Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m-w-d)

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

veröffentlicht am 25.09.2026 Seite 1 / 3

Modern, verneutzt, traditionsbewußt; Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) ist die größte

Hochschule des Landes Sachsen-Anhalt. Sie kann auf eine Geschichte von über 500 Jahren zurückblicken und

hat heute rund 20.000 Studierende. Die Forschungsschwerpunkte der MLU liegen in den Material- und

Biowissenschaften, der Aufklärungs- sowie der Gesellschafts- und Kulturforschung. Darüber hinaus

beherbergt die Universität eine Vielzahl kleiner Fächer unter ihrem Dach, die zum Teil einzigartig sind.

National wie international ist die MLU hervorragend vernetzt und kooperiert mit zahlreichen

außeruniversitären Forschungseinrichtungen, über 250 Hochschulen der Wissenschaft.

An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Medizinische Fakultät, Universitätsklinik und Poliklinik

für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik ist ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt die auf bis zu 3

Jahre befristete Stelle einer*eines

Wissenschaftlichen Mitarbeiterin*Mitarbeiters (m-w-d)

in Teilzeit (65 %) zu besetzen.

Die Vergütung erfolgt je nach Aufgabenübertragung und Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen bis

zur Entgeltgruppe 13 TV-L.

Die Abteilung für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin am Universitätsklinikum Halle

ist Teil des Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit (DZPG: https://www.dzpg.org/ and www.c-i-r-

c.de), einem dynamischen und interdisziplinären Forschungsnetzwerk, welches viele Möglichkeiten zur Ver-

netzung und kollaborativen Projekten bietet.

Arbeitsaufgaben:

• Wissenschaftliche Mitarbeit in einem Forschungsprojekt zur Untersuchung neuronaler Mechanismen der

Selbstregulation, Emotionsregulation und inhibitorischen Kontrolle unter Anwendung multimodaler neuro-

biologischer Untersuchungsverfahren

• Planung, Durchführung und Auswertung experimenteller Studien mit funktioneller Magnetresonanztomo-

graphie (fMRT), Elektroenzephalographie (EEG) sowie multimodalen neurobiologischen Messverfahren in

gesunden und klinischen Stichproben

• befristete wissenschaftliche Qualifizierung an einem kooperierenden universitären Forschungsstandort im

Rahmen eines laufenden Drittmittelprojekts mit dem Ziel des Erwerbs spezialisierter Kompetenzen im Be-

reich simultaner EEG-fMRT sowie deren nachhaltiger Etablierung und des Methodentransfers an den

Standort Halle

• Entwicklung und Implementierung moderner Analysepipelines, statistische Auswertung komplexer multi-

modaler Datensätze, Mitarbeit an wissenschaftlichen Publikationen sowie Unterstützung der Projektkoordi-

nation und des standortübergreifenden wissenschaftlichen Austauschs

• Die Möglichkeit zur eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung im Rahmen einer Promotion ist gegeben

• Lehrtätigkeit gemäß LVVO LSA

Voraussetzungen:

• Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Diplom) der Neurowissenschaften, Psy-

chologie (Schwerpunkt Biologische oder Kognitive Psychologie), Cognitive Neuroscience, Biomedical Sci-

ences oder eines vergleichbaren Fachgebiets

Externe Stellenausschreibung Reg.-Nr. 7-165/26-H

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• fundierte Kenntnisse der kognitiven, affektiven und klinischen Neurowissenschaften

• Erfahrung in der Planung, Durchführung und Auswertung experimenteller funktioneller MRT-Studien (ins-

besondere task-basierter fMRT)

• praktische Erfahrung in der Erhebung und Analyse von 3T-fMRT-Daten sowie erste Erfahrungen mit 7T-

fMRT oder anderen Hochfeld-MRT-Anwendungen

• Erfahrung mit voxel- und oberflächenbasierten MRT-Analysen

• Erfahrung mit modernen Neuroimaging-Pipelines (z. B. fMRIPrep, MRIQC, FreeSurfer)

