

In allen neun Landeshauptstädten sitzt jemand vom Österreichischen Integrationsfonds am Tisch, wenn ein Mensch aus einem anderen Land in Österreich Fuß fassen will. Trainerinnen erklären den ersten Deutschsatz, Beraterinnen begleiten zum Werte- und Orientierungskurs, Projektteams organisieren im Hintergrund die Kurse dahinter. Der ÖIF ist die zentrale Anlaufstelle des Bundes für die Integration von Asyl- und subsidiär Schutzberechtigten sowie Zuwanderinnen und Zuwanderern. Wer hier arbeitet, sieht am Ende eines Tages, wofür.
Die Wurzeln reichen bis 1960 zurück. Damals gründeten das UN-Flüchtlingshochkommissariat und das Innenministerium einen Fonds, der nach dem Ungarn-Aufstand von 1956 Flüchtlingen ein Dach über dem Kopf verschaffte. Aus dieser Aufgabe ist über die Jahrzehnte eine feste Einrichtung geworden: Seit 1998 trägt der ÖIF die Integrationshilfe nach dem Asylgesetz, seit 2017 wickelt er die Maßnahmen des Integrationsgesetzes ab. Rechtlich ist er ein Fonds mit eigener Rechtspersönlichkeit mit Sitz in der Schlachthausgasse in Wien-Landstraße; die Fachaufsicht liegt beim zuständigen Bundesministerium im Bundeskanzleramt. Geleitet wird der Fonds von Geschäftsführer Franz Wolf und dem stellvertretenden Geschäftsführer Roland Goiser.
Die Arbeit findet nah an den Menschen statt. In den Integrationszentren in den Landeshauptstädten laufen Deutschkurse, Orientierungsberatung und Werte- und Orientierungskurse zusammen, dazu kommen die Anerkennung mitgebrachter Qualifikationen und eigene Anlaufstellen für Frauen sowie für zugewanderte Fachkräfte. Österreichweit arbeiten laut ÖIF rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an dreizehn Standorten und in über dreißig Teams. Entsprechend breit sind die Berufsbilder: An einem Ort stehen Trainerinnen und Deutschkurs-Koordinatoren, an einem anderen planen Projektkoordination, Datenanalyse und Qualitätssicherung die Angebote, die vorne beim Kursteilnehmer ankommen.
Für einen öffentlichen Auftraggeber gibt der ÖIF seinen Beschäftigten spürbar konkrete Rahmenbedingungen mit. Gleitzeit und Homeoffice sind gelebte Praxis, All-in-Verträge gibt es keine, und das Klimaticket wird bezuschusst, weil alle Standorte öffentlich erreichbar sind. Weiterbildung ist eingeplant, und seit 2022 gibt es ein eigenes Nachwuchsführungsprogramm für Mitarbeitende, die Verantwortung übernehmen wollen. Für seine familienfreundliche Personalpolitik ist der Fonds staatlich zertifiziert. Der gesellschaftliche Beitrag steckt nicht in einem Leitbild, sondern im Tagesgeschäft: gelungene Integration, Kurs für Kurs, Beratung für Beratung.
Schlachthausgasse 30
1030 Wien
Österreich

In allen neun Landeshauptstädten sitzt jemand vom Österreichischen Integrationsfonds am Tisch, wenn ein Mensch aus einem anderen Land in Österreich Fuß fassen will. Trainerinnen erklären den ersten Deutschsatz, Beraterinnen begleiten zum Werte- und Orientierungskurs, Projektteams organisieren im Hintergrund die Kurse dahinter. Der ÖIF ist die zentrale Anlaufstelle des Bundes für die Integration von Asyl- und subsidiär Schutzberechtigten sowie Zuwanderinnen und Zuwanderern. Wer hier arbeitet, sieht am Ende eines Tages, wofür.
Die Wurzeln reichen bis 1960 zurück. Damals gründeten das UN-Flüchtlingshochkommissariat und das Innenministerium einen Fonds, der nach dem Ungarn-Aufstand von 1956 Flüchtlingen ein Dach über dem Kopf verschaffte. Aus dieser Aufgabe ist über die Jahrzehnte eine feste Einrichtung geworden: Seit 1998 trägt der ÖIF die Integrationshilfe nach dem Asylgesetz, seit 2017 wickelt er die Maßnahmen des Integrationsgesetzes ab. Rechtlich ist er ein Fonds mit eigener Rechtspersönlichkeit mit Sitz in der Schlachthausgasse in Wien-Landstraße; die Fachaufsicht liegt beim zuständigen Bundesministerium im Bundeskanzleramt. Geleitet wird der Fonds von Geschäftsführer Franz Wolf und dem stellvertretenden Geschäftsführer Roland Goiser.
Die Arbeit findet nah an den Menschen statt. In den Integrationszentren in den Landeshauptstädten laufen Deutschkurse, Orientierungsberatung und Werte- und Orientierungskurse zusammen, dazu kommen die Anerkennung mitgebrachter Qualifikationen und eigene Anlaufstellen für Frauen sowie für zugewanderte Fachkräfte. Österreichweit arbeiten laut ÖIF rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an dreizehn Standorten und in über dreißig Teams. Entsprechend breit sind die Berufsbilder: An einem Ort stehen Trainerinnen und Deutschkurs-Koordinatoren, an einem anderen planen Projektkoordination, Datenanalyse und Qualitätssicherung die Angebote, die vorne beim Kursteilnehmer ankommen.
Für einen öffentlichen Auftraggeber gibt der ÖIF seinen Beschäftigten spürbar konkrete Rahmenbedingungen mit. Gleitzeit und Homeoffice sind gelebte Praxis, All-in-Verträge gibt es keine, und das Klimaticket wird bezuschusst, weil alle Standorte öffentlich erreichbar sind. Weiterbildung ist eingeplant, und seit 2022 gibt es ein eigenes Nachwuchsführungsprogramm für Mitarbeitende, die Verantwortung übernehmen wollen. Für seine familienfreundliche Personalpolitik ist der Fonds staatlich zertifiziert. Der gesellschaftliche Beitrag steckt nicht in einem Leitbild, sondern im Tagesgeschäft: gelungene Integration, Kurs für Kurs, Beratung für Beratung.
Schlachthausgasse 30
1030 Wien
Österreich