkologie, Epilepsie)
  • Jobticket der NAH.SH mit höchster Rabattstufe sowie die Möglichkeit zur Nutzung des „JobRads“
  • Weitere spannende Benefits des UKSH finden Sie hier: Benefits (uksh.de)

 

Das erwartet Sie:

  • Durchführung und Dokumentation audiologischer Untersuchungen (Ton- und Sprachaudiometrie) des Hörvermögens und der Erfolgskontrolle mit Hörimplantaten bei Erwachsenen und Funktionsüberprüfung von Hörgeräten (Messbox/Insitumessung)
  • Durchführung objektiver Messverfahren mit den Implantatträgern (eBera, eStapediusreflexmessungen, Tympanometrie) sowie Einführung der Patientinnen und Patienten in die Handhabung und das technische Zubehör der Implantate 
  • Administrative Aufgaben rund um zertifizierten Qualitätsnachweis (z. B. Bestellung, Registrierung des Implantatzubehörs, Operationsvorbereitungen der Implantate, Pflege des bundesweiten CI Registers, Vor- und Nachbereitung von Fragebogeninventar)
  • Einarbeitung in die Prozessorprogrammierung und bedarfsadaptierte Unterstützung
  • Mitwirkung an der wissenschaftlichen Präsentation und Auswertung der Hörimplantatanpassungen 

 

Das bringen Sie mit:

  • Abschluss als Meisterin/Meister der Hörakustik oder Bachelor der Hörakustik
  • Ein hohes Maß an Verständnis und Geduld im Umgang mit unseren implantierten Patientinnen und Patienten 
  • Interesse an der Beteiligung an wissenschaftlichen Forschungsprojekten 
  • Teamfähigkeit und eine zuverlässige, patientenorientierte Arbeitsweise
  • ldealerweise gute EDV-Kenntnisse inkl. MS-Office) und Erfahrung in der Programmierung von Implantaten und der Programmierung von Hörgeräten

 

Auf ein Gespräch mit Ihnen über fachliche Details freuen sich Prof. Dr. med. Karl-Ludwig Bruchhage (0451-500 42001). Bei Fragen zur Bewerbung oder unserem Bewerbungsprozess wenden Sie sich gern an Frau Dr. Hollfelder (Tel.: 0451 500-42130).

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung bis zum 30.09.2026 unter Angabe unserer Ausschreibungsnummer 29161.

Campus Lübeck Veröffentlicht am:  19.08.2026 Standort: 

Lübeck, Schleswig-Holstein, DE, 23538

29161 Stichwörter:  29161 Arbeiten am Universitätsklinikum der Zukunft

Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) verbindet internationale Spitzenforschung mit interdisziplinärer Krankenversorgung. Wir sind einziger Maximalversorger und größter Arbeitgeber des Landes. Unsere rund 17.500 Mitarbeitenden stellen eine höchst individuelle Versorgung sicher - unverzichtbar für die Menschen in Schleswig-Holstein.

Das UKSH und seine Töchter folgen den Grundsätzen der Chancengleichheit, wir schätzen Vielfalt. Darum begrüßen wir ausdrücklich Bewerbungen von allen Mitgliedern der Gesellschaft. Kontinuierlich arbeiten wir an der Gleichstellung aller Geschlechter.

Campus Lübeck Veröffentlicht am:  19.08.2026 Standort: 

Lübeck, Schleswig-Holstein, DE, 23538

Ausschreibungsnummer:  29161 Haben Sie Fragen? Ihr Kontakt zu uns:  Prof. Karl-Ludwig Bruchhage #0451-500 42001 Recruiter:  Sina Utes # 0451 500-11190 # https://rmkcdn.succes Benefits am UKSH

Stellensegment: Audiology, Neurology, Rehabilitation, Healthcare

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Universitätsklinikum Schleswig-Holstein

Eisenstadt

4.507 Kinder kamen 2025 an den beiden Standorten des UKSH zur Welt. Wer in Schleswig-Holstein schwer erkrankt, kommt früher oder später nach Kiel oder Lübeck: Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein ist der einzige Maximalversorger des Landes und deckt von der Notaufnahme über die Transplantationsmedizin bis zur Spitzenforschung praktisch das gesamte Fächerspektrum ab. Rund 17.500 Menschen arbeiten hier. Damit ist das UKSH der größte Arbeitgeber im nördlichsten Bundesland.

