

Rund 500.000 Tonnen Stahl bewegt Frankstahl pro Jahr. Träger für den Hallenbau, Rohre für die Haustechnik: Vieles davon liegt erst in einem der Lager, bevor es auf die Baustelle geht. Angefangen hat das 1880 in Wien, mit einer Flanschenfabrik an der Nordwestbahnstraße. Heute arbeiten rund 700 Menschen in zehn europäischen Ländern für die Gruppe, 300 davon in Österreich.
Das Geschäft selbst ist bodenständig. Frankstahl kauft bei Stahlwerken ein, hält Ware auf Lager und liefert sie dorthin, wo gebaut und produziert wird. Kunden sind Bauunternehmen, Industriebetriebe und der Handel. Über 100.000 Artikel sind sofort verfügbar, rund eine Million Bestellungen laufen pro Jahr durch das Haus, und ausgeliefert wird in Österreich mit 70 eigenen Lkw. Der Umsatz der Gruppe liegt bei über einer halben Milliarde Euro (Firmenangaben, Stand August 2024).
Die Zentrale steht seit 1986 auf einem 50.000 Quadratmeter großen Areal in Guntramsdorf südlich von Wien. Verkauf und Lager gibt es außerdem in Wels und in Nußdorf am Haunsberg bei Salzburg; der Firmensitz selbst liegt am Esteplatz in Wien-Landstraße. In neun weiteren Ländern kommt gut ein Dutzend Standorte dazu, allein in Tschechien und in Rumänien je drei. Wer will, kann hier also durchaus in Richtung Prag oder Zagreb schauen, ohne den Arbeitgeber zu wechseln.
Wer bei einem Stahlhändler nur an Lager und Lkw denkt, übersieht die halbe Firma. Seit 2016 betreibt Frankstahl mit thesteel.com einen eigenen Onlineshop, in dem Kunden nachts um drei genauso bestellen wie am Vormittag. 2018 stieg das Unternehmen gemeinsam mit ArcelorMittal in den 3D-Druck aus Metall ein, 2022 kam Steelcoin dazu, das Stahl über die Blockchain handelbar machen soll. Entsprechend sucht die Firma nicht nur Leute für Verkauf und Lager. Zuletzt ausgeschrieben war etwa eine Stelle in der ERP-Entwicklung für Guntramsdorf und Wien, daneben eine Teilzeitstelle in der Personaladministration.
Geführt wird das Ganze als Familienunternehmen in zweiter Generation. Erwin Javor kaufte die Firma 1969, sein Sohn Marcel Javor übernahm 2004 die Geschäftsführung und ist seit 2014 Alleineigentümer. Die Karriereseite nennt gegenseitigen Respekt und Kommunikation auf Augenhöhe als Anspruch und verweist darauf, dass viele Beschäftigte seit Jahren oder Jahrzehnten bleiben. Was an Benefits geboten wird, steht dort allerdings nicht. Initiativbewerbungen sind ausdrücklich erwünscht. Sie gehen an eine Adresse, die willkommen@frankstahl.com heißt.
Esteplatz 6
1030 Wien
Österreich