


Wie bewegt sich ein Mensch nach einer Knieverletzung wieder sicher? Und wie lässt sich Verkehr lenken, bevor der Stau überhaupt entsteht? An solchen Fragen arbeiten die rund 75 Beschäftigten von Salzburg Research in Itzling, dem Technologieviertel im Norden der Stadt Salzburg. Das Institut betreibt angewandte Forschung rund um Informations- und Kommunikationstechnologien und gehört zur Gänze dem Land Salzburg.
Gegründet wurde die Gesellschaft im Jahr 2000. Seither dreht sich die Arbeit um eine einzige Frage: Was lässt sich aus Daten machen, wenn man sie klug auswertet? Ein Team beschäftigt sich mit Bewegung. Es misst, wie Menschen gehen, laufen oder sich nach einer Verletzung erholen, und macht daraus verwertbare Daten für Sport und Reha. Ein anderes verfolgt den Verkehr in Echtzeit und hilft Regionen dabei, Wege und Angebote besser zu planen. Wieder andere vernetzen Maschinen und Sensoren, damit Anlagen in der Industrie miteinander reden können. Angewandt heißt: Vieles davon landet nicht in einer Publikation, sondern als Prototyp bei einem Unternehmen oder einer Kommune. Getestet wird im Feld, nicht nur am Schreibtisch. Erst wenn eine Technologie im laufenden Betrieb hält, was sie verspricht, gilt sie als brauchbar. Eigentümer ist zu hundert Prozent das Land Salzburg. Das gibt dem Haus eine gewisse Ruhe. Wer hier forscht, muss nicht das nächste Quartal im Blick behalten, sondern kann länger an einem Thema dranbleiben. Geführt wird die Gesellschaft von Geschäftsführer Siegfried Reich, Sitz ist die Science City Itzling. Gearbeitet wird vor allem an der Schnittstelle von Informatik und Anwendung. Softwareentwicklung und Data Science treffen hier auf Fachleute aus Bewegungswissenschaft, Geoinformatik oder Innovationsforschung. Für junge Leute ist gerade diese Mischung reizvoll. Man forscht auf wissenschaftlichem Niveau, veröffentlicht, kann nebenbei eine Dissertation schreiben und baut trotzdem an Dingen mit, die in echten Projekten ankommen. Salzburg Research forscht dabei nicht nur für Salzburg. Das Institut arbeitet seit Jahren in europäischen Forschungsprogrammen mit, etwa an Assistenzsystemen für Menschen mit Demenz oder an Koordinationstechnik für den Katastrophenschutz. Aus einem dieser Projekte gingen sogar zwei quelloffene Software-Werkzeuge hervor, die später bei der Apache Software Foundation weitergeführt wurden.
Jakob Haringer Straße 5/3
5020 Salzburg
Österreich


Wie bewegt sich ein Mensch nach einer Knieverletzung wieder sicher? Und wie lässt sich Verkehr lenken, bevor der Stau überhaupt entsteht? An solchen Fragen arbeiten die rund 75 Beschäftigten von Salzburg Research in Itzling, dem Technologieviertel im Norden der Stadt Salzburg. Das Institut betreibt angewandte Forschung rund um Informations- und Kommunikationstechnologien und gehört zur Gänze dem Land Salzburg.
Gegründet wurde die Gesellschaft im Jahr 2000. Seither dreht sich die Arbeit um eine einzige Frage: Was lässt sich aus Daten machen, wenn man sie klug auswertet? Ein Team beschäftigt sich mit Bewegung. Es misst, wie Menschen gehen, laufen oder sich nach einer Verletzung erholen, und macht daraus verwertbare Daten für Sport und Reha. Ein anderes verfolgt den Verkehr in Echtzeit und hilft Regionen dabei, Wege und Angebote besser zu planen. Wieder andere vernetzen Maschinen und Sensoren, damit Anlagen in der Industrie miteinander reden können. Angewandt heißt: Vieles davon landet nicht in einer Publikation, sondern als Prototyp bei einem Unternehmen oder einer Kommune. Getestet wird im Feld, nicht nur am Schreibtisch. Erst wenn eine Technologie im laufenden Betrieb hält, was sie verspricht, gilt sie als brauchbar. Eigentümer ist zu hundert Prozent das Land Salzburg. Das gibt dem Haus eine gewisse Ruhe. Wer hier forscht, muss nicht das nächste Quartal im Blick behalten, sondern kann länger an einem Thema dranbleiben. Geführt wird die Gesellschaft von Geschäftsführer Siegfried Reich, Sitz ist die Science City Itzling. Gearbeitet wird vor allem an der Schnittstelle von Informatik und Anwendung. Softwareentwicklung und Data Science treffen hier auf Fachleute aus Bewegungswissenschaft, Geoinformatik oder Innovationsforschung. Für junge Leute ist gerade diese Mischung reizvoll. Man forscht auf wissenschaftlichem Niveau, veröffentlicht, kann nebenbei eine Dissertation schreiben und baut trotzdem an Dingen mit, die in echten Projekten ankommen. Salzburg Research forscht dabei nicht nur für Salzburg. Das Institut arbeitet seit Jahren in europäischen Forschungsprogrammen mit, etwa an Assistenzsystemen für Menschen mit Demenz oder an Koordinationstechnik für den Katastrophenschutz. Aus einem dieser Projekte gingen sogar zwei quelloffene Software-Werkzeuge hervor, die später bei der Apache Software Foundation weitergeführt wurden.
Jakob Haringer Straße 5/3
5020 Salzburg
Österreich