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Wer in Österreich aus einer Alkohol-, Medikamenten- oder Drogenabhängigkeit herausfinden will, kommt am Anton Proksch Institut kaum vorbei. In Wien-Liesing behandeln hier rund 220 Beschäftigte Menschen mit den unterschiedlichsten Suchterkrankungen, stationär auf etwa 280 Betten und ambulant. Das Haus gilt als eine der größten Suchtkliniken Europas.
Das Institut ist ein Sonderkrankenhaus für Abhängigkeiten. Es geht nicht nur um Alkohol und Drogen. Auch Spielsucht, Medikamentenabhängigkeit oder die Sucht nach Computer und Internet werden hier behandelt, stationär wie ambulant. Die Wurzeln reichen weit zurück: 1956 entstand unter der Patronanz von Sozialminister Anton Proksch eine gemeinnützige Stiftung, das Genesungsheim Kalksburg nahm 1961 den Betrieb auf, und nach dem Tod des Namensgebers trägt das Haus seit den 1970er-Jahren seinen Namen. Aus dem Heim mit 65 Betten ist eine Einrichtung mit landesweiter Bedeutung geworden.
Betrieben wird der Standort heute von der API Betriebs gemeinnützigen GmbH mit Sitz in der Gräfin-Zichy-Straße in Wien-Liesing. Hinter der Gesellschaft stehen die gemeinnützige Stiftung Anton-Proksch-Institut und ein Gesellschafter aus dem Gesundheitssektor. Über die Klinik in Liesing hinaus betreibt das Institut ein Rehabilitationszentrum in Mödling, Ambulanzen in Wien und Suchtberatungsstellen in Niederösterreich, etwa in Baden und Wiener Neustadt. Allein in den ambulanten Angeboten kommen so rund 40.000 Kontakte im Jahr zusammen.
Wer hier arbeitet, tut das selten allein. Suchtbehandlung lebt vom Zusammenspiel mehrerer Berufe. Ärztinnen und Ärzte aus der Psychiatrie sitzen mit Psychologinnen, Psychotherapeuten, Pflegekräften und Sozialarbeiterinnen am selben Tisch, und genau diese Mischung spiegelt sich auch in der kollegialen Leitung des Hauses. Für medizinisches und therapeutisches Personal eröffnet das ein breites Aufgabenfeld vom Entzug über die Stabilisierung bis zur Langzeittherapie.
Das Institut versteht sich zugleich als Ort von Forschung und Lehre rund um die Suchtmedizin. Die Arbeit ist gemeinnützig ausgerichtet, der gesellschaftliche Nutzen liegt auf der Hand: Menschen, die andernorts oft durch das Raster fallen, finden hier eine spezialisierte Anlaufstelle. Eine genaue, aktuelle Beschäftigtenzahl veröffentlicht das Haus nicht durchgängig; die Größenordnung von rund 220 Mitarbeitenden ist aber gut dokumentiert.
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Voll- oder Teilzeitstelle als Pflegefachassistenz im Anton Proksch Institut in Wien. Fokus auf pflegerisch-psychiatrische und somatische Betreuung suchtkranker Patient:innen, Tätigkeit nach GuKG, Turnusdienst, Pflegedokumentation im Care Center und Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team.
Teilzeitstelle als Facharzt/Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie im Anton Proksch Institut in Wien. Fokus auf Suchtbehandlung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 16 und 25 Jahren, klinische Diagnostik, Therapieplanung, Behandlung von Suchterkrankungen und Komorbiditäten sowie interdisziplinäre Zusammenarbeit ohne Nachtdienste.
Assistenzarztstelle für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin im Anton Proksch Institut in Wien. Fokus auf stationäre Suchtbehandlung, Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit, Spiel- und Onlinesucht oder Drogenabhängigkeit, multiprofessionelle Zusammenarbeit sowie Nacht- und Wochenenddienste.
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