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Kostenloses Profil anlegenOhne Feuerfestmaterial lässt sich kein Stahl erzeugen, kein Zement brennen und kein Glas schmelzen. Genau das stellt RHI Magnesita her: Steine, Massen und Systeme, die Öfen von innen auskleiden und Temperaturen weit über 1.200 Grad standhalten. Rund 20.000 Menschen arbeiten weltweit für das Unternehmen, dessen Konzernzentrale in Wien-Meidling sitzt. In Österreich wird an vier Standorten produziert, in Leoben seit 1959 geforscht.
Feuerfestprodukte bekommt kaum jemand zu Gesicht, und trotzdem hängt die halbe Schwerindustrie daran. Sie schützen Hochöfen, Zementdrehrohröfen und Glaswannen vor Hitze, Schlacke und Abrieb. RHI Magnesita deckt dabei die gesamte Kette ab: Der Konzern baut Magnesit in eigenen Bergwerken ab, verarbeitet ihn zu Rohstoffen, presst und brennt daraus Steine und begleitet die Kunden anschließend beim Einbau und im laufenden Ofenbetrieb. Zu den Abnehmern zählen Stahlwerke, Zementhersteller, Glasproduzenten und Gießereien in nahezu allen Ländern der Welt.
Die Größenordnung ist beachtlich. 76 Hauptproduktionsstandorte einschließlich Recyclinganlagen, 16 Rohstoffstandorte und mehr als 70 Vertriebsbüros gehören zur Gruppe. Der Umsatz lag 2025 bei rund 3,4 Milliarden Euro (Jahresergebnis, veröffentlicht am 2. März 2026). Die Aktie notiert im FTSE 250 in London und zusätzlich an der Wiener Börse. Nach eigenen Angaben ist das Unternehmen Weltmarktführer seiner Branche.
Die Wurzeln liegen in der Obersteiermark und in Kärnten. 1881 wurde in Veitsch Magnesit entdeckt, 1908 an der Millstätter Alpe bei Radenthein. Aus diesen Funden entstanden die Werke, die bis heute in Betrieb sind. 2017 fusionierte die österreichische RHI mit dem brasilianischen Wettbewerber Magnesita, seither firmiert die Gruppe unter dem gemeinsamen Namen. Rechtsträger der österreichischen Konzerngesellschaft ist die RHI Magnesita GmbH mit Sitz in Wien.
Produziert wird hierzulande in Hochfilzen in Tirol, in Radenthein in Kärnten sowie in Veitsch und Breitenau in der Steiermark. An den Anlagen stehen Elektrotechnikerinnen, Mechatroniker und Industriekeramiker, in der Wiener Zentrale sitzen Einkauf, Finanzen und Konzernfunktionen. Im Technologiezentrum Leoben, in unmittelbarer Nähe zur Montanuniversität, entwickeln Beschäftigte aus 14 Nationen neue Werkstoffe und Verfahren für alle Kundenindustrien des Konzerns. Wie viele Menschen insgesamt in Österreich beschäftigt sind, weist das Unternehmen öffentlich nicht aus.
Ausbildung hat spürbar Gewicht. Zehn Lehrberufe stehen zur Wahl, darunter Prozesstechnik, Industriekeramik und Labortechnik Chemie; die Lehrlingsentschädigung startet laut Karriereseite bei 1.071 Euro im ersten Lehrjahr und steigt bis zum Abschluss auf 2.152 Euro. Radenthein fungiert dabei als Ausbildungsdrehscheibe im deutschsprachigen Raum. Wer will, kann die Lehre mit der Matura kombinieren. In der Produktion nennt das Unternehmen Schichtzulagen von durchschnittlich rund 400 Euro sowie Essenszuschuss und Gesundheitsprogramme. Wer international arbeiten möchte, findet innerhalb der Gruppe Standorte auf mehreren Kontinenten, von Brasilien über die USA bis China und Indien, wo neben Leoben und Contagem weitere Forschungszentren betrieben werden.
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Aufgaben Proben Auf- und Vorbereitung für die chemische Analyse, Korngrößenbestimmung Geräteverantwortlichkeit für div. Equipment im chemischen Labor Unterstützung/Mitarbeit bei der Entwicklung, Sicherstellung und Optimierung von Methoden und Prozessen Erstellung von abteilungsspezifischen Arbeitsvorschriften Ihr Profil Abgeschlossene Lehre Labortechniker - Hauptmodul Chemie oder vergleichbares Erste Berufserfahrung von Vorteil Gutes technisches Verständnis und MS-Office-Kenntnisse Vorkenntnisse mit Probenvorbereitung und RFA von Vorteil Sprachen: Deutsch – fließend, Englisch – Grundkenntnisse erforderlich Unser AngebotDas jährliche Bruttogehalt für diese Stelle beginnt bei 44.000,00 € auf Vollzeitbasis, mit einem wettbewerbsfähigen Gesamtpaket, das sich an Qualifikationen, Erfahrung ...
HR Generalist für RHI Magnesita in Leoben, Veitsch und Breitenau mit Schwerpunkt operative HR-Betreuung, Arbeitsrecht, Recruiting und Zusammenarbeit mit Führungskräften sowie Betriebsrat.
Aufgaben umfassen: Anwendung physikalischer und chemischer Analyseverfahren zur Qualitätskontrolle unserer Produktionserzeugnisse: Schmelzaufschluss/Röntgenfluoreszenzanalyse Nasschemische Analysen Kohlenstoff- und Schwefelbestimmungen Korngrößenbestimmungen etc. Rohstoffeingangsprüfung der für die Produktion benötigten Materialien Sicherstellung und Kontrolle der Kalibrierung, Wartung, Reinigung von Prüf-/ Messmitteln Probenentnahmen inklusive Probenvorbereitung und -aufbereitung Was du für diese Stelle idealerweise mitbringst: Abgeschlossene Lehrausbildung im Bereich Labortechnik oder Industriekeramik Sehr gute MS Office-Kenntnisse, SAP-Kenntnisse wünschenswert Sehr gute Deutschkenntnisse, Englischkenntnisse von Vorteil Teamgeist und hohe Einsatzbereitschaft Lernfähigkeit und ...
HR-Generalist-Stelle in Leoben mit Schwerpunkt Recruiting, Employer Branding, HR Operations und HRBP-Support in einem internationalen Industrieunternehmen.
Senior HR leadership role for Austria and Switzerland at RHI Magnesita, based in Vienna with hybrid work.
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