Entstanden ist das Klinikum 2003, als die Universitätskliniken Kiel und Lübeck zusammengelegt wurden. Die Wurzeln reichen deutlich weiter zurück, die Kieler medizinische Fakultät besteht seit 1665. Heute gehören 95 Kliniken und Institute dazu, verteilt auf die beiden Campus in Kiel und Lübeck mit zusammen 2.589 Betten und 309 Tagesklinik- und Dialyseplätzen. 2025 zählte das UKSH 513.878 Behandlungsfälle, gut 116.000 davon stationär. Nach Darstellung des Landes Schleswig-Holstein ist es das zweitgrößte Universitätsklinikum Deutschlands. Träger sind die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und die Universität zu Lübeck; das Haus ist eine rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts unter der Rechtsaufsicht des Landes.

Der Arbeitsalltag verteilt sich auf sehr unterschiedliche Berufe. Auf den Stationen versorgen rund 6.800 Pflege- und Funktionskräfte die Patientinnen und Patienten, etwa 2.550 Ärztinnen und Ärzte arbeiten in den Kliniken und Instituten, 217 Professuren sind an das Klinikum angebunden. Wer in der Radiologie an den Geräten steht oder im Labor Proben auswertet, gehört genauso dazu wie die Kolleginnen und Kollegen in Technik, IT und Verwaltung, ohne die ein Haus dieser Größe nicht läuft. Das Personal kommt aus vielen Ländern: 2024 begannen 65 internationale Auszubildende am UKSH, und 130 Pflegekräfte aus dem Ausland kamen neu hinzu. Eine vollständige Aufschlüsselung aller Beschäftigten nach Berufsgruppen über Medizin und Pflege hinaus veröffentlicht das Klinikum nicht.

Ausgebildet wird im großen Stil. Die UKSH Akademie hält rund 1.000 Ausbildungsplätze vor und zählt jährlich etwa 3.000 Teilnehmende in Fort- und Weiterbildung, womit sie der größte Bildungsanbieter für Gesundheitsberufe im Land ist. In der dreijährigen Pflegeausbildung lässt sich im letzten Jahr etwa auf die Kinderkrankenpflege oder die psychiatrische Pflege vertiefen. Dazu kommen rund 400 Studierende der Humanmedizin pro Jahr, die an den beiden Standorten praktisch lernen.

Forschung ist hier kein Anhängsel des Klinikbetriebs. 2024 warb das UKSH 122,1 Millionen Euro an Drittmitteln ein, rund zehn Prozent mehr als im Jahr zuvor, und finanzierte damit 1.758 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Exzellenzcluster "Precision Medicine in Chronic Inflammation", den das Klinikum gemeinsam mit den Universitäten Kiel und Lübeck und weiteren norddeutschen Einrichtungen trägt, erhielt im Mai 2025 erneut den Zuschlag und wird von Januar 2026 bis Ende 2032 mit knapp 70 Millionen Euro gefördert. Für Ärztinnen und Ärzte heißt das: Krankenversorgung, Lehre und eigene Forschungsprojekte lassen sich an einem Ort verbinden.

Die Standorte liegen mitten in zwei Universitätsstädten an der Ostsee, in Kiel an der Arnold-Heller-Straße, in Lübeck an der Ratzeburger Allee. Der Campus Lübeck war 2025 mit 2.556 Geburten die geburtenstärkste Klinik Schleswig-Holsteins.

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Die Universitäts-HNO-Klinik mit ihrer Abteilung für Phoniatrie und Pädaudiologie und ihrer angegliederten HNO-Tagesklinik für die ambulante Rehabilitation erwachsener Implantatpatientinnen und -patienten (Cochlea-Implantate, transkutan aktive Hörsysteme) erfüllt höchste Qualitätsstandards und wissenschaftliche Ansprüche. Zudem ist sie als Cochlea-Implantat-versorgende Einrichtung (CIVE) zertifiziert.

 

In den letzten Jahren wurde der Hör- und Implantatbereich umfassend ausgebaut und die Zusammenarbeit mit den Nachbardisziplinen im einzigartigen audiologischen Umfeld in Lübeck intensiviert. Die Klinik ist zudem Gründungsmitglied der Hörhanse, eines interdisziplinären audiologischen Verbunds zwischen der Universität zu Lübeck, der Technischen Hochschule Lübeck, dem Deutschen Hörinstitut, der Akademie für Hörakustik und der Musikhochschule Lübeck. 

