
Rund 250 Menschen arbeiten in Wien für DXC Technology Austria. Ihre Arbeit sieht man selten, man merkt sie erst, wenn etwas fehlt: Sie halten jene IT-Systeme in Gang, auf denen Banken, Versicherer und Industriebetriebe ihr Tagesgeschäft abwickeln. Die österreichische Gesellschaft ist seit 1993 im Firmenbuch eingetragen und gehört zu einem Konzern mit mehr als 115.000 Beschäftigten in über 70 Ländern.
Was das konkret bedeutet, zeigt ein typischer Auftrag. Ein Versicherer will seine Bestandsverwaltung erneuern, ohne dass der Betrieb auch nur einen Tag stillsteht. DXC bringt dafür eigene Branchensoftware mit, Assure für Versicherer etwa oder Hogan für Banken, und Teams, die solche Umstellungen schon mehrfach hinter sich gebracht haben. Daneben betreibt der Konzern Rechenzentren und Cloud-Umgebungen für seine Kunden, entwickelt Anwendungen und sichert sie gegen Angriffe ab. Solche Verträge laufen lange. Im Schnitt bleiben Kunden über zehn Jahre, und die Firmengeschichte reicht mehr als sechs Jahrzehnte zurück, vom Großrechner über die Cloud bis zu den KI-Projekten der letzten Jahre.
Der Wiener Standort liegt seit Herbst 2025 an der Wienerbergstraße im zehnten Bezirk. Zur Größe kursieren leicht unterschiedliche Angaben: Die Wirtschaftskammer führt 250 Beschäftigte, die Wirtschaftsdatenbank top1000.at weist für 2024 rund 300 Mitarbeitende und 48 Millionen Euro Umsatz aus (firmen.wko.at und top1000.at, abgerufen am 08.08.2026). Eigene Zahlen veröffentlicht die österreichische Gesellschaft nicht. Sie gehört zu hundert Prozent einer britischen Konzerngesellschaft, geführt wird sie aus Wien.
Interessant für Bewerberinnen und Bewerber ist, worauf sie im Konzern zugreifen können. Im SAP-Umfeld arbeiten weltweit etwa 15.000 Fachleute, sie betreuen rund 17.000 SAP-Installationen für 850 Kunden in mehr als 60 Ländern. Bei ServiceNow sind es über 1.800 Beraterinnen und Berater und mehr als 7.200 abgeschlossene Einführungen, aufgebaut in einer Partnerschaft, die seit über 17 Jahren besteht. Für generative KI gibt es ein eigenes Kompetenzzentrum mit mehr als 100 zertifizierten Engineers. Wer sich in eine dieser Plattformen einarbeitet, findet also reichlich Vorarbeit.
Die Rollen in Wien fallen entsprechend verschieden aus. Beratung heißt hier vor allem zuhören: verstehen, wie eine Fachabteilung tatsächlich arbeitet, und das anschließend im System abbilden. Im Betrieb zählt etwas anderes, nämlich Verlässlichkeit rund um die Uhr, denn ein Kernbankensystem darf auch nachts nicht stehen. Architektinnen entwerfen daneben die Zielbilder, Projektleiter bringen sie durch die Umsetzung, und am Standort selbst sitzen auch Vertrieb und Verwaltung. Ausgeschrieben wird ausschließlich über das eigene Karriereportal und über LinkedIn; auf andere Kanäle, sagt das Unternehmen ausdrücklich, sollte man sich nicht verlassen.
Technologiestraße 5
1120 Wien
Österreich