
Das Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) widmet sich der biomedizinischen Translation. Seine Mission ist es, Forschungsergebnisse in personalisierte Prävention, Diagnostik und Therapie zu übertragen, um Patient*innen zu helfen und der Wissenschaft hierfür wirkungsvolle Werkzeuge bereitzustellen. Mit rund 750 Mitarbeitenden fokussiert das BIH auf translationale Methodenentwicklung, Präzisionsmedizin, regenerative Therapien und biomedizinische Datenwissenschaften. In enger Einbindung in die Charité ermöglichen exzellente Forschung sowie Plattformen und Programme einen beschleunigten Transfer in die klinische Anwendung. Das BIH formt dabei starke Partnerschaften und fördert innovationsorientierte Medizin national und international.
Am Julius-Wolff-Institut in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Georg Duda ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter (d/w/m) zum Thema "Mechanische Faktoren einer gestörten Frakturheilung" bis zum 31.12.2027 in Teilzeit (25,03 h/Woche) zu besetzen. In dem Projekt wird der Schwerpunkt auf der Quantifizierung patientenspezifischer Belastungen in der Frakturzone während der Heilung liegen. Ziel ist es, das Verständnis aus präklinischen Studien zur Bedeutung der Mechanik für die Knochenheilung auf die Situation am Patienten zu übertragen und dadurch Optimierung der chirurgischen Versorgung der Frakturen mit an die Fraktur angepassten Osteosynthesen-Konfiguration zu ermöglichen.
Im Rahmen Ihrer wissenschaftlichen Arbeit werden Sie anhand der Anatomie des Patienten, der Frakturgeometrie und der Frakturfixation die mechanischen Bedingungen an der Frakturstelle mittels numerischer Methoden (u.a. FEA) analysieren. Die numerischen Vorhersagen der mechanischen Rahmenbedingungen werden durch die Quantifizierung der relativen interfragmentären Bewegungskomponenten (Kompression und Scherung) anhand von in-vivo-fluoroskopischen Messungen verifiziert. Ziel ist es, die auftretenden Bereiche der Frakturbewegung initial postoperativ als auch während des Heilungsverlaufs zu verstehen und zu optimieren, um die aus der Frakturfixationsbehandlung abgeleiteten mechano-biologischen Reize und Heilungsprozesse besser verstehen zu können und dieses Wissen bereits intra-operative dem Chirurgen zugänglich zu machen.
Wir freuen uns über Bewerbungen von Menschen mit vielfältigen Hintergründen, unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion und Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität. Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte und diesen gleichgestellte Bewerber*innen werden bei gleicher Qualifikation und Eignung besonders berücksichtigt.
Wir sind davon überzeugt, dass vielfältige Teams, die ein breites Spektrum an Erfahrungen, Perspektiven und Hintergründen repräsentieren, unsere Forschung und Arbeit bereichern.
Bitte reichen Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung unter der Stellen ID 8280 bis zum 30.09.2026 über unser Online-Bewerbungsformular mit Motivationsschreiben, Lebenslauf (ohne Foto, ohne Altersangabe und ohne Informationen über Ihren Familienstand) und weitere relevante Anlagen (wie Arbeitgeberzeugnisse, Abschlusszeugnisse etc.) ein.
Hinweis: Haben Sie einen ausländischen Abschluss, reichen Sie bitte einen Nachweis über die Anerkennung Ihres Abschlusses in Deutschland mit der Bewerbung ein. Der Nachweis kann über die Datenbank anabin ermittelt werden. Wir weisen auf die eventuelle Notwendigkeit der Ausstellung einer Zeugnisbewertung der ZAB hin. Mehr Informationen finden Sie hier.
Einstellungsvoraussetzung für nach 1970 Geborene ist der Nachweis der Masernimmunität / Masernschutzimpfung.
Nähere Informationen zum BIH finden Sie hier.
Für Rückfragen zur Stellenausschreibung und dem Bewerbungsprozess steht Ihnen Frau Rosa Macht (E-Mail: rosa-theresa.macht@charite.de) gerne zur Verfügung.