 

Die Klinik für HNO hat sich die Optimierung des Hörens jeder einzelnen Patientin/jedes einzelnen Patienten, unabhängig der zugrunde liegenden Erkrankungen, zum Ziel gesetzt. Die primäre klinische Versorgung erfolgt im engen Schulterschluss der HNO-Klinik (alle Ohr-Operationen, gehörverbessernde Operationen und die Fehlbildungs-Chirurgie des Gebietes einschließlich von Cochlea und aktiven Mittelohrimplantaten sowie Knochenleitungsimplantaten) mit den Nachbardisziplinen wie z. B. der Neuroradiologie, Pädiatrie und Neurochirurgie, sodass sich ein sehr spannender und abwechslungsreicher Tätigkeitsbereich ergibt.

 

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  • Eine Vollzeitbeschäftigung, zzt. 38,5 Stunden/ Woche; eine Teilzeittätigkeit kann im Rahmen bestimmter Arbeitszeitmodelle vereinbar sein
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  • Jobticket der NAH.SH mit höchster Rabattstufe sowie die Möglichkeit zur Nutzung des „JobRads“
  • Weitere spannende Benefits des UKSH finden Sie hier: Benefits (uksh.de)

 

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  • Durchführung und Dokumentation audiologischer Untersuchungen (Ton- und Sprachaudiometrie) des Hörvermögens und der Erfolgskontrolle mit Hörimplantaten bei Erwachsenen und Funktionsüberprüfung von Hörgeräten (Messbox/Insitumessung)
  • Durchführung objektiver Messverfahren mit den Implantatträgern (eBera, eStapediusreflexmessungen, Tympanometrie) sowie Einführung der Patientinnen und Patienten in die Handhabung und das technische Zubehör der Implantate 
  • Administrative Aufgaben rund um zertifizierten Qualitätsnachweis (z. B. Bestellung, Registrierung des Implantatzubehörs, Operationsvorbereitungen der Implantate, Pflege des bundesweiten CI Registers, Vor- und Nachbereitung von Fragebogeninventar)
  • Einarbeitung in die Prozessorprogrammierung und bedarfsadaptierte Unterstützung
  • Mitwirkung an der wissenschaftlichen Präsentation und Auswertung der Hörimplantatanpassungen 

 

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  • Abschluss als Meisterin/Meister der Hörakustik oder Bachelor der Hörakustik
  • Ein hohes Maß an Verständnis und Geduld im Umgang mit unseren implantierten Patientinnen und Patienten 
  • Interesse an der Beteiligung an wissenschaftlichen Forschungsprojekten 
  • Teamfähigkeit und eine zuverlässige, patientenorientierte Arbeitsweise
  • ldealerweise gute EDV-Kenntnisse inkl. MS-Office) und Erfahrung in der Programmierung von Implantaten und der Programmierung von Hörgeräten

 

Auf ein Gespräch mit Ihnen über fachliche Details freuen sich Prof. Dr. med. Karl-Ludwig Bruchhage (0451-500 42001). Bei Fragen zur Bewerbung oder unserem Bewerbungsprozess wenden Sie sich gern an Frau Dr. Hollfelder (Tel.: 0451 500-42130).

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung bis zum 30.09.2026 unter Angabe unserer Ausschreibungsnummer 29161.

Campus Lübeck Veröffentlicht am:  19.08.2026 Standort: 

Lübeck, Schleswig-Holstein, DE, 23538

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Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) verbindet internationale Spitzenforschung mit interdisziplinärer Krankenversorgung. Wir sind einziger Maximalversorger und größter Arbeitgeber des Landes. Unsere rund 17.500 Mitarbeitenden stellen eine höchst individuelle Versorgung sicher - unverzichtbar für die Menschen in Schleswig-Holstein.

Das UKSH und seine Töchter folgen den Grundsätzen der Chancengleichheit, wir schätzen Vielfalt. Darum begrüßen wir ausdrücklich Bewerbungen von allen Mitgliedern der Gesellschaft. Kontinuierlich arbeiten wir an der Gleichstellung aller Geschlechter.