• Kenntnisse multivariater Analyseverfahren (z. B. Representational Similarity Analysis, Pattern Component

Modelling oder vergleichbare Verfahren)

• praktische Erfahrung in der EEG-Datenerhebung sowie Grundkenntnisse der EEG-Datenvorverarbeitung

• gute Programmierkenntnisse in Python und/oder R sowie MATLAB

• sehr gute Kenntnisse statistischer Verfahren zur Analyse neurobiologischer Daten

• Erfahrung im Umgang mit klinischen Stichproben, insbesondere im Bereich Emotionsdysregulation

und/oder inhibitorischer Kontrolle

• Interesse an multimodalen Forschungsansätzen unter Einbeziehung neurobildgebender, psychophysiologi-

scher und biologischer Biomarker; erste praktische Erfahrungen in mindestens einem dieser Bereiche sind

wünschenswert

• sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift

• Bereitschaft zur wissenschaftlichen Qualifizierung im Bereich simultaner EEG-fMRT mit anschließendem

Methodentransfer am Standort Halle sowie im Rahmen einer Promotion

• erste Erfahrungen mit simultaner EEG-fMRT wünschenswert

• Erfahrung in Studienkoordination und Qualitätsmanagement wünschenswert

• Erfahrung in SOP-Entwicklung wünschenswert

Wir bieten:

• Ein engagiertes und unterstützendes Team mit Kooperationsmöglichkeiten innerhalb eines interdisziplinä-

ren, translational ausgerichteten Forschungsnetzwerks (z.B. innerhalb des NUMs und des Deutschen Zent-

rums für psychische Gesundheit)

• die Möglichkeit, mit Ihrer Tätigkeit dazu beizutragen, dass neue Erkenntnisse gewonnen und wichtige wis-

senschaftliche Forschungsfragen beantwortet werden können

Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen und ihnen gleichgestellten Menschen werden bei gleicher Eig-

nung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt. Frauen werden nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.

Die Bewerbung von Menschen aller Nationalitäten ist ausdrücklich erwünscht. Bewerber mit einem Abschluss,

der nicht an einer deutschen Hochschule erworben wurde, müssen bei Abschluss des Arbeitsvertrags eine Ver-

gleichbarkeitsbescheinigung für ausländische Hochschulabschlüsse der Zentralstelle für ausländische Bildungs-

wesen (https://www.kmk.org/zab/central-office-for-foreign-education) als Gleichwertigkeitsnachweis vorwei-

sen. Hinweise für die Möglichkeiten sich hierfür um eine finanzielle Förderung zu bewerben, finden sich unter:

https://www.anerkennung-in-deutschland.de/html/de/pro/anerkennungszuschuss.php#.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Herrn PD Hauke Wiegand, MD/PhD, E-Mail: psychiatrie@uk-halle.de.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte unter Angabe der Reg.-Nr. 7-165/26-H mit den üblichen Unterlagen (Lebens-

lauf, Motivationsschreiben, Abschlusszeugnisse und Leistungsnachweise sowohl aus dem Bachelor- als auch aus

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dem Masterstudium), zusammengefasst in einem PDF-Dokument bis zum 09.10.2026 an die Martin-Luther-Uni-

versität Halle-Wittenberg, Medizinische Fakultät, Universitätsklinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie

und Psychosomatik, Herrn Prof. Dr. med. Oliver Tüscher, 06097 Halle (Saale), E-Mail: psychiatrie@uk-halle.de.

Die Ausschreibung erfolgt unter Vorbehalt eventueller haushaltsrechtlicher Restriktionen.

Bewerbungskosten werden von der Martin-Luther-Universität nicht erstattet. Bewerbungsunterlagen werden nur

zurückgesandt, wenn ein ausreichend frankierter Rückumschlag beigefügt wurde. Eine elektronische Bewerbung

ist erwünscht.

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