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Ausschreibungsnummer:  29161 Haben Sie Fragen? Ihr Kontakt zu uns:  Prof. Karl-Ludwig Bruchhage #0451-500 42001 Recruiter:  Sina Utes # 0451 500-11190 # https://rmkcdn.succes Benefits am UKSH

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4.507 Kinder kamen 2025 an den beiden Standorten des UKSH zur Welt. Wer in Schleswig-Holstein schwer erkrankt, kommt früher oder später nach Kiel oder Lübeck: Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein ist der einzige Maximalversorger des Landes und deckt von der Notaufnahme über die Transplantationsmedizin bis zur Spitzenforschung praktisch das gesamte Fächerspektrum ab. Rund 17.500 Menschen arbeiten hier. Damit ist das UKSH der größte Arbeitgeber im nördlichsten Bundesland.

Entstanden ist das Klinikum 2003, als die Universitätskliniken Kiel und Lübeck zusammengelegt wurden. Die Wurzeln reichen deutlich weiter zurück, die Kieler medizinische Fakultät besteht seit 1665. Heute gehören 95 Kliniken und Institute dazu, verteilt auf die beiden Campus in Kiel und Lübeck mit zusammen 2.589 Betten und 309 Tagesklinik- und Dialyseplätzen. 2025 zählte das UKSH 513.878 Behandlungsfälle, gut 116.000 davon stationär. Nach Darstellung des Landes Schleswig-Holstein ist es das zweitgrößte Universitätsklinikum Deutschlands. Träger sind die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und die Universität zu Lübeck; das Haus ist eine rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts unter der Rechtsaufsicht des Landes.

Der Arbeitsalltag verteilt sich auf sehr unterschiedliche Berufe. Auf den Stationen versorgen rund 6.800 Pflege- und Funktionskräfte die Patientinnen und Patienten, etwa 2.550 Ärztinnen und Ärzte arbeiten in den Kliniken und Instituten, 217 Professuren sind an das Klinikum angebunden. Wer in der Radiologie an den Geräten steht oder im Labor Proben auswertet, gehört genauso dazu wie die Kolleginnen und Kollegen in Technik, IT und Verwaltung, ohne die ein Haus dieser Größe nicht läuft. Das Personal kommt aus vielen Ländern: 2024 begannen 65 internationale Auszubildende am UKSH, und 130 Pflegekräfte aus dem Ausland kamen neu hinzu. Eine vollständige Aufschlüsselung aller Beschäftigten nach Berufsgruppen über Medizin und Pflege hinaus veröffentlicht das Klinikum nicht.

Ausgebildet wird im großen Stil. Die UKSH Akademie hält rund 1.000 Ausbildungsplätze vor und zählt jährlich etwa 3.000 Teilnehmende in Fort- und Weiterbildung, womit sie der größte Bildungsanbieter für Gesundheitsberufe im Land ist. In der dreijährigen Pflegeausbildung lässt sich im letzten Jahr etwa auf die Kinderkrankenpflege oder die psychiatrische Pflege vertiefen. Dazu kommen rund 400 Studierende der Humanmedizin pro Jahr, die an den beiden Standorten praktisch lernen.

Forschung ist hier kein Anhängsel des Klinikbetriebs. 2024 warb das UKSH 122,1 Millionen Euro an Drittmitteln ein, rund zehn Prozent mehr als im Jahr zuvor, und finanzierte damit 1.758 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Exzellenzcluster "Precision Medicine in Chronic Inflammation", den das Klinikum gemeinsam mit den Universitäten Kiel und Lübeck und weiteren norddeutschen Einrichtungen trägt, erhielt im Mai 2025 erneut den Zuschlag und wird von Januar 2026 bis Ende 2032 mit knapp 70 Millionen Euro gefördert. Für Ärztinnen und Ärzte heißt das: Krankenversorgung, Lehre und eigene Forschungsprojekte lassen sich an einem Ort verbinden.

Die Standorte liegen mitten in zwei Universitätsstädten an der Ostsee, in Kiel an der Arnold-Heller-Straße, in Lübeck an der Ratzeburger Allee. Der Campus Lübeck war 2025 mit 2.556 Geburten die geburtenstärkste Klinik Schleswig-Holsteins.

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